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	<title>Adolf Helke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Adolf Helke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1902]] in [[Hochweitzschen]] bei [[Döbeln]] ([[Sachsen]]); † [[23. November]] [[2006]] in [[Mainz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Geologie|Geologe]], [[Mineralogie|Mineraloge]] und [[Lagerstättenkunde | Lagerstättenkundler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volks- und Realschule (bis [[Jahrgangsstufe|Quarta]]) in [[Leisnig]] ging Adolf Helke auf die [[Fürstenschule]] in [[Grimma]] (bis Ostern [[1923]]). Dann studierte er an der [[Bergakademie Freiberg]] das Bergfach ([[Markscheidewesen]]). Im Herbst [[1925]] bestand er die Vorprüfung und im Mai [[1927]] die Hauptprüfung für das Fach des [[Markscheider]]s. Danach war er bis zum 31. August 1927 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für [[Geodäsie]] und Markscheidekunde der Bergakademie Freiberg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. September [[1927]] bis zum 31. März [[1929]] war Helke als Markscheider und Geometer auf einem [[Mangan]]erzbergwerk bei [[Fethiye]] in [[Anatolien]] ([[Türkei]]) tätig. Danach begann er ein zweites Studium an der Bergakademie in Freiberg und legte Ostern [[1930]] die Hauptprüfung für das Fach des [[Bergingenieur]]s ab. Für seine Diplomarbeit kehrte er im Herbst (August/September) 1929 für mehrere Wochen nach Anatolien zurück, um die montangeologischen Verhältnisse der Au-Ag-Pb-Zn-Lagerstätte von [[Bulgar Maden]] im [[Kilikien|Kilikischen]] [[Taurusgebirge|Taurus]] zu studieren. 1930 er einen kurzen Aufenthalt an den bulgarischen Staats-Kohlenbergwerken in [[Pernik]] bei Sofia (Bulgarien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1930 bis April 1933 arbeitete er als [[Montangeologe]] bei der [[Ruda (Hunedoara)|Rudaer]] 12-Apostel-Gewerkschaft in [[Brad (Hunedoara)|Brad]] ([[Siebenbürgen|Siebenbürgen, Rumänien]]). Während dieser Zeit begann er seine [[Dissertation]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Golderzgänge am Ungarberge und am Fericel bei Stanija im Siebenbürgischen Erzgebirge, Rumänien&amp;#039;&amp;#039;, welche er im Juli [[1931]] abschloss. Im Mai [[1932]] erlangte er dafür den Doktorgrad an der Bergakademie Freiberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai [[1933]] bis Februar 1937 war Adorf Helke als wissenschaftlicher Assistent am Geologischen Institut der Bergakademie Freiberg bei [[Friedrich Schumacher (Geologe)|Friedrich Schumacher]] tätig. Während dieser Zeit unternahm er jährlich während der akademischen Sommerferien zweimonatliche Studienreisen durch die Bergbaudistrikte der [[Karpaten]] (unter anderem die Goldtellurerz-Lagerstätten von [[Nagyág]] (jetzt Sacarimb) in [[Siebenbürgen]]). Im Februar [[1937]] habilitierte er sich über &amp;#039;&amp;#039;Die jungvulkanischen Gold-Silber-Erzlagerstätten des [[Karpatenbogens]] unter besonderer Berücksichtigung der Genesis und Paragenesis des gediegenen Goldes&amp;#039;&amp;#039;. Von März 1937 bis Oktober [[1938]] arbeitete er als Montangeologe beim Lagerstättenforschungsinstitut (&amp;#039;&amp;#039;Maden Tetkik ve Arama Enstitüsü&amp;#039;&amp;#039;) der Türkei in Ankara. 1938 unternahm er von Ankara aus eine Studienreise nach [[Bor]] und [[Trepča]] (Jugoslawien), Bleiberg, Eisenerz und [[Radenthein]] (Österreich), sowie [[Raibl]] (Italien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1938 bis November [[1939]] weilte er als Stipendiat an der [[Johns Hopkins University]] in [[Baltimore]], Maryland. Daran anschließend bereiste er vier Monate lang bis März [[1940]] die Vereinigten Staaten von Amerika, um alle bedeutenden geologisch interessanten Bergwerke (Erze, Nichterze) zu besichtigen. Die Rückreise nach Deutschland erfolgte über Japan und Sibirien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1940 bis 1945 war Adorf Helke wieder als wissenschaftlicher Assistent am Geologischen Institut der Bergakademie Freiberg bei Professor [[Friedrich Schumacher (Geologe)|Friedrich Schumacher]] tätig. [[1942]] weilte er zu Studien des [[Paläozoikum]]s in [[Estland]] und im Januar 1943 zur Einarbeitung in die [[Gefügekunde]] bei Professor [[Bruno Sander]] am Mineralogisch-Petrographischen Institut der [[Universität Innsbruck]]. Während der Zeit als Assistent an der Bergakademie Freiberg leitete er die Übung &amp;#039;&amp;#039;[[Erzmikroskopie]] für Geologen&amp;#039;&amp;#039; und hielt eine Vorlesung über &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Kapitel aus der Lagerstättenlehre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bergakademie Freiberg - Personal- und Vorlesungs-Verzeichnis für das 178. Studienjahr 1943/44 - Sommersemester 1943, Wintersemester 1943/44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäh unterbrochen wurde seine wissenschaftliche Karriere durch den Kriegsdienst und die Gefangenschaft. Er setzte seine Arbeit nach dem Krieg in der Türkei fort: Ab [[1948]] leitete er eine [[Antimon]]grube, wurde dann Dozent für Geowissenschaften an einer Fachhochschule für Bergingenieure und Chefgeologe der staatlichen Bergwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1956]] folgte er einem Ruf an die [[Johannes-Gutenberg-Universität]] in [[Mainz]] und übernahm dort den Lehrstuhl für [[Lagerstättenkunde]]. Sechs Jahre später habilitierte er sich erneut mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die jungvulkanischen Gold-Silber-Erzlagerstätten des [[Karpatenbogens]] unter besonderer Berücksichtigung der Genesis und Paragenesis des gediegenen Goldes&amp;#039;&amp;#039; und einer öffentlichen Vorlesung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Chromerzlagerstätten, ihre Genesis und Metamorphose.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach seiner Pensionierung [[1967]] hielt er noch Vorlesungen und Übungsstunden zur Erzlagerstättenkunde ab. Ihm wurde [[1987]] der [[Hans Schneiderhöhn|Hans-Schneiderhöhn-Preis]] um besondere Verdienste der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft (RNG) und des [[Naturhistorisches Museum (Mainz)|Naturhistorischen Museums Mainz]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Helke verstarb am 23. November 2006 im hohen Alter von 104 Jahren in Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Publikationen ==&lt;br /&gt;
* 1933: Beiträge zur Kenntnis der Golderzgänge am Ungarberge und am Fericel bei Stanija im Siebenbürgischen Erzgebirge, Rumänien; miner. u. petrogr. Mitt. Bd. 44, H. 4, pp. 265–324.&lt;br /&gt;
* 1934: Die Goldtellurerzlagerstätten von Sacaramb (Nagyag) in Rumänien. Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie, Abhandlungen, Abteilung A: Mineralogie, Petrographie, Beil. Bd. 68A vol. 1, pp. 19–85.&lt;br /&gt;
* 1935: Die Goldsilbererzgänge zu Schemnitz und Kremnitz in der Slowakei. Freiberg. Geol. Ges., Ber. 15, pp. 61–70.&lt;br /&gt;
* 1935: Die Erzlagerstätten in der Umgebung von Baia Mare (Nagybanya) in Rumänien. Freiberg. Geol. Ges., Ber. 15.&lt;br /&gt;
* 1938: Die jungvulkanischen Gold-Silber-Erzlagerstätten des Karpathenbogens unter besonderer Berücksichtigung der Genesis und Paragenesis des gediegenen Goldes. Preuss. Geol. Landesanst., Arch. Lagerstättenf., vol. 66, 175 pp.&lt;br /&gt;
* 1939: Die osttürkische Chromitprovinz. Freiberg. Geol. Ges., Ber. 17, pp. 41–53.&lt;br /&gt;
* 1942: Lagerstättenkundliche Reiseeindrücke aus den Vereinigten Staaten. Neues Jahrbuch für Mineralogie. Monatshefte, vol. 77, pp. 383–498.&lt;br /&gt;
* 1955: Beobachtungen an türkischen Minerallagerstätten. Neues Jahrbuch für Mineralogie. Abhandlungen, vol. 88, no. 1, pp. 55.&lt;br /&gt;
* 1962: The metallogeny of the chromite deposits of the Guleman District, Turkey. Economic Geology and the Bulletin of the [[Society of Economic Geologists]], vol. 57, no. 6, pp. 954–962.&lt;br /&gt;
* 1968: Basite-Ultrabasite und hydrothermale Lagerstätten. International Geological Congress, Abstracts--Congres Geologique Internationale, Resumes, vol. 23, pp. 193.&lt;br /&gt;
* 1970: On the origin of pyrometasomatic magnetite deposits. International Mineralogical Association, General Meeting, 7th-International Association on the Genesis of Ore Deposits, Tokyo-Kyoto Meeting, 1970, Collect. Abstr.&lt;br /&gt;
* 1971: On the Origin of Certain Pyrometasomatic Magnetite Deposits. International Association of the Genesis of Ore Deposits, Tokyo-Kyoto Meetings, Papers and Proceedings. Soc. Min. Geol. Jap., Spec. Issue, No. 3, Tokyo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-mainz.de/downloads_presse/JOGU_181-2002.pdf Artikel in JOGU Nr. 181 auf Seite 30] (PDF-Datei; 7,67 MB)&lt;br /&gt;
* [https://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/h/adolf-helke.html Adolf Helke] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116684186|VIAF=49983046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helke, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helke, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Helke, Gottfried Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hochweitzschen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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