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	<title>Adolf Bertram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Bertram&amp;diff=227986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-16T22:48:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0065, Kardinal Dr. Adolf Bertram.jpg|mini|hochkant|Adolf Kardinal Bertram (1916)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Adolf Bertram.svg|mini|hochkant|Bertrams Kardinalswappen ab 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bertram wappen.jpg|mini|hochkant|Kardinalswappen (bis 1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Johannes Kardinal Bertram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1859]] in [[Hildesheim]]; † [[6. Juli]] [[1945]] auf [[Schloss Jánský Vrch|Schloss Johannesberg]] bei [[Javorník|Jauernig]], [[Tschechoslowakei]]) war ein deutscher römisch-katholischer [[Theologe]] sowie ab 1906 [[Bischof]] von [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] und ab 1914 der letzte deutsche [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] von [[Erzbistum Breslau|Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Javorník. Grób biskupa Hohenlohe.JPG|mini|hochkant|In diesem Doppelgrab in Jauernig wurde Kardinal Bertram Mitte Juli 1945 neben Fürstbischof [[Joseph Christian Franz zu Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein]] beigesetzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabKardinalBertram.jpg|mini|Grabplatte Kardinal Bertrams in der Bischofsgruft des [[Breslauer Dom]]s.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek biskupi w Javorniku.jpg|mini|hochkant|Schloss Johannesberg, Bertrams Sterbeort.]]&lt;br /&gt;
Adolf Betran wurde am 29. März 1859 in [[St. Magdalenen (Hildesheim)|St. Magdalenen]] getauft. Seine Eltern besaßen in Hildesheim ein Geschäft für Leinen, Betten und [[Aussteuer]]. Von 1869 bis 1877 besuchte er das [[Gymnasium Mariano-Josephinum Hildesheim|Gymnasium Josephinum]] in Hildesheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Scharf-Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Bertram: Ein Leben im Dienst am Evangelium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KirchenZeitung.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 27/2020 vom 5. Juli 2020, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1877 studierte er [[Katholische Theologie]] an der [[Universität Würzburg]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Mit Studienbeginn trat er in den katholischen Studentenverein [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|Unitas-Hetania]] ein. Am 31. Juli 1881 empfing er in Würzburg die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]], seine [[Primiz]] feierte er am 7.&amp;amp;nbsp;August 1881 in der Hildesheimer [[St. Magdalenen (Hildesheim)|St.-Magdalenen-Kirche]]. Anschließend studierte er [[Kanonisches Recht]] in Rom, wo er [[Alumne]] des [[Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima|Anima]]-Kollegs wurde. 1883 promovierte er in Würzburg zum [[Doktor der Theologie]] und 1884 in Rom zum [[Dr. jur.|Doktor für Kanonisches Recht]]. Im gleichen Jahr trat er in das Hildesheimer [[Ordinariat (Behörde)|Generalvikariat]] ein. Am 1. Juli 1886 wurde er zum Dombibliothekar ernannt. Im Januar 1888 regte er den Neubau der Dombibliothek an.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bernhard Kruse: &amp;#039;&amp;#039;Orte der alten Dombibliothek&amp;#039;&amp;#039;. In: Jochen Bepler&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Thomas Scharf-Wrede (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Dombibliothek Hildesheim. Bücherschicksale&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 1996, 17–32. S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 stieg er zum [[Generalvikar]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er schon seit 1894 [[Domkapitular]] war, wurde er am 26. April 1906 zum Bischof von Hildesheim gewählt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 15. August desselben Jahres der Breslauer Fürstbischof [[Georg von Kopp|Georg Kardinal von Kopp]]; Mitkonsekratoren waren [[Hubertus Voß]], Bischof von [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]], und [[Wilhelm Schneider (Bischof)|Wilhelm Schneider]], Bischof von [[Erzbistum Paderborn|Paderborn]]. Nach dem Tod Kardinal von Kopps wurde Adolf Bertram am 25. Mai 1914 zum [[Fürstbischof]] der großen Diözese (seit 1930 Erzdiözese) Breslau berufen, die allerdings schon 1922 durch die Angliederung von [[Ostoberschlesien]] an das wiedererstandene [[Zweite Polnische Republik|Polen]] und die Errichtung der [[Erzbistum Kattowitz|Diözese Kattowitz]] verkleinert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1917, zum Beginn des 4. Kriegsjahres, mahnte er, das Vaterland reichlich zu unterstützen und festes Vertrauern zu den Führern zu haben, die ehrliche Friedensbereitschaft zeigten. Niemand solle sich von „Unzufriedenen und Hetzern aufreizen lassen“, denn Auflehnung gegen den Staat sei Auflehnung gegen die Ordnung Gottes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Schweidnitz/Geschichte_1914-1918 Geschichtsprotokolle Schweidnitz]; abgerufen am 24. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.yumpu.com/de/document/view/7918680/adolf-kardinal-bertram-hirtenbriefe-und-hirtenworte-h-soz-u-kult#google_vignette Seine Hirtenbriefe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] verbot Bertram 1920 seinem [[Klerus]] jede politische Agitation, womit er sich besonders bei den polnischen Nationalisten – darunter der polnische Salesianerprovinzial und spätere polnische Primas [[August Hlond]] – unbeliebt machte. Aufgrund der Verteidigung des Anspruchs der Polnisch sprechenden Diözesanen auf muttersprachliche [[Predigt]]en in Gottesdienst, [[Beichte]] und Unterricht wurde er andererseits in späterer Zeit auch von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der schwierigen politischen Verhältnisse im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führte ihn Papst [[Benedikt XV.]] 1916 zunächst als &amp;#039;&amp;#039;[[Kardinal in pectore]]&amp;#039;&amp;#039; und gab die Ernennung erst nach Kriegsende am 5. Dezember 1919 bekannt, wobei er ihn am selben Tag als [[Kardinalpriester]] mit der [[Titelkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sant’Agnese fuori le mura]]&amp;#039;&amp;#039; in das [[Kardinalskollegium]] aufnahm. Während dieser Zeit war der Priester [[Johannes Pinsk]] als Geheimsekretär Bertrams tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis zu seinem Tode nahm Bertram als Vorsitzender der [[Fuldaer Bischofskonferenz]] eine kirchenpolitisch bedeutende Stellung ein. 1930 musste er auf weitere Gebiete seiner Diözese verzichten, als der dem Erzbistum Breslau seit 1821 unterstellte [[Delegaturbezirk]] Berlin zum [[Erzbistum Berlin]] erhoben wurde. Im gleichen Jahr wurde Breslau Erzbistum und der Breslauer Erzbischof [[Metropolit]] der Ostdeutschen Kirchenprovinz. Bei Kriegsende 1945 begab er sich auf Drängen seines Arztes nach [[Javorník|Jauernig]] in den sudetendeutschen Teil der damaligen Diözese, wo er kurz danach in seiner Sommerresidenz Schloss Johannesberg an einem Gehirnschlag starb und auf dem Friedhof von Jauering bestattet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zum 60. Todestag Kardinal Bertrams.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien in Kirche und Welt&amp;#039;&amp;#039; 3/2005, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd118510134.html#ndbcontent |titel=Bertram, Adolf - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1991 wurden seine Gebeine im [[Breslauer Dom]] beigesetzt. Sein Nachlass befindet sich im Erzbischöflichen Archiv in Breslau.&amp;lt;ref&amp;gt;Severin Gawlitta: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Politikón hohen Ranges“ – Der Kardinal Bertram-Nachlass im Erzbischöflichen Archiv Breslau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für schlesische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 70 (2012), S. 317–331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten in der NS-Zeit ==&lt;br /&gt;
Bis heute ist Bertrams Verhalten gegenüber seinen polnischen Diözesanen umstritten, insbesondere in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], sowie generell sein beschwichtigendes Taktieren gegenüber dem [[Nationalsozialismus]]. Der Kardinal vermied alles, was zum offenen Bruch zwischen Kirche und Staat hätte führen können. Eine erbetene Intervention gegen den geplanten [[Judenboykott|Boykott jüdischer Geschäfte]] 1933 befürwortete Bertram nicht, wofür er folgende Gründe aufführte:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Meine Bedenken beziehen sich&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# darauf, daß es sich um einen wirtschaftlichen Kampf in einem uns in kirchlicher Hinsicht nicht nahestehenden Interessentenkreis handelt;&lt;br /&gt;
# daß der Schritt als Einmischung in eine Angelegenheit erscheint, die das Aufgabengebiet des Episkopats weniger berührt, der Episkopat aber triftigen Grund hat, sich auf sein eigenes Arbeitsgebiet zu beschränken […]&lt;br /&gt;
# […]&lt;br /&gt;
# [dazu kann] die taktische Erwägung kommen, daß dieser Schritt, der nicht vertraulich im engeren Kreis bleiben kann, sicher die übelste Interpretation in den weitesten Kreisen von ganz Deutschland finden würde, was bei der überaus diffizilen und dunklen Gesamtlage keineswegs gleichgültig sein kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass die überwiegend in jüdischen Händen befindliche Presse gegenüber den Katholikenverfolgungen in verschiedenen Ländern durchweg Schweigen beobachtet hat, sei nur nebenbei berührt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Josef und Ruth Becker: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Machtergreifung. Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. dtv 2938, München 1983, ISBN 3-423-02938-2 (Dokument Nr. 148, Seite 195): Rundbrief von Bertram 31. März 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als auf Grund der [[Nürnberger Gesetze]] [[Judenchristen|getaufte Juden]] keine „[[deutschblütig]]en“ Partner ehelichen durften, waren kirchliche Trauungen solcher Paare nicht mehr erlaubt. Der Bischof beschränkte sich auf eine geheime Intervention gegen diese Gesetze, die selbst innerkirchlich nicht bekannt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Predigt]] bei der jährlichen Männerwallfahrt zum [[St. Annaberg|Annaberg]] sagte er 1937 vor einem großen Auditorium: „Es werden Stunden kommen, wo ihr sagen sollt, welche Religion ihr habt, ob ihr gottgläubig seid. Achtet auf eure Stunde. Was wollt ihr antworten? Den Gott, der aus Rasse und Blut geboren wird, oder den Gott, den [[Bund für Deutsche Gotterkenntnis|Ludendorff predigt]]? An welchen Gott glaubt ihr denn? Ich glaube an Gott, den Christus verkündet hat, an den Gott, dessen Kreuze in deutschen Landen aufgestellt worden sind, und darum unterschreibe ich nur ‚römisch-katholisch‘. Das Wort ‚[[gottgläubig]]‘ genügt nicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Moll]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesischer Blutzeuge der sozialistischen Ideologie des 20. Jahrhunderts. Märtyrerpriester Hubert Demczak.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kirche heute&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4/April 2021 [https://www.kirche-heute.de/ausgaben/alle-ausgaben/ausgaben-erweiterungen/2021/april-2021.html#c2209]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberpogrome]] 1938 verlangte der [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistische Lehrerbund]] die Einstellung des [[Religionsunterricht]]s mit der Begründung, dort würden Juden verherrlicht. Bertram protestierte entschieden bei Erziehungsminister [[Bernhard Rust]]: „Jeder gläubige Lehrer weiß, daß diese Behauptung falsch und daß das Gegenteil richtig ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Saul Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahre der Verfolgung: 1933–1939.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 verurteilte Bertram die Pläne und Propagierung der Aktion [[Lebensborn]], den nationalsozialistischen [[Vitalismus]] sowie die künstliche [[Insemination]] von Menschen als „unmoralisch“, wobei er Lebensborn und ähnliche Vorhaben der NS-Regierung als staatlich verordneten [[Ehebruch]] bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,763434,00.html &amp;#039;&amp;#039;Battle of Births.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Februar 1940 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Einführung des obligatorischen [[Judenstern]]s und dem Beginn der [[Deportation von Juden aus Deutschland]] 1941 stellte sich für die Katholische Kirche in Deutschland das Problem, wie sie sich zu ihren Mitgliedern jüdischer Abstammung verhalten sollte. Bertram erließ am 17. September 1941 Richtlinien, wonach kein Unterschied zwischen Gemeindegliedern „[[Ariernachweis|arischer]]“ und „nichtarischer“ (das heißt: jüdischer) Abstammung zu machen sei. Deren „Absonderung“ sei „so lange als möglich zu vermeiden“; allerdings könnten ihnen die Gemeindepfarrer empfehlen, „möglichst die Frühgottesdienste zu besuchen“. Im Falle von Störungen solle eine Erklärung verlesen werden, wonach es in der Kirche keine Unterschiede nach Herkunft und Abstammung gebe. Einen getrennten Kirchenbesuch der Judenchristen zog Bertram aber dennoch in Erwägung. In einem Schreiben an Kardinal [[Michael von Faulhaber]] vom Oktober 1941 äußerte er sich wieder anders: Nun meinte er, die Kirche habe dringendere Sorgen als die konvertierten Juden. Über das Schicksal der nichtkonvertierten äußerte er sich gar nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Saul Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahre der Vernichtung: 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Monat später verhinderte er die Veröffentlichung eines [[Hirtenbrief]]s, den die Bischöfe [[Konrad Graf von Preysing]], [[Wilhelm Berning]] und [[Conrad Gröber]] entworfen hatten und in dem gegen die Grundrechtseinschränkungen des NS-Regimes und seine antikirchlichen Maßnahmen protestiert wurde. Den beginnenden [[Holocaust]] und die unmenschliche Behandlung der [[Sowjetische Kriegsgefangene|sowjetischen Kriegsgefangenen]] hatten sie ausgeklammert. Bertram lehnte die Veröffentlichung „im Prinzip und aus praktischen Gründen“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Saul Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahre der Vernichtung: 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, S. 330 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 machte Bertram eine Eingabe zugunsten der jüdischen Partner in „[[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehen]]“, deren Deportation in die [[Konzentrationslager]] befürchtet wurde. Sie blieb geheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Gruner: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in der Rosenstraße.&amp;#039;&amp;#039; fi 16883. Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16883-X, S. 99 f. (zum [[Rosenstraße-Protest]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Namens des Gesamtepiskopats erhob er auch Einspruch gegen eine geplante Verordnung zur Scheidung von „rassisch gemischten Ehen“, da dies für ihn eine Verletzung des Sakramentenrechts darstellte. Allerdings versicherte er den verantwortlichen staatlichen Stellen, dass seine „Vorstellungen nicht einem Mangel an Liebe zum Deutschtum, nicht einem Mangel an Gefühl nationaler Würde entspringen, auch nicht einer Geringschätzung der schädlichen Einflüsse eines Überwucherns jüdischer Einflüsse gegenüber deutscher Kultur und vaterländischen Interessen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche, Katholiken und die Juden in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nebeneinander – Miteinander – Gegeneinander? Zur Koexistenz von Juden und Katholiken in Süddeutschland im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Laupheimer Gespräche&amp;#039;&amp;#039; 2000). Bleicher, Gerlingen 2002, S. 257 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Historiker interpretierten eine undatierte handschriftliche Notiz Bertrams dahingehend, er habe noch Anfang Mai 1945 die Priester seiner Diözese aufgefordert, „ein feierliches [[Requiem]] im Gedenken an den Führer“ zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Bönisch, [[Klaus Wiegrefe]]: &amp;#039;&amp;#039;Das größere Übel.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Aust, Gerhard Spörl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek 2005 (Zitat S. 271); Saul Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahre der Vernichtung: 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] [[Rechtswissenschaft]]ler Ronald J. Rychlak, der Papst [[Pius XII.]] mehrfach gegen den Vorwurf verteidigte, zum Holocaust öffentlich geschwiegen zu haben, behauptet, diese Anweisung könne von jemand anderem stammen und sei von Bertram möglicherweise annulliert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholiceducation.org&amp;quot;&amp;gt;Ronald J. Rychlak: &amp;#039;&amp;#039;Goldhagen v. Pius&amp;amp;nbsp;XII.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;First Things.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 124, Juni/Juli 2002, S. 37–54, {{Webarchiv |url=http://www.catholiceducation.org/articles/facts/fm0015.html |text=online beim Catholic Education Resource Center |wayback=20140621215840}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Görlitzer Bistumsarchivar [[Winfried Töpler]] muss der »Requiemszettel« entstanden sein, bevor Bertram am 22. Januar 1945 Breslau verließ, und habe Bertrams Schreibtisch nie verlassen; alle im Breslauer Archiv vorhandenen Schriftstücke Bertrams stammen aus der Zeit vor seiner Flucht und es ist praktisch ausgeschlossen, dass der Zettel nach dem Kriegsende (noch dazu als Einzelstück) aus dem nun [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischen]] [[Javorník|Jauernig]] nach Breslau gebracht und dort einer Akte hinzugefügt wurde. Töpler vermutete, Bertram habe ihn zwischen der Detonierung der Bombe beim [[Attentat vom 20. Juli 1944]] um 12:42 Uhr und der öffentlichen Bekanntgabe von Hitlers Überleben um 18:28 Uhr geschrieben. Danach sei er durch einen dicken roten Strich ungültig gemacht worden. Die früheren Einschätzungen zu diesem Zettel beruhten auch darauf, dass die betreffenden Forscher das Original und die Akte, zu der es gehört, nie gesehen, sondern lediglich Fotokopien benutzt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Töpler: [https://web.archive.org/web/20190725121231/https://www.tag-des-herrn.de/geschichtlicher-zusammenhang-zwischen-kardinal-bertram-und-attentat-vom-20-juli-1944 &amp;#039;&amp;#039;Der rote Strich durch die Notiz&amp;#039;&amp;#039;]. Tag des Herrn, 18. Juli 2019, abgerufen am 25. Juli 2019. Ausführlich und mit Quellennachweis: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Requiem für Hitler?“ Quellenkritische Anmerkungen zu einer Anweisung Kardinal Bertrams&amp;#039;&amp;#039;, in: Maria Anna Zumhholz / Michael Hirschfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Deutsche Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. Münster 2022, S. 695–708, hier bes. 700–701. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertram nach Kriegsende 1945 behaupten konnte, [[Zeitgenössische Kenntnis vom Holocaust|vom Holocaust nichts gewusst]] zu haben, wird von einigen Historikern damit erklärt, dass er dieses Wissen von sich ferngehalten habe (bzw., wie der israelische Historiker [[Saul Friedländer]] meint, Bertram habe schlicht „gelogen“). Bertram habe sich geweigert, Berichte „über die Lage der Juden“ der gut informierten Mitarbeiterin Bischof Preysings [[Margarete Sommer]] anzuhören, und bestand stattdessen darauf, sie in schriftlicher Form und beglaubigt durch Preysing entgegenzunehmen, „um seine Echtheit zu garantieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Saul Friedländer |Titel=Das Dritte Reich und die Juden: die Jahre der Verfolgung 1933–1939 : die Jahre der Vernichtung 1939–1945 |Verlag=C.H.Beck |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-406-56681-3 |Seiten=897 |Online={{Google Buch |BuchID=gwBb9eQjvIwC |Hervorhebung=Bertram}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bernward-Denkmal in Hildesheim. Zur Erinnerung an den 28. September 1893&amp;#039;&amp;#039;. August Lax, Hildesheim 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bistums Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. 1899–1925 ([https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/geschichte-des-bistums/bistumsgeschichte-von-dr-adolf-bertram/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendseele „kostbar in Gottes Augen“&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirtenbriefe und Hirtenworte.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Werner Marschall, Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-01399-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Algermissen]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben und Wirken des Kardinals Bertram, Bischofs von Hildesheim 1906 bis 1914, Erzbischofs von Breslau 1914 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Lax, Hildesheim 1948.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613072752/http://www.bautz.de/bbkl/b/bertram_a.shtml |band=1|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|spalten=557-558}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Marschall]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum 60. Todestag Kardinal Bertrams.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien in Kirche und Welt]]&amp;#039;&amp;#039; 3/2005, S. 44–45.&lt;br /&gt;
* Johannes Gottwald: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kardinal Bertram - Kirchenfürst zwischen Anpassung und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-17-042526-2.&lt;br /&gt;
* Sascha Hinkel: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kardinal Bertram. Kirchenpolitik im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B: Forschungen, Band 117). Schöningh, Paderborn / München / Wien / Zürich 2010 (zugleich Dissertation, Universität Mainz, 2007/08), ISBN 978-3-506-76871-1.&lt;br /&gt;
* Sascha Hinkel: &amp;#039;&amp;#039;Gefangen zwischen bischöflichem Amtsverständnis und staatskirchenrechtlichen Überzeugungen: Adolf Kardinal Bertram 1859–1945 – Fürstbischof / Fürsterzbischof von Breslau 1914–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Maria Anna Zumholz]] und [[Michael Hirschfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Aschendorff, Münster 2022 (Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung; 2), ISBN 978-3-402-24882-9, S. 53–76.&lt;br /&gt;
* [[Guido Hitze]]: &amp;#039;&amp;#039;Kardinal Bertram, das katholische Adelsnetzwerk Schlesiens und der Rechtskatholizismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Olaf Blaschke]], Guido Hitze, [[Manfred Körber]], [[Markus Köster]], Georg Mölich, Julia Paulus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gefährdete Demokratie. Rechtskatholizismus in der Weimarer Republik (&amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Regionalgeschichte; 90). Brill, Schöningh, Paderborn 2024, ISBN 978-3-506-79483-3, S. 167–192.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|170|170|Bertram, Adolf Johannes|[[Hubert Jedin]]|118510134}}&lt;br /&gt;
* [[August Hermann Leugers-Scherzberg|August H. Leugers-Scherzberg]], &amp;#039;&amp;#039;Die Wahl Adolf Bertrams zum Fürstbischof von Breslau im Jahr 1914. Ein Schritt zur Entpolitisierung des Bischofsamtes in Preußen&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für schlesische Kirchengeschichte 47/48 (1990), S. 117–129.&lt;br /&gt;
* Werner Luber u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kardinal Bertram.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 1994, ISBN 3-412-07389-X.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Nellessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schweigende Kirche. Katholiken und Judenverfolgung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursula Büttner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen und die Judenverfolgung im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Fischer.&amp;#039;&amp;#039; Band 15896). Überarbeitete Neuausgabe. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15896-6.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Stasiewski]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kardinal Bertram.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 1992, ISBN 3-412-07289-3.&lt;br /&gt;
* Winfried Töpler: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Requiem für Hitler“? Quellenkritische Anmerkungen zu einer Anweisung von Adolf Kardinal Bertram&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Maria Anna Zumholz]] und [[Michael Hirschfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Aschendorff, Münster 2022 (Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung; 2), ISBN 978-3-402-24882-9, S. 695–708.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Volk]] SJ: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Kardinal Bertram (1859-1945)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Aschendorff  Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 2022, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 274–286. [https://www.aschendorffbuchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17576 (Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118510134}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bbertram|Artikel=Adolf Bertram}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=604}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1916.htm#Bertram|Artikel=Bertram, Adolf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=1043021248 Literatur über Adolf Bertram] in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/001625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|ZEIT=1906–1914|AMT=[[Liste der Bischöfe von Hildesheim|Bischof von Hildesheim]]|VORGÄNGER=[[Daniel Wilhelm Sommerwerck]]|NACHFOLGER=[[Joseph Ernst (Bischof)|Joseph Ernst]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1914–1945|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Breslau|Erzbischof von Breslau]]|VORGÄNGER2=[[Georg von Kopp|Georg Kardinal von Kopp]]|NACHFOLGER2=[[Bolesław Kominek|Bolesław Kardinal Kominek]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;als nächster Diözesanbischof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ferdinand Piontek]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;als Kapitularvikar&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEIT3=1920–1945|AMT3=[[Deutsche Bischofskonferenz#Vorsitzende|Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz]]|VORGÄNGER3=[[Felix von Hartmann|Felix Kardinal von Hartmann]]|NACHFOLGER3=[[Joseph Frings|Joseph Kardinal Frings]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der Würzburger, Fuldaer und Deutschen Bischofskonferenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118510134|LCCN=n83226794|VIAF=61672900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertram, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar (Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dombibliothek Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Javorník)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bertram, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bertram, Adolf Kardinal (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Hildesheim (1906–1914) und Breslau (1914–1945) und Kardinal&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Johannesberg]] bei [[Javorník|Jauernig]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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