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	<title>Adolf Friedrich Stenzler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Friedrich_Stenzler&amp;diff=1167448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-06T04:46:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AdolfFriedrichStenzler.jpg|mini|Adolf Friedrich Stenzler um 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Friedrich Stenzler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1807]] in [[Wolgast]]; † [[27. Februar]] [[1887]] in [[Breslau]]) war ein deutscher [[Indologie|Indologe]], der sich insbesondere mit der [[altindisch]]en [[Literatursprache]] [[Sanskrit]] beschäftigte und als einer der Begründer des Sanskritstudiums in [[Deutschland]] gilt. Er wirkte ab 1833 als außerordentlicher und ab 1847 als ordentlicher Professor für orientalische Sprachen an der [[Universität Breslau]], an der er darüber hinaus als [[Bibliothekar]] und ab 1836 als [[Kurator (Museum)|Kustos]] der [[Universitätsbibliothek Breslau|Universitätsbibliothek]] sowie 1862/1863 auch als Rektor fungierte. Ab 1866 war er korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften]]. Auf ihn geht mit dem „Elementarbuch der Sanskrit-Sprache“ ein bis in die Gegenwart erscheinendes [[Lehrbuch]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Friedrich Stenzler wurde 1807 in [[Wolgast]] als Sohn des dortigen [[Superintendent]]en Lorenz Stenzler und dessen Ehefrau Charlotte Droysen geboren. Er begann schon während seiner Schulzeit in seiner Heimatstadt [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] und [[Arabische Sprache|Arabisch]] zu lernen und besuchte ab dem Alter von 15 Jahren das Gymnasium in [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland in Mecklenburg]]. Ab 1826 studierte er zunächst [[Theologie]] und anschließend [[orientalische Sprachen]] an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] bei [[Gottfried Kosegarten (Orientalist)|Gottfried Kosegarten]], ab 1827 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] bei [[Franz Bopp]] und ab 1828 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] bei [[August Wilhelm Schlegel]]. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] am 12. September 1829 in [[Berlin]] und ging dann ab Oktober des gleichen Jahres für ein Jahr zu weiteren Studien nach [[Paris]]. Hier besuchte er unter anderem Lehrveranstaltungen von [[Antoine-Léonard de Chézy]] und [[Antoine-Isaac Silvestre de Sacy|Silvestre de Sacy]]. Anschließend war er bis 1833 an der Bibliothek des [[Britische Ostindien-Kompanie|East India House]] in [[London]] tätig und kam dort mit dem britischen Indologen [[Henry Thomas Colebrooke]] in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lernte er in London [[Alexander von Humboldt]] kennen. Dessen Bruder [[Wilhelm von Humboldt]] setzte sich beim damaligen preußischen Kultusminister [[Karl vom Stein zum Altenstein]] für die Berufung Stenzlers an die [[Universität Breslau]] ein, so dass dieser 1833 dort außerordentlicher Professor für orientalische Sprachen wurde. 1847 folgte die Beförderung zum ordentlichen Professor, in den Jahren 1862/1863 fungierte er als Rektor der Universität. Seine Lehrtätigkeit umfasste zunächst vor allem Arabisch und [[Persische Sprache|Persisch]] sowie später Sanskrit und [[vergleichende Sprachwissenschaft]]. Um sein Einkommen aufzubessern, wirkte Stenzler bis 1872 neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit auch als [[Bibliothekar]] und ab 1836 als [[Kurator (Museum)|Kustos]] der [[Universitätsbibliothek Breslau|Universitätsbibliothek]]. Da seine Arbeit in der Bibliothek die ihm für Forschung zur Verfügung stehende Zeit einschränkte, erschienen einige seiner Werke erst mit Verzögerungen. Zu seinen Schülern in Breslau zählten unter anderem [[Richard Pischel]], [[Lucian Scherman]] und [[Franz Kielhorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Friedrich Stenzler heiratete Marie von Liebenroth (1815–1892), eine Tochter des preußischen Generalleutnants [[Gabriel von Liebenroth]]. Die Ehe blieb kinderlos. Er starb 1887 in [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Adolf Friedrich Stenzler veröffentlichte sowohl eine Reihe von Büchern in [[Sanskrit]] als auch Übersetzungen aus dem Sanskrit in die [[deutsche Sprache]]. Neben der [[Indische Literatur|indischen Literatur]] beschäftigte er sich auch mit dem indischen Schrifttum in den Bereichen [[Recht]] und [[Medizin]]. Als sein wichtigstes Werk gilt das 1868 erstmals veröffentlichte „Elementarbuch der Sanskrit-Sprache“ zu [[Grammatik]] und [[Wortschatz]] des Sanskrit. Aus den Verkaufserlösen stiftete er ein [[Stipendium]] für Studierende des Sanskrit in [[Breslau]]. Das Buch, das unter anderem von Richard Pischel und [[Karl Friedrich Geldner]] weitergeführt wurde, erschien noch im Jahr 2003 und damit mehr als 130 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung mit unverändertem Titel und unter Stenzlers Autorenschaft in einer überarbeiteten 19.&amp;amp;nbsp;Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Adolf Friedrich Stenzler wurde 1866 als korrespondierendes Mitglied in die [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen. Ein Jahr später wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-52832.ln-en |titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724 |titelerg=Adolf Friedrich Stenzler |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=en |abruf=2015-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Adolf Friedrich Stenzler war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen morgenländischen Gesellschaft |Band=Zweiter Band |Ort=Leipzig |Datum=1848 |Seiten=506 |Sprache=de |Online=[https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/3362 Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt] |Abruf=2025-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raghuvansa, Kâlidâsae carmen.&amp;#039;&amp;#039; London 1832 (Sanskrit und Latein)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kumâra Sambhava, Kâlidâsae carmen.&amp;#039;&amp;#039; London 1838 (Sanskrit und Latein)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Pâraskara&amp;#039;s Grihya-Sûtra.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. 1853, S. 527–541 ([https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/6197 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Indischen Gottesurtheile.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 9. 1855, S. 661–682 ([https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/7921 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Indische Hausregeln.&amp;#039;&amp;#039; Erster Teil: &amp;#039;&amp;#039;Açvalâyana.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1864 bis 1865 (zwei Bände)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Indische Hausregeln.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Teil: &amp;#039;&amp;#039;Pâraskara.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1876 bis 1878 (zwei Bände)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elementarbuch der Sanskrit-Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Erste Auflage. Breslau 1868; 19. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|15|292|kapiteltext=Stenzler, Adolf Friedrich|spezialkapitel=Stenzler}}&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1895 |Lemma=Stenzler, Adolf Friedr |Band=15 |Seite=322 |retrobID=135073 |retrobWort=Stenzler}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|59|61|Stenzler, Adolf Friedrich|[[Richard Pischel]]|ADB:Stenzler, Adolf Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Stenzler, Adolf Friedrich|id=2660|seite=348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117272485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117272485|LCCN=n87113332|VIAF=10023406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stenzler, Adolf Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stenzler, Adolf Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Indologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolgast]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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