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	<title>Adolf Baier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Baier&amp;diff=999552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: Kategorie korr. – als ZK-Abteilungleiter nicht nur einfaches SED-Mitglied</title>
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		<updated>2026-02-23T08:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie korr. – als ZK-Abteilungleiter nicht nur einfaches SED-Mitglied&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Baier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1907]] in [[Oberkirch (Baden)|Oberkirch]]/Baden; † [[30. Oktober]] [[1982]] in [[Berlin]]) war ein Gewerkschaftsfunktionär und kommunistischer Funktionär aus [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baier war Schlosser und wurde 1929 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) sowie des Metallarbeiter-Verbandes in Pforzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 war er von März bis Mai ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Haft. Vor einer erneuten Festnahme floh er im Juli 1933 nach [[Frankreich]] und besuchte dort eine Parteischule. Er organisierte den Transport illegaler [[Flugschrift]]en nach Deutschland und wechselte selbst mehrmals über die Grenze, um den Aufbau antifaschistischer Organisationen in [[Baden (Land)|Baden]] zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 ging er nach [[Spanien]] und kämpfte in den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] für die Verteidigung der Republik gegen den Militärputsch [[Francisco Franco|Francos]]. Er wurde dreimal verwundet, wurde 1937 für „Spezialarbeiten“ (Servicio de Información Militar) aus der Truppe gezogen und konnte nach dem Sieg der von Hitler unterstützten Putschisten über Frankreich nach [[Norwegen]] fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schweden]] war Baier an Sabotageaktionen der [[Ernst Wollweber|Wollweber]]-Organisation gegen Kriegstransporte der [[Wehrmacht]] beteiligt, wurde deswegen 1941 verhaftet und zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Freigelassen im August 1945 kehrte er im Oktober 1945 mit Unterstützung der KPD nach Pforzheim zurück. Hier wurde er Vorsitzender der Entnazifizierungskommission und half mit beim Aufbau freier [[Gewerkschaft]]en und war der erste [[Vorsitz]]ende der neugegründeten [[Industriegewerkschaft Metall]]. Sein Name steht unter dem ersten [[Tarifvertrag]], der in Pforzheim 1945 abgeschlossen wurde. Im Auftrag der KPD baute er einen Kurierdienst, den Apparat „Philipp“, auf, der die Verbindung zur [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Zentrale in Berlin hielt. Als Baiers größter Erfolg galt die Organisation des illegalen Grenzübertritts tausender Jugendlicher aus der Bundesrepublik Deutschland zum Besuch des [[Weltfestspiele der Jugend und Studenten#1951 Ost-Berlin|Weltjugendfestivals 1951]] in (Ost-)Berlin. 1952 siedelte er auf Anweisung der Partei mit Familie in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] über, besuchte die [[Parteihochschule „Karl Marx“|Parteihochschule der SED]] und wurde, als Nachfolger von [[Richard Stahlmann]], mit der Leitung der Abteilung Verkehr des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]] betraut. Damit war er für die illegale Grenzarbeit, das Kurierwesen und für den Transport des Geldes zur Unterhaltung der KPD durch die SED zuständig. Bei einer seiner zahlreichen illegalen Reisen durch das westliche Ausland erlitt er Anfang 1965 auf der Autobahn nicht weit von Nürnberg einen schweren Verkehrsunfall, bei dem sein Fahrer starb. Im Gefängniskrankenhaus der [[Justizvollzugsanstalt München|Haftanstalt München-Stadelheim]] war er mehrere Monate inhaftiert. Im Juni wurde der Haftbefehl ohne Anklageerhebung aufgehoben und Baier im Krankenwagen in die DDR transportiert. An seiner Stelle wurde Anfang 1966 [[Josef Steidl]] als Leiter der Abteilung Verkehr eingesetzt. Als Rentner erhielt Baier 1977 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] der DDR und 1982 die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 5. Oktober 1982, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Baier, Adolf 03.jpg|thumb|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten#Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage Pergolenweg]] der  Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Rapp: &amp;#039;&amp;#039;Aus schwerer und bewegter Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Pforzheim 1975&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=adolf-baier|lemma=Baier, Adolf|autor=[[Michael F. Scholz]], Bernd-Rainer Barth|band=1|idNum=108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baier, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-Metall-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baier, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberkirch (Baden)|Oberkirch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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