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	<title>Adolf Baeumker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Baeumker&amp;diff=916609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael32710: Bildtext korrigiert</title>
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		<updated>2024-11-03T22:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildtext korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Goering gives Charles Lindbergh a Nazi medal.jpg|thumb|Aldolf Baeumker sieht zu, wie [[Hermann Göring]] [[Charles Lindbergh]] ein Schwert seiner Schwertsammlung zeigt (28. Juli 1936).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Georg Heinrich Klemens Vinzenz Baeumker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1891]] in [[Breslau]]; † [[4. März]] [[1976]] in [[Bad Godesberg]]) war ein deutscher Offizier und von den 1920er bis in die 1950er Jahre Funktionär verschiedener militärischer und ziviler Einrichtungen der Luftfahrtforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Philosophieprofessors [[Clemens Baeumker]] begann seine militärische Laufbahn 1908 in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]]. Nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] in Glogau wurde er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bei der Fliegertruppe eingesetzt. Von 1920 bis 1927 war er im [[Reichswehrministerium]] tätig, ab 1924 als Referent für technische Fragen der Aufrüstung im Fliegerstab des [[Generalstab#Weimarer Republik|Truppenamtes]]. 1927 schied er im Rang eines [[Rittmeister]]. a.&amp;amp;nbsp;D. aus dem Militärdienst aus und war bis 1932 Referent für Forschung und Entwicklung der Luftfahrt im Reichsverkehrsministerium, ab 1931 mit dem zivilen Dienstgrad eines [[Oberregierungsrat]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Baeumker trat zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.579.858).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1160359&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1941 Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung der Luftfahrt im [[Reichsluftfahrtministerium]], ab 1938 im Rang eines [[Ministerialdirigent]]en. Maßgeblich setzte er sich für den Aus- und Aufbau deutscher Luftfahrtforschungsanstalten ein, gründete 1933 die „Vereinigung für Luftfahrtforschung“, zwei Jahre später die „Lilienthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung“, und 1936 die „Deutsche Akademie der Luftfahrtforschung“. Baeumker war ab 1937 Kanzler dieser [[Akademie]]. Auf seine Initiative wurde die „Zentrale für Wissenschaftliches Berichtswesen der Luftfahrtforschung des [[Generalluftzeugmeister]]s (ZWB)“ in [[Berlin]]-Adlershof am 1. November 1933 gegründet; sie war nicht nur eine Dokumentationsstelle für Fachliteratur, sondern spielte bei der Genehmigung von Veröffentlichungen eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an der Vorgeschichte und dem Entstehen der [[Ingenieurschule für Luftfahrttechnik]] (IfL) war Baeumker maßgebend beteiligt. 1942 wurde er Vorsitzender der Luftfahrtforschungsanstalt München, die letzten drei Kriegsjahre gehörte er der Forschungsführung der Luftwaffe an. Daneben [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1944 an der [[Universität München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er Ehrenbürger der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang A. Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Technische Universität München. Die Geschichte eines Wissenschaftsunternehmens&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Metropol, Berlin 2006, ISBN 978-3-938690-34-5, S. 989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach 1945 arbeitete Baeumker in den [[Vereinigte Staaten|USA]] als Berater der [[US Air Force]] in [[Baltimore]] und erhielt 1954 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1958 wurde er zum [[Hauptquartier]] der [[United States Air Forces in Europe|amerikanischen Luftwaffe in Europa]] nach [[Wiesbaden]] versetzt und betätigte sich in dieser Zeit beratend für deutsche und amerikanische militärische Führungsstellen. Er war ab 1959 Mitglied der Kuratoriums der Deutschen Gesellschaft für Flugwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erhielt er das Große [[Bundesverdienstkreuz]]. Seit 1967 lebte er als [[Rittmeister]] a.&amp;amp;nbsp;D. und [[Ministerialdirigent]] a. D. in Bad Godesberg, wo er 1976 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Langfristige Pläne der Forschung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Bad Godesberg&lt;br /&gt;
** Nr. 2:  &amp;#039;&amp;#039;Langfristige Pläne der Forschung und Entwicklung für die Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;. 1959&lt;br /&gt;
** Nr. 5: &amp;#039;&amp;#039;Von Führungsproblemen der technischen Luft- und Raumfahrtforschung&amp;#039;&amp;#039;. 1961&lt;br /&gt;
** Nr. 20 &amp;#039;&amp;#039;Über die Grundeinteilung der obersten militärischen Führung. Die besonderen deutschen Bedürfnisse hierin&amp;#039;&amp;#039; 1964&lt;br /&gt;
** Nr. 32: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zu Problemen vom Wandel der Macht&amp;#039;&amp;#039;. 1967&lt;br /&gt;
** Nr. 40: &amp;#039;&amp;#039;Behördenberatung durch aussenstehende Fachleute. erläutert am Beispiel der deutschen und amerikanischen Luftfahrt. Anmerkungen zu einem Thema des staatlichen Managements&amp;#039;&amp;#039;. 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Benecke (Physiker)|Theodor Benecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisvorlesung für Dr. Adolf Baeumker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt&amp;#039;&amp;#039; 1992.&lt;br /&gt;
* Kathariana Hein: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Baeumker (1891-1976). Einblicke in die Organisation von Luft- und Raumfahrtforschung von 1920–1970.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1995.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adolf Baeumker}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120662795}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/01ce35ac-091f-4c61-a466-e7fc35ded096/ Nachlass Bundesarchiv N 584]&lt;br /&gt;
* Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien: [https://ns-reichsministerien.de/2020/07/11/ein-leben-im-flug-adolf-baeumkers-karriere-von-der-deutschen-luftwaffe-zur-u-s-air-force/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben im Flug. Adolf Baeumkers Karriere von der deutschen Luftwaffe zur U.S. Air Force&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120662795|LCCN=no/95/34168|VIAF=47597868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baeumker, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baeumker, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baeumker, Adolf Georg Heinrich Klemens Vinzenz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftfahrtforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael32710</name></author>
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