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	<title>Adolf Hieber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:41:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Hieber&amp;diff=617842&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-31T10:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Hieber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1898]] in [[München]]; † [[25. Dezember]] [[1977]] ebenda) war ein [[Musikalienhändler]] und [[Musikverleger]] sowie Zweiter [[Bürgermeister]] der Stadt München.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Daten von Adolf Hieber in: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Germany - The German Who’s Who.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Who’s Who Book &amp;amp; Publishing, Ottobrunn 1974, ISBN 3-921220-05-X, S. 679.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Bayernpartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Adolf Hieber lernte seinen Beruf in der Musikalienhandlung seines Vaters [[Max Hieber (Verleger)|Max Hieber]] und setzte sich früh für die Belange der Branche ein. 1924 wurde er zum Vorsitzenden des Bayerischen Musikalienhändler-Verbandes gewählt, der 1933 aufgelöst wurde. Unter dem Naziregime bewies er politischen Mut. Er verkaufte seine Verlagsrechte an dem [[Badenweiler-Marsch]] von [[Georg Fürst]], weil der [[Militärmusik#Militärische Marschmusik|Marsch]] zu [[Adolf Hitler]]s Lieblingsstücken gehörte und bei vielen offiziellen Anlässen gespielt wurde. Hieber wollte mit seinem gutgehenden Verlagswerk als Gegner des Naziregimes nichts mehr zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gehörte Hieber dem Vorstand der Sortimenterkammer, einem Gremium der Reichsmusikkammer, an. 1945 wurde er verpflichtet, eine Stadtwehr zu leiten und entkam damit der Einberufung zum Militär. Kurz vor Kriegsende wurde ihm befohlen, sämtliche Isarbrücken sprengen zu lassen, um die anrückenden amerikanischen Truppen zu bremsen. Er widersetzte sich nicht nur dem Befehl der SA/SS unter höchster Lebensgefahr, sondern ließ sogar die Sprengköpfe unter den Brücken heimlich wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kapitulation ergriff Hieber mit einigen Kollegen die Initiative und kümmerte sich als „Arbeitsausschuss für den Bayerischen Buchhandel“ um die „Überprüfung, Säuberung und Reorganisation des gesamten Verlagsgeschäfts und aller Sparten des Buchhandels“. Er präsentierte sich als erwiesener Hitler-Gegner und wurde zum selbstlosen Helfer der Besatzungsmacht bei der Demokratisierung des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wählte ihn die Stadt München zum Stadtrat. Bei den Wahlen 1952 und 1956 wurde er im Amt bestätigt. Neben seiner politischen Tätigkeit in der [[Bayernpartei]] initiierte er die Neugründung des Bayerischen Musikalienhändler-Verbandes und rettete aus Leipzig die Reste des Vermögens der Unterstützungskasse. Er wurde zum zweiten Vorsitzenden des Deutschen Musikalienwirtschafts-Verbandes gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ucgJAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22Adolf+Hieber%22+1977&amp;amp;dq=%22Adolf+Hieber%22+1977&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=GORvUeCCCYrYsgaI8IH4Aw&amp;amp;sqi=2 Biographische Daten von Adolf Hieber in: &amp;#039;&amp;#039;Melos/NZ für Musik&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Schott., 1978, Includes music., Seite 148]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde er mit überzeugender Mehrheit zum Zweiten Bürgermeister der Stadt München gewählt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Vertretung der Stadt beim Orlando di Lasso-Festakt, der unter offizieller Beteiligung des Staates und der Kirche stattfand. Im gleichen Jahr wurde er außerdem zweiter Vorsitzender des Bayerischen Einzelhandelsverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1960: [[Bayerischer Verdienstorden]], [[Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[München leuchtet]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1972: München leuchtet in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=-vniAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Adolf+Hieber%22+1977&amp;amp;dq=%22Adolf+Hieber%22+1977&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=GORvUeCCCYrYsgaI8IH4Aw&amp;amp;sqi=2 Adolf Hieber in: &amp;#039;&amp;#039;Buchhandelsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 12, Buchhändler-Vereinigung, 1977, Seite 581]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116796693|NAME=Adolf Hieber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116796693|VIAF=13067862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hieber, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Bürgermeister (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hieber, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikverleger, Zweiter Bürgermeister der Stadt München&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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