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	<title>Adelheid Schulz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:08:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-31T14:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adelheid Schulz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1955]] in [[Lörrach]]) ist eine ehemalige [[Terrorismus|Terroristin]] der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). 1985 wurde sie, unter anderem wegen der [[Mord]]e an Jürgen Ponto und Hanns-Martin Schleyer, zu dreimal [[lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Freiheitsstrafe]] verurteilt. 2002 wurde sie begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre zog Schulz mit [[Günter Sonnenberg (RAF-Mitglied)|Günter Sonnenberg]], [[Christian Klar]] und [[Knut Folkerts]], die alle später als RAF-Terroristen verurteilt wurden, in eine [[Wohngemeinschaft]] in Karlsruhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt-687389&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/12/687389.html | titel=Klar weiter in Haft | autor= | werk=abendblatt.de | datum=12.&amp;amp;nbsp;Februar 2007 |zugriff=5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1977 mietete Schulz unter falschem Namen eine Hochhauswohnung in Nähe des Anwesens von [[Jürgen Ponto]]. Die Villa des [[Vorstandssprecher]]s der [[Dresdner Bank|Dresdner Bank AG]] wurde von dort aus observiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Schleyer-Entführung]] im Herbst 1977 war Schulz an der Planung beteiligt. Während des Überfalls auf [[Hanns-Martin Schleyer]] und seine Begleiter war sie Teil der Telefonkette, welche den Standort der Fahrzeuge an die vier Schützen meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jf-archiv.de/archiv/37aa20.htm Beschreibung des Überfalls] bei jf-archiv.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1978 erschoss sie zusammen mit [[Rolf Heißler]] zwei niederländische Zollbeamte bei einer Passkontrolle auf der [[Neustraße (Herzogenrath)|Nieuwstraat]] in [[Kerkrade]]. Heißler und Schulz gaben dabei auf die schon verletzten Beamten aus nächster Nähe tödliche Schüsse ab. [[Michael Rutschky]] berichtet, es sei erwiesen, dass Heißler einen der Beamten, als dieser schon schwerverletzt an seinem Dienstwagen auf dem Boden lag, durch Genickschuss tötete.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Rutschky: &amp;#039;&amp;#039;Mitgeschrieben – Die Sensation des Gewöhnlichen&amp;#039;&amp;#039;. Berenberg Verlag, Berlin 2015, ISBN  978-3-937834-82-5. S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei weitere Zöllner wurden schwer verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14342524.html Schüsse und Blumen — In Düsseldorf beginnt der Mordprozess gegen Rolf Heissler. Fahnder halten ihn für einen der rührigsten RAF-Aktivisten. Spiegel 7. September 1981.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Brigitte Mohnhaupt]] wurde Schulz am 11. November 1982 in einem Waldstück bei [[Heusenstamm]] in Hessen verhaftet, als sie auf ein Erddepot der RAF zugreifen wollten, das unter Polizeibeobachtung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/knarren-im-wald-a-6eb134cc-0002-0001-0000-000014354928 |titel=Knarren im Wald – Der Spiegel |datum=1982-11-14 |abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Bachner |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/waffen-ausweise-geld-und-spektakulaere-festnahmen-warum-erddepots-eine-so-wichtige-rolle-in-der-geschichte-der-raf-spielen/26828400.html |titel=Warum Erddepots eine so wichtige Rolle in der Geschichte der RAF spielen |datum=2021-01-19 |abruf=2021-03-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 1985 wurde sie, unter anderem wegen Mordes an Ponto und Schleyer, zu dreimal [[lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Freiheitsstrafe]] verurteilt. 1994 folgte eine weitere Verurteilung unter anderem wegen zweifachen Mordes und zweifachen Mordversuches im Zusammenhang mit der Schießerei an der niederländischen Grenze, die sich nun durch Aussagen der in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 1990 enttarnten RAF-Terroristen mit Schulz in Verbindung bringen ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/raf-mitglied-wegen-zweifachen-mordes-verurteilt-adelheid-schulz-erhielt-zweites-mal-lebenslaenglich,10810590,8868112.html |wayback=20150924141652 |text=&amp;#039;&amp;#039;Adelheid Schulz erhielt zweites Mal lebenslänglich&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-06-05 08:43:19 InternetArchiveBot }} in Berliner Zeitung vom 6. September 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 16 Jahren Haft wurde Adelheid Schulz, mit Rücksicht auf ihren schlechten Gesundheitszustand, im Oktober 1998 vorläufig aus der Haft entlassen und schließlich am 26. Februar 2002 durch den [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] [[Johannes Rau]] [[Gnadenrecht|begnadigt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-147118&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.faz.net/aktuell/politik/bundespraesident-fruehere-raf-terroristin-schulz-begnadigt-147118.html | titel=Frühere RAF-Terroristin Schulz begnadigt | autor= | werk=faz.net | datum=26.&amp;amp;nbsp;Februar 2002 |zugriff=5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schulz lebte anschließend in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-714651&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/politik/article714651/Aufstieg-und-Fall-der-zweiten-RAF-Generation.html | titel=Aufstieg und Fall der zweiten RAF-Generation | autor=[[Lars-Broder Keil]] und [[Sven Felix Kellerhoff]] | werk=welt.de | datum=15.&amp;amp;nbsp;Februar 2007 |zugriff=5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/fotostrecke/stammheim-urteile-fotostrecke-106584-2.html Fahndungsplakat von 1980]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012797775|VIAF=311026853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulz, Adelheid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulz, Adelheid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Iris (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin der Rote Armee Fraktion (RAF)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lörrach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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