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	<title>Adolf Holst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Holst&amp;diff=808532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-05-01T07:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Holst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1867]] in [[Branderoda]]; † [[4. Januar]] [[1945]] in [[Bückeburg]]) war ein deutscher [[Pädagoge]], [[Kinderbuch]]autor und -herausgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gertrud Caspari Kinderhumor Osterhase.jpg|mini|[[Gertrud Caspari]]: &amp;#039;&amp;#039;Kinderhumor&amp;#039;&amp;#039; (1906)]]&lt;br /&gt;
August Adolf Holst wurde als zweiter Sohn von August Andreas Jacob Holst und von Marie Johanne Wilhelmine Holst, geb. Bötticher, am 7. Januar 1867 in Branderoda geboren. Seine ersten Kinderjahre erlebte er in Branderoda. Holst wurde zuerst von seinem Vater unterrichtet, der von 1863 bis 1878 Pfarrer in Branderoda war. Nach dem anschließenden Unterricht in der Vorbereitungsanstalt in Kösen besuchte er ab 1880 die Königliche [[Landesschule Pforta]] in [[Schulpforte]] bei Naumburg und danach die [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] in Halle.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holst studierte [[Philosophie]], [[Geschichte]], [[Geographie|Erdkunde]] und neuere Sprachen in [[Tübingen]], [[Leipzig]] und [[Berlin]]. 1893 folgte die Promotion zum [[Dr. phil.]] Später arbeitete er als [[Hauslehrer]] in Westfalen, Rom und Florenz und leitete in [[Blankenburg (Harz)]] und [[Genua]] Privatschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1913 wirkte Holst als [[Prinzenerzieher]] im Fürstenhaus [[Schaumburg-Lippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 heiratete Holst die Pianistin Clara von Cramer (* 8. November 1875), Tochter des Generals [[Rudolf von Cramer (General, 1818)|Rudolph von Cramer]] in Blankenburg im Harz, in Berlin. Aus der Ehe gingen die 3 Töchter Ebba, Ingeborg und Cordula hervor. Gegenüber dem Krankenhaus [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Bethel]] bei Bielefeld war die Familie Adolf Holst für die unheilbar kranke Tochter Ebba mit monatlich 100&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]] ausstattungspflichtig (Bundesarchiv Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1915 bis 1918 leitete er die [[Fürstlich Schaumburg-Lippische Hofbibliothek]] in Bückeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 war Holst freier Schriftsteller, verfasste zahlreiche Kinderbücher und -gedichte und war von 1918 bis 1934 Herausgeber von „Auerbachs Kinderkalender“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens zwei Jahre (1922 und 1923) war Holst Herausgeber des Jahrbuchs (Sammelbands) „Neuer Deutscher Jugendfreund“, in dem auch Schriftsteller wie [[Thomas Mann]] (Nobelpreis für Literatur – 1929) und [[Hermann Hesse]] (Nobelpreis für Literatur – 1946) ihre Autorenbeiträge veröffentlichten ebenso wie die Schriftstellerin [[Selma Lagerlöf]] (Nobelpreis für Literatur – 1909) – ihr bekanntestes Werk ist „[[Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 bis 1927 war Holst Herausgeber der Monatszeitschrift „Die fröhliche Post“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Mit über 200 Kinder-Bilderbüchern, illustrierten Gedichtsammlungen Laienspielen und Märchenreigen in zahlreichen Auflagen, zählt er zu den meistgelesenen und bekanntesten Kinderbuchautoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Bücher Adolf Holsts erschienen in vielen Ländern und wurden in mehrere Sprachen übersetzt z.&amp;amp;nbsp;B. „Grete kocht“ in den Niederlanden, „Die Schule im Walde“ 1991 in Litauen, …&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Holst Bücher pro Jahr.jpg|mini|Graphische Übersicht – zeitliche Einordnung zu den von Adolf Holst pro Jahr neu erschienen Büchern]]&lt;br /&gt;
Bis heute werden verschiedene Reprintausgaben gedruckt und verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wohl bekanntesten Gedichten zählen die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eislauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute, Kinder wolln wir’s wagen&lt;br /&gt;
heut wird das Eis wohl tragen,&lt;br /&gt;
darum los, wer laufen kann,&lt;br /&gt;
Mütze auf und Schlittschuh an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute ist das Wasser warm,&lt;br /&gt;
heute kann’s nicht schaden.&lt;br /&gt;
schnell hinunter an den See&lt;br /&gt;
heute gehn wir baden!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Weg entlang, an einem Hang&lt;br /&gt;
stand eine Bank, und die war lang.&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
Ich bin die „Lange Bank“ am Hang,&lt;br /&gt;
die Bank, viel tausend Jahre lang,&lt;br /&gt;
auf die der Mensch, so’s ihm beliebt,&lt;br /&gt;
das Unbequeme von sich schiebt!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Im See&amp;#039;&amp;#039; komponierte [[Reinhold Krug]] (1926–1991) eine seiner Melodien. Als Sommerlied gilt es für Kinder ab dem 5. Lebensjahr als geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zahlreichen Ländern (z.&amp;amp;nbsp;B. Deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik, Deutsches Reich, BRD, DDR, Österreich, Schweiz, Lichtenstein) erschienen ab 1912 bis Heute Texte von Adolf Holst in pädagogischen Publikationen. Bisher konnten Holsttexte in über 60 pädagogischen Publikationen zum Gebrauch in Schulen und Kindergärten nachgewiesen werden, in Fibeln, Lesebüchern sowie Gedicht- und Liedersammlungen – siehe dazu auch BLAUME, 1993 und RITTER, 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erschienen in einem Züricher Lesebuch 14 seiner Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in den 1980er Jahren lernte jeder Schulanfänger in der [[DDR]] Texte von Adolf Holst wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Im See&amp;#039;&amp;#039; das in jeder DDR Schulfibel zu finden war.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe DDR Schulfibel für Schulanfänger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute allseits Bekanntes war einst und ist manchmal bis heute ein erfolgreiches Buch von Adolf Holst. Oh Tannenbaum! Oh Tannenbaum! (1910), Lirum Larum (1913), Ringel, Ringel Reihe (1928), …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Sprüche, umgangssprachliche Phrasen im deutschsprachigen Raum, stehen im Zusammenhang mit Adolf Holst. Komische Käuze (1909), Vom Allerfeinsten (um 1925), Eine Fahrt ins Blaue (1933), Wenn jemand eine Reise tut … (1937), …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Caspari-Fibel mit Textzeilen von Adolf Holst.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
== Einflüsse, Interaktionen, Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Mit zahlreichen bekannten und bedeutenden Menschen seiner Zeit pflegte er oft über viele Jahre enge Kontakte und innige Freundschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kindheit an war er mit [[Anna Thekla von Weling]], die als „Gnädiges Fräulein“ 1875 die erste Kleinkinderbewahranstalt des Kreises Querfurt in Branderoda gründete, befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsarchiv Branderoda&amp;lt;/ref&amp;gt; Adolf Holst schrieb dazu: „Das Erscheinen des ‚gnädigen Fräuleins‘ war natürlich für das kleine Dorf ein großes Ereignis …“ „Wir Brüder waren stolz, daß das ‚Gnädige Fräulein‘ mit uns befreundet war, in unserem Hause ein und ausging, sich mit Mutter duzte, mit Vater vierhändig spielte und uns Jungen gern mal liebkosend über die Haare strich mit ihren schmalen, weißen Händen. Und doch, das Reizvollste und Schätzungswerteste an ihr, das, was uns Brüdern restlos imponierte, war weder das adlige Parfüm und das erregende Rauschen ihrer Schleppe, noch die Gründung einer Kleinkinderschule, ja nicht einmal die so glänzend gelungene Veranstaltung mit unseren ersten Schauspielererfolgen – nein, es war die kaum fassbare, aber unbestreitbare Tatsache, daß sie eine leibhaftige Schriftstellerin war, daß sie Romane schrieb, die sogar gedruckt waren, die wir zum Teil schon selber in unseren „Daheim“-Bänden mit Wonne gelesen hatten. Daß wir erst nach einiger Zeit von ihrem Schriftstellerberuf erfuhren, kam daher, daß sie nicht unter ihrem richtigen Namen Anna von Weling schrieb, sondern unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Anna Thekla von Weling|Hans Tharau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Kindheitserinnerungen von Adolf Holst in [http://www.adolfholst.de/buecher-ueber-adolf-holst/adolf-holst-kindheit-in-branderoda/ „Adolf Holst – Kindheit in Branderoda“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der genialen Puppenschöpferin [[Käthe Kruse]], mit der er humorvolle Briefe wechselte, pflegte er anfänglich formelle und später freundschaftliche Kontakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus einem Brief von Käthe Kruse an Adolf Holst aus dem Jahre 1926: „…. Ich bin nebenbei als siebenfache Kindermutter eine große Freundin Ihrer Verse, speziell aus den Bilderbüchern, die Sie mit Kutzer zusammen machten … Ich würde mich freuen, Ihnen persönlich zu begegnen. … Es hat mich sehr gefreut, auf diese Weise Veranlassung zu haben, mit Ihnen in persönliche Verbindung zu treten …“ – &amp;#039;&amp;#039;[[Max Kruse (Autor)|Max Kruse]]&amp;#039;&amp;#039;, der 1921 geborene jüngste Sohn, der in allen Briefen von Käthe Kruse an Adolf Holst eine Rolle spielte, wurde später ein bekannter Kinder- und Jugendbuchautor. Von ihm stammt z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Urmel aus dem Eis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Erinnerungen an seine Kindheit schrieb Max Kruse „… Meine Mutter schätzte seine gedichteten Märchen vom Weihnachtsstern und von Hans Wundersam, dem Wanderburschen. Mit Vorliebe las sie mir diese Geschichten vor; recht innig war es, aber am liebsten mochte ich ‚Fridolin, der Osterhase‘. Ich war stolz, daß Adolf Holst als Gast bei uns war.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist z.&amp;amp;nbsp;B. der Kontakt von Adolf Holst mit dem Schriftsteller und Maler [[Hermann Hesse]], dem 1946 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Fürstlich Schaumburg-Lippische Hofbibliothek|Fürstlich Schaumburg-Lippischen Hofbibliothek]] in Bückeburg lernte er unter anderem [[Lulu von Strauß und Torney]], Journalist und Schriftsteller [[Hermann Löns]] sowie den Schweizer Grafiker und Illustrator von Kinderbüchern [[Ernst Kreidolf]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens 54 Illustratoren arbeiteten oft über längere Zeit und an verschiedenen Büchern mit ihm zusammen. ([[Ernst Kutzer (Illustrator)|Ernst Kutzer]], [[Gertrud Caspari]], [[Walther Caspari]], [[Fritz Baumgarten (Illustrator)|Fritz Baumgarten]], [[Else Wenz-Viëtor]], Adolf Schmidhammer, Eugen Osswald, [[Karl Elleder]] …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach bisherigen Recherchen komponierten mindestens 65 Komponisten&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.adolfholst.de/lieder-reigen-taenze/ Adolf Holst – Lieder, Reigen, Tänze mit Komponisten-Liste]&amp;lt;/ref&amp;gt; Melodien zu den verschiedensten Texten von Adolf Holst.&lt;br /&gt;
([[Margarete Schweikert]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mugi.hfmt-hamburg.de/receive/mugi_person_00000758 Margarete Schweikert], auf mugi.hfmt-hamburg.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Max Reger]], [[Joseph Haas]], [[Henri Marteau (Geiger)|Henri Marteau]], Martin Frey, [[Reinhold Krug]], [[Richard Rudolf Klein]], [[Adolf Lohmann (Komponist)|Adolf Lohmann]], Helmut Richter, [[Otto Siegl]], Karl Hogrebe, Max Engel …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag zahlreicher Rundfunksender wurden diese Stücke vertont. (z.&amp;amp;nbsp;B. Rundfunk der DDR, Deutschlandradio, Bayerischer Rundfunk, SWR, NDR, MDR, …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|2=Der folgende Abschnitt|Grund=Wenn das ein Zitat ist, bitte entsprechend markieren und belegen, wenn nicht, dann gehören die drei Punkte weg und der Tippfehler beseitigt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders als Kalendermann wirkte Holst mit seinem Schaffen als Inspirationsquell für unzählige Kinder, Künstler, Schriftsteller, Komponisten, … Als ein Beispiele [sic?] wurde bereits Max Kruse erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel ist die Schriftstellerin und Journalistin [[Ruth Geede]], die 1985 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruth Geede |url=https://www.webarchiv-server.de/pin/archiv01/4801ob25.htm |titel=Wenn der Kalendermann kam … – Geliebter Auerbach |werk=Das Ostpreußenblatt |hrsg=Landsmannschaft Ostpreußen e. V. |datum=2001-12-01 |abruf=2017-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Ehrungen, Erinnerungskultur ==&lt;br /&gt;
1927 erfolgte die Pflanzung einer Adolf-Holst-Linde neben der Kirche in seinem Geburtsort Branderoda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]] erfolgte 1929 die Grundsteinlegung für die Volksschule I die nach Holst benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ebenfalls in Mücheln eingerichtetes Museum wurde 1945 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde eine Tafel mit der Aufschrift „Sportstätte Dr. Adolf Holst SV Branderoda“ in Branderoda eingeweiht. Hier findet jedes Jahr am 6. Januar ein Adolf Holst Kegel-Gedenkturnier statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bückeburg gibt es die Adolf-Holst-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2024 wird durch den „Adolf-Holst-Platz“ im Müchelner Ortsteil Branderoda an Adolf Holst erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Januar 2025, zum 158. Geburtstag von Adolf Holst, wurde am Adolf-Holst-Platz ein Straßennamens-Zusatzschild mit QR-Code und weiterführenden Informationen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Adolf-Holst-Archiv mit einer kleinen Ausstellung erinnert in Branderoda ebenfalls an den ehemaligen Pfarrerssohn aus Branderoda sowie den späteren Kinderbuchautor und Herausgeber Adolf Holst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste seines schriftlichen Nachlasses befinden sich im [[Staatsarchiv Bückeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Nämlich wie wurde es beurteilt? Die einen finden es toll und die anderen nicht? Die einen finden, es habe Tiefgang, und die anderen es sei seicht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Kultur- und Literaturkritikern wurde das literarische Schaffen von Holst bisher sehr unterschiedlich beurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kritiker sprachen und sprechen bei Holst nur von „Mittelmaß“ und oft holprigen sowie „vielfach abgedroschene Reimklischees“&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche auch Pressespiegel [http://www.adolfholst.de/pressespiegel/ Chronologische Sammlung thematischer Artikel aus Presse und Internet {{!}} – speziell zum Thema Adolf Holst …], auf adolfholst.de&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kommentatoren sahen in Holsts literarischen Schaffen „einen der hervorragendsten Vertreter der neuen Jugendliteratur“ sowie Parallelen zu [[Rainer Maria Rilke]] und/oder [[Hugo von Hofmannsthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche zusammenfassende, wissenschaftliche Untersuchung und Veröffentlichung zu Leben, Werk und Wirkung von Adolf Holst steht noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem ersten Holst-Kolloquium 2017 in Bückeburg und dem daran anschließenden Referenzband „Adolf Holst – Bilderbücher-Reimgeschichten“ (erschienen 2021) erfolgte ein erster Versuche die Bedeutung von Holst, innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur seiner Zeit sowie der Kinder- und Jugendliteratur bis heute, etwas umfassender darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich Rezeption von Holst, vor allem in den Bereichen der Reformpädagogik, der Musik und der historischen Kindertheater-Aufführungen steht eine derartige umfassendere wissenschaftliche Aufarbeitung noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es bedarf einer Forschung, die das Wirken von Adolf Holst [nicht nur] für die Kinderliteratur zu seinen Lebzeiten darstellt, Fragen nach der Bedeutung der Texte für die heutige Zeit zulässt und auch die Schattenseiten seiner Biografie nicht ausblendet. …. Um Aussagen über die Nähe des Dichters zur nationalsozialistischen Ideologie treffen zu können, bedarf es gründlicher Recherchen. Seine Bedeutung für die deutsche Kinderliteratur [aber auch in anderen Bereichen seines Schaffens] muss zudem im engen Austausch mit Fachwissenschaftlern erörtert werden.“ Zitat Dr. Juliane Stückrad, Büro für angewandte Kulturforschung, Eisenach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten bisher kaum zusammenfassende, wissenschaftliche Untersuchungen und Veröffentlichungen zu seinen Laienspielen, Märchenreigen und Vertonungen sowie dem literarischen Nachlass als Herausgeber (Kalendermann) von Auerbachs Kinderkalender und die Wirkung seiner Werke auf die Künstler seiner Zeit sowie auf „seine Kalenderkinder“. In diesem Zusammenhang wäre auch interessant, in welcher Form seine Werke Einfluss auf die frühen kindlichen Prägungen späterer Künstler z.&amp;amp;nbsp;B. Theaterdarsteller, Komponisten und Schriftsteller hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso gibt es bisher keine wissenschaftliche Aufarbeitung der von Holst von 1925 bis 1927 herausgegebenen und monatlich erschienenen Kinderzeitschrift „Die fröhliche Post“. In dieser Zeitschrift gab Holst zahlreichen Kindern die Möglichkeit für erste Veröffentlichungen ihrer Texte, Bilder und anderer Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Blaume: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Holst.&amp;#039;&amp;#039; Eine Bibliographie der Kinder-Bilderbücher und illustrierten Gedichtsammlungen, die Texte von ihm enthalten. Mit Porträt des Dichters. Createam Marketing, Bückeburg 1993, ISBN 3-929288-01-X.&lt;br /&gt;
* Stefan Brüdermann / Sebastian Schmideler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bilderbücher – Reimgeschichten. Leben, Werk und Wirkung des Bückeburgeer Kinderlyrikers Adolf Holst&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Niedersächsischen Landesarchivs; 5). Wallstein, Göttingen 2021, ISBN 978-3-8353-3874-6.&lt;br /&gt;
* Cordula Holst, Helga Warschewski: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Holst – Lyrische Impressionen. Eine Liebeserklärung an Bückeburg und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Schaumburger Druckhaus KG, Bückeburg 2003.&lt;br /&gt;
* Juliane Stückrad / Heimatverein Branderoda e. V.: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.adolfholst.de/buecher-ueber-adolf-holst/adolf-holst-kindheit-in-branderoda/ Adolf Holst – Kindheit in Branderoda]&amp;#039;&amp;#039;, Printmanagement Roberto Ley, Weißenfels OT Uichteritz, Branderoda 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11917832X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.biblio.tu-bs.de/ausstellungen/kutzer/Aufsteller-holst.pdf |text=Kurzbiographie mit Bild |wayback=20130309043002}} (PDF; 60&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11917832X|LCCN=no2003089701|VIAF=40182624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holst, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Italien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holst, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe, Herausgeber und Kinderbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Branderoda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bückeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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