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	<title>Adam Siepen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam_Siepen&amp;diff=970795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2023-02-25T19:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kunstmaler Adam Siepen, um 1900.jpg|mini|Adam Siepen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam Siepen - Zigeunerin mit Tambourin.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Zigeunerin mit Tambourin&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Johann Adam Siepen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1851]] in [[Düren]]; † [[27. Januar]] [[1904]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher fußmalender [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siepen wurde auf dem [[Jesuitenhof (Düren)|Jesuitenhof]] bei [[Düren]] als Sohn des [[Courtenbachshof|Gutsbesitzers Matthias Siepen]] mit einer [[Behinderung (Sozialrecht)|Behinderung]] geboren. Er hatte keine Arme und an seinem rechten Bein fehlte der Oberschenkel, wobei der Unterschenkel mit Fuß direkt am Becken ansetzte. Für die täglichen Verrichtungen nutzte er den linken Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh erkannte der Dürener [[Dekan (Kirche)|Dechant]] Vaaßen, ein Förderer des [[Altes Muttergotteshäuschen|Muttergotteshäuschens]], die künstlerische Begabung von Siepen. Nach den ersten zeichnerischen Werken in Düren wollte er zur [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Malerakademie]]. Ab 1871 studierte er dort in der Malklasse von [[Julius Roeting]] und [[Andreas Müller (Maler, 1831)|Andreas Müller]]. Danach wechselte er in 1878 an die [[Kunstakademie Dresden]] und um 1880 an die [[Kunstakademie München]], bevor er sich 1886 in Düsseldorf niederließ und eine Wohnung im Haus der Witwe des Malers [[Carl Jungheim]] bezog.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8428705?query=Adam%20Siepen Immermannstraße 12: Jungheim, Carl Wwe., geb. Gehlen, E., Siepen, Adam, Maler], in &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf für 1888&amp;#039;&amp;#039;, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich malte Siepen [[Porträt]]s für Kunden in [[Deutschland]], [[Spanien]] und den [[USA]]. Hierbei hatte er sich auf [[Zigeuner]]porträts spezialisiert. Interessant ist, dass auf einem niedrigen [[Podest|Podium]] vor der [[Staffelei]] saß. Ohne Mallatte malte er aus freiem Fuß. Mit dem einzigen Fuß, den er hatte, mischte er sich sogar seine Farben selbst. Die Tuben drehte er mit der Wade des rechten Beines auf und zu. Er war also beim Malen völlig autark. Siepen skizzierte, karikierte und zeichnete trotz seiner Behinderung mit einer unglaublichen Detailgenauigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein zu Hause in Düsseldorf im Haus Immermannstraße 12&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8489825?query=Adam%20Siepen Immermannstraße 12, Siepen, Adam, Porträtmaler], in &amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1896&amp;#039;&amp;#039;, S. 583.&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches er sich zeitlebens mit seinem Bruder und [[Diener]] „Famulus Kaspar“ teilte, nannte er „Kloster zu Adamia“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marienbild in Düren ==&lt;br /&gt;
Etwa um 1880 schuf er eines seiner wenigen Bilder mit religiösem Inhalt, nämlich ein Bildnis der [[Muttergottes]] mit dem nackten [[Jesuskind]]. Es kam zuerst in Privatbesitz und wurde dann im [[Altes Muttergotteshäuschen|alten Muttergotteshäuschen]] in Düren, später in der [[Neues Muttergotteshäuschen|neuen Kapelle]] am [[Altar]] platziert. 1895 restaurierte er sein eigenes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2006 wurde das Bild in einer [[Prozession]] zur [[Renovierung]] in die nahe gelegene Kirche [[St. Josef (Düren)|St. Josef]] getragen und dort in einem Flügelschrein eingeschlossen, der an Festtagen geöffnet wird. Das Consolatrix-Bild wurde unterdessen von der Kölner Restauratorin Andrea Ollendorf gereinigt und restauriert. Zu Beginn des die Wallfahrtsaison in jedem Jahr am 30. April eröffnenden Bittgangs wird das Bild der &amp;#039;&amp;#039;Consolatrix Afflictorum&amp;#039;&amp;#039; von den Josefsschützen in das Muttergotteshäuschen überführt; am Ende der Wallfahrtsaison zum 31.&amp;amp;nbsp;Oktober jeden Jahres wird es in einer Translatio-[[Lichterprozession]] in die Kirche St. Josef zurückgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9066536 Nachruf &amp;#039;&amp;#039;Kunstmaler Adam Siepen †&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein und Düssel. Illustrierte Wochenschrift zum Düsseldorfer General-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Nr. 10 vom 6. März 1904.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Siepen, Adam |Band=31 |Seite=2 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=602153596617951900000|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-04-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siepen, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behinderung in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siepen, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher fußmalender Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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