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	<title>Adolf Bauser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator am 11. März 2026 um 02:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BauserAdolf1932.jpg|miniatur|hochkant|Adolf Bauser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Bauser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1880]] in [[Entringen]]; † [[16. November]] [[1948]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Lehrer, Reichstagsabgeordneter der [[Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung|Volksrechtspartei]] (VRP) und Abgeordneter der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] im [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtag]] von [[Württemberg-Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bauser besuchte die Volksschule in [[Merklingen (Weil der Stadt)|Merklingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Angaben im [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000006/images/index.html?nativeno=33 Reichstagshandbuch 1932]; [https://www.landtag-bw.de/contents/gedenkbuch/abgeordnete/VA_Bauser%2c%20Adolf~389.html Gedenkbuch] des Baden-Württembergischen Landtags.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Ausbildung an der [[Präparandenanstalt]] und dem [[Lehrerseminar]] in [[Nagold]] von 1894 bis 1899 arbeitete er fünf Jahre als Volksschullehrer. Nach entsprechender Weiterbildung wechselte er 1904 in den Realschuldienst in [[Lorch (Württemberg)|Lorch]] und [[Ebingen]]. Von 1910 bis 1912 studierte Bauser an den [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universitäten Tübingen]] und [[Universität Lausanne|Lausanne]] Pädagogik, Philosophie, Deutsch, Französisch und Geschichte. Ab 1913 arbeitete er als Seminaroberlehrer und Professor am Lehrerseminar in Nagold. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Bauser von 1914 bis 1918 Soldat. Ab 1928 Oberstudiendirektor am Nagolder Lehrerseminar, wechselte Bauser 1931 als Oberschulrat nach Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 heiratete er Käte Häußler; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauser war im Kaiserreich Mitglied der linksliberalen [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlichen Volkspartei]] und schloss sich in der [[Weimarer Republik]] zunächst der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (Volksrecht-Partei) (VRP) 1926–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Bibliographisches Institut, Leipzig 1984, S. 739–744, hier S. 740.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation von 1923]] gehörte er zu den maßgeblichen Führern des [[Sparerbund für das Deutsche Reich|Sparerbundes für das Deutsche Reich]] (Spb), einer Interessenvertretung von Sparern, Hypothekengläubigern, Anlagenzeichnern und weiterer Inflationsgeschädigter. Bereits 1921 war Bauser Mitgründer des &amp;#039;&amp;#039;Bundes gegen Wucher und Teuerung&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart gewesen, aus dem später der &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Sparerbund&amp;#039;&amp;#039; entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1926 betrieb der Spb die Gründung der [[Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung]], auch Volksrechtspartei (VRP) genannt. Bauser wurde Parteivorsitzender; seinen Angaben zufolge war die bisherige Strategie, innerhalb der bürgerlichen Parteien Einfluss zu gewinnen, gescheitert. Die VRP solle durch Erringung der politischen Macht eine Änderung der Aufwertungsgesetzgebung erzwingen, so Bauser.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Bauser: &amp;#039;&amp;#039;Notwendigkeit, Aufgaben und Ziele der Volksrechtpartei. (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Für Wahrheit und Recht. Der Endkampf um eine gerechte Aufwertung. Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1927, S. 90. Zitiert bei Fritsch, &amp;#039;&amp;#039;Reichspartei&amp;#039;&amp;#039;, S. 740.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1929 erhielt Bauser im Nachgang zur [[Liste der Mitglieder des Württembergischen Landtages 1928 bis 1932|Württembergischen Landtagswahl vom Mai 1928]] durch ein Urteil des Staatsgerichtshofes ein Mandat im [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg]], das er bis April 1932 ausübte. Bei den [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahlen im Juli 1932]] wurde Bauser einziger Abgeordneter der VRP, die ein Wahlbündnis mit dem [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-sozialen Volksdienst]] eingegangen war. Bauser, der sein Reichstagsmandat bei den Wahlen im November 1932 verlor, versuchte in der Endphase der Weimarer Republik erfolglos, die Bildung einer neuen Partei der politischen Mitte zu initiieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Larry E. Jones]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1977_3.pdf Sammlung oder Zersplitterung? Die Bestrebungen zur Bildung einer neuen Mittelpartei in der Endphase der Weimarer Republik 1930-1933.]&amp;#039;&amp;#039; (pdf, 7,1 MB) In: [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]], 1977(25), Heft 3, S. 265–304, hier S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1933 trat er dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige Baden-Württembergische Landtagsabgeordnete [https://www.yumpu.com/de/document/read/5015746/ehemalige-mitglieder-der-nsdap-als-nachmalige-baden-wttbrg- online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bausers Ehefrau wurde vom [[NS-Staat|nationalsozialistischen Regime]] als „[[Halbjude|Halbjüdin]]“ eingestuft, was während der Diktatur Anfeindungen zur Folge hatte. Der von Bauser geleitete &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Sparerbund&amp;#039;&amp;#039; löste sich im Juli 1935 unter dem Druck der Behörden auf, zuvor hatte er versucht, den Bund als rein wirtschaftliche Organisation im Dienste des NS-Regimes darzustellen. Ende 1938 wurde Bauser wegen „persönlicher Vorkommnisse“ verhört; die genaueren Umstände sind nicht bekannt. Zuletzt Oberschulrat in Stuttgart, ließ sich Bauser im März 1939 vorzeitig in den Ruhestand versetzen, wofür gesundheitliche Gründe sowie der Druck der NS-Behörden ausschlaggebend waren. 1942 verlor er vermutlich aus politischen Gründen seine Ämter als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sparerschutzkassen&amp;#039;&amp;#039; sowie als Beiratsmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Beamten-Genossenschaftsverbands&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr verfasste Bauser eine pazifistische Streitstrift, die 1946 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Krieg dem Krieg! Dem Recht der Sieg!&amp;#039;&amp;#039; erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] wurde Bauser 1946 Leiter des Bezirksschulamts Esslingen und Direktor des Pädagogischen Instituts in Stuttgart. Sein Engagement als Gründungsvorsitzender des am 30. März 1946 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Zentralverbands der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten&amp;#039;&amp;#039; (ZVF)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael L. Hughes |Titel=Shouldering the Burdens of Defeat. West Germany and the Reconstruction of Social Justice. |Verlag=The University of North Carolina Press |Datum=1999 |ISBN=978-0-8078-7161-4 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; knüpfte an Bausers frühere politische Tätigkeit an. Die Verbandszeitschrift des ZVF trug ebenso wie eine von Bauser in der Weimarer Republik als &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Volkrecht-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; herausgegebene und begründete Zeitschrift den Titel &amp;#039;&amp;#039;Selbsthilfe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]]: [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6843#_1 Bestand Q3 / 43 Zur Geschichte des Zentralverbands der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten.]&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem [[Spruchkammerverfahren]] konnten keine Belege für einen Aktenvermerk gefunden werden, wonach Bauser mehrfach die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beantragt habe. Die Spruchkammer stufte Bauser als „politisch verfolgt“ ein, er habe durch seinen aktiven Widerstand Nachteile erlitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauser trat der CDU bei, für die er ab Juni 1946 der [[Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden|Verfassunggebenden Landesversammlung]] und ab November 1946 bis zu seinem Tode dem [[Liste der Mitglieder des ersten Landtages von Württemberg-Baden|Ersten Landtag von Württemberg-Baden]] angehörte. Zudem war seit Dezember 1947  Gemeinderat in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=37f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101844212}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|101844212}}&lt;br /&gt;
* [https://www.landtag-bw.de/contents/gedenkbuch/abgeordnete/VA_Bauser%2c%20Adolf~389.html Adolf Bauser] im Gedenkbuch des Baden-Württembergischen Landtags&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101844212|VIAF=44678896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauser, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauser, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer und Politiker (VRP, CDU), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Entringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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