<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Galland</id>
	<title>Adolf Galland - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Galland"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Galland&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T06:42:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Galland&amp;diff=75407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X-angel: /* Nachkriegszeit */ Erklärenden Kontext ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Galland&amp;diff=75407&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T05:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit: &lt;/span&gt; Erklärenden Kontext ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0123, Adolf Galland.jpg|mini|Adolf Galland, 1940/41[[Datei:Signature from Adolf Galland.png|rechts|rahmenlos|class=notpageimage|Unterschrift Adolf Gallands]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Josef Ferdinand Galland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1912]] in [[Westerholt (Herten)|Westerholt]], [[Westfalen]]; † [[9. Februar]] [[1996]] in [[Remagen]]-[[Oberwinter]]) war ein deutscher Luftwaffenoffizier und [[Jagdflieger]], zuletzt [[Generalleutnant]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|deutschen Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Familie ===&lt;br /&gt;
Adolf Galland wurde als zweiter von vier Söhnen eines Gutsverwalters des [[Westerholt (Adelsgeschlecht)|Grafen von Westerholt]] in Westerholt (heute zu [[Herten]] gehörend) geboren. Er besuchte das Hindenburg-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer. Seine ersten fliegerischen Erfahrungen machte er 1928 auf dem [[Flugplatz Borkenberge]] bei [[Dülmen]] mit [[Gleitflugzeug|Segelgleitern]] und [[Segelflugzeug|-flugzeugen]] des Luftfahrtvereins Gelsenkirchen. Auch zwei seiner Brüder, [[Paul Galland|Paul]] und [[Wilhelm-Ferdinand Galland|Wilhelm-Ferdinand]], wurden Jagdpiloten. Paul fiel nach 17&amp;amp;nbsp;Luftsiegen am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 im Einsatz des [[Jagdgeschwader 26 „Schlageter“|Jagdgeschwaders 26]]; Wilhelm Ferdinand (* 23. Oktober 1914) fiel nach 55&amp;amp;nbsp;Luftsiegen am 17.&amp;amp;nbsp;August 1943 bei [[Lüttich]], als er US-Bomber der [[Operation Double Strike]] angriff.&amp;lt;!-- Fritz, der älteste der vier Brüder, war Jagd- und Aufklärungsflieger und überlebte den Krieg. --- Beleg gesucht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-468-1421-35, Süditalien, Adolf Galland auf Flugplatz.jpg|mini|Adolf Galland auf einem Flugplatz in Süditalien]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 bewarb sich Galland bei der [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Verkehrsfliegerschule]] auf dem [[Flugplatz Braunschweig-Broitzem|Flugplatz Broitzem]] bei [[Braunschweig]]. Er erhielt eine von 20 Lehrstellen, auf die sich etwa 4000 Männer beworben hatten. 1933 absolvierte er eine Jagdfliegerausbildung in [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]]. Dies war streng geheim, da das Deutsche Reich seit 1919 wegen des [[Versailler Vertrag]]s keine [[Luftstreitkräfte]] unterhalten durfte. Im Februar 1934 trat er ins [[10. (Sächsisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|10. (Sächsische) Infanterie-Regiment]] in [[Dresden]] ein und wurde nach der Absolvierung der Kriegsschule Ende 1934 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1935 wurde Galland zur I.&amp;amp;nbsp;Gruppe des Jagdgeschwaders Richthofen der neu gegründeten [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] am [[Flugplatz Döberitz]]  versetzt. Bei einem Kunstflugtraining im Oktober 1935 stürzte er ab, wobei seine Nase deformiert und seine [[Sehkraft]] stark beeinträchtigt wurde, sodass er vom Truppenarzt als „[[Flugtauglichkeit|fluguntauglich]]“ eingestuft wurde. Der ärztliche Bericht wurde aber von einem Vorgesetzten zurückgehalten, sodass Galland weiterfliegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:He 51 LC Galland Kopie klein72.jpg|mini|[[Heinkel He 51]] C der 3./J 88, Legion Condor, geflogen von Adolf Galland]]&lt;br /&gt;
Galland nahm ab Mai 1937 am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] in der [[Legion Condor]] auf Seiten der Truppen [[Francisco Franco|Francos]] als Staffelkapitän der 3. Staffel der [[Jagdgruppe 88|Jagdgruppe J 88 (3./J 88)]] teil. Nach 15 Monaten wurde er von [[Werner Mölders]] abgelöst. Er war nicht an der [[Luftangriff auf Gernika|Bombardierung]] von [[Gernika|Guernica]] beteiligt, dem ersten großen Verstoß der deutschen Luftwaffe gegen das [[Kriegsvölkerrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;maier&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus A. Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Guernica 26.4.1937.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Freiburg 1975, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verteidigte dieses Bombardement nach dem Krieg als fehlgeschlagenen [[Taktischer Luftkrieg|taktischen Angriff]] der Luftwaffe. Dieser habe eigentlich einer Straßenbrücke in der Nähe der Ortschaft gegolten, die den spanischen Republikanern und internationalen Brigaden als Nachschubweg diente. Galland wies in seinem 1953 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Ersten und die Letzten&amp;#039;&amp;#039; auf die primitive Zieloptik der Bomber und die durch Rauch- und Explosionswolken schlechten Sichtverhältnisse hin. Gallands Einlassungen decken sich nicht mit den historischen Tatsachen zum [[Luftangriff auf Gernika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf 109 E-4 JG26 Galland klein72.jpg|mini|Kommodore Major Adolf Gallands [[Messerschmitt Bf 109]] E-4/N, Stab/JG 26, W.Nr. 5819, Audembert/Frankreich, September 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J15189, Göring, Galland, Loerzer, Speer.jpg|mini|Galland (Bildmitte) mit [[Hermann Göring]] (2.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;l.), [[Bruno Loerzer]] (2.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;r.) und [[Albert Speer]] (r.)]]&lt;br /&gt;
Galland führte beim [[Überfall auf Polen]] zunächst eine Staffel [[Henschel Hs 123]] und wurde dann Kapitän der 4. Staffel der [[Lehrgeschwader 2|II. Gruppe des Lehrgeschwaders 2]] ([[Schlachtflieger]]) in [[Heinsberg]]-[[Dremmen]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1939 wurde Galland zum Hauptmann befördert. Die Gruppe wurde zur Auffrischung und zur Vorübung mit den Fallschirmjägern nach [[Braunschweig]] verlegt. Da Galland die Schlachtfliegerei nicht behagte, betrieb er seine Versetzung zum [[Jagdgeschwader 27]] nach [[Krefeld]].&lt;br /&gt;
Am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1940 (dem dritten Tag des [[Westfeldzug]]s) erzielte Galland seine ersten drei Abschüsse gegen [[Hawker Hurricane]]s der [[Royal Air Force]] über Frankreich. Im Juni 1940 kam Galland als Kommandeur der III.&amp;amp;nbsp;Gruppe zum Jagdgeschwader 26 „Schlageter“. Am 18.&amp;amp;nbsp;Juli wurde Galland zum [[Major]] befördert. Kurze Zeit später wurde er zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des JG&amp;amp;nbsp;26 ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September (etwa sechs Wochen zuvor hatte die [[Luftschlacht um England]] begonnen) meldete Galland seinen 40.&amp;amp;nbsp;Abschuss.&amp;lt;!-- In Teilen der RAF war Galland wegen seines mondänen Lebensstils mit dem Spitznamen „The Fighting Fob“ bekannt.---Beleg ?? --&amp;gt; Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1940 gelang ihm der Abschuss der &amp;#039;&amp;#039;Hurricane&amp;#039;&amp;#039; des Squadron Leaders [[Manfred Czernin]], der dabei verletzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dnw.co.uk/medals/auctionarchive/viewspecialcollections/itemdetail.lasso?itemid=37561&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galland trug durch sein Verhalten wesentlich zum Ruf der „Kanaljäger“ bei. So begegnete er in dieser Zeit den abgeschossenen und gefangenen alliierten Jagdfliegern [[Douglas Bader]] und Robert Stanford Tuck, die er beide auf seinen Stützpunkt nach [[Saint-Omer]] einlud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. November 1941 wurde Galland mit der Funktion des &amp;#039;&amp;#039;[[General der Jagdflieger|Generals der Jagdflieger]]&amp;#039;&amp;#039; (vormals &amp;#039;&amp;#039;Inspekteur der Jagdflieger&amp;#039;&amp;#039;) betraut, um den verunglückten [[Werner Mölders]] zu ersetzen. Unter anderem gelang ihm der Jagdschutz für die Passage der Schlachtschiffe &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1939)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039; sowie des schweren Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039; durch den [[Ärmelkanal]] gegen die Angriffe der Royal Air Force ([[Unternehmen Cerberus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem 94. Luftsieg, am 28. Januar 1942, erhielt er – [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|als zweiter Soldat der Wehrmacht]] – die Brillanten zu den Schwertern zum Eichenlaub zum [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 1942 wurde Galland zum [[Dienstgrade der Wehrmacht|Generalmajor]] ernannt und war damit im Alter von 30 Jahren der bis dahin jüngste General der deutschen Wehrmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1943 wurde der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] des [[Düsenjäger]]s [[Messerschmitt Me 262]] erfolgreich getestet. Nach einem Testflug am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 beschrieb Galland die Antriebsleistung des Düsenjägers so, „als wenn ein Engel schiebt“. Galland war, wie auch viele andere Offiziere mit Fronterfahrung, davon überzeugt, dass dieses Flugzeug dringend zur Verteidigung gegen die immer massiveren Angriffe der [[Eighth Air Force|8th Air Force]] der [[United States Army Air Forces|USAAF]] mit ihren „[[Boeing B-17|Fliegenden Festungen]]“ gebraucht würde. [[Adolf Hitler|Hitler]] jedoch wollte die Me&amp;amp;nbsp;262 als Blitzbomber gegen die zu erwartende alliierte Invasion im Westen verwenden. Mit einer Rücktrittsdrohung setzte Galland das „Kommando [[Walter Nowotny|Nowotny]]“ zur Erprobung des Düsenjägers als Jagdflugzeug im Fronteinsatz durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1944 folgte die Ernennung zum [[Dienstgrade der Wehrmacht|Generalleutnant]] für seine Leistungen als Kommandeur der Jagdfliegerkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck auf Galland&amp;lt;!-- DURCH WEN? --&amp;gt; wurde zunehmend stärker. So warf man ihm vor, sich bei Göring nicht genügend gegen ungerechtfertigte [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|Kriegsgerichtsverfahren]] gegen junge Kameraden einzusetzen, obwohl er davon Kenntnis hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 1945 kam es nach „[[Meuterei der Jagdflieger|unüberwindlichen Differenzen]]“ zwischen Galland und [[Hermann Göring]] zu seiner Ablösung als General der Jagdflieger. Galland erhielt aber auf Drängen Hitlers den Befehl, den „[[Jagdverband 44]]“ aufzustellen, der mit Me&amp;amp;nbsp;262 ausgerüstet werden sollte. Viele der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger meldeten sich noch kurz vor der absehbaren Niederlage zu dieser Eliteeinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galland wurden 104 feindliche Abschüsse zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01079/index-19.html.de|wayback=20130605021507|text=Die Traditionsgeschwader der Wehrmacht}} Bundesarchiv, Adolf Galland.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Club Planeadores Cóndor.JPG|mini|Galland in einem Segelflugzeug in Argentinien um 1950]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Oberwinter - Adolf Galland 1.jpg|mini|Grab von Adolf Galland auf dem Friedhof von [[Oberwinter]] (2021)]]&lt;br /&gt;
Galland wurde durch den Beschuss eines US-amerikanischen Jägers [[North American P-51|P-51 Mustang]] am Bein verletzt und erlebte das Kriegsende in einem Lazarett in Bayern. Er wurde von den US-Amerikanern nach England überstellt und verbrachte dort eine zweijährige [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 wurde Galland engagiert als Berater der [[Fuerza Aérea Argentina|argentinischen Luftwaffe]] unter dem damaligen Präsidenten [[Juan Perón]], für den seinerzeit bereits [[Kurt Tank]] und weitere deutsche Flugzeug-Ingenieure arbeiteten. Sechs Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Industrieberater, Verwaltungsratsvorsitzender dreier Firmen der allgemeinen Luftfahrt und eines bedeutenden Hubschrauber-Einsatzunternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Intervention des Oberbefehlshabers der [[United States Air Forces in Europe]] wurde Galland nicht&amp;amp;nbsp;– obwohl von Beratern des [[Amt Blank|Amtes Blank]] gewünscht&amp;amp;nbsp;– als erster [[Inspekteur der Luftwaffe]] berufen. Gründe für diese Intervention lagen vor allem in den Bedenken der USAFE bezüglich der Qualifikation Gallands, da er während des Krieges nur Aufgaben innehatte, die nie über die Geschwaderebene hinausgingen. Auch als General der Jagdflieger hatte er, wenn überhaupt, nur sehr geringen Anteil an der operativen Luftverteidigung des Reichsgebietes. Außerdem wurden ihm durch die USAFE „strong Neo-Nazi leanings“ („starke [[Neonazismus|neonazistische]] Tendenzen“) attestiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Militärgeschichtliches Forschungsamt]], 2004: [https://web.archive.org/web/20080227060120/http://www.mgfa.de/html/put_file.php?table=artikel&amp;amp;col=datei&amp;amp;ident=4367397887577&amp;amp;dummy=file.pdf Kompilation von Dokumenten zur Person Werner Mölders] anlässlich der Frage der Verwendung des [[Ehrenname (Militär)|Traditionsnamens]] „Mölders“, S. 17, Fußnote Nr. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Muth, M.A., Universität Potsdam: &amp;#039;&amp;#039;Fremde, Feinde, Kameraden – Die Wehrmachtsoffiziere im Spiegel der Erinnerungen und Dokumente der amerikanischen Generale (1935–1957).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 veröffentlichte Galland unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Ersten und die Letzten&amp;#039;&amp;#039; seine [[Autobiografie]], die mit über zwei Millionen verkauften Exemplaren ein Bestseller und zudem in wöchentlichen Fortsetzungen in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Illustrierten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 heiratete Galland Sylvina Gräfin Dönhoff, die Tochter des früheren kaiserlichen Generalkonsuls in Argentinien und Witwe [[Harald von Hirschfeld]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal |work=Der Spiegel |volume=18 |year=1954 |title=Adolf Galland|url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28956051.html |accessdate=2019-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 1969 erschienenen Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Luftschlacht um England (Film)|Luftschlacht um England]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Galland von [[United Artists]] als historischer Berater engagiert und war bei den Dreharbeiten dabei.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Birkholz: &amp;#039;&amp;#039;„Luftschlacht“, die zweite.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flugzeug Classic]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, Juni 2008, S. 21 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 war er in mehreren Folgen der britischen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt im Krieg]]&amp;#039;&amp;#039; als Zeitzeuge zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medalla de la Campaña (Spanien)|Medalla de la Campaña Española]]&lt;br /&gt;
* Spanische [[Militärmedaille (Spanien)|Medalla Militar]] mit Diamanten&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]] in Gold mit Schwertern und Brillanten am 20. Juni 1939&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Nimmergut]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. &amp;#039;&amp;#039;Württemberg II – Deutsches Reich.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 2001, ISBN 3-00-001396-2, S. 2092.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1939)|Verwundetenabzeichen]] (1939) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse am 15. September 1939 bzw. 22. Mai 1940&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen]] in Gold mit Brillanten im August 1940&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Nimmergut: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. &amp;#039;&amp;#039;Württemberg II – Deutsches Reich.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 2001, ISBN 3-00-001396-2, S. 2441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 29. Juli 1940&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Eichenlaub]] am 24. September 1940 (3. Verleihung)&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Schwerter]] am 21. Juni 1941 (1. Verleihung)&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Brillanten]] am 28. Januar 1942 (2. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Jäger in Gold mit Anhänger Einsatzzahl „400“&lt;br /&gt;
* Siebenmalige Nennung im [[Wehrmachtbericht]] am 16. August 1940, 25. September 1940, 2. November 1940, 18. April 1941, 22. Juni 1941, 30. Oktober 1941 und 15. Februar 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Schwerter]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Brillanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Adolf Galland, Karl Ries, Rainer Ahnert: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftwaffe 1939–1945. Eine Dokumentation in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Erlangen 2000, ISBN 3-86070-857-0.&lt;br /&gt;
* Adolf Galland: &amp;#039;&amp;#039;Die Ersten und die Letzten. Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Schneekluth, München 1953, ISBN 978-3-7951-1299-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Baker: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Galland. The authorised biography.&amp;#039;&amp;#039; Windrow &amp;amp; Greene, London 1996, ISBN 1-85915-017-9.&lt;br /&gt;
* Robert Michulec: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Galland.&amp;#039;&amp;#039; Mushroom, Redbourn 2003, ISBN 83-916327-4-1.&lt;br /&gt;
* Raymond F. Toliver, [[Trevor J. Constable]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Galland. General der Jagdflieger.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2001, ISBN 3-7766-1755-1.&lt;br /&gt;
* Vorschrift der Luftwaffe &amp;#039;&amp;#039;L.Dv. 6 – Der Jagdflieger (Vorläufige Richtlinien im Kriege)&amp;#039;&amp;#039;, 1940, ISBN 978-3-7543-2297-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11853727X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005795}}&lt;br /&gt;
* [https://www.historynet.com/interview-with-world-war-ii-luftwaffe-general-and-ace-pilot-adolf-galland.htm &amp;#039;&amp;#039;Interview with World War II Luftwaffe General and Ace Pilot Adolf Galland&amp;#039;&amp;#039;], Interview mit Galland von Colin D. Heaton aus dem Jahr 1994, auf historynet.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/81d90679-5231-46b6-883d-55522a0577a7/ Nachlass Bundesarchiv N 211]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11853727X|LCCN=n50015398|NDL=00440440|VIAF=61574164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Galland, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Galland, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Galland, Adolf Josef Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Westerholt (Herten)|Westerholt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Remagen]]-[[Oberwinter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X-angel</name></author>
	</entry>
</feed>