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	<title>Adolf Färber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: ND</title>
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		<updated>2024-08-25T07:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ND&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Färber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1912]] in [[Berlin-Charlottenburg]]; † [[27. November]] [[1987]] in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]]) war ein deutscher [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär. Er war unter anderem 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung [[Suhl]] und Abgeordneter des [[Thüringer Landtag (1946–1952)|Thüringer Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde er in einer Arbeiterfamilie, seine Eltern sind bereits frühzeitig verstorben. Anfang der 1920er Jahre kam er im Rahmen der Kinderlandverschickung von Berlin nach [[Stadtroda]] zu Pflegeeltern. Von 1919 bis 1927 besuchte er dort die Volksschule und wurde Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] und 1928 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], außerdem Jugendleiter im „[[Jungbanner]]“. Von 1927 bis 1930 machte er eine Lehre als Maler in Stadtroda und arbeitete 1930 als Malergehilfe in [[Lobeda]]. 1933 ging er zum [[Freiwilliger Arbeitsdienst|Reichsarbeitsdienst]] des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanner]] in [[Nackenheim]] bei [[Mainz]]. 1933/34 war er als Malergehilfe in [[Jena]] tätig, danach wieder arbeitslos. In dieser Zeit bestand eine zeitweilige, inaktive Mitgliedschaft in der [[Sturmabteilung|SA]]. Von 1935 bis 1942 arbeitete er als Lackierer bei [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 heiratete er und 1937 wurde seine Tochter Ingrid geboren, 1944 sein Sohn Wolfhard. Von 1942 bis 1945 war er Sanitätsunteroffizier im Artillerie-Regiment 340 der [[Wehrmacht]], danach 1945 kurzzeitig in britische Gefangenschaft in der Steiermark und amerikanische Kriegsgefangenschaft in [[Gießen]]. Am 27. Juni 1945 erfolgte seine Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Er wurde wieder Mitglied der SPD und mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945/46 war er wieder Lackierer bei Carl-Zeiss Jena. 1946/47 wurde er dann politischer Mitarbeiter des SED-Kreisvorstandes Jena und absolvierte von Januar bis April 1948 die Landesparteischule [[Bad Berka]], so dass er 1948/49 zum 1. Sekretär des SED-Kreisvorstandes Jena gewählt wurde. Von 1949 bis 1952 war er Mitarbeiter bzw. Abteilungsleiter und Mitglied der SED-Landesleitung [[Thüringen]], von 1949 bis 1952 Mitglied des Sekretariats der Landesleitung Thüringen der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 27. November 1951 bis zum 25. Juli 1952 war er Abgeordneter des Thüringer Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. August 1952 bis zum 19. August 1954 dann 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Suhl, zeitweilig auch Vorsitzender des Bezirksausschusses der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] und Abgeordneter des Bezirkstages Suhl. Im April 1954 empfahl das Sekretariat des ZK der SED dem Politbüro Färber für eine leitende Funktion im Apparat des [[Zentralkomitee]]s (ZK). Im September 1954 begann er ein Studium an der [[Parteihochschule der KPdSU]] in [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1955 bestätigte sich der Verdacht betreffs Färbers SA-Mitgliedschaft, was zur Abberufung von der Parteihochschule in Moskau führte. Am 8. Februar 1955 erhielt er eine von der [[Zentrale Parteikontrollkommission]] vorgeschlagenen [[Parteistrafe]] in Form einer „Rüge“ durch das Politbüro ZK der SED wegen „Täuschung der Partei über seine Vergangenheit“ (1933/1934 ca. 12 Monate SA-Mitglied), in diesem Zusammenhang Festlegung des Politbüros, ihn nicht mehr mit leitenden Parteifunktionen zu betrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Färber Arbeitsdirektor (Kaderleiter) im [[Farbenfabrik Wolfen|VEB Farbenfabrik Wolfen]]; von 1965 bis 1977 übte er eine ähnliche Tätigkeit im [[VEB Fettchemie Karl-Marx-Stadt]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Protokolle des Sekretariats der SED-Bezirksleitung Suhl. Von der Gründung des Bezirkes Suhl im Sommer 1952 bis zum 17. Juni 1953. Bearbeitet von Norbert Moczarski. (Veröffentlichung des Thüringischen Staatsarchivs Meiningen];Band 8). Weimar 2002. 1061 Seiten. ISBN 3-7400-1162-9, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=adolf-faerber|lemma=Färber, Adolf|autor=|band=1|idNum=771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Suhl}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-08-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Farber, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Thüringen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Färber, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karl-Marx-Stadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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