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	<title>Adam Wrede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:25:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam_Wrede&amp;diff=739080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-24T13:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Wrede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1875]] in [[Düsseldorf]]; † [[21. Dezember]] [[1960]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Philologe]], [[Sprachwissenschaft]]ler und [[Volkskunde|Volkskundler]]. Er wurde durch sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Neuer kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam Wrede -Grab.jpg|mini|Grab der Familie Wrede auf dem Kölner Friedhof Melaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam Wrede studierte in [[Bonn]] und [[Münster]] Geschichte, Germanistik, Philologie und Geografie und wurde 1905 mit einer [[Dissertation]] über die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Bauerbänke&amp;#039;&amp;#039; in [[Tübingen]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kölner Köpfe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eduard Prüssen]] (Linolschnitte), [[Werner Schäfke]] und Günter Henne (Texte) |Titel=Kölner Köpfe |Auflage=1. |Verlag=Univ.- und Stadtbibliothek |Ort=Köln |Datum=2010 |ISBN=978-3-931596-53-8 |Seiten=100-101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Studiums wurde er 1896 Mitglied der [[KDStV Novesia Bonn]] und der [[K.D.St.V. Rappoltstein (Straßburg) Köln|KDStV Rappoltstein (Straßburg) Köln]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des C.V.&amp;#039;&amp;#039; 1925, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1903 bis 1927 unterrichtete er als Oberlehrer bzw. Studienrat am [[Schiller-Gymnasium Köln|Schillergymnasium]] in Köln. 1915 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Südniederländische Einflüsse auf die Kölner Schriftsprache&amp;#039;&amp;#039; an der Kölner [[Handelshochschule Köln|Handelshochschule]]. Er erhielt die [[Venia Legendi|Venia legendi]] für Deutsche Sprache und Kulturgeschichte, lehrte anschließend als [[Privatdozent]] an der Handelshochschule und wurde 1919 an die neugegründete [[Universität zu Köln|Kölner Universität]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Löffelsender: &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen eines nationalsozialistischen Modefachs. Deutsche Volkskunde an der Universität Köln 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte im Westen 23 (2008), S. 89–117, hier S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1921 ernannte ihn die Universität zum [[Honorarprofessor]] an der Philosophischen Fakultät.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kölner Köpfe&amp;quot; /&amp;gt; Die Einrichtung eines eigenen Lehrstuhls für Rheinische [[Volkskunde]], in der Folgezeit von Wrede wiederholt vorgeschlagen, gelang ihm jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Löffelsender: &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen eines nationalsozialistischen Modefachs. Deutsche Volkskunde an der Universität Köln 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte im Westen 23 (2008), S. 89–117, hier S. 96–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wrede war seit April 1933 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und bemühte sich, seine Nähe zur NS-Weltanschauung in der akademischen Lehre wie auch in seinen Publikationen zu betonen, so z.&amp;amp;nbsp;B. in dem 1936 erschienenen Band &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volkskunde auf germanischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Löffelsender: &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen eines nationalsozialistischen Modefachs. Deutsche Volkskunde an der Universität Köln 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte im Westen 23 (2008), S. 89–117, hier S. 104ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde er [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wrede starb 1960 im Alter von 85 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] (Flur 79).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Neuer kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Wrede wurde durch sein dreibändiges, erstmals 1956/58 erschienenes und immer wieder neu aufgelegtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Neuer kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039; bekannt, das bereits vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] druckfertig vorlag und bei der Zerstörung von Wredes Haus 1942 zum größten Teil gerettet werden konnte. Auf 1103 Seiten sind dort [[Kölsch (Sprache)|kölsche]] Vokabeln, Ausdrücke, Redewendungen und Redensarten aufgezeichnet. Wredes dazugestellte Erläuterungen zu historischen Gebäuden, Straßen und Vorkommnissen in der [[Geschichte Kölns]] beschränken sich nicht nur auf den sprachlichen Wandel eines Begriffs, sondern erwähnen zum Beispiel auch eventuelle bauliche Veränderungen oder führen Namen ehemaliger Kölner Stadtviertel an, die heute in Vergessenheit geraten sind. So ist sein Werk nicht nur als Lexikon der kölschen Sprache zu sehen, sondern kann auch als Quelle historischer Begebenheiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wrede reiht in seinem Werk nicht nur Wörter und deren Übersetzung aneinander, er verbindet Geschichte und Sprache. Die Herkunft der einzelnen Begriffe ist Wrede wichtig. Von der mittelalterlichen oftmals [[latein]]ischen Form eines Wortes über die [[altniederdeutsche Sprache]], altkölnische Ausdrucksweisen und [[Französische Sprache|französische]] Benennungen in der [[Napoléon Bonaparte|napoleonischen Zeit]] Kölns bis hin zur Namensform unserer Tage wird die „[[Vita]]“ eines Begriffs aufgezeigt. Sogar umfangreiche biografische Angaben zu stadtbekannten Figuren, den sogenannten [[Kölsche Originale|Kölschen Originale]]n, fehlen nicht. Dieses Kompendium in drei Bänden ist unter den Wörterbüchern der kölschen Sprache das umfangreichste und wurde oft verkauft. Auch [[Konrad Adenauer]] gehörte zu Wredes Lesern.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum Konrad-Adenauer-Haus in [[Rhöndorf]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wredes Forschungen zum „Altkölnischen Wortschatz“ ===&lt;br /&gt;
Wrede verwies in seinem Werk immer wieder auf seine Forschungen zum [[Altkölnisch]]en, die druckreif (seit 1914 mit Nachträgen bis 1954) vorlagen. Er starb jedoch vor einem geplanten Erscheinen der Bände. Die Existenz und der Verbleib der Unterlagen war lange unbekannt, bis sie von Stefan Winter, einem [[Patholinguistik|Patholinguisten]] der Universität Köln, im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]] entdeckt wurden. Dort lagerten circa {{formatnum:28000}}&amp;amp;nbsp;Zettel mit Forschungen zum Kölner Sprachschatz von der reichsstädtischen Zeit bis zum Ende der „[[Franzosenzeit]]“. Sie waren zu geringen Teilen durch [[Zweiter Weltkrieg|Kriegseinwirkungen]] beschädigt. Auch Winter, der 2006 starb, war es nicht vergönnt, dieses Werk mit Unterstützung der {{lang|ksh|[[SK Stiftung Kultur#„Akademie för uns kölsche Sproch“|Akademie för uns kölsche Sproch]]}} zu veröffentlichen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://koelschakademie.finbot.com/index.php3?seite=437 | wayback=20140110135329 | text=Hinweise zur Vorbereitung einer Veröffentlichung}} auf der Website der „{{lang|ksh|Akademie für uns Kölsche Sproch}}“ (Stand Mai 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Einsturz des [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Kölner Archivgebäudes]] 2009 waren der Verbleib und der Zustand der Originalzettel zunächst ungeklärt. Gegen Ende 2014 teilte die Digitalisierungs- und Restaurierungsstelle des Stadtarchivs auf Anfrage mit, einen Teil der Zettel „in einem verunordneten Zustand“ wiedergefunden zu haben. Eine Digitalisierung werde aufwändiger sein und in absehbarer Zeit nicht stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diskussion:Adam Wrede#E-mail des Stadtarchivs vom 25.11.2014|E-Mail vom 25. November 2014]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Kölner [[Veedel|Stadtteil]] [[Köln-Nippes|Nippes]] nahe am [[Flora (Köln)|Botanischen Garten]] ist die Adam-Wrede-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Klostergut Sülz bei Köln&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beilage zum Jahresberichte des Schiller-Gymnasiums zu Köln-Ehrenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Schuljahr 1908–1909, {{ZDB|1061916-1}}). Muench’sche Druckerei und Verlagsanstalt, Köln-Ehrenfeld 1909. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/titleinfo/5947349 (online)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Heidelberg 1919. (2., verbesserte und vermehrte Auflage. ebenda 1922; Unveränderter Nachdruck der Auflage. von 1922. Weidlich, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-8035-1047-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eifeler Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aus Natur und Kultur der Eifel.&amp;#039;&amp;#039; 3/4, {{ZDB|742386-x}}). Verlag des Eifelvereins, Bonn 1922. (mehrere Auflagen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volkskunde auf germanischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; Zickfeldt, Osterwieck/Harz u. a. Berlin 1936, (2., wesentlich umgearbeitete und erweiterte Auflage. ebenda 1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuer kölnischer Sprachschatz.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 1956–1958. (zahlreiche Auflagen)&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A – J.&amp;#039;&amp;#039; 1956.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;K – R.&amp;#039;&amp;#039; 1958.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;S – Z. Mit Anhang: Altkölnisch-Kölnisch-Ripuarisch. Suchhilfe.&amp;#039;&amp;#039; 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Löffelsender: &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen eines nationalsozialistischen Modefachs. Deutsche Volkskunde an der Universität Köln 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte im Westen 23 (2008), S. 89–117 ([http://www.brauweiler-kreis.de/wp-content/uploads/GiW/GiW2008/GiW_2008_LOEFFELSENDER_GRENZEN.pdf pdf]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104349301}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://koelschakademie.finbot.com/index.php3?seite=437 | wayback=20140110135329 | text=Winter zum AKS mit Porträt Wredes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104349301|LCCN=n/80/138299|VIAF=32432282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wrede, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wrede, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe, Sprachwissenschaftler und Volkskundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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