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	<title>Adamantios Korais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:02:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-20T17:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adamantios Korais.jpg|mini|Adamantios Korais]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adamantios Korais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Αδαμάντιος Κοραής}} – &amp;#039;&amp;#039;Adamántios Koraís, auch Koraés&amp;#039;&amp;#039;; * [[27. April]] [[1748]] in [[Izmir|Smyrna]], [[Kleinasien]], [[Osmanisches Reich]]; † [[6. April]] [[1833]] in [[Paris]]) war ein [[Griechenland|griechischer]] [[Wissenschaftler|Gelehrter]] und [[Schriftsteller]]. Korais gilt als [[Reformator]] der [[Griechische Literatur|griechischen Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Korais wurde in Smyrna geboren, sein Vater stammte aber von der Insel [[Chios]], und Korais fühlte sich der Insel sehr verbunden. Korais absolvierte die [[Evangelische Schule von Smyrna]] und verbrachte den größten Teil seines Lebens nicht in Griechenland, sondern in Westeuropa. Er beschäftigte sich früh mit dem Studium der alten und neuen Sprachen, lernte dann auf den Wunsch seines Vaters in [[Amsterdam]] den Beruf des [[Kaufmann]]s. Er studierte ab 1782 in [[Montpellier]] die Fächer [[Medizin]] und [[Naturgeschichte]]. Korais ließ sich im Jahre 1788 in Paris nieder, um sich ganz der [[Literatur]] zu widmen. Er ließ sich zwar in Frankreich einbürgern, blieb aber dennoch seiner griechischen Herkunft treu. Korais beschäftigte sich mit der Kirche, Schule, Wissenschaft und Politik. Von Paris aus kämpfte er mit Wort und Schrift für die geistige Wiedergeburt Griechenlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptziel war die Heranbildung einer nationalen, griechischen [[Sprache|Allgemeinsprache]] zu einer [[Geschriebene Sprache|Schriftsprache]]; die von ihm hierfür aufgestellten Normen sind noch heute im Wesentlichen die maßgebenden. Korais versuchte das Bewusstsein der Griechen auf ihr geschichtliches Erbe, ihren [[Hellenen|hellenistischen]] Ursprung, zu wecken. Er stellte fest, dass die [[Allgemeinbildung]] der Schlüssel für das unabhängige Griechenland ist. Vor allem aber ist Korais für seine entscheidende Rolle in der [[Griechische Sprachfrage|griechischen Sprachfrage]] bekannt: Er versuchte einen Mittelweg zwischen der antikisierenden Hochsprache und der [[Volkssprache]] zu gehen und ging als Erfinder der [[Katharevousa]] (= &amp;#039;&amp;#039;die Reine&amp;#039;&amp;#039;; die gereinigte Volkssprache) in die griechische Sprachgeschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korais kritisierte in seinen Briefen und Publikationen die [[Kirche von Griechenland|griechisch-orthodoxe Kirche]], die das Leben seiner Landsleute im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] beherrschte. Die Kirche lehnte ein unabhängiges Griechenland strikt ab. Das Fachwissen Korais über das klassische Altertum entstand durch das Studium der Ausgaben [[altgriechisch]]er Schriftsteller. Seine Marmor[[büste]] schmückt das [[Lykeion]] auf der griechischen Insel [[Chios]], dem Korais seine wertvolle Bibliothek vermacht hat, die heutige, nach ihm benannte, [[Korais-Bibliothek]] (Δημόσια Κεντρική Ιστορική Bιβλιοθήκη Χίου Κοραή).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adamantios Korais starb am 6. April 1833 in Paris und wurde auf dem [[Cimetière Montparnasse]] (Division 2) beerdigt. 1877 wurde er auf Wunsch des griechischen Königs [[Georg I. (Griechenland)|Georg I.]] umgebettet und hat jetzt ein Ehrengrab auf dem [[Erster Athener Friedhof|Ersten Friedhof von Athen]]. 1895 wurde ihm zu Ehren an Stelle seines Grabes auf dem Friedhof Montparnasse ein [[Kenotaph]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt ist der Lehrstuhl für Byzantinistik und Neogräzistik am [[King’s College London]], der [[Koraes Professor of Modern Greek and Byzantine History, Language and Literature]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atakta, ou mélanges sur la littérature grecque moderne&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1828–35, 5 Bände.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoire sur l’état actuel de la civilisation de la Grèce&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1803 bzw. in Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hellenion&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1822.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachgelassenen Schriften und Briefe&amp;#039;&amp;#039;, Athen 1881–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Clogg]] (1976): &amp;#039;&amp;#039;The Movement for Greek Independence 1770–1821: A Collection of Documents&amp;#039;&amp;#039;. Edited and translated and with an introduction by ... London and Basingstoke: The Macmillan Press (Studies in Russian and East European History). (u.&amp;amp;nbsp;a. Edition der Autobiographie von Korais).&lt;br /&gt;
* Richard Clogg (1992): &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Greece&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge: Cambridge University Press (Cambridge Concise Histories). (kurze Zusammenfassung von Korais’ Lebensweg, S. 216f.).&lt;br /&gt;
* Claudia Hopf (1997): &amp;#039;&amp;#039;Sprachnationalismus in Serbien und Griechenland: Theoretische Grundlagen sowie ein Vergleich von Vuk Stefanovic Karadzic und Adamantios Korais&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden. ISBN 3-447-03953-1.&lt;br /&gt;
* Alexandros Papaderos (1970): &amp;#039;&amp;#039;Metakenosis: Griechenlands kulturelle Herausforderung durch die Aufklärung in der Sicht des Korais und des Oikonomos&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan: Verlag Anton Hain.&lt;br /&gt;
* Petros Petratos (Πέτρος Πετράτος): &amp;#039;&amp;#039;Ο Α. Κοραής και η Κεφαλονιά. Η ονοματοδοσία της λέσχης «Μουσείον ο Κοραής» (1843).&amp;#039;&amp;#039; In: Ο Ερανιστής 25, 2005, 281–299.&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Rotolo]] (1965): &amp;#039;&amp;#039;A. Korais e la questione della lingua in Grecia.&amp;#039;&amp;#039; Palermo: Presso l’Accademia (Quaderni dell’Istituto di filologia greca dell’Universita di Palermo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118565346}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mlahanas.de/Greeks/NewLiteratur/Literature.htm Modern Greek Literature, Literature of Authors of Greek origin] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|10|76|spezialkapitel=Korais}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www2.sfu.ca/hellenic-studies/katharevousa.html | wayback=20021122212324 | text=Katharevousa: The Purification of the Greek Language}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118565346|LCCN=n/82/208074|VIAF=95174123}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korais, Adamantios}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neogräzist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neugriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Griechische Revolution)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechischer Aufklärer]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korais, Adamantios&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechisch-französischer Gelehrter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1748&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Izmir|Smyrna]], Kleinasien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1833&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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