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	<title>Additionsreaktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:42:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Additionsreaktion&amp;diff=102385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
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		<updated>2025-09-20T16:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chemische Addition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (v. [[Latein|lat.]]: &amp;#039;&amp;#039;addere&amp;#039;&amp;#039; = dazugeben), auch als &amp;#039;&amp;#039;Additionsreaktion&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Anlagerungsreaktion&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine der typischen [[Chemische Reaktion|Reaktionen]] in der [[Organische Chemie|organischen Chemie]]. Bei dieser Reaktion werden mindestens zwei [[Molekül]]e zu einem vereinigt, wobei eine oder mehrere [[Mehrfachbindung]]en aufgespalten werden. Die [[Atomökonomie]] der Additionsreaktionen ist durchgängig hervorragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Addition ist die Umkehrung der [[Eliminierungsreaktion|Eliminierung]], bei der von einem Molekül, z.&amp;amp;nbsp;B. unter Bildung von Mehrfachbindungen, Moleküle abgespalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Addition wird beispielsweise an einem [[Ungesättigte Verbindung|ungesättigten]] [[Kohlenwasserstoffe|Kohlenwasserstoff]] ([[Alkene|Alken]] und [[Alkine|Alkin]]), [[Carbonsäurederivate|Carbonsäurederivat]], [[Aldehyd]] oder [[Ketone|Keton]] unter Aufspaltung ein symmetrisches (beispielsweise H–H, F–F) oder unsymmetrisches (beispielsweise H–Cl) Molekül an eine [[Kovalente Bindung]] mit Doppel- oder Dreifachbindung angelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Addition ist die [[Polyaddition]], bei der mehrere Additionen nacheinander ablaufen und zu einer Bildung kettenförmiger größerer Moleküle – bis hin zu [[Makromoleküle]]n – führen, die ggf. auch räumlich vernetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel Kohlenwasserstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die von den [[Kohlenstoff]]atomen nicht genutzten [[Elektronenpaar]]e bilden die Alkene und Alkine Doppel- und Dreifachbindungen. Sie sind nun stabil, aber haben nicht an jedem Kohlenstoffatom die maximale Anzahl Wasserstoffatome gebunden. Sie werden daher als ungesättigt bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungesättigte Kohlenwasserstoffe sind zwar stabil, aber energetisch ungünstiger als gesättigte Kohlenwasserstoffe. Deshalb ist es leicht möglich, die Mehrfachbindungen der ungesättigten Kohlenwasserstoffe unter Aufhebung einer π-Bindung (siehe [[Doppelbindung]] und [[kovalente Bindung]]) in die nächste niedrigere Stufe umzuwandeln, beispielsweise ein Alken in ein Alkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Addition von Wasserstoff an ein Alkin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Addition 2-Butin Wasserstoff.svg|600px|Addition von Wasserstoff an 2-Butin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Addition von Wasserstoff wird auch als [[Hydrierung]] bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann1&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 203, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Reaktion wird in der Regel ein [[Katalysator]] verwendet, als heterogener Katalysator bietet sich hier Palladium (dispergiert auf Aktivkohle: Pd/C) an, der die [[Aktivierung (Chemie)|Aktivierung]] des Wasserstoffs durch dessen Bindung auf der Metalloberfläche übernimmt. Bei der heterogenen Katalyse entsteht bevorzugt oder ausschließlich ein &amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;-Alken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Addition von Chlorwasserstoff an ein Alken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Addition 2-buten chlorwasserstoff.svg|677px|Addition von Chlorwasserstoff an 2-Buten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel Aldehyde (Acetalbildung) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aldehyde]] reagieren – meist [[säure]]katalysiert – mit [[Alkohole]]n zu [[Halbacetal]]en, die dann mit einem weiteren Molekül des entsprechenden Alkohols durch [[Wasserabspaltung]] zu den Vollacetalen weiterreagieren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann2&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 358, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Addition_ethanal_methanol.svg|600px|Addition von Methanol an Ethanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Folgt noch...&lt;br /&gt;
== Beispiel Ketone == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
=== Nachweis für Mehrfachbindungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels Additionsreaktion kann man Mehrfachbindungen in Molekülen organischer Stoffe mit [[Brom]] [[Nachweis (Chemie)|nachweisen]]: Das normalerweise rötlich-braune, in [[Wasser]] [[Lösung (Chemie)|gelöste]] Brom („[[Bromwasser]]“), entfärbt sich, da das Brom die Mehrfachbindungen aufspaltet und sich anlagert und somit seine Farbe verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Addition Ethin Brom.svg|400px|Addition von Brom an Ethin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Addition_dibromethen_brom.svg|520px|Addition von Brom an Dibromethen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Reaktionen laufen so lange ab, bis entweder alle Brommoleküle angelagert oder keine Mehrfachbindungen mehr vorhanden sind (bei der Nachweisreaktion nicht erwünscht). Das positive Ergebnis des Nachweises ist im Idealfall eine farblose Lösung. Normalerweise hat die Lösung jedoch eine leicht gelbliche Färbung durch kaum vermeidbare Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten von Additionsreaktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elektrophile Addition]]&lt;br /&gt;
* [[Nucleophile Addition]]&lt;br /&gt;
* [[Radikalische Addition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Reaktionen der organischen Chemie ===&lt;br /&gt;
* [[Substitutionsreaktion|Substitution]]&lt;br /&gt;
* [[Eliminierungsreaktion|Eliminierung]]&lt;br /&gt;
* [[Umlagerung]]&lt;br /&gt;
* [[Kondensationsreaktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Anwendungen ===&lt;br /&gt;
* [[Kunststoff]]herstellung&lt;br /&gt;
* [[Fetthärtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4141380-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Reaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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