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	<title>Adolf Bolte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T17:51:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Bolte&amp;diff=621821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Kraasch am 19. November 2025 um 15:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-19T15:23:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:COA Adolf Bolte B Fulda1.jpg|mini|hochkant|Wappen als Bischof von Fulda (1959–1974)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA Adolf Bolte WB Fulda1.jpg|mini|hochkant|Wappen als Weihbischof in Fulda (1945–1959)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Adolf Bolte.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Adolf Bolte im [[Fuldaer Dom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Bolte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. November]] [[1901]] in [[Hannover]]; † [[5. April]] [[1974]] in [[Fulda]]) war [[Bischof]] von [[Bistum Fulda|Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Adolf Bolte kamen aus dem [[Eichsfeld]], der Vater war Maurermeister und betrieb ein Baugeschäft. Bolte besuchte das Gymnasium in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] und wohnte im [[Bischöfliches Knabenseminar|bischöflichen Konvikt]]. Nach dem Abitur 1922 studierte er Theologie in Paderborn, Freiburg und Innsbruck. Hier wurde er jeweils aktives Mitglied von Korporationen des [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|Kartellverbandes katholischer deutscher Studentenvereine (KV)]], in Paderborn bei der Teutoburg, in Freiburg bei der Germania-Hohentwiel und beim [[KStV Rhenania Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Priesterweihe]] 1928 war Bolte zunächst Seelsorger in verschiedenen Orten im Eichsfeld, 1931 wurde er in Heiligenstadt Präfekt am Bischöflichen Knabenkonvikt und 1941 [[Dekan (Kirche)|Dekan]] und [[Propst]] an St. Marien. 1945 ernannte ihn Papst [[Pius XII.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Cibyra|Cibyra]]&amp;#039;&amp;#039; und zum Weihbischof in Fulda. Die [[Bischofsweihe]] spendete ihm im noch zerstörten Dom von Fulda am 29. Juni 1945 der damalige Bischof von Fulda, [[Johann Baptist Dietz]]; [[Konsekration|Kokonsekratoren]] waren der [[Bistum Hildesheim|Hildesheimer]] Bischof [[Joseph Godehard Machens]] und der [[Erzbistum Paderborn|Paderborner]] Weihbischof [[Augustinus Philipp Baumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weihbischof unterstand Bolte das gesamte kirchliche Bauwesen, er leitete auch den Wiederaufbau des Doms in Fulda, der 1954 zum Bonifatiusjubiläum abgeschlossen werden konnte. 1955 wurde Bolte auch noch Generalvikar des Bistums. Nach dem altersbedingten Rücktritt von Dietz wurde Bolte 1959 vom Fuldaer Domkapitel zum Bischof gewählt und am 30. Juni 1959 von Papst [[Johannes XXIII.]] zum Bischof von Fulda ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolte hat in seiner gesamten Amtszeit den Bau von über 100 Kirchen und Kapellen in die Wege geleitet. Besonders am Herzen lag ihm die religiöse Weiterbildung der Katholiken in seinem Bistum. 1965 gründete Bolte in Fulda die Theologische Hochschule. Er gründete ferner das &amp;#039;&amp;#039;Religionssoziographische Institut&amp;#039;&amp;#039; der Diözese, das vor dem zweiten Vatikanischen Konzil differenzierte Untersuchungen zum Kirchenbesuch vorlegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolte war Teilnehmer des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] und der [[Würzburger Synode]]. Seine Amtszeit war geprägt vom Wiederaufbau nach dem Krieg und den neu entstehenden [[Diaspora]]gemeinden; zudem förderte er die [[Schönstattbewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Werner Kathrein]] |Titel=Adolf Bolte |Sammelwerk=Fulda – Das Stadtlexikon |Verlag=Parzeller |Datum=2019 |Seiten=67–68}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr völlig erholen konnte. Er starb 1974 nach einem Herzinfarkt und wurde in der Johanneskapelle im [[Dom zu Fulda]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Beisetzung kam es zu unschönen Szenen, bei denen der Leichnam geschändet und unwürdig behandelt wurde. Der Täter wurde später verurteilt, seine Motivation blieb unklar, wurde aber im Hass gegen Religion vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=helmut höge |Titel=Fulda ist nicht überall! |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1993-09-04 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Fulda-ist-nicht-ueberall/!1601649/ |Abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischofswappen ==&lt;br /&gt;
Der Wappenschild des Weihbischofs, gespalten, zeigt vorne in Silber/weiß ein schwarzes Balkenkreuz, das Wappen des Bistums Fulda (Fürstabtei Fulda), hinten in Rot zwei weiß/silberne Herzen übereinander, oben mit einem weiß/silbernen Kreuz (Herz Jesu), unten mit einem weiß/silbernen Schwert durchbohrt, aus dem weiß/silberne Flammen schlagen (Herz-Mariae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Schild stehend das Bischofskreuz, darüber der grüne [[Galero]] (Bischofshut) mit den jeweils sechs herunterhängenden grünen Quasten (fiocchi). Sein Wahlspruch &amp;#039;&amp;#039;Sursum corda&amp;#039;&amp;#039; (Empor die Herzen), aus der Einleitung zur [[Präfation]]. Der Wappenschild des Bischofs, viergeteilt zeigt in Feld 1 und 4 das Bistumswappen und in Feld 2 und 3 in Rot, ein weiß/silbernes Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolte war Ehrenringträger und Ehrenbürger von Fulda, ferner Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1969). Die katholische Studentenverbindung Thuringia Marburg im [[Kartellverband|KV]] ernannte ihn zu ihrem Ehrenphilister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Adolf-Bolte-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Fulda ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Dregger]]: &amp;#039;&amp;#039;Fuldas neue Ehrenbürger. Ansprache des Oberbürgermeisters Dr. Alfred Dregger&amp;#039;&amp;#039;. In: Fuldaer Geschichtsblätter 43 (1967) 181–190.&lt;br /&gt;
* Robert Jauch in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 3. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). SH-Verlag, Schernfeld 1994, ISBN 3-89498-014-1, S. 14 ff.&lt;br /&gt;
* Gabriele Maria Mierswa: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Bolte (1901–1974) Bischof von Fulda in einer Zeit des Umbruchs&amp;#039;&amp;#039;, Quellen und Abhandlungen zu Geschichte der Abtei und Diözese Fulda XXIX, Fulda 2005, ISBN 3-7900-0374-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11866123X}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=bbolte}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11866123X|titel=Bolte, Johannes Adolf Josef|datum=2022-04-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johann Baptist Dietz]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Eduard Schick]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Äbte und Bischöfe von Fulda|Bischof von Fulda]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1959–1974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11866123X|LCCN=n2006072135|VIAF=67259356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolte, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bolte, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Bischof von Fulda&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Kraasch</name></author>
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