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	<title>Adam Olearius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; -bkl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam-Olearius.jpg|mini|Adam Olearius von [[Jürgen Ovens]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Oehlschlegel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ölschläger&amp;#039;&amp;#039;; getauft 24. September [[1599]] in [[Aschersleben]];&amp;lt;ref&amp;gt;Taufregister Aschersleben, St. Stephani&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[22. Februar]] [[1671]] auf [[Schloss Gottorf]], heute zu [[Schleswig]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]], Gelehrter und [[Diplomat]]. Beigesetzt wurde er in der Schleswiger [[Dreifaltigkeitskirche (Schleswig)|Dreifaltigkeitskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Casan Tartarorum by Olearius (1883634).jpg|mini|Kasan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nizh novs.gif|mini|Nischni Nowgorod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isfahan olearius.jpg|mini|Isfahan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Titelblatt Orientalischen Reise 1647.jpg|mini|Das Titelblatt der Orientalischen Reise aus dem Jahr 1647]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottorff.Kunst.Cammer,1666.00.jpg|mini|Titelkupfer der &amp;#039;&amp;#039;Gottorffischen Kunst-Cammer&amp;#039;&amp;#039;, 1666]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig Husumer Baum 4a 1262.jpg|rechts|130px|Schleswig, Dreifaltigkeitskirche: Gedenktafel Adam Olearius]]&lt;br /&gt;
Adam Olearius war der Sohn des Schneiders Adam Oehlschlegel und dessen Ehefrau Maria Porst. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Dennoch schaffte er es 1620, sich an der [[Universität Leipzig]] für das Fach Theologie zu immatrikulieren. Nebenbei studierte er auch Philosophie und Mathematik. 1627 wurde Olearius der Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Magisters der Philosophie&amp;#039;&amp;#039; verliehen und fünf Jahre später, in denen er erst an der [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Nikolaischule]] und dann an der [[Thomasschule zu Leipzig|Thomasschule]] unterrichtet hatte, avancierte er zum Assistenten der philosophischen Fakultät in Leipzig. Außerdem wurde er als Kollegiat der &amp;#039;&amp;#039;Kleineren Fürstenstiftung&amp;#039;&amp;#039; gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reisen nach Russland und Persien ===&lt;br /&gt;
1633 wechselte er in den Dienst von Herzog [[Friedrich III. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III. von Schleswig-Holstein-Gottorf]]. Der Herzog plante eine wirtschaftliche Anbindung Norddeutschlands an [[Russland]]. Deshalb stattete er eine Gesandtschaft aus, welche am 6. November 1633 in [[Hamburg-Altona|Altona]] unter der Leitung des Kaufmanns [[Otto Brüggemann (Kaufmann)|Otto Brüggemann]] und des herzoglichen Rats [[Philipp Crusius]] startete.&amp;lt;ref&amp;gt;Crusius wurde später im schwedischen [[Estland]] als Statthalter benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Ziel dieser Delegation war [[Moskau]], wo sie am 14. August 1634 eintraf. Die Delegation umfasste 120 Personen, und Olearius gehörte ihr als Sekretär an. Das Ziel der Gesandtschaft war, ein Handelsabkommen mit Zar [[Michael I. (Russland)|Michail Fjodorowitsch Romanow]] zu vereinbaren. Da der Zar aber äußerst unrealistische Vorstellungen über die ihm zustehenden Zolleinnahmen hatte, scheiterte die Gesandtschaft in ihrem eigentlichen Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wurde sofort nach der Rückkehr nach [[Schloss Gottorf|Gottorf]] am 6. April 1635 mit den Vorbereitungen einer weiteren Expedition an den [[Iran|persischen]] Hof begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Kuhlmann: &amp;#039;&amp;#039;Moscowitische Reisebeschreibung des Adam Olearius. Eine holsteinische Gesandtschaft des 17. Jahrhunderts am Zarenhof.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Archiv für deutsche Postgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/1973 (Schriftleitung: Georg Lechner), Frankfurt am Main 1973, {{ISSN|0003-8989}}, S. 136–155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sollte zu einem Handelsabkommen mit Persien führen und die dort herrschenden [[Safawiden]] zu einem Bündnis gegen die [[Osmanen]] bewegen. Auch diese Reise leiteten Otto Brüggemann und Philipp Crusius, Olearius fungierte wieder als Sekretär. Sie wurden u.&amp;amp;nbsp;a. vom Reisenden [[Johann Albrecht von Mandelslo]] sowie dem Dichter und Mediziner [[Paul Fleming]] begleitet. Am 22. Oktober 1635 startete man wiederum in Altona, schiffte sich in [[Travemünde]] ein, erreichte am 29. März 1636 Moskau und setzte die Reise am 30. Juni desselben Jahres über [[Nischni Nowgorod]] [[wolga]]abwärts fort. In [[Astrachan]] wollte man am 10. Oktober mittels eines selbstgebauten Schiffes das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] überqueren, erlitt aber nahe [[Derbent]] Schiffbruch. Am 22. Dezember 1636 wurde die Reise über Land fortgesetzt. Am 30. Dezember erreichte die Gesandtschaft [[Şamaxı (Stadt)|Schamacha]], die Hauptstadt der Provinz [[Schirwan]]; dort pausierte sie bis 27. März 1637. In dieser Zeit führte Olearius astronomische Ortsbestimmungen durch, traf sich mit einheimischen Wissenschaftlern und lernte [[Persische Sprache|Persisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|19|517|519|Olearius, Adam|Claus Priesner|118736256}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3.&amp;amp;nbsp;August 1637 erreichte die Delegation endlich die Hauptstadt [[Isfahan]]. Da sich die Mitglieder – allen voran offenbar Otto Brüggemann – äußerst selbstherrlich aufführten und die Safawiden brüskierten, scheiterte die Mission recht bald. Am 21. Dezember 1637 brach die Gesandtschaft wieder nach Hause auf, ohne etwas erreicht zu haben. Johann Albrecht von Mandelslo trennte sich von der Gruppe und reiste weiter nach Indien. Der Rest der Gruppe reiste auf einer beschwerlichen Route durchs [[Elburs-Gebirge]] und erreichte am 14. Juni 1638 wieder das Kaspische Meer. Ab hier gestaltete sich die weitere Rückreise wie die Hinreise. Olearius trennte sich wegen schwerer Zerwürfnisse mit Brüggemann von der Gruppe und reiste ab [[Tallinn|Reval]] voraus. Brüggemann selbst traf mit der restlichen Reisegesellschaft am 1. August 1639 wieder in Gottorf ein. Er wurde für das vollständige Scheitern der Mission und die finanziellen Verluste alleine verantwortlich gemacht – obwohl anscheinend Crusius der Leiter der Expedition war – und daher zum Tode verurteilt und am 5. Mai 1640 wegen Inkompetenz öffentlich hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über beide Reisen veröffentlichte Olearius ausführliche Reisebeschreibungen (1647). Mit diesem Bericht begründete er die [[Russlandberichterstattung in Deutschland|wissenschaftliche Reisebeschreibung]] in Deutschland. Zugleich korrigierte er die seit [[Ptolemäus]] vertretene Ansicht, das Kaspische Meer hätte seine größte Ausdehnung in Ost-West-Richtung auf die korrekte Nord-Süd-Richtung. Ebenfalls von großer Bedeutung sind seine Übersetzungen aus dem Persischen. Ein [[Grönland]] gewidmetes Kapitel ist einer der frühesten zuverlässigen Berichte über die Kultur und Sprache der [[Inuit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Traeger |Hrsg=Mark Nuttall |Titel=Olearius, Adam |Sammelwerk=Encyclopedia of the Arctic |Band=3 |Verlag=Routledge |Ort=New York und London |Datum=2005 |ISBN=978-1-57958-439-9 |Seiten=1573–1575 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk beeinflusste in der Folgezeit weitere Autoren, für die seine Reisebeschreibung ein Referenzwerk bildete. Unter anderem zitierte ihn [[Jean Chardin]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Ost-Indischen Reise-Beschreibung&amp;#039;&amp;#039; und stellte damit die Bedeutung der im ursprünglichen Reisebericht gewonnenen Erkenntnisse unter Beweis. Auch die Verwendung der Buchkunst und ihre Referenz auf persische Kunst, wie zum Beispiel die [[persische Miniaturmalerei]], bieten Einblick in die Kultur der bereisten Gegenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Yosra Mostafa Nagi |url=https://kritarab.hypotheses.org/1861 |titel=Olearius’ Persianische Reisebeschreibung |werk=Krit:Arab |datum=2025-05-01 |sprache=de |abruf=2025-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Am Gottorfer Hof ===&lt;br /&gt;
1639 wurde Olearius von Herzog Friedrich&amp;amp;nbsp;III. zum Hofmathematiker ernannt. Zehn Jahre später avancierte Olearius auch zum Hofbibliothekar. Als solcher war er auch mit dem Aufbau der noch heute existierenden &amp;#039;&amp;#039;Gottorfischen Kunstkammer&amp;#039;&amp;#039; betraut. Nachdem sein Reisegefährte Crusius schon 1639 die Kaufmannstochter Maria [[Müller a.d.H. Kunda|Müller]] geehelicht hatte, in deren Vaterhaus in Reval die Expedition mehrfach eingekehrt war, heiratete Olearius ein Jahr später ihre Schwester Catharina. Mit ihr hatte er drei Töchter und einen Sohn. 1644 stellte der Herzog ihm Bauland und -holz für ein Haus in Schleswig-Friedrichsberg nahe [[Schloss Gottorf]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzog [[Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV. von Sachsen-Weimar]] wurde Olearius 1651 in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] aufgenommen. Der Herzog verlieh ihm den Gesellschaftsnamen &amp;#039;&amp;#039;der Vielbemühete&amp;#039;&amp;#039; und das Motto &amp;#039;&amp;#039;in der Fremde&amp;#039;&amp;#039;. Als Emblem wurde ihm &amp;#039;&amp;#039;die moskowitische Pomeranzen&amp;#039;&amp;#039; zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Olearius’ Eintrag unter der Nr. 543. Dem Publikationszwang der Gesellschaft gemäß dichtete er das Epigramm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::: Wird ein Gelehrter nicht die Kunst zu Werken legen,&lt;br /&gt;
:::: so wird er eben sein wie Wolken ohne Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hofmathematiker wurde er 1654 weit über die Grenzen bekannt, als er den sogenannten [[Gottorfer Riesenglobus]] mit 3,01 m Durchmesser konstruierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch um die Kirche bemühte Olearius sich, indem er die bis dahin [[plattdeutsch]]e [[Agende]] ins Hochdeutsche übertrug. Diese Agende erschien 1665 und war in Schleswig-Holsteins Kirchen bis zur Einführung der von [[Jacob Georg Christian Adler]] konzipierten rationalistischen Agende, zum Teil noch länger, in Gebrauch und wurde 1850 nachgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam Olearius veröffentlichte außerdem die Reiseberichte von [[Jürgen Andersen]] und [[Volquard Iversen]] im Jahr 1669 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Orientalische[n]=Reisebeschreibungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auserlesene Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. [[Wilhelm Müller (Dichter)|Wilhelm Müller]], Leipzig 1822 (Bibliothek deutscher Dichter d. 17. Jhs., 9)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lustige Historie woher das Tabacktrincken kompt&amp;#039;&amp;#039;. Schleswig, 1643.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermehrte Newe Beschreibung Der Muscowitischen und Persischen Reyse So durch gelegenheit einer Holsteinischen Gesandtschaft an den Russischen Zaar und König in Persien geschehen.&amp;#039;&amp;#039; Schleswig [[Literaturjahr 1656|1656]] (Reprint Tübingen: Niemeyer 1971) ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10715606_00001.html Digitalisat München])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moskowitische und persische Reise: die holsteinische Gesandtschaft 1633–1639&amp;#039;&amp;#039;. Schleswig 1656, Repr. Stuttgart: Thienemann, 1986, ISBN 3-522-60650-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurtze Erinnerung und Bericht von der grossen und erschrecklichen Sonnen-Finsterniß so dieses 1630. Jahrs den letzten Maij … sich sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1630 ([http://diglib.hab.de/drucke/190-6-quod-8/start.htm Digitalisat Wolfenbüttel])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offt begehrte Beschreibung Der Newen Orientalischen Reise / So durch Gelegenheit einer Holsteinischen Legation an den König in Persien geschehen: Worinnen Derer Orter und Länder / durch welche die Reise gangen / als fürnemblich Rußland / Tartarien und Persien / sampt ihrer Einwohner Natur / Leben und Wesen fleissig beschrieben / und mit vielen Kupfferstücken / so nach dem Leben gestellet / gezieret / Durch M. Adamum Olearium, Ascanium Saxonem, Fürstl: Schleßwig-Holsteinischen Hoff-mathemat. Item Ein Schreiben des WolEdeln [et]c. Johann Albrecht Von Mandelslo: worinnen dessen OstIndianische Reise über den Oceanum enthalten; Zusampt eines kurtzen Berichts von jetzigem Zustand des eussersten Orientalischen KönigReiches Tzina&amp;#039;&amp;#039;, Schleswig 1647 ({{DTAW|olearius_reise_1647}}, [http://diglib.hab.de/drucke/263-1-hist-2f/start.htm Digitalisat Wolfenbüttel])&amp;lt;!-- „Mit Röm. Kays. Maj vnd Churfl. Durchl. zu Sachsen privilegijs auff zehn Jahr bey Verlust Tausend Thlr. nicht nachzudrucken (Schleßwig/ Bey Jacob zur Glocken. Im Jahr 1647.)“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Persianischer Rosenthal&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1654 ([http://diglib.hab.de/drucke/17-6-eth-2f/start.htm Digitalisat Wolfenbüttel])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung der kundbaren Reyse Nach Muscow und Persien. So durch gelegenheit einer Holsteinischen Gesandschafft von Gottorff auß an Michael Fedorowitz den grossen Zaar in Muscow / und Schach Sefi König in Persien geschehen …&amp;#039;&amp;#039;, Schleswig 1663 [http://diglib.hab.de/drucke/xb-4f-140/start.htm Digitalisat Wolfenbüttel]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottorfische Kunst-Cammer&amp;#039;&amp;#039;, Schleswig 1666 (Digitalisat Wolfenbüttel: [http://diglib.hab.de/drucke/24-1-1-phys/start.htm Teil 1], [http://diglib.hab.de/drucke/24-1-2-phys/start.htm Teil 2])&lt;br /&gt;
* [[Ernst Christian Kruse (Historiker)|Ernst Christian Kruse]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius’ kurzer Begriff einer holsteinischen Chronik. Eine Fortsetzung von Johann Petersen’s Chronik. Für unsere Zeit lesbar gemacht von Ernst Christian Kruse&amp;#039;&amp;#039;, Hammerich, Altona 1829.&lt;br /&gt;
Bei seinem literarischen Schaffen nutzte Olearius des Öfteren folgende Pseudonyme: &amp;#039;&amp;#039;Ascanius Olivarius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ascanius d&amp;#039;Oliva&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;AdOnis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Adonis Sleidanus&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;AOnides&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kirsten Baumann]]/Constanze Köster/[[Uta Kuhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius. Neugier als Methode&amp;#039;&amp;#039; (Tagungsband zur internationalen Tagung „Der Gottorfer Hofgelehrte Adam Olearius. Neugier als Methode?“, Schleswig 2015). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2017, ISBN 978-3-7319-0551-6.&lt;br /&gt;
* Faramarz Behzad: &amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius Persianischer Rosenthal: Untersuchungen zur Übersetzung von Saadis „Golestan“ im 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1970.&lt;br /&gt;
* Elio C. Brancaforte: &amp;#039;&amp;#039;Visions of Persia: mapping the travels of Adam Olearius.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge MA 2003, ISBN 0-674-01221-6.&lt;br /&gt;
* [[Kai Brodersen]]: Heinrich Christian Alberti: Dürfen Theologen rauchen? (1743). Zweisprachige Ausgabe. Speyer 205, ISBN 978-3-911973-01-4 - darin S. 168-165 Adam Olearius, Verbannter Toback-Schmauß&lt;br /&gt;
* [[Eckardt Opitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die unser Schatz und Reichtum sind. 60 Porträts aus Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Christians, Hamburg 1990, ISBN 3-7672-1115-7, S. 36–40.&lt;br /&gt;
* F. Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Von den Historien fremder Völker: des Adam Olearius Gesandtschaftsreisen durch Russland und Persien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Damals.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 1994, S. 850–866.&lt;br /&gt;
* Karl Rauch: &amp;#039;&amp;#039;Seidenstraße über Moskau: die große Reise von Adam Olearius nach Moskau und Isphahan zwischen 1633 und 1639.&amp;#039;&amp;#039; Pfeiffer, München 1960.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dünnhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Olearius (1599–1671).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Personalbibliographien zu den Drucken des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Hiersemann, Stuttgart 1991, ISBN 3-7772-9122-6, S. 2979–3004.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|517|519|Olearius, Adam|[[Claus Priesner]]|118736256}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|269|276|Olearius, Adam|[[Friedrich Ratzel]]|ADB:Olearius, Adam}} und die Korrekturen am Ende des Artikels&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|25|Olearius (Adam)|1166|1167}}&amp;lt;!-- ze250596 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Samuel Ersch|Ersch]]-[[Johann Gottfried Gruber|Gruber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste]]&amp;#039;&amp;#039;. F. A. Brockhaus, Leipzig 1832, 3. Sektion, 3. Teil, S. 37 ([http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN363886397&amp;amp;DMDID=dmdlog8 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literarisch behandelt wurde Olearius’ Leben in Erich Maletzke: &amp;#039;&amp;#039;Ein turbulentes Leben. Adam Olearius. Gottorfer Hofgelehrter&amp;#039;&amp;#039;. Ein dokumentarischer Roman; Wachholtz Neumünster 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnt wird Olearius in [[Daniel Kehlmann]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Tyll&amp;#039;&amp;#039; (2017), wo er in Begleitung von Paul Fleming mit [[Athanasius Kircher]] unterwegs ist. Sie disputieren während einer Reise in der Kutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Kehlmann: &amp;#039;&amp;#039;Tyll&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 2017, S. 347–393.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle drei treffen dabei auf [[Till Eulenspiegel|Tyll Ulenspiegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rezeption persischer Literatur im deutschsprachigen Raum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118736256}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118736256}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004298020}}&lt;br /&gt;
* {{HAB|per+olearius,+adam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118736256|LCCN=n85215301|VIAF=100205492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Olearius, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Niederdeutschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Persischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat (Holstein-Gottorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Globenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1599]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1671]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Olearius, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oehlschlegel, Adam; Ölschläger, Adam&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 24. September 1599&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschersleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1671&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Gottorf]], heute zu [[Schleswig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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