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	<title>Aderhaut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:16:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aderhaut&amp;diff=243581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-10-02T22:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Schema des Auges}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aderhaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Choroidea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorioidea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;In der aktuell als internationaler Standard für [[Anatomie|humananatomische]] [[Terminus|Termini]] geltenden [[Nomenklatur (Anatomie)#Nomenklaturen|Terminologia Anatomica]] von 1998 wird anstatt &amp;#039;&amp;#039;Chorioidea&amp;#039;&amp;#039; die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Choroidea&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt. In der für Veterinäre verbindlichen [[Nomina Anatomica Veterinaria]] ist die alternative Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Chorioidea&amp;#039;&amp;#039; in Klammern nachgestellt. In der aktuellen Ausgabe des deutschsprachigen Standardwerks für Wirbeltierzoologie (Westheide &amp;amp; Rieger, 2010) wird ausschließlich die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Chorioidea&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt;  ist der größte Abschnitt der [[Uvea|mittleren Augenhaut]] (&amp;#039;&amp;#039;Tunica media bulbi&amp;#039;&amp;#039;). Sie bildet die Mittelschicht zwischen weißer Augenhaut ([[Lederhaut (Auge)|Sclera]]) und [[Netzhaut]] (&amp;#039;&amp;#039;Retina&amp;#039;&amp;#039;) in der hinteren Hälfte des Augapfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schichten ==&lt;br /&gt;
Die Aderhaut besteht aus verschiedenen Schichten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lamina suprachor(i)oidea&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lamina vasculosa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tapetum lucidum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lamina chor(i)oidocapillaris&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Choriocapillaris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lamina basalis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:CC-BM-RPE-Complex.png|alt=3D-Ansicht des Choriocapillaris-Pigmentepithel Komplexes|links|mini|307x307px|Die dünne Basalmembran bildet die Grenze zwischen dem Choroid und der Retina. Oberhalb (zum Licht gerichtet) sitzen die Photorezeptoren (hier abgeschnitten dargestellt) in den Fortsätzen des Pigmentepithels, das den Austausch zwischen den Rezeptoren und der unter der Basalmembran liegenden Choriocapillaris darstellt.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Lamina suprachor(i)oidea&amp;#039;&amp;#039; ist die äußerste Schicht&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; und besteht aus elastischem [[Bindegewebe]] und [[Pigment (Biologie)|pigmentierten]] Bindegewebszellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Lamina vasculosa&amp;#039;&amp;#039; ist die zur Sklera gelegene, also äußere Gefäßschicht und enthält die größeren [[Arterie]]n und [[Vene]]n. Sie sind in Bindegewebe eingebettet, das ebenfalls stark pigmentiert ist. Sie lässt sich in zwei Teilschichten mit zur Netzhaut hin abnehmenden Gefäßdurchmessern einteilen: die retinanahe Sattler’sche Schicht und die skleranahe Haller’sche Schicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Debora L. Nickla, Josh Wallman |Titel=The Multifunctional Choroid |Sammelwerk=Progress in retinal and eye research |Band=29 |Nummer=2 |Datum=2010-03 |ISSN=1350-9462 |Seiten=144–168 |DOI=10.1016/j.preteyeres.2009.12.002 |PMC=2913695 |PMID=20044062}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Hermine.jpg|mini|Katze. Das Leuchten der Augen wird durch die [[Reflexion (Physik)|Reflexion]] des Blitzlichtes der Kamera am &amp;#039;&amp;#039;Tapetum lucidum&amp;#039;&amp;#039; hervorgerufen.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Tapetum lucidum]]&amp;#039;&amp;#039; ist nicht bei allen [[Säugetiere]]n vorhanden, bei [[Mensch]], [[Hausschwein|Schwein]] und [[Kaninchen]] fehlt es beispielsweise. Bei den meisten Säugetieren ist dagegen im hinteren Augenbereich ein pigmentarmer Bezirk ausgebildet. Dieser besteht entweder aus abgeplatteten Zellen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Raubtiere]]n), teilweise mit Kristalleinlagerungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Hund) oder speziell angeordneten Bindegewebsfasern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pferde]], [[Wiederkäuer]]). Diese bewirken eine [[Beugung (Physik)|Beugung]] und [[Reflexion (Physik)|Reflexion]] des [[Licht]]s und wirken wie ein Restlichtverstärker, da sie das Licht erneut auf die Photorezeptoren der Netzhaut leiten. Daher ist das Tapetum lucidum vor allem bei dämmerungsaktiven Tierarten von Bedeutung. Es bewirkt auch das charakteristische Aufleuchten der Augen angestrahlter Tiere in der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-01-06 CC-principle.png|alt=Blutstrom in der Choriocapillaris|mini|202x202px|Die Blutversorgung der Choriocapillaris weist einen typischen dreifingrigen Aufbau auf, bei dem der Blutstrom von den Senk-Arteriolen in die wieder aufsteigenden Äste der Venolen erfolgt.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Lamina chor(i)oidocapillaris&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Choriocapillaris&amp;#039;&amp;#039; ist die Endverästelung des Choroids und bildet eine wenige Mikrometer dicke, zur Netzhaut hin gelegene Gefäßschicht, die die Ernährung der äußeren Schichten derselben sicherstellt. Die Quasi-Membran besteht aus einem feinen Netz gefensterter Kapillaren die oberhalb der Basalmembran des Pigmentepithels ein durch dreifingrige Endverbindungen charakterisiertes segmentiert versorgtes Geflecht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. S. Hayreh |Titel=Segmental nature of the choroidal vasculature. |Sammelwerk=British Journal of Ophthalmology |Band=59 |Nummer=11 |Datum=1975-11-01 |ISSN=1468-2079 |Seiten=631–648 |Online=http://bjo.bmj.com/content/59/11/631 |Abruf=2017-01-07 |DOI=10.1136/bjo.59.11.631 |PMID=812547}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bildet. Die Choriocapillaris wird dabei mit der Schicht aus nächstgrößeren Gefäßen (der Haller-Schicht des Choroids) über Senkarteriolen und -venolen versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heimann K. |url=http://www.karger.com/Article/PDF/266212 |titel=The Development of the Choroid in Man |werk=karger.com |datum=December 17, 1971 |format=PDF |sprache=en |abruf=2017-01-07 |zitat=The primitive choriocapillaris forms during the first 2 months; the layers, which eventually become Haller’s layer and Sattler’s layer.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eng verbundenen [[Endothelzellen]] der Blutgefäße und sie umgebende eng verbundene [[Epithelzellen]] des retinalen [[Netzhaut#Retinales Pigmentepithel|Pigmentepithels]] (RPE) bilden hier gemeinsam die [[Blut-Retina-Schranke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Lamina basalis&amp;#039;&amp;#039; (Synonyma: Complexus basalis, Lamina vitra oder [[Bruch-Membran|Bruch’sche Membran]]) liegt direkt der Pigmentschicht der Retina an und stellt die Verbindung zu dieser her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Choroidea nicht eine Fortsetzung der Hirnhäute, sondern ein eigenständiges Gewebe ist, publizierte erstmals [[Lorenz Heister]] 1708 in seiner Doktorarbeit über den Schichtenaufbau des Auges (&amp;#039;&amp;#039;De Tunica Choroidea Oculi&amp;#039;&amp;#039;) in [[Harderwijk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Wellner: &amp;#039;&amp;#039;Empfehlungsschreiben des berühmten Chirurgen Lorenz Heister (1683–1758). Ein interessantes Dokument im Osteroder Stadtarchiv.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung&amp;#039;&amp;#039;, 2017/2018 (2021), Band 36/37, S. 39–51, hier: S. 40 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung des blutgefüllten Choroids konnte bis zur Entwicklung der tief eindringenden [[Optische Kohärenztomografie|Optischen Kohärenztomografie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Boris Považay, Bernd Hofer, Cristiano Torti, Boris Hermann, Alexandre R. Tumlinson |Titel=Impact of enhanced resolution, speed and penetration on three-dimensional retinal optical coherence tomography |Sammelwerk=Optics Express |Band=17 |Nummer=5 |Datum=2009-03-02 |ISSN=1094-4087 |Seiten=4134–4150 |PMID=19259251}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht ausreichend hoch aufgelöst im Lebenden erfolgen. Die Dynamik des Choroids auch im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung verschiedener physiologischer Parameter, sowie der Einfluss bei der [[Akkommodation (Auge)|Akkommodation]] und dem Augenwachstum sowie Erkrankungen wie der [[Kurzsichtigkeit]] oder [[altersbedingte Makuladegeneration]] sind weiterhin Gegenstand aktueller Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Überblick wesentlicher Erkrankungsformen:&amp;lt;ref&amp;gt;B. Bowling, J. J. Kanski: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Ophthalmologie. Ein systematischer Ansatz&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. 2017, ISBN 978-3-437-23483-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeyepractice.com.au/optometrist-sydney/diseases-disorders-choroid/ The Eye Practice]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aderhautablösung&lt;br /&gt;
* [[Kolobom|Aderhautkolobom]]&lt;br /&gt;
* [[Choroideremie]], angeborene Erkrankung mit Atrophie&lt;br /&gt;
* [[Dystrophie]]n, [[Zentrale areoläre Choroidea-Dystrophie]] (CACD)&lt;br /&gt;
* [[Einblutung]], nach operativen Eingriffen, selten&lt;br /&gt;
* [[Entzündung|entzündliche Veränderungen]] [[Choroiditis]], z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Herpesviren]]; [[Chorioretinitis]] (mit Retinabeteiligung); [[Autoimmunerkrankung]], [[Uveitis]]&lt;br /&gt;
* gefässbedingte Veränderungen, [[Ischämie|ischämisch]] (Minderdurchblutung)&lt;br /&gt;
* Tumoren [[Aderhautmelanom]] (häufigster Primärtumor im Auge bei Erwachsenen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Augenentwicklung (Wirbeltiere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Simoens: &amp;#039;&amp;#039;Sehorgan, Organum visus.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz-Viktor Salomon, Hans Geyer, Uwe Gille (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie für die Tiermedizin.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Enke, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-8304-1075-1, S. 579–612.&lt;br /&gt;
* Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Wirbel- oder Schädeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Elsevier – Spektrum Akademischer Verlag, München 2010, ISBN 978-3-8274-2039-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie des Auges]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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