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	<title>Adolf Heinrich Bercht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:08:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Heinrich_Bercht&amp;diff=674454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Gotbert Moro; defekte URL www.klagenfurt.at/die-stadt/buergermeister-1850-2015.html korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-21T20:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Gotbert Moro; defekte URL www.klagenfurt.at/die-stadt/buergermeister-1850-2015.html korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Heinrich Bercht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1875]] in [[Wien]]; † [[25. Oktober]] [[1940]] in [[St. Veit an der Glan]]) war ein großdeutscher, [[Österreich|österreichischer]] Politiker und [[Bürgermeister]] der Landeshauptstadt [[Klagenfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Heinrich Bercht 03.jpg|mini|Adolf Heinrich Bercht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nelly Bercht 01.jpg|mini|Nelly Bercht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengruft Bercht Maria Woerth 01.jpg|mini|Familiengruft Bercht in Maria Wörth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Bercht hatte norddeutsche Vorfahren, sein Vater war 1854 nach [[Südamerika]] ausgewandert und vertrat seine neue Heimat [[Argentinien]] ab 1870 als [[Generalkonsul]] in [[Wien]]. In der Hauptstadt der [[Kaisertum Österreich|Habsburgermonarchie]] erblickte Adolf Heinrich am 6. Juli 1875 das Licht der Welt. Er war der einzige Sohn und wurde mit dem Namen Heinrich gerufen. Die akademische Ausbildung erhielt er in [[Genf]] und [[Graz]]. Er wurde 1894 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Arminia Graz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Seine Eltern verbrachten zu der Zeit ihren Lebensabend bereits auf ihrem Gut in [[Reifnitz (Gemeinde Maria Wörth)|Reifnitz]] am [[Wörthersee]] in der 1898 erbauten [[Schloss Reifnitz|Seevilla]]. Da die Familie vermögend war, konnte der junge [[Jurist]] seine Lebensplanung hinausschieben und die nächsten sieben Jahre die Erde auf Weltreisen erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
1909 begann für ihn der Berufsalltag, er hatte sich für die [[Kommunalpolitik]] entschieden und war [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] der [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Partei]] in Graz geworden. Bercht machte rasch Karriere: 1911 wurde er Stadtrat und im Jahr darauf [[Öffentlicher Dienst|Finanzreferent]] und erster [[Bürgermeister]]-Stellvertreter. Der Weltkrieg setzte der politischen Laufbahn zunächst ein Ende. Nach dem Untergang der [[Monarchie]] und der Heimkehr aus dem Krieg machte Bercht die Reifnitzer Seevilla zu seinem Wohnsitz. Er war zu diesem Zeitpunkt noch immer [[Junggeselle]]. 1920 nahm er seine politische Tätigkeit wieder auf, und zwar als Gemeinderat in [[Klagenfurt]]. Sein Haus stellte er mehrmals für Sitzungen der interalliierten Abstimmungskommission für das [[Plebiszit]] in der Abstimmungszone A am [[Volksabstimmung 1920 in Kärnten|10. Oktober 1920]] zur Verfügung. Wie schon in [[Graz]] wurde er auch in der Kärntner Landeshauptstadt Finanzstadtrat und am 13. Juli 1926 fiel die Wahl zum Bürgermeister auf ihn. Er übernahm die Verantwortung für die Stadt in einer Zeit größter wirtschaftlicher [[Weltwirtschaftskrise|Depression]]. Um der Stadt sparen zu helfen, verzichtete das Stadtoberhaupt auf sein Gehalt und jeglichen Spesenersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Amtszeit von Bürgermeister Bercht wurde die [[Städtepartnerschaft]] zwischen Klagenfurt und [[Wiesbaden]] begründet; sie war die erste ihrer Art in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres ==&lt;br /&gt;
1922 hatte Bercht in Wien die in [[Brünn]] geborene Cornelia Josefine Liertzer, Tochter eines Wiener Rechtsanwaltes, geehelicht. Am 31. Mai 1924 bekam das Paar den Sohn Georg Heinrich. 1929 fungierte die Bürgermeistersgattin am 14. Juli bei der [[Taufe]] des [[Wasserflugzeug|Wasserflugzeuges]] Nelly in [[Pörtschach]] am [[Wörthersee]] als Patin. Das Fluggerät bildete in der Folge eine der Hauptattraktionen der Fremdenverkehrsregion. Ein 20-Minuten-Flug über den Wörthersee und den [[Ossiacher See]] kostete allerdings pro Person 25 Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensabend und Abschied ==&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der Legislaturperiode schied Bercht am 31. Mai 1931 aus seinem Amt. Im Laufe der dreißiger Jahre geriet der [[Gutsbesitzer]] privat in immer größere finanzielle Schwierigkeiten, die schließlich gegen Jahresende 1939 den Verkauf des väterlichen Erbes zur Folge hatten. Bercht war zu dieser Zeit schon schwer krank und befand sich die meiste Zeit in Pflege bei den Barmherzigen Brüdern in [[St. Veit an der Glan]]. Bei ihnen verstarb er am 25. Oktober 1940 im Alter von 65 Jahren. Er wurde in der Familiengruft in [[Maria Wörth]] bestattet. Seine Frau überlebte ihn um elf Jahre; sie starb am 21. August 1951. Ihr Sohn Georg Heinrich war Reisebürokaufmann und starb am 25. September 1996 nach längerer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 80.&lt;br /&gt;
* [[Anton Kreuzer (Publizist)|Anton Kreuzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner. Biographische Skizzen. 14.–20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Kärntner Druck- und Verlags-Gesellschaft, Klagenfurt 1999, ISBN 3-85391-166-8, S. 139–141.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Eduard Skudnigg |Titel=Die freigewählten Bürgermeister von Klagenfurt |Hrsg=[[Gotbert Moro]] |Sammelwerk=Die Landeshauptstadt Klagenfurt. Aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart |Band=2 |Ort=Klagenfurt |Datum=1970 |Seiten=314 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.klagenfurt.at/stadtinfo/geschichte-persoenlichkeiten Bürgermeister seit 1850] auf der Website der Stadt Klagenfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Friedrich Wolsegger]]|NACHFOLGER=[[Franz Pichler-Mandorf]]|AMT=[[Liste der Bürgermeister von Klagenfurt|Bürgermeister von Klagenfurt]]|ZEIT= [[1926]]–[[1931]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1042801096|VIAF=305273526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bercht, Adolf Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Klagenfurt am Wörthersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizebürgermeister (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bercht, Adolf Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Veit an der Glan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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