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	<title>Adolf Hemberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Hemberger&amp;diff=1213165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-11T10:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Hemberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1929]] in [[Buchen (Odenwald)]]; † [[10. Januar]] [[1992]] in [[Bad Homburg vor der Höhe]]) war ein deutscher Pädagoge und Wissenschaftstheoretiker an der [[Universität Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Hembergers Eltern sind der Forstbeamte Adolf Hemberger und seine Frau Ida Hemberger, geborene Mayer. In Buchen ging er mit seinen drei Brüdern zur Schule und später auf das Gymnasium. Das Abitur bestand er am [[Matthias-Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim|Gymnasium Tauberbischofsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studien ===&lt;br /&gt;
An der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] und der [[Philipps-Universität Marburg]] studierte er [[Volkswirtschaftslehre]]. 1955 bestand er in Marburg die Prüfung zum [[Diplom]]-Volkswirt. Später nahm er an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] ein [[Zweitstudium]] in [[Philosophie]] und [[Pädagogik]] auf. Nebenbei in der Frankfurter Studentenschaft engagiert, übernahm er das Sozialreferat im [[Allgemeiner Studierendenausschuss|Allgemeinen Studierendenausschuss]]. 1958 [[Renonce (Studentenverbindung)|renoncierte]] er im [[Corps Franconia Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten.&amp;#039;&amp;#039; 1981, 26/818.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. Dezember 1958 [[Reception (Corps)|recipiert]], bekleidete er die [[Charge (Studentenverbindung)|Charge]] des [[Subsenior]]s. Seinen Corpsbrüdern blieb es ein Rätsel, wie er es schaffte, neben Familie, Beruf, Corps und Studium in einem Semester drei fachfremde Jurascheine abzuhaken, darunter eine [[Exegese]] der [[Pandekten]] und einen BGB-Schein. 1960 [[Inaktiver|inaktiviert]], bestand er am Pädagogischen Institut in [[Weilburg]] das Erste Lehramtsexamen. Im [[Referendariat]] wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], um [[Gesellschaftswissenschaft]] zu studieren. Die [[Erwachsenenbildung]] rückte immer mehr in den Mittelpunkt seiner Interessen. Von 1961 bis 1965 arbeitete er im Schuldienst. Im Sommersemester 1962 wurde er in Heidelberg mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Das historisch-soziologische Verhältnis des westeuropäischen Anarcho-Syndikalismus zum Marxismus&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochschullehrer ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1963 das Zweite Lehramtsexamen bestanden hatte, war er als Dozent in der [[Lehrerbildung]] tätig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesner&amp;quot;&amp;gt;Jörg Wiesner: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Adolf Hemberger I&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1965 bis 1970 in der hessischen Lehrerbildung, ab 1970 an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]], die ihn 1972 zum Professor ernannte. 1973/74 war er [[Prodekan]] der Philosophischen Fakultät. Das Fach, das er von da an zu vertreten hatte, kam seinen Interessen sehr entgegen: [[Wissenschaftstheorie]] und [[Forschungsmethode|Forschungsmethodologie]]. An keine [[Prüfungsordnung (Deutschland)|Prüfungsordnung]] gebunden, konnte er den Freiraum des Fachs für alles nutzen, was ihn gerade faszinierte: Jahrelang galt sein Hauptinteresse der [[Freimaurerei]], besonders auch der „[[Regularität (Freimaurerei)|irregulären]]“ [[Fraternitas Saturni]]. Mit Genehmigung der Gießener Universität bot er in den 1970er Jahren Seminare über [[Studentenverbindung]]en an – mit praktischen Übungen auf [[Korporationshaus|Korporationshäusern]]. Er war zudem Erster Vorsitzender des Instituts für Verhaltenstherapie und Präventivmedizin in Bad Nauheim. In den letzten zwei Jahrzehnten &amp;lt;!-- seines Lebens? --&amp;gt;widmete er sich der [[Psychologie]], [[Psychotherapie]] und [[Parapsychologie]]. Zu Zeiten, als es gar nicht zeitgemäß war, wetterte er gegen die Überpsychologisierung allen menschlichen Verhaltens, die zur Rechtfertigungstheorie für alles und jeden werde und den Menschen aus der [[Eigenverantwortung]] entlasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilpraktiker und Esoteriker ===&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu seinem Professorenamt war er auf außeruniversitären Feldern aktiv. So befasste er sich intensiv mit Experimentalmagie, was ihm viel Kritik einbrachte. Neben seinen theoretisch orientierten Beschäftigungen in Forschung und Lehre war er als ausgebildeter [[Heilpraktiker]] tätig. Über 15 Jahre betreute er die psychosomatische Odenwald-Klinik in [[Bad König]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesner&amp;quot; /&amp;gt; Hemberger sah sich als Magier und Wiedererwecker verschiedener magischer Systeme.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Frenschkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse.&amp;#039;&amp;#039; Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Hemberger spielte ausgezeichnet [[Schach]] und liebte das [[Bergsteigen]]. Die übrige freie Zeit verbrachte er auf Corpshäusern irgendwo in Deutschland, am liebsten in Heidelberg. Als sein Corps 1981 den [[Vororte des KSCV|Kösener Vorort]] stellte, hielt er die Festrede in der [[Würzburger Residenz]]. Sie fand große Anerkennung. Eine „vergnügliche und ganz unorthodoxe“ Rede hielt er auch in Regensburg auf dem ersten Donaukommers, den Franconia vorbereitet hatte. Sie befasste sich mit dem Verhältnis zu den [[Kösener Corps in Österreich]]. Seine beiden Ehen wurden geschieden. Mit seiner dritten Lebensgefährtin lebte er in der Nähe von Bad Homburg. Als er mit 62 Jahren gestorben war, gelang es ihr, die große Familie zur Beerdigung fast vollständig zusammenzubringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Organisationsformen, Rituale, Lehren und magische Thematik der freimaurerischen und freimaurerartigen Bünde im deutschen Sprachraum Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Gießen 1971 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Documenta et Ritualia Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;, 18 Bde. im Selbstverlag, Gießen 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der mystisch-magische Orden Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1 &amp;amp; 2. Privatdruck.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pansophie und Rosenkreuz&amp;#039;&amp;#039; Teil II [in 3 Bänden]; Organisationsformen, Rituale, Lehren und magische Thematik der freimaurerischen- und freimaurerartigen Bünde im Deutschen Sprachraum Mitteleuropas. Selbstverlag, Gießen 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesen, Geist und Genesis der Kösener Corps&amp;#039;&amp;#039; (Festvortrag auf dem Akademischen Festakt des Kösener Congresses am 4. Juni 1981). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Corps-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 82. Jahrgang, Kaiserslautern, Juli 1981, Nr. 3, S. 97–104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hemberger, Adolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 491.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* H. T. Hakl: [http://archivhermetischertexte.at/component/content/article/35-archiv/64-hemberger-gnostika &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hemberger.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gnostika.&amp;#039;&amp;#039; 5. Jahrgang, Heftnummer 17, S.&amp;amp;nbsp;50–51.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Adolf+Hemberger WorldCat].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|GND=1016398948|TYP=p|VIAF=238132305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hemberger, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpraktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Esoterik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hemberger, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Methodologe und Wissenschaftstheoretiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buchen (Odenwald)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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