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	<title>Adelebsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adelebsen&amp;diff=122876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter des Ortes */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-01-12T05:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Flecken&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Adelebsen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51.58030&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.75686&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Adelebsen in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 187&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37139&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05506, [[Güntersen|05502]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159001&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ADE&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 [[Ortsteil]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://adelebsen.mein-intra.net/data/file/legal/4/1/9/7/4/1.1_-_Hauptsatzung_NKomVG_2022.pdf |titel=Hauptsatzung des Flecken Adelebsen |format=PDF |abruf=2023-06-06 |kommentar=via [https://www.adelebsen.de/seite/293879?href_cc113311-778940a3-e846f19c-b8c62918=/councilservice/legal-framework/list/type/1#/councilservice/legal-framework/view/41974 Ortsrecht]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straße            = Burgstraße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.adelebsen.de/ www.adelebsen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Holger Frase&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelebsen Merian 1654.jpg|mini|hochkant=1.6|[[Matthäus Merian|Merian]]-Stich von Adelebsen um 1650]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adelebsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Flecken (Ort)|Flecken]] in [[Niedersachsen]], der etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Göttingen]] an der [[Schwülme]] liegt. Er hat {{EWZ|DE|03159001}} Einwohner und gehört zum [[Landkreis Göttingen]]. Der Flecken Adelebsen besteht aus der Kernortschaft Adelebsen und den Ortsteilen [[Barterode]], [[Eberhausen]], [[Erbsen (Adelebsen)|Erbsen]], [[Güntersen]], [[Lödingsen]] und [[Wibbecke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Adelebsen wurde 990 erstmals mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ethelleveshusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In diesem Jahr schenkte der spätere Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] seiner Schwester [[Sophia (Gandersheim)|Sophie]] hier Ländereien. Der das Dorf und die Straße (durch das [[Schwülmetal]] an die Weser) überragende Sandsteinfelsen eignete sich für die Errichtung einer Burganlage. Im 13. Jahrhundert siedelten die Herren von Wibbecke aus ihrem in der Nähe liegenden Dorf über und erbauten auf dem Felsen die [[Burg Adelebsen]], die in Urkunden erstmals 1295 erwähnt wurde. Sie nannten sich [[Adelebsen (Adelsgeschlecht)|von Adelebsen]], das damals &amp;#039;&amp;#039;de Adelevessen&amp;#039;&amp;#039; lautete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1394 erhielt der Ort von den Grund und Gerichtsherren das „Weichsbildrecht“, das eine Art Recht zur Selbstverwaltung darstellte. Daraus entwickelte sich 1693 die Bezeichnung „das Flecken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der gesamten Zeit von 13. Jahrhundert bis 1852 befand sich Adelebsen im [[Patrimonialgericht]], das die Grundherrn von Adelebsen eingerichtet hatten. Eine Ausnahme bildete nur die kurze Zugehörigkeit Adelebsens zum [[Königreich Westphalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts kam es zu einer [[Fehde]] zwischen den Herren von Adelebsen und dem Landgrafen [[Wilhelm I. (Hessen)|Wilhelm von Hessen]], an der sich auch [[Erich I. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)|Erich I.]], der Herzog von Braunschweig-Lüneburg, zugunsten derer von Adelebsen beteiligte. Es kam zu einem Krieg zwischen dem Braunschweiger und dem Hessischen Landgrafen, der 1497 einen Teil von Barterode niederbrannte, die dortige Kirche einnahm und viele Gefangene machte und sich anschließend 1503 gegen Adelebsen wandte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Eckart |Titel=Geschichte von Adelebsen nach archivalischen Quellen |Sammelwerk=Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster |Band=5 |Verlag=Bernhard Franke |Ort=Leipzig |Datum=1895 |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erich I. kam jedoch dem Landgrafen von Hessen zuvor, befestigte Adelebsen und hinterließ im Ort eine starke Besatzung. Der Konflikt endeten mit dem Verzicht des Hessischen Landgrafen auf seine [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] über Adelebsen, die fortan der Braunschweiger Erich I. besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte Adelebsen, ähnlich wie viele andere Orte im südniedersächsischen Raum, zu leiden. Zwar wurde ein Schutzbrief für die Ortschaft erlassen, jedoch konnte dieser nicht abwenden, dass 1629 der Feldherr [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly]] weite Teile Adelebsens stark zerstörte. Noch bis in die Nachkriegsjahre wird von den verheerenden Schäden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Adelebsen verfügten über gute finanzielle Einnahmequellen, denn neben den 1543 eingerichteten Gerichts- und 1550 begründeten [[Polizeiordnung]]en erließen die Grundherrn alle möglichen Rechte betreffend der Einnahmequellen, die ihnen ein standesgemäßes Leben boten. Die einträglichsten Einnahmequellen waren das Konzessionsrecht für das Brauereiwesen, die Krugnahrung, die Handelsgeschäfte, einige Handwerksbetriebe und der Jahrmarkt. Auch der Judenschutz war eine Einnahmequellen durch Beiwohnungs- und Schutzgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In wirtschaftlicher Hinsicht spielten seit Beginn des 19. Jahrhunderts jüdische Geschäftsleute eine immer wichtigere Rolle in Adelebsen. So befanden sich im Jahre 1811 unter den 1168 Einwohnern des Ortes 97 Juden. 1859 wurden 15 der insgesamt 23 Geschäfte des Ortes von den jüdischen Mitbürgern geleitet, was Adelebsen den Beinamen „Klein-Jerusalem“ einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Fricke |Titel=Rund um ‘dat feste hus’. 1000 Jahre Adelebsen und Lödingsen |Sammelwerk=Göttinger Jahresblätter |Band=13 |Datum=1990 |ISSN=0172-861X |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht vom 9. November 1938]] wurde die [[Synagoge Adelebsen|Adelebser Synagoge]] von vermutlich Göttinger [[Schutzstaffel|SS-Angehörigen]] zerstört, die man eigens dafür nach Adelebsen beordert hatte. In der Folgezeit wurden alle jüdischen Einwohner in das [[Ghetto Theresienstadt|Konzentrationslager Theresienstadt]] verschleppt, aus dem am Ende des Krieges lediglich ein Überlebender zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch um 1870 beginnenden [[Basalt]]abbau der in der Nähe gelegenen Berge Bramburg, [[Grefenburg]] und [[Backenberg]] wurde Adelebsen zum Standort einer bedeutenden Steinbruchindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1885 bis 1932 gehörten Adelebsen und seine Ortschaften zum Kreis Uslar. Dieser wurde dann mit dem Kreis Northeim vereinigt. Erst am 1. Januar 1973 wurde Adelebsen aus dem [[Landkreis Northeim]] in den [[Landkreis Göttingen]] ausgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1993 geriet der Ort deutschlandweit in die Schlagzeilen, als die „Autonome [[Antifa]] (M)“ aus Göttingen mit etwa 2000 Teilnehmern, ein großer Teil von ihnen behelmt und vermummt im &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzer Block|Schwarzen Block]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Demonstration gegen ein Schulungszentrum der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] in Adelebsen durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Frühere [[Ortsname]]n von Adelebsen waren in den Jahren 990 Ethelleueshuson, 1162 Adeleuissen, 1234 und 1241 Adelevessen, 1253 Adelewessen und 1258 Adelevesen. Der Name geht auf die Siedlung des „Athal-levo“ zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph |Hrsg=[[Jürgen Udolph]] |Titel=Adelebsen |Sammelwerk=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen |Reihe=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) |NummerReihe=4 |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2003 |ISBN=3-89534-494-X |Seiten=22–23 |DOI=10.26015/adwdocs-705}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sage gibt eine andere Erläuterung zur Herkunft des Namens:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Fräulein Namens Adelheid war Hoffräulein der Gemahlin Heinrichs des Vogelstellers und bei dem Könige sehr beliebt. Sie war mit einem Ritter Dietmar verlobt, und als die Hochzeit bevorstand, versprach ihr der König so viel Land als Brautgabe zu schenken, wie sie in einem Tage umreiten könne. Der König verweilte aber gerade auf seiner Burg bei Göttingen (Burg Grona). Adelheid umritt nun in einem Tage ein großes Stück Land und gewann dieses so zum Eigenthum. Dietmar und Adelheid erbauten sich dann nach ihrer Vermählung, etwa eine Stunde von dem jetzigen Schlosse, eine Burg, welche sie Adelheidshusen nannten, woraus der Name Adelebsen geworden ist. Späterhin, zur Zeit des schwarzen Todes, wurde die alte Burg von ihren Bewohnern verlassen und das heute noch bestehende Schloß gebaut. Auch die Bewohner der Ortschaft, welche am Fuße der alten Burg entstanden war, baten um die Erlaubniß sich am Fuße der neuen Burg anzubauen und erhielten sie. So entstand der Flecken Adelebsen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Schambach,+Georg/M%C3%A4rchen+und+Sagen/Nieders%C3%A4chsische+Sagen+und+M%C3%A4rchen/A.+Sagen/18.+Burg+und+Flecken+Adelebsen Georg Schambach / Wilhelm Müller: Niedersächsische Sagen und Märchen. Göttingen 1855, S. 15. auf Zeno.org], abgerufen am 17. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Barterode, Eberhausen, Erbsen, Güntersen, Lödingsen und Wibbecke eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Ratswahl 2021|TITEL2=Wahlbeteiligung: 64,53 %|AUSRICHTUNG=links|ERGEBNIS1=38.33|ERGEBNIS2=26.34|ERGEBNIS3=14.73|ERGEBNIS4=9.69|ERGEBNIS5=2.81|ERGEBNIS6=6.14|ERGEBNIS7=1.95|PARTEI1=SPD|PARTEI2=CDU|PARTEI3=GRÜNE|PARTEI4=FDP|PARTEI5=GL|PARTEI6=B/W|PARTEI7=Jaeger|ANMERKUNG5=[[Wählergruppe]] Günterser Liste|ANMERKUNG6=Freie Wählergruppe Barterode/Wibbecke|ANMERKUNG7=Einzelkandidat Dennis Jaeger|FARBE5=c0d6e4|FARBE6=c0d6e4|FARBE7=66cccc}}&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|Grüne|FDP|B/W|CDU|Land=DE|Überschrift=Sitzverteilung im Rat 2021|float=left|SPD=7|Grüne=3|FDP=2|CDU=5|B/W=1|B/W Farbe=c0d6e4|Anmerkung=B/W: Freie Wählergemeinschaft Barterode/Wibbecke}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat des Fleckens Adelebsen verfügt über 19 Sitze. Ein Sitz wird durch den Bürgermeister gestellt. Die verbleibenden 18 Sitze verteilen sich nach dem Wahlergebnis der Kommunalwahl 2021. Die FDP und die Wählergruppe Pro Barterode/Wibbecke bilden dabei eine gemeinsame Fraktion. Insgesamt sind somit 4 Fraktionen im Rat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 2006 wurde überraschend die 29-jährige CDU-Politikerin Dinah Stollwerck-Bauer mit 58 % gegen ihren Mitbewerber Norbert Hilke ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) zur Bürgermeisterin gewählt. Als Nachfolger setzte sich in der Stichwahl am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013 der Kandidat Holger Frase (SPD) mit 68,68 % der abgegebenen Stimmen gegen die Kandidatin Elke Vetter (CDU) durch. Die Wahlbeteiligung betrug 55,72 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wahlen.kds.de/2013bmasw/Daten/152001_000040/index.html |text=Ergebnis zur Stichwahl zur Bürgermeisterwahl 2013 am 6. Oktober 2013, Flecken Adelebsen |wayback=20131029200739}}, abgerufen am 25. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frase trat sein Amt am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2014 an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[StadtRadio Göttingen]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stadtradio-goettingen.de/permalink_to?objid=e19679 Frase tritt Bürgermeisteramt in Adelebsen an]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 12. September 2021 wurde Frase mit 52,71 % wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,36 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159001/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=223&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_277 |titel=Ergebnis |abruf=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frase trat seine zweite Amtszeit am 27. Januar 2022 an. Aufgrund der Synchronisierung der Bürgermeisteramtszeit mit der des Gemeinderates verlängert sich seine Amtszeit bis zum 31. Oktober 2031.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND+%C2%A7+80&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |titel=VORIS § 80 NKomVG {{!}} Landesnorm Niedersachsen {{!}} - Wahl, Amtszeit {{!}} Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) vom 17. Dezember 2010 {{!}} gültig ab: 01.11.2021 |abruf=2022-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsräte ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile des Fleckens Adelebsen werden durch insgesamt 45 Ratsmitglieder in sieben Ortsräten vertreten. Seit der Kommunalwahl 2021 verteilen diese sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159001/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_277 |titel=Ergebnis Kommunalwahl 2021 |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Ortsteile&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!CDU&lt;br /&gt;
!Grüne&lt;br /&gt;
!{{0}}[[Wählergruppe|WG]]&lt;br /&gt;
!parteilos&lt;br /&gt;
!{{0|00}}∑&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adelebsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |36&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |45&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Wählergruppe (WG) Gemeinsame Liste Barterode (4 Sitze), Freie WG Pro Barterode (3 Sitze), &amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Eberhäuser WG, &amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; WG Erbsen, &amp;lt;sup&amp;gt;d&amp;lt;/sup&amp;gt; WG Günterser Liste, &amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; WG Gemeinsame Liste Lödingsen, &amp;lt;sup&amp;gt;f&amp;lt;/sup&amp;gt; WG Gemeinsam für Wibbecke, &amp;lt;sup&amp;gt;g&amp;lt;/sup&amp;gt; Einzelkandidat Dennis Jaeger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge und Siegel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Adelebsen COA.svg|Wappen&lt;br /&gt;
 Flagge Adelebsen.svg|Hissflagge&lt;br /&gt;
 Siegel Adelebsen.png|Siegel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Auf einem sechsfach von Blau und Silber gewürfelten Schild, ein golden umbordeter Herzschild, der in Blau den silbernen Adelebser Burgturm über silberner Zinnenmauer zeigt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom niedersächsischen Ministerium des Inneren 1956 genehmigt. Es ist abgeleitet vom Wappen der [[Adelebsen (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Adelebsen]], die einen gespaltenen und zweifach geteilten Schild in Blau und Silber führten. Das Wappen wurde ergänzt durch den Herzschild mit dem Burgturm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klemens Stadler]]: Deutsche Wappen, Band 5, Bremen 1970, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist blau-weiß quergestreift mit aufgelegtem Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung des Siegels: „Das Dienstsiegel des Fleckens Adelebsen enthält das Wappen der Gemeinde mit der Umschrift „Flecken Adelebsen, Landkreis Göttingen“.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Ostrówek (Powiat Wieluński)|Ostrówek]] ([[Polen]]), seit 1999&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Wieluń]] ([[Polen]]), seit 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe auch &lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Adelebsen|Liste der Naturdenkmale]] &lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Adelebsen|Liste der Baudenkmale]] &lt;br /&gt;
* [[Liste der Bodendenkmale in Adelebsen|Liste der Bodendenkmale]]&lt;br /&gt;
in Adelebsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Adelebsen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Adelebsen - Luftaufnahme.jpg|mini|Burg Adelebsen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Adelebsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Adelebsen wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Wibbecke erbaut, die ihren Stammsitz hierher verlegten. Der etwa 40 Meter hohe Wohnturm mit fünfeckigem Grundriss stammt im Kern aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, durch weitere Gebäude wurde die Anlage in der Renaissance und im Barock ergänzt und zu einem Schloss umgestaltet. Zur Schlossanlage gehört auch ein terrassierter Garten am Hang zum Schwülmetal sowieso eine großflächige Gutsanlage im Tal unterhalb des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Göttingen, Teil 1. Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |Band=5.2 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1993 |ISBN=3-87585-251-6 |Seiten=78–82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische St.-Martini-Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StMartini Adelebsen.jpg|mini|Martinikirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Martini-Kirche in Adelebsen wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Spätestens für das 15. Jahrhundert existieren Zeugnisse einer örtlichen Kirchengemeinde, als am 6. Januar 1419 in einer Urkunde &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Bernßen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird, welcher als Patron des [[Altar]]s St. Spiritus auftritt. Ihm und dem Besitzer des Altars, &amp;#039;&amp;#039;Cord Kornegel&amp;#039;&amp;#039;, verpflichtet sich die Stadt Göttingen für 18&amp;amp;nbsp;Mark jährlich sechs [[Stübchen (Einheit)|Stübchen]] Wein und ein Quartier zum Gottesdienst zu verkaufen. Eine weitere Urkunde aus dem Jahre 1443 berichtet von Wachs- und Weinlieferungen, welche bis 1856 bestanden. Bis zur [[Reformation]] gehörte die Adelebsener [[Pfarrkirche]] zum Sprengel des Abtes von [[Kloster Bursfelde|Bursfelde]]. Wann genau die Reformation Einzug in Adelebsen hielt, ist nicht überliefert, greift man jedoch zu indirekten Zeugnisse, zeigt sich, dass eine 1542 von [[Anton Corvinus]] vorgenommene Kirchenvisitation im Fürstentum Göttingen belegte, dass außer [[Nörten-Hardenberg]] und dem [[Marienstein (Nörten-Hardenberg)|Kloster Marienstein]] alle geistlichen Einrichtungen im Land die lutherischen Glaubensideale aufgenommen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Eckart |Titel=Geschichte von Adelebsen nach archivalischen Quellen |Sammelwerk=Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster |Band=5 |Verlag=Bernhard Franke |Ort=Leipzig |Datum=1895 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So spricht auch eine Urkunde aus dem Jahr 1564 davon, dass die örtliche Pfarrkirche und christliche Lehre hier verlassen und vaciret, was darauf schließen lässt, dass der alte Glaube allmählich der neuen Konfession weichen musste. Bodo VI. (1519–1580) forcierte die Reformation, obwohl er durch sein Amt als Statthalter Herzog [[Erich II. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)|Erichs II.]] eine gewisse Nähe zu einem Feind der neuen Glaubenslehre besaß. Zu jenem Zeitpunkt lassen sich auch die Herren von Adelebsen als diejenigen nachweisen, welche das &amp;#039;&amp;#039;jus patronatus&amp;#039;&amp;#039; über ihren Besitz ausübten. Ein herzoglicher Brief vom 12. März 1594 bestätigt dieses Recht.&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude in seiner heutigen Gestalt ähnelt nicht mehr dem ursprünglichen Bau und stammt aus verschiedenen Zeiten. Der älteste Teil befindet sich im Bereich des [[Chor (Architektur)|Chors]], der einst die Privatkapelle der Herren von Adelebsen gewesen ist. Später baute man an dieser Stelle das [[Kirchenschiff]] höher und breiter als den älteren Teil an. Die [[Renaissance]]kanzel stammt aus dem Jahr 1562, während der Altar barocken Ursprungs ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Pusen]] |Titel=Niedersachsen |TitelErg=Das Berg- und Hügelland im Süden |Auflage=2. |Ort=Sigmaringendorf |Datum=1987 |ISBN=3-8235-1002-9 |Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erweiterung fand vermutlich nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] statt, als sich der Flecken Adelebsen, begünstigt durch den Zuzug der Bewohner aus den umliegenden zerstörten Dörfern, vergrößerte. Von den vier Glocken der Kirche stammt die größte aus dem Jahr 1267 und ist somit eine der ältesten datierten Glocken Niedersachsens. Ihre drei kleineren Schwestern stammen ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert (4) bzw. aus dem Jahre 1948 (2+3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche St. Hedwig und Adelheid ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelebsen kath NW2.jpg|mini|[[St. Hedwig und Adelheid]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Hedwig und Adelheid}}&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam eine große Anzahl katholischer, vor allem schlesischer Vertriebener, nach Adelebsen. 1949 stellte deshalb der Baron Georg von Adelebsen dem Bistum Hildesheim die zum [[Burg Adelebsen|Schloss Adelebsen]] gehörige &amp;#039;&amp;#039;Zehntscheune&amp;#039;&amp;#039; für eine katholische Kirche zur Verfügung. An die zur Verfügung gestellte Scheune wurde ein Altarraum angebaut und 1950 weihte Bischof [[Joseph Godehard Machens]] von [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zehntscheune ist ein Fachwerkgebäude aus dem Jahre 1577. Hier wurde früher der [[Zehnt]]e gesammelt und eingelagert. Das Gebäude steht heute, wie der gesamte Schloss-Bereich, unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.st-godehard-goettingen.de/bho/dcms/sites/bistum/pfarreien/goegodehard/kirchen/st_hedwig_und_adelheid.html &amp;#039;&amp;#039;St. Hedwig und Adelheid auf der Homepage der St. Godehard Pfarrgemeinde&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstung Reinshagen (Reynhardeshagen) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapellenruine Reynhardeshagen 01.jpg|mini|Kapellenruine Reinshagen (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 3 Kilometer westlich des Ortsrandes von Adelebsen befindet sich im Schwülmetal und in der Nähe der Landesgrenze die [[Wüstung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Kühlhorn: &amp;#039;&amp;#039;Wüstung Reynhardeshagen im Solling&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.christiane-christen.de/Wuestung_Reynhardeshagen.jpg Aufsatz-Digitalisat] (ohne Quellenangabe) auf christiane-christen.de, abgerufen am 24. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Reinshagen (Reynhardeshagen), deren [[Gotik|spätgotische]] Kapellenruine direkt an der heutigen Landesstraße 554 liegt. In manchen Veröffentlichungen wird die Ruine auch als „Alte Kirche Reinshagen“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;so zum Beispiel in der Topographischen Karte 1:25.000, Blatt 4424 Dransfeld, herausgegeben vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamz – Landesvermessung – 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine kleine ehemalige Saalkirche auf rechteckigem Grundriss in Sandstein-Bruchsteinmauerwerk, der nicht geostet ist, sondern stark nach Süden schwenkt, was wohl mit der Lage am Hangfuß zusammenhängt. Von der Kapelle sind drei Außenwände erhalten, die Ansätze von zwei Kreuzgewölbejochen auf Konsolen zeigen. Mittig in der südöstlichen Giebelwand sitzt ein Spitzbogenfenster mit [[Maßwerk]]resten. Den ehemaligen Hauptfassadenschmuck dürfte ein achteckiger Giebelreiter auf der nordwestlichen Giebelwand dargestellt haben, dessen sorgfältig ausgearbeitete Werksteinkonsole gut erhalten ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelebsen, Wüstung Reinshagen, Wartturm (2021).jpg|mini|Wartturm der Wüstung Reinshagen (2021)]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle wurde 1445 erstmals schriftlich erwähnt und war  zu Ehren [[Maria (Mutter Jesu)|Mariens]] geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baudenkmale&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Göttingen, Teil 1. Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |Band=5.2 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1993 |ISBN=3-87585-251-6 |Seiten=82f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sage nach wurde die Kapelle gestiftet von Reinhard von Adelebsen, welcher als Schildknappe 1101 bei [[Heinrich der Fette|Heinrich dem Fetten]] diente und [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]] 1172 auf seiner Pilgerreise nach Jerusalem begleitete. Auf diesem Zuge soll Reinhard verschiedene [[Reliquie]]n gesammelt und die Stiftung der Kapelle veranlasst haben, um darin die Heiligtümer aufzubewahren. 1199 wurde die Kapelle angeblich vom Erzbischof von Mainz [[Konrad I. von Wittelsbach]] feierlich eingeweiht und bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Eckart |Titel=Geschichte von Adelebsen nach archivalischen Quellen |Sammelwerk=Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster |Band=5 |Verlag=Bernhard Franke |Ort=Leipzig |Datum=1895 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später sollen bei dieser Kapelle Wunder geschehen sein, die viele Besucher anzogen und [[Wallfahrt]]en veranlassten. Besonderer Andrang herrschte während des [[Kirchweih]]festes, das auch Kaufleute anzog und einen Jahrmarkt entstehen ließ. Um den zahlreichen Pilgern ein Obdach zu geben, rodeten die Nachfahren Reinhards von Adelebsen das Gebiet um die Kapelle und gründeten das Dorf Reynhardeshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Kapellenruine steht nahe der Schwülme die Ruine eines mittelalterlichen [[Wartturm]]s, der die historische Straße im Schwülmetal absicherte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baudenkmale&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen |ID=36864 |Name=Reinshagener Turm (Adelebsen) |Abruf=2024-05-15 |Kommentar=Mit Abbildungen des Turms}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinarbeitermuseum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmetzmuseum Adelebsen.JPG|mini|Steinarbeitermuseum]]&lt;br /&gt;
In einem ehemaligen Fachwerk-Schulgebäude mit Lehrerwohnung im Ort wurde 1994 ein Museum eingerichtet, dessen Schwerpunkt auf der Dokumentation des alltäglichen Lebens der Steinarbeiter in den Basaltbrüchen des Backenbergs, der Bramburg und der Grefenburg liegt. Neben dem Arbeitsleben wird auch das private Umfeld dargestellt. Das Museum wird ehrenamtlich durch einen eingetragenen Verein betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://steinarbeitermuseum.de/ Homepage Steinarbeitermuseum], abgerufen am 15. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdischer Friedhof (Adelebsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde in Adelebsen zählte in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den größten jüdischen Gemeinden der Region. Sie wurde in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur zunächst durch Auswanderungsdruck verkleinert und schließlich durch Deportation und Ermordung der letzten Mitglieder vernichtet; nur ein einziger Überlebender kehrte zurück. Die 1836 erbaute [[Synagoge]] wurde im Rahmen der [[Novemberpogrome 1938]] zerstört. Erhalten blieb der Friedhof, der Anfang des 18. Jahrhunderts westlich des Ortes auf einem stark hängigen Grundstück angelegt worden war. Es sind über 200 Grabsteine erhalten, die in den Jahren 1999 bis 2004&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörn Barke |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Herausragendes-Zeugnis-juedischer-Grabkultur |titel=Friedhof bei Adelebsen. „Herausragendes Zeugnis jüdischer Grabkultur“ |werk=goettinger-tageblatt.de (Online-Ausgabe) |hrsg=Göttinger Tageblatt |datum=2010-08-27 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210524143006/https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Herausragendes-Zeugnis-juedischer-Grabkultur |archiv-datum=2021-05-24 |abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; restauriert wurden. Der älteste Grabstein ist auf 1733 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berndt Schaller]], Eike Dietert: &amp;#039;&amp;#039;Im Steilhang. Der jüdische Friedhof zu Adelebsen. Erinnerung an eine zerstörte Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-14-2 ([[Digitalisat]], abgerufen am 24. Mai 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelebsen Bahnhof 2022.jpg|mini|Bahnhof Adelebsen, das Bahnhofsgebäude ist 2017 ungenutzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Adelebsen liegt an der [[Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde]]. Er wird stündlich von der Linie RB&amp;amp;nbsp;85 der [[NordWestBahn]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 8X|5}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Dietrich August von Adelebsen]] (1683–1758), königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Generalmajor und Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Christian Burckhardt]] (1811–1879), Forstmann – nach ihm ist die Grundschule in Adelebsen benannt&lt;br /&gt;
* [[Selly Gräfenberg]] (1863–1921), Neuphilologe (Anglist, Romanist), Schul- und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Otto Deneke]] (1875–1956), Rechtsanwalt, Kommunalpolitiker, Kulturhistoriker und Bibliophiler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Gräfenberg]] (1881–1957), Mediziner, publizierte den [[G-Punkt]]&lt;br /&gt;
* [[Christhard Mahrenholz]] (1900–1980), Theologe und Musikwissenschaftler, Vizepräsident des Landeskirchenamts in Hannover und Abt des Klosters Amelungsborn&lt;br /&gt;
* [[Hans-Hermann Bartens]] (* 1945), Finnougrist&lt;br /&gt;
* [[Karl-Rudolf Fischer]] (* 1954), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Gunther Tietz]] (1961–1993), Schriftsteller, Lyriker, Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Markus Beerbaum]] (* 1970), Springreiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in Adelebsen gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lebek]] (1901–1985), Holzschneider, Grafiker und Buchillustrator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Adelipsen |Band=15 |Seite=39}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Eckart&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte von Adelebsen nach archivalischen Quellen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster&lt;br /&gt;
   |Band=5&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bernhard Franke&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1895}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Mundhenke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Patrimonialgericht Adelebsen. Ein Beitrag zur historischen Geographie des Fürstentums Göttingen&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1941.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Cord Alphei&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte Adelebsens und Lödingsens&lt;br /&gt;
   |Verlag=Goltze&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88452-760-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Zugleich: Göttingen, Univ., Diss., 1990}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Museumsverein für Steinarbeit und Ländliches Alltagsleben&lt;br /&gt;
   |Titel=Bewegte Zeiten. Adelebsen in den Nachkriegsjahren 1945 bis 1955&lt;br /&gt;
   |Ort=Adelebsen&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
* André Ausmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ortssippenbuch Adelebsen, Das Einwohnerbuch des Flecken Adelebsen von 1653 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;, 2., erweiterte Auflage 2014, Uslar 2014, ISBN 978-3-933334-25-1.&lt;br /&gt;
* Historisches Kirchengemeindelexikon der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Artikel Adelebsen &amp;lt;https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/adelebsen/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.adelebsen.de/ Flecken Adelebsen]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4253237-1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=104257944X Literatur über Adelebsen] in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://partnerschaftsverein-adelebsen.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Partnerschaftsverein Adelebsen&lt;br /&gt;
   |hrsg=Förderverein der Partnerschaften Ostrówek, Wieluń und Adelebsen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Adelebsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4253237-1|LCCN=n2009071191|VIAF=168727464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelebsen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flecken in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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