<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adelwitz</id>
	<title>Adelwitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adelwitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adelwitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T23:33:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adelwitz&amp;diff=350455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adelwitz&amp;diff=350455&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-06T20:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Arzberg (Sachsen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Arzberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/30/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/07/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 23&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.city-facts.com/adelwitz/population |titel=Adelwitz |werk=de.city-facts.com |hrsg= |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1950&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04886&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034222&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Adelwitz IMG 7354.JPG|mini|Adelwitz auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adelwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Arzberg (Sachsen)|Arzberg]] im [[Landkreis Nordsachsen]], [[Sachsen]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Beilrode]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Adelwitz liegt zirka zwei Kilometer südlich von Arzberg und ist von dort über eine Verbindungsstraße, die weiter nach Köllitsch führt, zu erreichen. Der Ort ist nur wenige Kilometer von der [[Elbe]] entfernt. Zur Kreisstadt [[Torgau]] sind es etwa 12 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelwitz Sammlung Duncker.jpg|mini|Rittergut Adelwitz, um 1861/62, in der Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelwitz Rittergut Schloss.jpg|mini|Rittergut Adelwitz 2015]]&lt;br /&gt;
Der Ort entstand um das gleichnamige [[Rittergut]]. 1349 besaß hier Otto von Eilenburg auf Sonnenwalde Geldzinsanteile&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Diplomatarium Ileburgense |TitelErg=Urkunden-Sammlung zur Geschichte und Genealogie der Grafen zu Eulenburg |Hrsg=[[George Adalbert von Mülverstedt]] |Band=Die meißnisch-sächsische, niederlausitzische, böhmische und ältere Linie der Edeln Herren v. Ileburg (Eylenburg) |Nummer=Uebersicht des Grundbesitzes. II. Dörfer und Rittergüter. 1. Adelwitz |Verlag=E. Baensch jun. |Ort=Magdeburg |Datum=1877 |Seiten=206–644 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8342514?query=Adelwitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Meißnerisches Lehn. 1362 wurde der Ort erstmals als „Odalitz“ im Kirchenbuch von [[Blumberg (Arzberg)|Blumberg]] genannt. Damals erhielt das [[Kloster Marienstern]] in Mühlberg 2 Hufen in Adelwitz zum Geschenk und kaufte die Geld- und Getreidezinsen. 1568 schenkte der Meißner Bischof [[Johann&amp;amp;nbsp;IX. von Haugwitz]] seinem Verwandten Christoph von Haugwitz drei abgabepflichtige Bauern in Adelwitz mit der Option, dort ein Rittergut oder Vorwerk anzulegen. Ab 1602 unterstanden diese drei Bauern mit ihren Gütern der Familie [[Holtzendorff (Adelsgeschlecht)|von Holtzendorff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzer des im Laufe des 17. Jahrhunderts gebildeten Rittergutes, in dem sich heute u.&amp;amp;nbsp;a. ein Hotel &amp;amp; Restaurant und eine Reitschule befinden, stammten aus den Familien [[Hartitzsch (Adelsgeschlecht)|von Hartitzsch]], [[Metzsch|von Metzsch]], [[Marschall von Bieberstein]], Klotzsch, Neubaur und Nette. Die jeweiligen Gutsbesitzer mussten den sogenannten [[Landgraben]], so weit er ihre Fluren berührte, ausschlämmen und reinigen. Schwere Schäden erlitten Ort und Rittergut während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], als der schwedische General [[Johan Banér]] das Anwesen niederbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts kam Gut Adelwitz in bürgerliche Hände. Mittels preußischer Kabinettsorder vom 7. Dezember 1821 wurde das Rittergut in freies Erbe umgewandelt und unterstand unmittelbar dem [[Oberlandesgericht Naumburg]]. 1822 gab es in Adelwitz insgesamt 12 Häuser und 65 Einwohner. Bis 1848 existierte auch ein [[Patrimonialgericht]], das seinen Sitz im Rittergut hatte. Um 1830 war nach alten Matrikeln Ludwig Otto Neubauer der Gutsbesitzer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter 1857 |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Sammelwerk=GAB-Vorgänger auf Matrikelbasis |Band=Provinz Sachsen. |Nummer=(Kreis) Torgau. XVII. (Matrikel vom 27. März 1830). 1. Adelwitz |Auflage=1. |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=360 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2300011?query=Adelwitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgleich wurde das Gut [[Allod]]ialbesitz bestätigt. Anfang der 1920er Jahre war Philipp Nette der Eigentümer des 398 ha großen Rittergutes, sein Sohn Hermann der Pächter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Kreis Torgau |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=214–215 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/175?tx_dlf%5Bhighlight_word%5D=Adelwitz&amp;amp;cHash=f92c113718f4261769ec83923dd9d779}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Eigentümer bis 1945 war dann der Landwirt Hermann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Programm des Gymnasiums zu Torgau mit welchem zu der Feier des Schröderschen Stiftung-Aktus am 21. März 1899 ergebenst einladet Dr. Paul Schmidt. Schulnachrichten |Band=IV. 5. Verzeichnis |Nummer=Quinta. 14 |Auflage=Progr. 261 (265) |Verlag=Buchdruckerei der Torgauer Bank |Ort=Torgau |Datum=1899 |Seiten=59 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/7403322?query=Adelwitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nette (1887–1970), verheiratet mit der Tochter des Generals Eckart von Bonin (1854–1928), Brunhilde von Bonin. Hermann Nette war auch mit weiteren Gutsbesitzern mindestens ein Jahrzehnt im Aufsichtsrat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]] 1944 |Nummer=Berliner Kindl AG |Auflage=49 |Verlag=[[Hoppenstedt Firmengruppe|Verlag Hoppenstedt]] |Ort=Berlin |Datum=1944 |Seiten=1425 |Online=https://www.google.de/books/edition/Handbuch_der_deutschen_Aktiengesellschaf/rn3PAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Adelwitz+Nette&amp;amp;dq=Adelwitz+Nette&amp;amp;printsec=frontcover}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Berliner [[Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei|Kindl-Brauerei AG]] und lebte nach der Enteignung in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1815 gehörte Adelwitz zum [[Amt Wurzen]] des [[Stiftsamt Wurzen|Stiftsamts Wurzen]] des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]], danach gelangte es durch die Bestimmungen des [[Wiener Kongress]]es an den [[Landkreis Torgau (1816–1952)|Kreis Torgau]] des [[Regierungsbezirk|Regierungsbezirks Merseburg]] der preußischen [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1945 besetzten sowjetische Truppen den Ort, das Rittergut wurde dann im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] enteignet und aufgeteilt. Am 20. Juli 1950 wurde Adelwitz zusammen mit Kathewitz nach [[Arzberg (Sachsen)|Arzberg]] eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=279 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehörte bis DDR-Gebietsreform zum Land Sachsen, seit 1952 zum DDR-[[Bezirk Leipzig]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1945 und 1991 gehörte Schloss Adelwitz der Gemeinde Arzberg und beherbergte Wohnungen. 1991 begann der Wiederaufbau zu einem Tages- und Touristikzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Hotel- und Restaurantbetrieb wurde vor einigen Jahren geschlossen und das Rittergut Adelwitz ging 2021 in Privatbesitz über. Es wird seither nicht mehr gastronomisch genutzt und steht auch keinen öffentlichen Besichtigungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Rittergut Adelwitz – Hotel und Restaurant&lt;br /&gt;
* Technologiezentrum Adelwitz&lt;br /&gt;
* Dressur- und Ausbildungsstall Rittergut Adelwitz Reitschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans und Doris Maresch: &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Schlösser und Burgen&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2004, ISBN 3-89876-159-2.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]], Barbara Bechter: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]&amp;#039;&amp;#039;. Sachsen II, Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 1998, ISBN 3-422-03048-4, S. 24.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm van Kempen]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrensitze in Provinz Sachsen und in Anhalt. Nach alten Vorlagen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrensitze&amp;#039;&amp;#039;. Band 19. Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1961.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Adelwitz |Blatt=213 |zlb=135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Arzberg (Sachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arzberg, Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1362]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>