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	<title>Adele Bloch-Bauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:28:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adele_Bloch-Bauer&amp;diff=576168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-07T17:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Klimt 046.jpg|mini|Gustav Klimt: &amp;#039;&amp;#039;[[Adele Bloch-Bauer I]]&amp;#039;&amp;#039; (1907)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Klimt 047.jpg|mini|Gustav Klimt: &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer II&amp;#039;&amp;#039; (1912)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adèle Bloch Bauer vers 1912 (colorisée).jpg|mini|Adele Bloch-Bauer (1912)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1881]] in [[Wien]], als &amp;#039;&amp;#039;Adele Bauer&amp;#039;&amp;#039;; † [[24. Januar|24. Jänner]] [[1925]] ebenda) war eine [[österreich]]ische Unternehmergattin. Sie wurde vor allem durch das im Jahr 1907 entstandene Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Adele Bloch-Bauer I]]&amp;#039;&amp;#039; („Goldene Adele“) von [[Gustav Klimt]], eines der bedeutendsten Werke des Wiener [[Jugendstil]]s ([[Fin de siècle]]), bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adele Bauer war die Tochter des aus [[Buttenwiesen]] in Bayern stammenden Moritz Bauer (1840–1905), Direktors der [[Großbank]] „[[Wiener Bankverein]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Gaugusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800–1938.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 2011, ISBN 978-3-85002-750-2, S. 104–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie heiratete 1899 den Zuckerfabrikanten [[Ferdinand Bloch-Bauer|Ferdinand Bloch]]. Beide nannten sich von da an &amp;#039;&amp;#039;Bloch-Bauer&amp;#039;&amp;#039; und galten als Mitglieder des [[Juden|jüdischen]] [[Großbürger]]tums von Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maria Altmann]], ihre Nichte, beschrieb Adele Bloch-Bauer nach Eindrücken aus ihrer Kindheit als „krank, leidend, immer mit Kopfweh, rauchend wie ein Schlot, furchtbar zart, dunkel. Ein durchgeistigtes Gesicht, schmal, elegant. Süffisant, arrogant [...] Stets auf der Suche nach geistiger Anregung“ ([[Tobias G. Natter|Natter]]/[[Gerbert Frodl|Frodl]], S. 118).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salon des Ehepaares Bloch-Bauer trafen sich Künstler, Schriftsteller und sozialdemokratische Politiker wie [[Karl Renner]], der spätere erste Staatskanzler der Republik, und [[Julius Tandler]]. Gustav Klimt gehörte zu den Künstlern, die vom Ehepaar Bloch-Bauer gefördert wurden; Adele Bloch saß ihm für mehrere Werke Modell, unter anderem für &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer II&amp;#039;&amp;#039; (1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adele Bloch-Bauer starb 1925 in Wien an [[Meningitis]], nachdem sie ein Testament errichtet hatte (siehe unten). Ihrem Willen entsprechend wurde sie in der [[Feuerhalle Simmering]] eingeäschert, ihr Grab befindet sich im dortigen Urnenhain.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/blochbausonstige_67.html Das Grab von Adele Bloch-Bauer]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Abteilung MR, Gruppe 47, Nummer 1G).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testament und Rechtsstreit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bloch-Bauer urn-grave.jpg|mini|Urnengrab Bloch Bauer in Wien, [[Feuerhalle Simmering]]]]&lt;br /&gt;
Adele Bloch-Bauer hatte ihren Ehemann in ihrem Testament darum gebeten, ihre Klimt-Gemälde nach Ferdinand Bloch-Bauers Tod der [[Österreichische Galerie Belvedere|Österreichischen Staatsgalerie]] und damit der Republik Österreich als Trägerin der Galerie zu vermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 gab Ferdinand Bloch-Bauer beim Verlassenschaftsverfahren nach dem Tod seiner Frau jedoch an, Adele habe zwar über die Bilder verfügt, sie seien aber stets sein Eigentum gewesen und nicht ihres. Die meisten Bilder aus Ferdinand Bloch-Bauers Besitz wurden [[Arisierung|während der NS-Zeit konfisziert]]. Nach Kriegsende 1945 bemühte sich Ferdinand Bloch-Bauer um die Rückgabe seines von den Nationalsozialisten geraubten Vermögens. Da das Ehepaar Bloch-Bauer keine Kinder hatte, setzte er die Kinder seines Bruders testamentarisch als Erben seines Vermögens ein, das zu jenem Zeitpunkt noch nicht zurückgegeben war. Die von Ferdinand Bloch-Bauer benannten Erben erhielten letztlich aber nur Teile ihres Erbes, da die Republik Österreich die Klimt-Bilder einbehielt und in der [[Österreichische Galerie Belvedere|Österreichischen Galerie Belvedere]] ausstellen ließ. Dies geschah auf Grund der damals in Österreich bei der Rückgabe „arisierter“ Güter üblichen Vorgangsweise, die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen  mit der „Schenkung“ von Teilen dieser Vermögen an den Staat zu [[junktim]]ieren, zudem berief sich die Republik auf die im Testament Adeles enthaltene Bitte, die Klimt-Gemälde der Galerie Belvedere zu vermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechtsstreit zwischen den von Ferdinand Bloch-Bauer benannten Erben und der Republik Österreich zog sich bis 2006, als fünf Klimt-Gemälde (&amp;#039;&amp;#039;[[Adele Bloch-Bauer I]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer II&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Apfelbaum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald/Birkenwald&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Häuser in Unterach am Attersee&amp;#039;&amp;#039;) von der Republik Österreich an Ferdinand Bloch-Bauers Nichte [[Maria Altmann]] und ihre Miterben zurückgestellt wurden. Das 1907 entstandene Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer I&amp;#039;&amp;#039; wurde anschließend von [[Ronald Lauder]] gekauft und ist nun in seiner [[Neue Galerie (New York)|Neuen Galerie]] in [[Manhattan]], [[New York City|New York]], zu sehen. Das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer II&amp;#039;&amp;#039; wurde von Maria Altmann und ihren Miterben 2006 für 87,9 Millionen Dollar verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;bild.de: [https://www.bild.de/news/ausland/gemaelde/das-sind-die-10-teuersten-gemaelde-der-welt-43337620.bild.html &amp;#039;&amp;#039;Die 10 teuersten Gemälde der Welt-&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 11. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Weiterverkauf 2017 erzielte das Werk 150 Millionen Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Leyrer: [https://kurier.at/kultur/150-millionen-dollar-fuer-aus-dem-belvedere-restituierten-klimt-an-oprah-winfrey/245.693.626 &amp;#039;&amp;#039;150 Millionen Dollar für aus dem Belvedere restituierten Klimt – an Oprah Winfrey.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website und in der gedruckten Ausgabe der Wiener Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Kurier&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontroverse wurde in dem 2015 veröffentlichten amerikanisch-britischen Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in Gold (2015)|Die Frau in Gold]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Helen Mirren]] als Maria Altmann dargestellt, wobei [[Antje Traue]] in der Rolle von Adele Bloch-Bauer in Rückblenden auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Miedl: &amp;#039;&amp;#039;Raubgold in großem Rahmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2015, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
2016 erfolgte in Wien die Straßenbenennung &amp;#039;&amp;#039;Bloch-Bauer-Promenade&amp;#039;&amp;#039; nach Adele und Ferdinand Bloch-Bauer in Wien, 10.&amp;amp;nbsp;Bezirk, [[Favoriten (Wiener Bezirksteil)|Favoriten]], nahe dem neuen  [[Wien Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2767448/ &amp;#039;&amp;#039;Wien benennt Straße nach Maria Lassnig.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 8. April 2016, abgerufen am 8. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160408_OTS0055/mailath-maria-lassnig-strasse-beschlossen &amp;#039;&amp;#039;Mailath: Maria-Lassnig-Straße beschlossen.&amp;#039;&amp;#039;] Presseaussendung Stadt Wien, 8. April 2016, abgerufen am 8. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Promenade begleitet den Helmut-Zilk-Park, der diagonal durch das [[Sonnwendviertel]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Czernin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fälschung.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bloch-Bauer.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bloch-Bauer und das Werk Gustav Klimts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Band III der &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Raubes&amp;#039;&amp;#039;. Czernin Verlag, Wien 1999, ISBN 3-7076-0000-9.&lt;br /&gt;
* [[Tobias G. Natter|Tobias Natter]], [[Gerbert Frodl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klimt und die Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Österreichischen Galerie Belvedere. DuMont, Köln 2000 (Wechselausstellung der Österreichischen Galerie Belvedere; 231), ISBN 3-7701-5370-7.&lt;br /&gt;
* Sylvia Stegbauer: &amp;#039;&amp;#039;Adele Bloch-Bauer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sebastian Schütze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstsammler in Wien. Biografische Profile zwischen Statuskonkurrenz, Kunstmarkt und Kennerschaft&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter / Deutscher Kunstverlag, Berlin / Boston 2025, ISBN 978-3-422-98972-6, S. 456–465.&lt;br /&gt;
* Valérie Trierweiler: &amp;#039;&amp;#039;Die Dame in Gold.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin 2018, ISBN 978-3-7466-3449-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adele Bloch-Bauer}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.adele.at/Leben_und_Wirken_der_Familie_B/leben_und_wirken_der_familie_b.htm| wayback=20001006235826 | text=Leben und Wirken der Familie Bloch-Bauer}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.adele.at/| wayback=20000830111408 | text=Die Causa Bloch-Bauer: Dokumente zum Rechtsstreit und zahlreiche weitergehende Informationen (teilweise englisch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122359410|LCCN=n/00/6754|VIAF=47641241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blochbauer, Adele}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gustav Klimt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bloch-Bauer, Adele&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Unternehmergattin und Modell für Gustav Klimt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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