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	<title>Adolf Kürle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:18:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_K%C3%BCrle&amp;diff=2056387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chtrede: HC: Ergänze Kategorie:Person (Deutsch-Südwestafrika)</title>
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		<updated>2025-03-14T08:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Deutsch-S%C3%BCdwestafrika)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Deutsch-Südwestafrika)&quot;&gt;Kategorie:Person (Deutsch-Südwestafrika)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Südwest Reiter Windhoek.jpg|hochkant|mini|Das Kolonialkriegerdenkmal vor seinem Umzug]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Kürle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1865]] in [[Kassel|Cassel]]; † [[6. April]] [[1912]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Militärvereine in Norddeutschland. Vereinsleben, Abzeichen, Auszeichnungen, Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;. [[Books on Demand]], 2008, ISBN 978-3-8334-8966-2, S. 252&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Malerei|Maler]], der hauptsächlich in Berlin arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/geschichte/herero-aufstand-sturm-ueber-deutsch-suedwest-518364.html stern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kürle wurde in Kassel ausgebildet und arbeitete zunächst hauptsächlich als Porträtmaler. Er war 1896 an der 30. Großen Gemäldeausstellung des [[Der Kunstverein in Bremen|Kunstvereins Bremen]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kunsthalle-bremen.de/front_content.php?idart=189 |titel=Verzeichnis der Ausstellungskataloge der Kunsthalle Bremen / 1829-2004 |hrsg=Kunstverein in Bremen |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719054214/http://www.kunsthalle-bremen.de/front_content.php?idart=189 |archiv-datum=2011-07-19 |abruf=2014-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später trat die Bildhauerei in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Kürle starb 1912 im Alter von 47&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Friedhof Dahlem]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;570.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
1901 stellte die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Architekturwelt]]&amp;#039;&amp;#039; seine Figurengruppe „Dorothea“ vor. Sie zeigte ein barfüßiges Mädchen, das einen Krug in der herabhängenden rechten Hand trug und von einem kleinen Hund an seinem knielangen Gewand gezupft wurde, und war etwa zur Ausschmückung einer öffentlichen Anlage oder eines Brunnens gedacht. Kürle hatte dieses Werk im Jahr 1900 in der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Zu unseren Bildern |Jahr=1901 |Heft=4 |Seiten=143 |zlb=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
==== Wissmanndenkmal ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Kürle Wißmann Einweihung 1908 (2).jpg|mini|Einweihung des [[Wissmann-Denkmal (Hamburg)|Wissmann-Denkmals]]]]&lt;br /&gt;
Am 3. April 1909 wurde Kürles Denkmal des 1905 verstorbenen Afrikaforschers [[Hermann von Wissmann]] in [[Daressalam]] eingeweiht. Den gestalteten [[Sandstein]]sockel lieferte der Hofsteinmetzmeister L. Niggl aus [[Breslau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Speitkamp: &amp;#039;&amp;#039;Der Totenkult um die Kolonialheroen des Deutschen Kaiserreichs&amp;#039;&amp;#039;; in:  [http://www.zeitenblicke.de/2004/01/speitkamp/Speitkamp.pdf zeitenblicke 3 (2004), Nr. 1] (PDF; 99&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 18. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Gäbert, A. Steuer, Karl Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteinsvorkommen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Berlin 1915, S. 130–131&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zeigte die Statue des in Deutschland zum „großen Afrikaner“ stilisierten Kolonialbeamten in martialischer Pose auf sein Gewehr gestützt. Nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft wurde das Denkmal nach Großbritannien transportiert, 1921 gelangte es nach Deutschland, wo es zunächst in [[Berlin]] aufgestellt werden sollte, dann aber einen Platz in [[Hamburg]] vor einem Universitätsinstitut erhielt. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] galt Wissmann als eine Symbolfigur deutschen Expansionsstrebens. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] stürzte die Statue während eines Bombardements von ihrem Sockel, auf dem sie 1949 erneut aufgestellt wurde. Ab 1961 regte sich Protest gegen das Denkmal, in dem man zunehmend eine Verherrlichung der Kolonialherrschaft wahrnahm. 1968 stürzten Studenten das Standbild von seinem Sockel, woraufhin man es in der [[Sternwarte Hamburg-Bergedorf]] einlagerte, aus der es seither nur mehr zu Ausstellungszwecken hervorgeholt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.afrika-hamburg.de/denkmal.html afrika-hamburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kolonialkriegerdenkmal ====&lt;br /&gt;
1909 beauftragte der Oberkommandierende der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Schutztruppen]] [[Ludwig von Estorff]] die Bildhauer [[Hans Weddo von Glümer]], Kürle, [[Otto Riesch]] und [[Albert Moritz Wolff]], Entwürfe zu einem [[Reiterdenkmal (Windhoek)|Kolonialkriegerdenkmal]] für [[Windhoek]] zu schaffen. Kürles Entwurf, der einen bewaffneten Reiter der Schutztruppen auf einem Pferd zeigte, wurde in Berlin in [[Bronze]] ausgeführt und dann per Schiff nach Windhoek gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mehlis.eu/archiv/56-auktion/objekte/0013017 |text=Carl Möbius (1876 Borna bis 1953 Berlin) |wayback=20140317212326}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungewöhnlich war die Darstellung eines einfachen Soldaten zu Pferde. Bislang hatten Reiterdenkmäler in solcher Pose Kaiser, Könige oder Fürsten gezeigt statt anonymer Kämpfer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20090218182057/http://www.az.com.na/lokales/status-und-zukunft-des-reiterdenkmals-and-eine-denkschrift-teil-1.68493.php web.archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; An dem Denkmal war eine Tafel mit folgender Inschrift angebracht: „Zum ehrenden Angedenken an die tapferen deutschen Krieger, welche für Kaiser und Reich zur Errettung und Erhaltung dieses Landes während des [[Herero]]- und [[Hottentotten]]aufstandes 1903 bis 1907 und während der [[Kalahari]]expedition 1908 ihr Leben ließen. Zum ehrenden Andenken auch an die deutschen Bürger, welche den Eingeborenen im Aufstande zum Opfer fielen. Gefallen, Verschollen, verunglückt, ihren Wunden erlegen und an Krankheiten gestorben, von der Schutztruppe: Offiziere 100, Unteroffiziere 254, Reiter 1180, von der Marine: Offiziere&amp;amp;nbsp;7, Unteroffiziere&amp;amp;nbsp;13, Mannschaften&amp;amp;nbsp;72, im Aufstande erschlagen: Männer 119, Frauen&amp;amp;nbsp;4, Kinder&amp;amp;nbsp;1.“ Vom 27. Januar 1912 bis zum August 2009 stand das Denkmal auf einem Platz, der dann für das neue [[Unabhängigkeits-Gedenkmuseum]] genutzt werden sollte, danach wurde es vor die [[Alte Feste (Windhoek)|Alte Feste]] versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=2432 |titel=Der Reiter soll weg! |werk=Deutsche Stimme |datum=2009-11-04 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110915220538/http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=2432 |archiv-datum=2011-09-15 |abruf=2014-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Birthe Kundrus]], &amp;#039;&amp;#039;Moderne Imperialisten. Das Kaiserreich im Spiegel seiner Kolonien&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau 2003, ISBN 978-3-412-18702-6, S. 210–218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1054236216|VIAF=309647939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurle, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsch-Südwestafrika)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kürle, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel|Cassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chtrede</name></author>
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