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	<title>Adolf Jülicher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:27:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_J%C3%BClicher&amp;diff=1382320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Ergänzung</title>
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		<updated>2025-10-30T08:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Jülicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagis-hessen.de/pnd/118776495 |titel=Hessische Biografie: Erweiterte Suche. LAGIS Hessen |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[26. Januar]] [[1857]] in [[Berlin-Falkenberg|Falkenberg bei Berlin]]; † [[2. August]] [[1938]] in [[Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe {{HStAM|915|5753|85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]], der zu Themen des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] sowie der [[Kirchengeschichte]] forschte. Bekannt wurden vor allem sein mehrmals aufgelegtes Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Neue Testament&amp;#039;&amp;#039; sowie seine Darstellung der &amp;#039;&amp;#039;Gleichnisreden Jesu&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Jülicher wurde am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1857 in Falkenberg geboren. Er wuchs in einer strenggläubigen Familie auf: Sein Vater, Friedrich Jülicher, war von Beruf Lehrer in einem Jungenheim und neigte in seinen religiösen Anschauungen zum [[Pietismus]]. Seine Mutter war Karoline Paege.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|10|643|643|Jülicher, Adolf|[[Hans Hohlwein]]|118776495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund einer Verletzung durch einen [[Eisenbahnunfall]] wurde seine Gehfähigkeit, neben einem Geburtsfehler, zusätzlich erschwert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex|Jülicher, Adolf|Autoren=Ulrich Mell}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1867 bis 1875 durchlief Jülicher das Knabenkonvikt Paulinum in [[Berlin-Dahlem]]. Danach studierte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität]] [[evangelische Theologie]]. Seine Dozenten waren hier unter anderen [[August Dillmann]], [[Otto Pfleiderer]] und [[Bernhard Weiss (Theologe)|Bernhard Weiß]]. Seine Promotion erfolgte im Jahre 1880 in [[Halle (Saale)]] mit einer Arbeit zum [[Altes Testament|Alten Testament]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Quellen von Exodus I–VII,7&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium predigte Jülicher seit 1882 am [[Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg]]. Parallel zu dieser Tätigkeit schrieb er an einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Gleichnisreden Jesu&amp;#039;&amp;#039;, nunmehr also eine [[Neues Testament|neutestamentliche]] Studie. 1886 erhielt er für die Arbeit bei der Theologischen Fakultät der Berliner Universität den akademischen Grad eines [[Lizenziat|Lic. theol.]] und damit die Lehrbefugnis. 1887 wurde er Privatdozent in Berlin und habilitierte sich mit einer Arbeit zur [[Kirchengeschichte]]. 1888 wurde Jülicher dann auf eine außerordentliche Professur an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] berufen; 1889 wurde er Ordinarius für [[Neues Testament]] und Kirchengeschichte. 1897 lehnte Jülicher einen Ruf an die Universität Heidelberg ab. Als späterer Rektor der Universität Marburg wie als mehrmaliger Dekan der Theologischen Fakultät setzte er sich dort kritisch mit der Berufungspolitik des preußischen Kultusministeriums auseinander und ergriff als evangelischer Republikaner Partei in strittigen Fragen der Kirchen- wie der allgemeinen Politik. Ferner war er von 1910 bis 1923 [[Ephorus]] der [[Hessische Stipendiatenanstalt|Hessischen Stipendiatenanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit veröffentlichte er zahlreiche, teilweise sehr einflussreiche Arbeiten zum Neuen Testament und zur Kirchengeschichte. Seine &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Neue Testament&amp;#039;&amp;#039; wurde über Jahrzehnte in der Lehre benutzt; seine &amp;#039;&amp;#039;Gleichnisreden Jesu&amp;#039;&amp;#039; wurden immer wieder neu gedruckt. Daneben schrieb er zahlreiche Rezensionen und fast 300 kirchengeschichtliche Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (RE).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[s:Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft/Register/Adolf Jülicher|Gesamtregister]] und [[s:Kategorie:RE:Autor:Adolf Jülicher|Liste aller bisher erfassten Artikel]] von Adolf Jülicher in der digitalen Version der &amp;#039;&amp;#039;RE&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wikisource]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Jülicher war ein exponierter Vertreter der [[Historisch-kritische Methode (Theologie)|historisch-kritischen Methode]], dem es gelang, der Theologie zu neuer Anerkennung in der wissenschaftlichen Welt zu verhelfen. 1923 wurde er emeritiert, arbeitete aber trotz seiner Erblindung 1925 unermüdlich weiter an seinen Studien, zuletzt vor allem an einer Ausgabe des Neuen Testaments nach der altlateinischen Überlieferung, deren erste Ausgabe er noch erleben konnte. Er starb am 2.&amp;amp;nbsp;August 1938 in Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt; seit 1923 war er auswärtiges Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/gustav-adolf-juelicher/| titel=Mitglieder: Gustav Adolf Jülicher| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] nahm ihn 1906 als korrespondierendes Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-adolf-juelicher-1305| titel=Mitglieder – historisch: Adolf Jülicher| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Quellen von Exodus I–VII,7&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil., Halle 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gleichnisreden Jesu&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** Band 1, Freiburg 1886 (Neuauflagen 1888, 1899; Nachdrucke 1910, 1963, 1969, 1976).&lt;br /&gt;
** Band 2, Freiburg 1899 (Nachdrucke wie Band 1).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Neue Testament&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 1894 (Neuauflagen 1901, 1906, 1913, 1919, 1921, 1931 (neubearbeitet in Verbindung mit [[Erich Fascher]]); englische Übersetzung 1904). [https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/2699079 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moderne Meinungsverschiedenheiten über Methode, Aufgabe und Ziele der Kirchengeschichte : Rede, gehalten beim Antritt des Rektorats am 13. Oktober 1901&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Marburger akademische Reden.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Elwert, Marburg 1901 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr11918-6 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Linen in der Kritik der evangelischen Uberlieferung&amp;#039;&amp;#039;. Alfred Töpelmann, Gießen 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion Jesu und die Anfänge des Christentums bis zum Nicaenum&amp;#039;&amp;#039;. 2., stark vermehrte und bearbeitete Auflage. Teubner, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* mit [[Heinrich Holtzmann]] und [[Walter Bauer (Theologe)|Walter Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der neutestamentlichen Theologie&amp;#039;&amp;#039;. 2., neu bearbeitete Auflage. Mohr, Tübingen 1911.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: [[Vinzenz von Lérins|Vincenz von Lerinum]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Commonitorium (Vinzenz von Lérins)|Commonitorium pro catholicae fidei antiquitate et universitate adversus profanas omnium haereticorum novitates]]&amp;#039;&amp;#039;. 2., durchgesehene Auflage. Tübingen 1925 (Nachdruck: Minerva, Frankfurt 1968).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Itala. Das Neue Testament in altlateinischer Überlieferung nach den Handschriften&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände. Durchgesehen und zum Druck besorgt von Walter Matzkow und [[Kurt Aland]]. 1938ff.; 2., verbesserte Auflage. de Gruyter, Berlin 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Gundlach (Historiker)|Franz Gundlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus Professorum Academiae Marburgensis. Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität Marburg von 1527 bis 1910&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1927, S. 52f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|643|643|Jülicher, Adolf|[[Hans Hohlwein]]|118776495}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629095126/http://www.bautz.de/bbkl/j/Juelicher.shtml |band=3|autor=Hans-Josef Klauck|spalten=772–773}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Merk]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Jülicher als Paulusforscher – anläßlich seines 150. Geburtstages.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;149–161 (gehalten in der Plenarsitzung am 26. Januar 2007) [https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0007-3762-5/149-164.pdf?sequence=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Adolf Jülicher}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118776495}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Jülicher, Adolf|Autoren=Ulrich Mell}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118776495|titel=Jülicher, Gustav Adolf| datum=2020-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118776495|VIAF=76473683|LCCN=n/83/212598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Julicher, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jülicher, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jülicher, Gustav Adolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Falkenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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