<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Hengeler</id>
	<title>Adolf Hengeler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Hengeler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Hengeler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T06:19:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Hengeler&amp;diff=1445187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Hengeler&amp;diff=1445187&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-19T15:49:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portraet-Adolf-Hengeler-von-Franz-von-Lenbach.jpg|mini|hochkant|Porträt Adolf Hengeler von [[Franz von Lenbach]] (1836–1904), 1903, Öl auf Karton]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Hengeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1863]] in [[Kempten (Allgäu)]]; † [[3. Dezember]] [[1927]] in [[München]]) war ein deutscher [[Malerei|Kunstmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Privates und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hengeler Familie 1894-internet.jpg|mini|Porträt der Familie Hengeler, 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Erleuchtung - Adold Hengeler.jpg|mini|Adolf Hengeler: Die Erleuchtung (Bleistift auf Papier), o.&amp;amp;nbsp;J.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petrus-und-der-Teufel-als-Seelenfaenger (cropped).jpg|mini|Adolf Hengeler: Petrus und der Teufel als Seelenfänger (Öl auf Leinwand), 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Hengeler wurde 1863 als Sohn des Verwalters der Margarethen- und Josephinenstiftung in Kempten geboren. Den jungen Kemptener Adolf Hengeler zog es 1881 nach München, wo er Kunst studierte und zu dem Kreis des Malers [[Wilhelm von Diez]] gehörte. In größeren Kreisen bekannt wurde Hengeler durch seine Mitarbeit an den [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blättern]], für die er zwanzig Jahre lang einer der wichtigsten Zeichner war. 1889 heiratete er Emilia Hausinger, Tochter des Münchner Goldschmieds und Hofjuweliers Adam Hausinger (1820–1908), und gehörte danach zu den vermögenden Kreisen. Ab 1912 lehrte Hengeler als Professor an der [[Akademie der Bildenden Künste München]]. Seine Tochter Emilie (1890–1969) war die Ehefrau des [[SS-Gruppenführer]]s und Generalleutnants der [[Ordnungspolizei]], [[Adolf von Bomhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
1878 begann Adolf Hengeler eine Lehre als [[Lithografie|Lithograph]] bei Zeichenlehrer Markmiller. 1881 trat Hengeler in die [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule]] ein; Lehrer Ferdinand Barth förderte ihn. Ab 1885 studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie]], zuerst bei [[Johann Leonhard Raab]], dem Leiter der Kupferstecherschule, dann zwei Jahre in der Malklasse von Wilhelm von Diez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Studienzeit, ab 1884 fertigte Adolf Hengeler als einer der eifrigsten Mitarbeiter der [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blätter]] über 5.000 Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 begann Hengeler mit der Malerei, unter Einfluss von [[Franz von Lenbach]], [[Arnold Böcklin]], [[Carl Spitzweg]] und [[Franz von Stuck]]. Die Intensität und die lockere Kraft im Duktus, die er vorher der Grafik gewidmet hatte, übertrug er nun auf Pinsel und Leinwand. 1902 wurde Hengeler Titularprofessor, 1912 Professor an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie]]. Zu seinen Schülern zählten u. a. [[Gisbert Palmié]] und [[Fritz Wrampe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1893 war Hengeler regelmäßig in den Ausstellungen der [[Münchner Secession]] und der &amp;#039;&amp;#039;Großen Berliner Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, auch in den Ausstellungen im [[Glaspalast (München)|Münchner Glaspalast]] (1898 ff., 1897, 1901, 1913), Ausstellungen in Dresden, Düsseldorf u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das 1913 eröffnete [[Neues Rathaus (Hannover)|Neue Rathaus]] in [[Hannover]] schuf er gegenüber dem Damenzimmer das [[Wandgemälde]] „Huldigung an den Frühling“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Rowald]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Rathaus der Stadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;, in [[Wilhelm Schleyer]] (Red.): [[Zeitschrift für Architektur und Ingenieurwesen]], hrsg. vom Vorstand des [[Architekten- und Ingenieur-Verein Hannover|Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover]], 13. Jhrg. (Heft 4), 1913, Sp. 351–368; hier: Sp. 359; [https://archive.org/details/zeitschrift-fur-architektur-und-ingenieurwesen-59.1913/page/n187/mode/2up?q=gundelach online] über das Internetarchiv [[archive.org]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachleben ===&lt;br /&gt;
Zum 150. Geburtstag des Malers und Zeichners zeigt seine Heimatstadt Kempten vom 9. Mai 2013 bis 6. Januar 2014 eine besondere Ausstellung im Allgäu-Museum welches im [[Kornhaus (Kempten)|Kornhaus]] untergebracht ist. Zu diesem Anlass schuf der Allgäuer Komponist [[Christian Ludwig Mayer]] anhand von Selbstzeugnissen und zeitgenössischen Berichten über Hengeler &amp;#039;&amp;#039;Die sogenannte Hengeler-Kunst-Revue oder seltsame Leiden eines Kunstprofessors&amp;#039;&amp;#039; als Musiktheaterperformance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk umfasst angewandte Grafik, Karikaturen und Bildgeschichten in einer unverwechselbaren humorvoll-gutmütigen, gleichwohl schadenfrohen und detailreichen Auffassung. Hengelers charakteristische Grafik reicht von luftigen Farbzeichnungen hin zu präzisen Tuschestrichen in souveräner Manier, die hier wie da mit [[Wilhelm Busch]] vergleichbar ist. Neben den regelmäßigen Beiträgen zu den „Fliegenden Blättern“ waren die „Münchner Kinderfibel“ und das „Kriegstagebuch 1914/15“ bekannte Publikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Malerei konzentrierte sich Hengeler auf Landschaften, belebt durch [[Putto|Putten]] und Fabelwesen, und Idyllen oder Personen in Landschaft. In immer neuen Varianten formulierte er anmutige Szenen in ungestörter Natur Oberbayerns oder des Allgäus, die den Geschmack des Publikums trafen. In späteren Jahren wandte sich Hengeler christlichen Legenden und Figuren der biblischen Geschichte zu, mit denen er seine Naturszenen ausstaffierte. Die Bildstimmung wird oft bestimmt von erdigen Brauntönen, die helle Lokal- und Pastelltöne im [[Inkarnat]], in der Kleidung oder in Blüten zur Wirkung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunsthistoriker [[Peter von Bomhard]] (* 1919 in München; † 1979 in Rosenheim) verfügte in seinem Testament: „Den gesamten künstlerischen und persönlichen Nachlass meines Großvaters Adolf Hengeler vermache ich dem Museum der Stadt Kempten als der Geburtsstadt meines Großvaters, mit der Bitte, nach Möglichkeit im Museumsgebäude ein Hengeler-Zimmer einzurichten, in dem die wenigen erhaltenen Möbelstücke und sonstigen Erinnerungsstücke aus seiner Wohnung sowie sein Porträts Aufstellung finden mögen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hengeler-Album&amp;#039;&amp;#039;, München (Braun &amp;amp; Schneider) 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus einem Tagebuch 1914/15&amp;#039;&amp;#039; von Adolf Hengeler. München (Verlag Carl Schnell)&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|331|331|Hengeler, Adolf|autor=Mai|gnd=116701544}}&lt;br /&gt;
* Alfred Weitnauer: &amp;#039;&amp;#039;Heitere Visionen&amp;#039;&amp;#039;. Kempten (Verlag für Heimatpflege) 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SECESSION. Die Münchner Secession 1892–1914.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Michael Buhrs. Publikation zur Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die Secession ist eine Weltanschauung (Max Liebermann). Die Münchner Secession 1892–1914&amp;#039;&amp;#039;, Museum Villa Stuck München (Edition Minerva) 2008, ISBN 978-3-938832-33-2&lt;br /&gt;
* Ursula Winkler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hengeler – Münchener Kunst zwischen Lenbach und Stuck&amp;#039;&amp;#039; (Begleitband zur Ausstellung der Museen der Stadt Kempten). Lindenberg i. Allgäu (Kunstverlag Josef Fink) 2013, ISBN 978-3-89870-816-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116701544}}&lt;br /&gt;
* [https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/search?p=173&amp;amp;ot=objekte&amp;amp;inp=fulltext:Adolf%20Hengeler Adolf Hengeler in HeidICON] Illustrationen der Fliegenden Blätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116701544|LCCN=no/2001/26366|VIAF=77074382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hengeler, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Kempten (Allgäu))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hengeler, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kempten (Allgäu)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>