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	<title>Adel Karasholi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:24:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adel_Karasholi&amp;diff=677905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Kurdischer Emigrant in Deutschland</title>
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		<updated>2025-01-01T18:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kurdischer_Emigrant_in_Deutschland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kurdischer Emigrant in Deutschland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kurdischer Emigrant in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adel Karasholi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1936]] in [[Damaskus]]) ist ein [[Syrien|syrisch]]-[[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]] und Übersetzer. Er schreibt in arabischer und deutscher Sprache. Seine Werke zählen sowohl zur [[Syrische Literatur#Moderne syrische Lyrik|zeitgenössischen syrischen]] als auch zur [[Interkulturelle Literatur|interkulturellen deutschen Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karasholi entstammt einer [[Kurden|kurdischen]] Familie. Er veröffentlichte bereits in seiner Jugend [[Lyrik|Gedichte]], angefangen von Liebesgedichten später in der Tradition arabischer Volkskunst, und gründete 1953 in Damaskus eine [[Zeitschrift]] für Kunst und Literatur, die vom Vater finanziert, aber schon mit der ersten Ausgabe durch die syrische Regierung wegen sogenannter „staatsfeindlicher Äußerungen“ wieder verboten wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saleh&amp;quot;&amp;gt;Arig Saleh, Dissertation, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete in einer Druckerei und als Zeitungs- und Rundfunkredakteur (u.&amp;amp;nbsp;a. leitete er eine Studentensendung bei [[Radio Damaskus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;saleh&amp;quot; /&amp;gt;). 1957 wurde er als jüngstes Mitglied in die [[Arabische Schriftstellervereinigung|arabischen Schriftstellervereinigung]] aufgenommen. Nachdem diese im Jahre 1959 verboten worden war, [[Emigration|emigrierte]] Karasholi nach zwei Jahren des Exils in verschiedenen Ländern, u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Libanon]], nach Deutschland. Es folgten Aufenthalte an verschiedenen Orten in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und in Westdeutschland. 1961 ließ er sich endgültig in [[Leipzig]] nieder. Er [[Studium|studierte]] am [[Deutsches Literaturinstitut Leipzig|Literaturinstitut „Johannes R. Becher“]] Literatur und an der [[Theaterhochschule Leipzig]] Theaterwissenschaft, wo er 1970 mit einer Arbeit über das Theater [[Bertolt Brecht]]s [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Von 1968 bis 1993 war er [[Lektor (Universität)|Lektor]] an der [[Universität Leipzig]]. 2004/2005 übernahm er die [[Chamisso-Poetikdozentur]] an der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karasholi ist Verfasser von Lyrik und [[Essay]]s; er schreibt in [[Arabische Sprache|arabischer]] und seit Mitte der Sechzigerjahre auch in [[Deutsche Sprache|deutscher Sprache]]. Daneben übersetzt er erzählende [[Prosa]], Gedichte und [[Drama|Dramen]] aus beiden Sprachen. Seine Werke versuchen, eine [[Interkulturelle Literatur#Brückenliteratur|interkulturelle Brücke]] zwischen Literatur und Poesie von [[Okzident]] und [[Orient]] zu bauen. Er setzt sich intensiv mit einem Phänomen unserer Zeit auseinander: was und wo [[Heimat]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karasholi war seit 1980 Mitglied des [[Deutscher Schriftstellerverband|Schriftstellerverbandes]] der DDR. Seit 1990 gehört er dem [[Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller]] (VS) und seit 1992 dem [[PEN-Zentrum Deutschland]] an. Im selben Jahr erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arig Saleh |url=https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/9718/Inauguraldissertation___Arig_Saleh.pdf |titel=Rezeption arabischer Migrationsliteratur in Deutschland. Eine Untersuchung am Beispiel der in Deutschland lebenden syrischen Autoren |werk=Freie Universität Berlin |datum=2010-12-08 |abruf=2020-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karasholi ist seit 1964 mit der [[Arabistik|Arabistin]] und Literaturübersetzerin [[Regina Karachouli]] &amp;lt;!--sic! --&amp;gt; verheiratet, die er bereits im Studium kennengelernt hatte. Das Ehepaar lebt in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Croy |url=https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/aus-westsachsen-in-die-welt-des-orients-artikel12133300 |titel=Aus Westsachsen in die Welt des Orients |hrsg=Freie Presse |datum=2022-04-23 |sprache=de |abruf=2023-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in deutscher Sprache ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Seide aus Damaskus&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Volk und Welt, Berlin 1968 (aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umarmung der Meridiane&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldeutscher Verlag, Halle/Leipzig 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brecht in arabischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Geliebte kommt&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Daheim in der Fremde&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldeutscher Verlag, Halle/Leipzig 1984&lt;br /&gt;
* (mit [[Joachim Jansong]]) &amp;#039;&amp;#039;Der Weinberg Erde&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn Damaskus nicht wäre&amp;#039;&amp;#039; (Gedichte). A1 Verlag, München 1992, ISBN 3-927743-07-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Also sprach Abdulla&amp;#039;&amp;#039; (Gedichte). A1 Verlag, München 1995, ISBN 3-927743-21-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Daheim in der Fremde&amp;#039;&amp;#039; wurde 2016 von [[Bernd Franke (Komponist)|Bernd Franke]] als &amp;#039;&amp;#039;Szene für Bariton, Sprecher, [[Oud]], Perkussion und Orchester&amp;#039;&amp;#039; musikalisch adaptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB-Portal|1138594865|TYP=Daheim in der Fremde: Szene für Bariton, Sprecher, Oud, Perkussion und Orchester |NAME=Bernd Franke, Adel Karasholi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anthologien und Literaturzeitschriften ===&lt;br /&gt;
* Beitrag in: &amp;#039;&amp;#039;Wie fern ist Palästina?&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Passage-Verlag, 2003. ISBN 3-932900-72-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Daheim in der Fremde&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;West-östlicher Seiltanz&amp;#039;&amp;#039;, Trio, Bonn 2005, ISBN 3-00-016509-6.&lt;br /&gt;
* [[Ralph Grüneberger]]/[[Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Poesiealbum neu]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1/2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Deutschland 1. Reden. Mit Vorträgen von Günter Grass, Rolf Hochhuth, Henry Marx, Adel Karasholi, Carl Friedrich von Weizsäcker&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Nation, Berlin 1990, ISBN 978-3-37300-417-2.&lt;br /&gt;
* Ernst, Christoph (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Und wir verloren die Sprache (Jean Amery). Schriftsteller im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Darin: A. Karasholi: &amp;#039;&amp;#039;Ausländer raus ....&amp;#039;&amp;#039;, Evang. Kirche Berlin Brandenburg (Hrsg.), Berlin Verlag, Berlin 1990&lt;br /&gt;
* Lerke von Saalfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ich habe eine fremde Sprache gewählt. Ausländische Schriftsteller schreiben deutsch&amp;#039;&amp;#039;, Bleicher Verlag, 2002 (Psychosozial-Verlag 1998), ISBN 978-3-88350-617-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* [[Kunstpreis der Stadt Leipzig]] (1985)&lt;br /&gt;
* [[Adelbert-von-Chamisso-Preis]] (1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Farag]]: &amp;#039;&amp;#039;Al-Tabrisi und sein Diener Kuffa&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1976&lt;br /&gt;
* [[Mahmud Darwisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wo du warst und wo du bist&amp;#039;&amp;#039;, München 2004&lt;br /&gt;
* Mahmud Darwisch: &amp;#039;&amp;#039;Der Würfelspieler. Gedicht&amp;#039;&amp;#039;, München 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uta Aifan: &amp;#039;&amp;#039;Araberbilder. Zum Werk deutsch-arabischer Grenzgängerautoren der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Darin: (Kapitel 4) &amp;#039;&amp;#039;Von der Verweigerung des Exotischen zur lyrischen Synthese Adel Karasholis&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Shaker, Aachen 2003, ISBN 978-3-83221-788-4.&lt;br /&gt;
* Arig Saleh: [https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/9718/Inauguraldissertation___Arig_Saleh.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rezeption arabischer Migrationsliteratur in Deutschland. Eine Untersuchung am Beispiel der in Deutschland lebenden syrischen Autoren&amp;#039;&amp;#039;]. Darin: &amp;#039;&amp;#039;Die syrisch- deutschsprachige Lyrik – Adel Karasholi als Beispiel&amp;#039;&amp;#039;, [[Freie Universität Berlin]], Inauguraldissertation, Berlin 2011, S. 184–223&lt;br /&gt;
* Lutz Richter: &amp;#039;&amp;#039;Im Gespräch mit Adel Karasholi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039;, Literarisches Sonderheft 1986, Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1986. {{ISSN|0323-3766}}. S. 96–103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128804181}}&lt;br /&gt;
* http://www.fremd-sein.de/autoren/kara_1.html&lt;br /&gt;
* http://www.culturebase.net/artist.php?826&lt;br /&gt;
* http://www.karasholi.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128804181|LCCN=n/86/55796|VIAF=3535028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karasholi, Adel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Arabisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Adelbert-von-Chamisso-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Arabischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Syrien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karasholi, Adel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=syrisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Damaskus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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