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	<title>Adolf Heincke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2025-10-29T01:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Adolf Heincke.jpg|mini|Adolf Heincke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Wolf Heincke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1901]] in [[Verden]]; † [[29. August]] [[1986]] ebenda) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des [[Domgymnasium Verden|Verdener Domgymnasiums]] bis zur Obersekunda wurde Heincke zum [[Kürschner]] ausgebildet. Er absolvierte bei seinem Vater in Verden seine Lehre, arbeitete anschließend in Hildesheim, Braunschweig und Salzburg, ehe er 1930 in Harburg seine Meisterprüfung ablegte. Von 1930 bis 1936 war er als Kürschnermeister im väterlichen Geschäft tätig, übernahm dieses jedoch nicht, da er zunehmend für die NSDAP tätig wurde. 1931 heiratete Heincke; aus der Ehe entstammten vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Betätigung ==&lt;br /&gt;
Zum 13. Juli 1925 trat Heincke in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 10.456),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/9560647&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch Ende 1926 wieder aus. Am 28. Januar 1928 gründete Heincke gemeinsam mit fünf anderen Parteigenossen die Verdener [[NSDAP-Ortsgruppe]] neu; Heincke wurde durch den Gauleiter [[Otto Telschow]] zum Ortsgruppenleiter ernannt. 1930 wurde Heincke zum [[Kreisleiter]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor 1933 war Heincke berufsständisch als Zweiter Vorsitzender des Kreishandwerkerbundes tätig. Nach 1933 war Heincke Kreishandwerksmeister, Stadtrat und Senator in Verden sowie Mitglied des Verdener Kreistages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1933 saß Heincke im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Nach seiner Wahl in den Preußischen Landtag 1932 gab Heincke seine Position als Kreisleiter auf und wurde [[Gauwirtschaftsberater]]. Nach der Auflösung des Preußischen Landtags gehörte Heincke von [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] als Abgeordneter für den Wahlkreis 15 (Osthannover) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde Heincke Kreishandwerksmeister in Lüneburg, Erster Vorsitzender des [[Reichsbund deutscher Kürschner|Reichsbundes deutscher Kürschner]], Reichsinnungsmeister des Kürschner-, Hut- und Handschuhmacherhandwerks, Mitglied des Bundesvorstands des Nordwestdeutschen Handwerkerbundes, später (um 1937) Kreisleiter der NSDAP des [[Landkreis Bremervörde|Kreises Bremervörde]], Gauinspektor der Gauleitung Ost-Hannover der NSDAP, danach (um 1939) Kreisleiter der NSDAP des [[Landkreis Lüneburg|Kreises Lüneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1939 wurde Heincke zur [[Wehrmacht]] eingezogen und nahm am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Leutnant der Reserve]] in einem Infanterie-Regiment teil. Nach einer Verwundung im November 1942 wurde Heincke als uk, also [[Unabkömmlichstellung|unabkömmlich]], vom weiteren Militärdienst befreit und übernahm die Position eines Oberbereichsleiters in der Gauleitung Ost-Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internierung und Nachkriegsleben ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurde Heincke als Amtsträger zunächst in Fallingbostel und später in [[Internierungslager Neuengamme|Neuengamme]] interniert. In der [[Entnazifizierung]] wurde er im April 1948 vor dem [[Spruchkammerverfahren|Spruchgericht]] Bergedorf angeklagt und am 24. Mai 1948 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und in das [[KZ Esterwegen#Strafvollzugslager 1947|Straflager Esterwegen]] überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Gnadengesuch von 1949 wurde aufgrund des 1947 erfolgten Tbc-Todes seiner Ehefrau und der Tbc-Erkrankung von drei seiner vier Kinder am 19. September 1949 stattgegeben und der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Heincke übernahm das zwischenzeitlich verpachtete Pelz- und Hutgeschäft in Verden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Kürschner in Verden an der Aller, 1957.jpg|Erstmalige Eintragung im Pelz-Fachverzeichnis]] &amp;#039;&amp;#039;Winckelmann&amp;#039;&amp;#039; des Jahres 1957, S. 202. &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. August 1986 verstarb Adolf Heincke in Verden; er ist auf dem dortigen Domfriedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=218}}&lt;br /&gt;
* Joachim Woock: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers willige Helfer: Nationalsozialisten im Landkreis Verden, Folge 4: NSDAP Kreisleiter 1925–1937.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für den Landkreis Verden|Heimatkalender für den Landkreis Verden]] 2010.&amp;#039;&amp;#039; S. 181–191.&lt;br /&gt;
* Michael Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der NSDAP-Gaue 1928-1945.&amp;#039;&amp;#039; Vechta 2000, ISBN 3-8311-0216-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130490261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130490261|VIAF=33106606}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heincke, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürschner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verden (Aller))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heincke, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heincke, Adolf Wolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Verden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Verden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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