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	<title>Adolf Gerteis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-06T10:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Gerteis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1886]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[27. Januar]] [[1957]] in [[Frankfurt am Main]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee181&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Eisenbahnbeamter und von 1940 bis 1945 Präsident der [[Generaldirektion der Ostbahn]] (Gedob). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Bahnkarriere ===&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines Kaufmanns geborene Gerteis studierte von 1905 bis 1910 an der [[TH Hannover]] Eisenbahn- und Straßenbau. Nach dem 1911 absolvierten Diplom ging Gerteis zu den [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußischen Staatseisenbahnen]] und wurde als [[Regierungsbauführer]] dem Bezirk der Eisenbahndirektion Essen zugeordnet. Diese Ausbildung schloss er 1915 mit dem zweiten [[Staatsexamen]] erfolgreich ab und wurde als [[Regierungsbaumeister]] in den planmäßigen Dienst übernommen.  Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er Frontoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und der Übernahme der Länderbahnen durch die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] blieb Gerteis im Eisenbahndienst und arbeitete von 1919 bis 1930 in wechselnden Positionen als [[Hilfsarbeitskraft#„Hilfsarbeiter“ im höheren Dienst|„Hilfsarbeiter“]], Vorstand eines [[Reichsbahnneubauamt]]es und Hilfsdezernent bei der [[Reichsbahndirektion Frankfurt/Main]]. 1930 bis 1932 war er Vorstand des Betriebsamtes Arnstadt (Thüringen), 1932 bis 1933 Dezernent im [[Reichsbahn-Zentralamt]] Berlin und 1933 bis 1934 bei der [[Reichsbahndirektion Münster]]. Gerteis wechselte 1934 als Vorstandsmitglied zur [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]] (LBE), wo er maßgeblich an der Einführung der neuen, unter Federführung von [[Paul Mauck]], dem maschinentechnischen Direktor der LBE, entworfenen [[Doppelstock-Stromlinien-Wendezug der LBE|Doppelstock-Wendezüge]] für den Schnellverkehr zwischen Hamburg und Lübeck beteiligt war. Mit der Verstaatlichung der LBE kam Gerteis 1938 zurück zur Reichsbahn, wo er Betriebsleiter der [[Reichsbahndirektion Essen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generaldirektion der Ostbahn ===&lt;br /&gt;
Gerteis trat zum 1. April 1936 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.741.602).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10840369&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred C. Mierzejewski, The most valuable asset of the Reich: a history of the German National Railway, Seite 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde er zum Vizepräsidenten, 1940 zum Präsidenten der [[Generaldirektion_der_Ostbahn|Generaldirektion]] der [[Ostbahn_(Generalgouvernement)|Ostbahn]] in [[Krakau]] ernannt. In seiner Funktion war er entscheidend an der [[Holocaust|Ermordung von Millionen europäischer Juden]] beteiligt, die mit der Ostbahn in die [[Vernichtungslager]] in den Osten des [[Generalgouvernement]]s deportiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.open-memory.info/bahnerinnern/content/2007-waggon/Gedenken-und-Respekt_2007-01.pdf |titel=Gedenken und Respekt – Alle Gleise führen nach Auschwitz |werk=open-memory.info |hrsg=Jugendclub Courage Köln |zugriff=2021-04-04 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
1948 bis 1950 war Gerteis Oberbetriebsleiter der Generalbetriebsleitung West in [[Bielefeld]]. 1950 wurde er zum Vizepräsidenten der Deutschen Reichsbahn im [[Bizone|Vereinigten Wirtschaftsgebiet]] (Hauptverwaltung) und anschließend zum stellvertretenden Präsidenten der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] und ständigen Stellvertreter des Generaldirektors der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn ernannt. Diese Funktion hatte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1952 inne. Anlässlich seiner Verabschiedung wurde er mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, die TH Hannover hatte ihm 1951 bereits die [[Ehrendoktor]]würde verliehen. Auf seine Initiative ging Anfang der 1950er Jahre die Neubegründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenbahntechnische Rundschau|Eisenbahntechnischen Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-596-16048-8 (aktualisierte 2. Auflage).&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|330|331|Gerteis, Adolf|Erwin Massute|124326854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0001/z/z1960a/kap1_7/para2_33.html Bundesarchiv / Vita Gerteis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124326854|VIAF=20611997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerteis, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstand (Deutsche Bundesbahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerteis, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eisenbahningenieur und Präsident der Ostbahn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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