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	<title>Adolf Herrgott - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Reichsmilit%C3%A4rgericht)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Reichsmilitärgericht) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Reichsmilitärgericht)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Richter_(Reichsmilit%C3%A4rgericht)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Richter (Reichsmilitärgericht) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Richter (Reichsmilitärgericht)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Herrgott (1915).png|mini|Adolf Herrgott (1915)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Herrgott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1872]] in [[Bamberg]]; † [[15. Februar]] [[1957]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Als solcher war er von 1941 bis 1942 Kommandeur der [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Sowjetische Soldaten in deutschem Gewahrsam|Kriegsgefangenen]], darunter während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Überfalls auf die Sowjetunion]] im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Generalmajor]]s wurde im [[Bayerisches Kadettenkorps|Kadettenkorps]] erzogen und trat am 22. Juli 1890 als [[Portepee]]-[[Fähnrich]] in das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „Kronprinz“ Nr. 2|2. Infanterie-Regiment „Kronprinz“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Nach der Absolvierung der [[Kriegsschule]] wurde er 1892 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und war von 1896 bis 1898 [[Adjutant]] des Bezirkskommandos [[Vilshofen]]. Anschließend kehrte Herrgott zu seinem Stammregiment zurück und wurde dort ab 1901 als Bataillonsadjutant verwendet. Von 1902 bis 1905 absolvierte er die [[Bayerische Kriegsakademie|Kriegsakademie]], die ihm die Qualifikation für den Generalstab und das Lehrfach aussprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Othmar Hackl: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 468.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 folgte seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] unter gleichzeitiger Versetzung in die [[Königlich Bayerischer Generalstab|Zentralstelle des Generalstabes]] nach München. Hier verblieb Herrgott die kommenden beiden Jahre, war von 1908 bis 1910 [[Kompaniechef]] im [[Königlich Bayerisches 13. Infanterie-Regiment „Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn“|13. Infanterie-Regiment „Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn“]] und wurde anschließend zum Generalstab der [[6. Königlich Bayerische Division|6. Division]] versetzt. Als [[Major]] kommandierte man ihn 1912 zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] nach Berlin und gleichzeitig fungierte Herrgott als militärisches Mitglied des bayerischen Senats beim [[Reichsmilitärgericht]]. In dieser Zeit erhielt Herrgott auch eine Ausbildung als Beobachtungsoffizier auf verschiedenen [[Luftschiff]]en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Herrgott zunächst als Beobachtungsoffizier beim Luftschiffhafen [[Düsseldorf]] tätig. Am 24. August 1914 wurde er in das [[Bayerisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] nach München versetzt und am 5. September 1914 zum [[Erster Generalstabsoffizier|Ersten Generalstabsoffizier]] der [[6. Königlich Bayerische Reserve-Division|6. Reserve-Division]] ernannt. Mit dem Großverband nahm er an der Schlacht vor Nancy-Epinal sowie den Kämpfen auf den Maashöhen zwischen Maas und Mosel teil. Ende Dezember 1914 verließ er die Division und wurde Erster Generalstabsoffizier des [[II. Königlich Bayerisches Armee-Korps|II. Armee-Korps]]. Im weiteren Kriegsverlauf hatte er weitere Generalstabsverwendungen. Darunter von Juli bis September 1916 als [[Verbindungsoffizier]] zur [[Heeresgruppe „Erzherzog Karl“]] anschließend bei der [[Heeresgruppe „Erzherzog Joseph“]] und dann bis zum 18. Juli 1917 im Generalstab der [[7. Armee (Deutsches Kaiserreich)|7. Armee]]. Im Juli wurde Herrgott, inzwischen [[Oberstleutnant]], zur [[Heeresgruppe Yıldırım|Armeegruppe „Palästina“]] versetzt. Von Dezember 1917 bis zum 6. April 1918 diente er in der [[Osmanische Armee|osmanischen Armee]] im Rang eines türkischen Generalmajors. Zurück in der bayerischen Armee wurde er wieder als Generalstabsoffizier eingesetzt, zuletzt als Chef des Generalstabes der [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6. Armee]]. Im August 1918 erhielt er den Orden [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Herrgott im Rang eines Oberstleutnants in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen. Er schloss sich dem [[Freikorps Epp]] an und nahm als Kommandeur des bayrischen Schützenkorps an der Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]] teil. Nach der Besetzung Münchens am 2. Mai 1919 wurde er am 6. Mai kurzzeitig [[Stadtkommandantur München|Stadtkommandant]]. Zu seinem Stab gehörten dabei [[Ernst Röhm]] und [[Christian Roth (Politiker)|Christian Roth]]. Anschließend übernahm Herrgott das Kommando über das Reichswehr-Schützen-Regiment 41. Mit einem Detachement nahm er im Juli 1919 am Einmarsch der Reichswehrtruppen in [[Hamburg]] teil, wo es zu den sogenannten [[Sülzeunruhen]] gekommen war. Aufsehen erregte Herrgott, als er vor [[Friedrich Ebert]]s Antrittsbesuch als [[Reichspräsident]] in München im August 1919 öffentlich dem bayerischen Minister für militärische Angelegenheiten [[Ernst Schneppenhorst]] Unterstützung der Räterepublik vorwarf und eine Anklage wegen Hochverrats forderte. Herrgott gab an, er könne nicht für die Sicherheit Schneppenhorsts garantieren, wenn dieser der Truppenparade vor Ebert beiwohnen sollte. Reichswehrminister [[Gustav Noske]] lehnte aber eine Absetzung Herrgotts ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Mühlhausen: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ebert 1871-1925. Reichspräsident der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 2006, ISBN 3801241645, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrgott wurde zum 1. Oktober 1919 als Abteilungschef bei der Inspektion für das Erziehungs- und Bildungswesen in das [[Reichswehrministerium]] in Berlin versetzt. Dort wurde er am 17. Mai 1920 Chef der Lehr-, später Ausbildungsabteilung (T 4). Herrgott kehrte im April 1922 in den Truppendienst zurück, war bis 31. Oktober 1922 Kommandeur des [[4. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|4. (Preußisches) Infanterie-Regiments]] und anschließend Kommandeur des [[20. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|20. (Bayerisches) Infanterie-Regiments]] in Regensburg. In dieser Stellung wurde er am 1. Februar 1923 Generalmajor und am 30. November aus dem aktiven Dienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer aktiven Militärzeit widmete sich Herrgott dem [[Sportschießen|Schießsport]] als Wehrertüchtigung. Er stand von 1923 bis 1934 dem [[Reichsverband deutscher Kleinkaliberschützen]] vor und 1933/34 auch dem [[Deutscher Schießsportverband|Deutschen Schießsportverband]]. In letzterer Funktion gehörte er auch dem [[Reichsführerring des deutschen Sports]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der folgenden Jahre übernahm Herrgott verschiedene Aufgaben als Lehrer und Ausbilder für das Reichskriegsministerium. Er gehörte zum konservativen bayerischen Widerstandskreis um [[Franz Sperr]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrgott erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalleutnant verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Herrgott am 15. Januar 1940 zunächst zur Verfügung des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] der Wehrmacht gestellt, ohne jedoch direkt einen Posten zu erhalten. Von Mai bis September 1941 war er Kommandeur der Kriegsgefangenen zur besonderen Verwendung im [[Generalgouvernement]], anschließend im [[Wehrkreis]] V. 1942 wurde er in die [[Führerreserve]] versetzt und am 30. April 1943 schließlich in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack–Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 348–350.&lt;br /&gt;
* [[Othmar Hackl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 468.&lt;br /&gt;
* [[Raul Hilberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Täter, Opfer, Zuschauer.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Vernichtung der Juden 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3596132169.&lt;br /&gt;
* Theodor von Zeynek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Offizier im Generalstabskorps erinnert sich.&amp;#039;&amp;#039; Theodor Ritter von Zeynek. Eingel. und hrsg. von [[Peter Broucek]], Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2009, ISBN 978-3-205-78149-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133695948|LCCN=|NDL=|VIAF=47959760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrgott, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Bayerischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führer einer Freiformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportschütze (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsmilitärgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrgott, Adolf &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bamberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lindau (Bodensee)|Lindau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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