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	<title>Adolf Jobst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JobstAdolf.jpg|mini|Adolf Jobst]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Jobst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1900]] in [[Český Krumlov|Krummau an der Moldau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. Mai]] [[1974]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Restaurierung|Restaurator]], [[Malerei|Maler]] und Politiker ([[Sudetendeutsche Partei|SdP]], später [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums war Jobst von 1914 bis 1916 als Hilfsarbeiter und danach bis 1918 als Maler und Fotograf tätig. Wegen der Werbung für ein [[Freikorps]] wurde er 1918 verhaftet. Ihm gelang jedoch die Flucht nach [[Dalmatien]] und später nach [[Italien]], wo er sich eingehender mit der Malerei befasste. Nach seiner Rückkehr nach [[Böhmen]] arbeitete er als Restaurator in Südböhmen. Es folgten weitere Studienzeiten in Frankreich (Sorbonne) und in München, Deutschland. Nach seiner Rückkehr Ende 1933 arbeitete er als Restaurator in Südböhmen, oft im Dienste des Grafen [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Schaffgotsch]]. In diesen Jahren entstanden viele eigene Werke, die ihm den Namen „Spitzweg des Böhmerwaldes“ einbrachten und heute teilweise in der [[Nationalgalerie Prag]] verwahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis zum Verbot der Partei 1933 gehörte er der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]] an. Jobst schloss sich 1934 der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] an und gehörte ab 1935 dem Abgeordnetenhaus der [[Tschechoslowakei]] an. Von 1937 bis 1938 war er Kreisleiter der Partei in [[Budweis]]. Auf dem Höhepunkt der [[Sudetenkrise]] setzte er sich im September 1938 kurzzeitig ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] ab. Von September bis Oktober 1938 führte er die Gruppe II des [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]]. Nach der deutschen [[Münchner Abkommen|Annexion der Sudetengebiete]] im Herbst 1938 durch das nationalsozialistische Deutsche Reich wurde er Ende Oktober 1938 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], bei der er den Rang eines Sturmbannführers erreichte. Am 12. Januar 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. November 1938 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.473.718)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18330926&amp;lt;/ref&amp;gt;. Vom 4. Dezember 1938 bis 1945 war Jobst [[Mitglied des Reichstages|Mitglied]] des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]]. Zudem wurde er Gauinspektor bei der Gauleitung Oberdonau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla459&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder]].&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 1999, Ausgabe 2, S. 436–471, hier S. 459 ([https://www.bohemia-online.de/index.php/bohemia/article/view/6623 bohemia-online.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1941 nahm er am Frankreichfeldzug teil. Hierfür wurde er vom Reichstag für ein Jahr beurlaubt. Nach seiner Rückkehr war er von Mai 1941 bis zum Kriegsende Kreisleiter von [[Bischofteinitz]]. 1942 heiratete er und hatte zwei Kinder. Am 9. Mai 1945 stellte er sich freiwillig den Amerikanern. Von 1945 bis 1948 war er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft in Straubing, Hersbruck und Darmstadt. Er wurde 1948 als Mitläufer [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und entlassen. Danach lebte er bis 1949 in [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] und dann in [[Marburg]], wo er eine Stelle als Restaurator bekam. Anschließend wurde er nach Darmstadt geholt, wo er von 1951 bis 1965 am [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum]] in [[Darmstadt]] als Leiter der Restaurierungswerkstätte tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder]].&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 1999, Ausgabe 2, S. 436–471, hier S. 459 ([https://www.bohemia-online.de/index.php/bohemia/article/view/6623 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jobst, Adolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 361.&lt;br /&gt;
* Mikuláš Zvánovec: &amp;#039;&amp;#039;Die SdP im Parlament. Eine Kollektivbiographie der Mitglieder des parlamentarischen Klubs der Sudetendeutschen und der Karpatendeutschen Partei.&amp;#039;&amp;#039; 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562408|VIAF=6043956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jobst, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jobst, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Restaurator, Maler und Politiker (SdP, NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Český Krumlov]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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