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	<title>Admiralspalast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: taz.de; siehe user:CamelBot.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: taz.de; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Berliner Bauwerk. Siehe auch [[Admiralspalast (Zabrze)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Admiralspalast Berlin Friedrichstraße 1050-v4.jpg|mini|hochkant=1.3|Admiralspalast an der [[Friedrichstraße]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Admiralspalast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditionsreicher Veranstaltungsort in der [[Friedrichstraße]] 101/102 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]]. Er zählt zu den wenigen erhaltenen großen Vergnügungsstätten vom Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Berlin. 2006 wurde das Theater in dem denkmalgeschützten Gebäude nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Admiralsgartenbad, Vergnügungspalast und Revuetheater ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1867 wurde bei Bauarbeiten in der Friedrichstraße zufällig eine [[Solequelle]] entdeckt. Zu deren Nutzung wurde 1872 von [[Eduard Rudolf Parrisius|Rudolf Parrisius]] &amp;#039;&amp;#039;(Deutsche Genossenschaftsbank)&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Bensemann, Baumeister [[Walter Kyllmann]], Wilhelm Engmann, Alexander Jürgens und [[Heinrich Bodinus (Zoologe)|Heinrich Bodinus]] (Direktor des [[Zoologischer Garten Berlin|Zoologischen Gartens]]) eine Aktiengesellschaft gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Otto Glagau]] |url=https://de.wikisource.org/wiki/Der_B%C3%B6rsen-_und_Gr%C3%BCndungsschwindel_in_Berlin/9._Die_%E2%80%9Egro%C3%9Fe_Zeit%E2%80%9C_und_die_%E2%80%9Egro%C3%9Fen_Dinge%E2%80%9C |titel=Der Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin. 9. Die „große Zeit“ und die „großen Dinge“ – Wikisource |werk=[[Die Gartenlaube]] |datum=1875 |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Architekten Kyllmann und [[Adolf Heyden|Heyden]] errichteten für diese 1873 ein Badehaus, das als „Admiralsgartenbad“ bald eine vorherrschende Stellung unter den Berliner Bädern einnahm. 1889 wurde das Bad durch [[Carl Gause]] erweitert und erhielt eine Schwimmhalle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Maria Bräuer, Jost Lehne |Titel=Bäderbau in Berlin - architektonische Wasserwelten von 1800 bis heute|Verlag=Lukas Verlag|Ort=Berlin|Datum=2013|ISBN=9783867321297 |Seiten=77f. |Online={{Google Buch |BuchID=wGRj3fSre18C |Seite=77 |Linktext=}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Plänen vom Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war eine Umgestaltung in eine Sport- und Unterhaltungsstätte vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinhandbuch&amp;quot;&amp;gt;Horst Ulrich, Uwe Prell, Ernst Luuk: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Handbuch. Das Lexikon der Bundeshauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; FAB-Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-927551-27-9, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Nahverkehr in Berlin|öffentlichen Personennahverkehr]] konnte das Bad beispielsweise vom [[Alexanderplatz]] aus erreicht werden. Die Haltestelle hieß &amp;#039;&amp;#039;Admiralsgarten Bad&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gettyimages.ie/detail/news-photo/berlin-road-traffic-at-alexanderplatz-and-koenigsstrasse-on-news-photo/501374093 |titel=Berlin, road traffic at Alexanderplatz and Koenigsstrasse. On the… |sprache=en |abruf=2021-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mitte Postkarte 008.jpg|mini|Eisarena im Admiralspalast, 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1910 abgerissen und nach Plänen der Architekten [[Heinrich Schweitzer]] (künstlerische Oberleitung) und [[Alexander Diepenbrock]] (technische Oberleitung)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wochenblatt herausgegeben von Mitgliedern des Architekten-Vereins zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Band 45, 1911&amp;lt;/ref&amp;gt; ein mehrflügeliger, viergeschossiger Vergnügungspalast mit luxuriösen Bädern, einer Eislaufbahn und Restaurants errichtet. Im Jahr darauf wurde das Haus unter dem Namen Admiralspalast eröffnet und galt bald als eine der großen Vergnügungsstätten Berlins. Außer einer Eisarena und dem Bädertrakt im Seitengebäude beherbergte das über 900 Zimmer bzw. Säle fassende Haus im Vorderhaus zur Friedrichstraße [[Kegelbahn]]en, ein großes Café und ein Lichtspieltheater. Die reich ausgestatteten Räumlichkeiten der Bäder hatten Tag und Nacht geöffnet. Neben dem {{nowrap|14 m × 5 m}} großen Hauptbadebecken gab es mehrere [[Römisches Bad|römisch]]-[[Russisches Bad|russische Bäder]] sowie Herren- und Damenbaderäume, die im klassischen Stil mit [[Mosaik]]bildern und Karlsruher [[Majolika]]plastiken geschmückt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinhandbuch&amp;quot; /&amp;gt; In der {{nowrap|50 m × 23 m}} großen Eisarena wurden „Eisballette“ aufgeführt, die eigens von dem Leiter des Hausorchesters [[Julius Einödshofer]] komponiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Operette_in_Berlin_eV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.operette-in-berlin.de/metropol/admirals.htm |titel=Der alte Admiralspalast |titelerg=Geschichte des Admiralspalastes (1873–1944) |werk=operette-in-berlin.de |datum=2005 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20050307124959/http://www.operette-in-berlin.de:80/metropol/admirals.htm |archiv-datum=2005-03-07 |abruf=2018-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Betrieb der Eisbahn und der Bäder ergänzte sich wirtschaftlich, Die beim Betrieb der [[Kältemaschine]]n anfallende [[Abwärme]] konnte zum Heizen des Wassers genutzt werden. Zusätzlich wurde im Keller ein Eisgenerator aufgestellt, mit dem 1500&amp;amp;nbsp;kg [[Stangeneis]] täglich erzeugt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zehn Jahre später wurde nach Entwürfen der Architekten [[Oskar Kaufmann]] und [[Richard Wolffenstein (Architekt)|Richard Wolffenstein]] das Konzept des Hauses geändert. Die Eisbahn im Mittelflügel wurde zunächst zu einem [[Varietétheater]] &amp;#039;&amp;#039;(Welt-Varieté)&amp;#039;&amp;#039; im Stil des [[Art déco]] mit zwei Rängen und 1065 Plätzen umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinhandbuch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaldatenbank&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09065048 |titel=Denkmale in Berlin. Admiralspalast |werk=Denkmaldatenbank |hrsg=[[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin]] (Memento vom 24. Februar 2016 im Internet Archive) |datum=2012-07-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160224181847/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09065048 |archiv-datum=2016-02-24 |abruf=2024-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 übernahm der Operettenregisseur [[Herman Haller]] die Leitung und ließ es zu einem [[Revuetheater]] &amp;#039;&amp;#039;(Theater im Admiralspalast)&amp;#039;&amp;#039; umbauen, in dem es dann zur Aufführung der berühmten Haller-Revuen kam. Eröffnet wurde mit der Revue &amp;#039;&amp;#039;Drunter und drüber,&amp;#039;&amp;#039; für die [[Walter Kollo]] die Musik komponierte. Bis zur Übernahme durch die Gebrüder [[Alfred Rotter|Alfred]] und [[Fritz Rotter (Theaterunternehmer)|Fritz Rotter]] 1931 wurden viele weitere Revuen dort aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Operette_in_Berlin_eV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Der Umbau in ein Volltheater mit 2200 Plätzen erfolgte 1930 und ein Jahr später ein Umbau im [[Expressionismus |expressionistischen]] Stil. 1933 ging der Rotter-Konzern, zu dem noch viele weitere Theater gehörten, in [[Insolvenz|Konkurs]] und es kam zur Übernahme durch den Kapellmeister [[Walter Hochtritt]]. Mitte der 1930er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt des Repertoires auf Operetten. 1939 fusionierte der Admiralspalast mit dem [[Metropol-Theater (Berlin-Mitte)|Metropol-Theater]] in der Behrenstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presseinfo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.admiralspalast.de/doc/FAP_PM_Historie_Chronik_kurz_Juni06.pdf |titel=Ein Jahrhundert Admiralspalast. Historische Chronik – Vom Admiralsgartenbad zur glänzenden Vergnügungsstätte |titelerg=Presseinformation |werk=admiralspalast.de |hrsg=Pressestelle Admiralspalast Produktion / arena Berlin |datum=2006-08 |format=PDF; 53,4&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |abruf=2012-11-08 |kommentar=&amp;lt;!-- keine Mementos --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1939 erfolgte auf Anordnung des Reichsministers [[Joseph Goebbels|Goebbels]] und nach Plänen von [[Paul Baumgarten (Architekt, 1873)|Paul Baumgarten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaldatenbank&amp;quot; /&amp;gt; eine völlige Neugestaltung des Theaters in eine „festlich-schöne Erholungsstätte“ in schlichter, klassizistischer Form, die bis heute noch erhalten ist. [[Johannes Heesters]] spielte hier den Danilo in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustige Witwe|Lustigen Witwe]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Operette_in_Berlin_eV&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Schließung des hauseigenen Solebades 1940 erfolgte ein Jahr später der Einbau einer „Führerloge“ in die Mitte des ersten Ranges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presseinfo&amp;quot; /&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1944 wurde der Admiralspalast zusammen mit den anderen Berliner Theatern auf Anordnung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wegen Ausruf des „[[Totaler Krieg|Totalen Krieges]]“ geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.admiralspalast.de/historie.aspx |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Haus / Historie&amp;#039;&amp;#039; (1873–2010) |archive-is=20130210113926}} admiralspalast.de; abgerufen am 1. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df pk 0000172 a 066 Porträt, Ernst.jpg|mini|Zwischennutzung der [[Staatsoper Unter den Linden|Deutschen Staatsoper]] und [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|SPD/KPD-Vereinigungsparteitag]] im Admiralspalast, 1946]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude blieb im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend verschont. Der noch intakte und repräsentative Theatersaal, der sich im [[Ost-Berlin|Sowjetischen Sektor]] [[Groß-Berlin]]s befand, diente der sowjetischen Besatzungsmacht und den deutschen Behörden nach 1945 als Veranstaltungsort für politische und kulturelle Zwecke. Unter anderem fand 1946 eine [[Max Pechstein|Max-Pechstein]]-Ausstellung statt. Auf Initiative des sowjetischen Militärkommandanten [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Bersarin]] zog in den Admiralspalast die [[Staatsoper Unter den Linden|Deutsche Staatsoper]] ein, deren Gebäude durch [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierte Bombentreffer]] nicht mehr benutzbar war. Zwei Wochen nach dem Eröffnungskonzert am 23.&amp;amp;nbsp;August 1945 kam es zur Aufführung von Glucks &amp;#039;&amp;#039;[[Orpheus und Eurydike]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Staatsoper spielte hier zehn Jahre und brachte es auf insgesamt 55 Inszenierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.admirals-palast.de/geschichte.php3 |titel=Admiralspalast AG – Geschichte |werk=admirals-palast.de |hrsg=Admiralspalast Aktien-Gesellschaft |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161015053239/http://admirals-palast.de/geschichte.php3 |archiv-datum=2016-10-15 |abruf=2018-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-W0910-305, Berlin, SED-SPD-Vereinigungsparteitag.jpg|mini|[[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigungsparteitag]] von [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zur [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] im Admiralspalast (April 1946). Händedruck zwischen [[Wilhelm Pieck]] und [[Otto Grotewohl]], vorn rechts: [[Walter Ulbricht]]; 3.&amp;amp;nbsp;Reihe, 2.&amp;amp;#8239;v.&amp;amp;#8239;l.: [[Erich Honecker]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Wiedereröffnung der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] fand am 29.&amp;amp;nbsp;Januar 1946 ein Festakt im Admiralspalast statt. Am 21. und 22.&amp;amp;nbsp;April 1946 wurde im Admiralspalast  der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigungsparteitag]] der [[Sowjetische Besatzungszone|ostzonalen]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] abgehalten, auf dem die Gründung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] beschlossen wurde. Nach der Spaltung der Berliner Stadtverwaltung kam es am 30.&amp;amp;nbsp;November 1948 in dem Gebäude zur Wahl von [[Friedrich Ebert junior|Friedrich Ebert&amp;amp;nbsp;jr.]] zum [[Ost-Berlin#Oberbürgermeister|Oberbürgermeister von Ost-Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinhandbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Deutsche Staatsoper 1955 in ihr angestammtes und wieder aufgebautes Haus am Boulevard [[Unter den Linden]] zurückkehren konnte, zog in den Admiralspalast das [[Metropol-Theater (Berlin-Mitte)|Metropol-Theater]] ein. Bis zur Schließung 1997 wurden in dem großen Saal mit 1400 Plätzen Operetten und Musicals mit einem festen Hausensemble aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzerte des [[Konzerthausorchester Berlin|Berliner Sinfonie-Orchesters]] fanden bis zu seinem Umzug in das [[Schauspielhaus Berlin|Konzerthaus am Gendarmenmarkt]] im Jahr 1984 größtenteils im Metropol-Theater statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1953 das politische Kabarett &amp;#039;&amp;#039;[[Die Distel]]&amp;#039;&amp;#039; im Vorderhaus des Admiralspalastes. Dort hatte vorher das Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Frischer Wind&amp;#039;&amp;#039; gespielt. Im Vorderhaus befand sich von 1949 bis 1970 auch das &amp;#039;&amp;#039;Haus der Presse&amp;#039;&amp;#039; mit dem Pressecafé und Clubräumen, die vom [[Verband der Journalisten der DDR]] (VDJ) genutzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinhandbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung seit 2005 ===&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Zeit des Leerstandes übernahm 2005 der Kultur-Unternehmer Falk Walter ([[Arena Berlin|Arena]], [[Badeschiff (Berlin)|Badeschiff]], [[Hoppetosse]] etc.) den Gebäudekomplex, der daraufhin aufwendig saniert wurde. Der Admiralspalast sollte wieder im alten Glanz entstehen mit Theater, Luxusbad, Café, Restaurant und Club. Für die Sanierung des Bades waren noch originale Marmorfliesen, Mosaiken und Glasmalereien vorhanden, die in einem Lichtenberger Depot eingelagert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Wiedereröffnung fand am 11. August 2006 mit einer von der Kritik zwiespältig aufgenommenen Aufführung der &amp;#039;&amp;#039;[[Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Klaus Maria Brandauer]] mit [[Campino]] in der Rolle des [[Mackie Messer]] in dem noch unfertigen Gebäude statt. Bei der Nachpremierenfeier trat u.&amp;amp;#8239;a. der damals 103-jährige [[Johannes Heesters]] auf und stimmte samt [[Big Band]] mehrere seiner großen Erfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2010 knüpfte der Admiralspalast mit der monatlichen Show &amp;#039;&amp;#039;Berlin Revue&amp;#039;&amp;#039; an die Tradition der Haller-Revuen an: Der Komponist und Entertainer [[Mark Scheibe]] versammelte regelmäßig ein Orchester und schillernde Sängerinnen und Sänger der Stadt zu einem anarchistischen und glamourösen Spektakel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franka Nagel |Titel=Ich bin Gott, und das ist hot |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2008-08-06 |ISSN=0931-9085 |Seiten=28 |Online=https://taz.de/Ich-bin-Gott-und-das-ist-hot/!833229/ |Abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2010 wurde das Gebäude mit einem [[Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bauhandwerk.de/artikel/bhw_Preis_fuer_Handwerk_in_der_Denkmalpflege_1069702.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Preis für Handwerk in der Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140322093705}} In: &amp;#039;&amp;#039;bauhandwerk.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 1. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radiosender &amp;#039;&amp;#039;[[radioeins]]&amp;#039;&amp;#039; betreibt ein [[Tonstudio|Sendestudio]] im Admiralspalast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Mietschulden von 380.000&amp;amp;nbsp;Euro meldete der Betreiber, die Admiralspalast Produktions GmbH, im August 2010 [[Insolvenz]] an;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lothar Gerber |url=http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Berliner-Admiralspalast-ist-insolvent |titel=Berliner Admiralspalast ist insolvent |werk=[[Musikmarkt]] |datum=2010-08-30 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305034529/http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Berliner-Admiralspalast-ist-insolvent |archiv-datum=2016-03-05 |abruf=2012-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Betrieb wurde aber fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article104775747/Aussicht-auf-Rettung-des-Admiralspalasts.html |titel=Aussicht auf Rettung des Admiralspalasts |werk=[[Berliner Morgenpost]] |datum=2011-01-27 |abruf=2018-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Juni 2011 wird das Haus vom Produzenten [[Maik Klokow]] und seinem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Mehr-Entertainment|Mehr! Entertainment]]&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Apin |url=http://taz.de/Neuer-Chef-im-Admiralspalast/!72514/ |titel=Neuer Chef im Admiralspalast: „Bin für alles offen“ |werk=[[taz.de]] |datum=2011-06-15 |abruf=2012-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frederik Hanssen |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/friedrichstrasse-taktwechsel-im-admiralspalast/4284826.html |titel=Friedrichstraße: Taktwechsel im Admiralspalast |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2011-06-15 |abruf=2012-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Immobilie soll Medienberichten zufolge den [[Samwer-Brüder]]n gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/3ec72870-a66a-456c-a390-cec98ce8c8b3 |titel=Samwer-Brüder kaufen Berliner Immobilien |sprache=de |abruf=2020-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/samwer-brueder-besitzen-immobilien-im-wert-von-150-millionen-euro-im-berliner-zentrum-a-1301224.html |titel=Samwer-Brüder besitzen Immobilien im Wert von 150 Millionen Euro im Berliner Zentrum |werk=[[Spiegel Online]] |abruf=2020-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 gab [[Linkin Park]] im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Living Things Tour&amp;#039;&amp;#039; ein Konzert im Admiralspalast, das in rund 200 [[Vereinigte Staaten|US]]-Kinos [[Liveübertragung|live übertragen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Studio ====&lt;br /&gt;
Neben dem großen Saal wurde seit 2006 auch das bis zum Mai 2007 im Ausbau befindliche &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;#039;&amp;#039; im vierten Geschoss bespielt. Das Studio wurde von der Theatercompagnie [[Familie Flöz]] eröffnet. Es verfügte über 450 Plätze und eine bestuhlte Tribüne, die für [[Rockmusik|Rockkonzerte]] nach oben entfernt werden konnte. Im Frühjahr 2019 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;#039;&amp;#039; geschlossen und steht seitdem nicht mehr als Veranstaltungsräumlichkeit zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== F 101 ====&lt;br /&gt;
Die Bühne &amp;#039;&amp;#039;F 101&amp;#039;&amp;#039; im dritten Stockwerk hatte eine niedrige Decke, eine flache Bestuhlung und eine Kapazität von rund 200 Personen. Hier war von 2011 bis 2014 das &amp;#039;&amp;#039;BIMAH&amp;#039;&amp;#039;, das [[Deutsch-Jüdisches Theater|jüdische Theater]] von [[Dan Lahav]], angesiedelt, bevor es in die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Meinekestraße*|Meinekestraße]] in der Nähe des [[Kurfürstendamm]]s umsiedelte. Das &amp;#039;&amp;#039;F&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; bot vielen Künstlern die Möglichkeit, vor kleinem Publikum zu spielen und sich auszuprobieren. Wie auch das &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;#039;&amp;#039; wurde das &amp;#039;&amp;#039;F&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; im Frühjahr 2019 geschlossen und steht seitdem nicht mehr als Veranstaltungsräumlichkeit zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Admiralspalast Club ====&lt;br /&gt;
Das Kellergeschoss unter dem Innenhof wurde nach den Arbeiten 2006 nur als [[Rohbau (Bauwesen)|Rohbau]] fertiggestellt. 2013 wurde diese Location als &amp;#039;&amp;#039;Admiralspalast Club&amp;#039;&amp;#039; vorübergehend für [[Guntbert Warns]]’ Inszenierung von [[Hedwig and the Angry Inch (Musical)|Hedwig and the Angry Inch]] mit [[Sven Ratzke]] genutzt. Der Club wurde im Juni 2016 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Berlin, Mitte, Friedrichstrasse, Admiralspalast 02.jpg|Admiralspalast, 2011&lt;br /&gt;
  Admirals-Palast (4758437456).jpg|Admiralspalast, Toreingang, 2010&lt;br /&gt;
  B-Admiralsp.jpg|Innenhof, Admiralspalast, 2008&lt;br /&gt;
  Admiralspalast Berlin (4245041361).jpg|Konzert im Admiralspalast, 2009&lt;br /&gt;
  Bundesarchiv Bild 183-35145-0004, Berlin, Friedrichstraße, Metropol Theater, Zuschauerraum.jpg|Zuschauerraum nach dem Umbau des Admiralspalastes, Dezember 1955&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Mehr als 170 Rock-Konzerte seit 1975 werden bei &amp;#039;&amp;#039;Rockinberlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rockinberlin.de/index.php?title=Admiralspalast Rockinberlin] abgerufen am 16. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit verlinkten Hintergrundinfos vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=Ahrends |Titel=Der Admiralspalast in Berlin |Jahr=1911 |Heft=69 |Seiten=425–429 |zlb=443}} {{ZentralblBauverw |Autor=Ahrends |Titel=(Fortsetzung) |Jahr=1911 |Heft=71 |Seiten=437–439 |Werkliste=1 |zlb=455}}&lt;br /&gt;
* W. Koeniger: &amp;#039;&amp;#039;Die Eismaschinenanlage des Admiralspalastes in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Kälte-Industrie&amp;#039;&amp;#039;, 1913, Jg.&amp;amp;nbsp;20, S.&amp;amp;nbsp;9–12, 25–29, 50–53, 129–137, 209–217, 229–236.&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=von Marées |Titel=Der Umbau des Admiralspalast-Theaters in Berlin |Jahr=1940 |Heft=21 |Seiten=297–304}}&amp;lt;!-- 1940 kann nicht stimmen, erschien nur bis 1931 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jost Lehne: &amp;#039;&amp;#039;Der Admiralspalast. Die Geschichte eines Berliner „Gebrauchs“Theaters.&amp;#039;&amp;#039; bebra wissenschaft, Berlin 2006, ISBN 3-937233-29-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Admiralspalast, Berlin|Admiralspalast}}&lt;br /&gt;
* [https://www.admiralspalast.theater/ www.admiralspalast.theater]&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09065048|ja}}&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/ Detaillierte Darstellungen des Architekten Heinrich Schweitzer zum Admiralspalast.] Architekturmuseum der TU Berlin (Suchbegriff „Admiralspalast“ eingeben).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.admiralspalast.de/historie.aspx |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Haus / Historie&amp;#039;&amp;#039; (1873–2010). |archive-is=20130210113926}} admiralspalast.de; abgerufen am 1. Mai 2017.&lt;br /&gt;
* [http://www.andreas-praefcke.de/carthalia/germany/berlin_metropoltheater.htm Einige Fotos.] andreas-praefcke.de&lt;br /&gt;
* [http://www.bernhardblumenthal.de/index1.htm Infos zum ehemaligen Metropol-Theater.] bernhardblumenthal.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/15/N |EW=13/23/19/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7540811-9|LCCN=sh2006007635|VIAF=132981021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatername (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operettentheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musicalspielstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk (Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrichstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielstätte für Musik in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter Kyllmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Café (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
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