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	<title>Adam Mickiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mutti245 am 3. Februar 2026 um 00:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Mickiewicz (611843) (cropped).jpg|mini|[[Datei:Autograph-AdamMickiewicz.svg|rahmenlos|zentriert|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Bernard Mickiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{Audio|Pl-Adam Mickiewicz.ogg|audio}}; * [[24. Dezember]] [[1798]] in [[Sawossje|Zaosie]] bei [[Nawahradak|Nowogródek]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[26. November]] [[1855]] in [[Konstantinopel]], [[Osmanisches Reich]]) war ein polnischer Dichter der Romantik. Er  gilt als bedeutendster der [[Drei Barden]] der [[Polnische Romantik|Polnischen Romantik]] in einer Zeit der Nichtexistenz eines polnischen Nationalstaats und als [[Nationaldichter]] [[Polen]]s. Sein Werk, darunter das berühmte Versepos „[[Pan Tadeusz]]“, spiegelten den Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit wider. Mickiewicz lehrte auch am [[Collège de France]] und engagierte sich [[Politik|politisch]]. Seine Werke und sein Erbe beeinflussen bis heute die polnische [[Literatur]] und [[Kultur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://encyklopedia.pwn.pl/haslo/Mickiewicz-Adam-Bernard;3940563.html |titel=Mickiewicz Adam Bernard, Encyklopedia PWN: źródło wiarygodnej i rzetelnej wiedzy |sprache=pl |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Mikołaj Mickiewicz war [[Rechtsanwalt]] und gehörte dem [[Liste der polnischen Wappengemeinschaften|Herb]] [[Poraj (Wappengemeinschaft)|Poraj]] in der [[Szlachta]] (polnischer Landadel) an. Er erzog seine Söhne im Geist der [[Aufklärung]] und zu [[Patriotismus|Patrioten]]. Adam Mickiewicz kam während seines Studiums an der [[Universität Vilnius|Universität Wilna]] (1815 bis 1819) in Kontakt mit dem patriotischen Professor für Geschichte [[Joachim Lelewel]] und der [[Geschichte Polens#Zeit der Aufstände 1815–1864|polnischen Befreiungsbewegung]]. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Lehrer an der polnischen Schule in [[Kaunas]] (&amp;#039;&amp;#039;Kowno&amp;#039;&amp;#039;). 1823 wurde er als Mitbegründer des polnisch-nationalen [[Philomatenbund]]es mit seinen Freunden verhaftet, zunächst für sechs Monate in einem Kloster inhaftiert und dann 1824 nach [[Katorga|Zentralrussland verbannt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://encyklopedia.pwn.pl/haslo/;3940563 Mickiewicz Adam Bernard] in Encyklopedia PWN&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1824 bis 1829 lebte er vorwiegend in [[Moskau]] und [[St. Petersburg]]. In dieser Zeit gewann er Freunde unter den Führern des [[Dekabristen]]aufstandes, den Dichtern [[Kondrati Fjodorowitsch Rylejew|Kondrati Rylejew]] und [[Michail Pawlowitsch Bestuschew-Rjumin|Michail Bestuschew-Rjumin]]. In Moskau stand er in Kontakt mit [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkin]], aber auch mit der dort lebenden polnischen Pianistin [[Maria Szymanowska]], deren Tochter &amp;#039;&amp;#039;Celina&amp;#039;&amp;#039; er heiratete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1825 lernte er die spätere bedeutende Lyrikerin und Übersetzerin [[Karolina Karlovna Pavlova]] kennen, die er nachhaltig beeinflusste.&lt;br /&gt;
[[Datei:RodakowskiHenryk.PortretAdamaMickiewicza.1856.jpg|mini|links|hochkant|Mickiewicz-Porträt von Henryk Rodakowski (1856)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 begann Mickiewicz eine fast zweijährige Reise durch Westeuropa. Unter anderem verbrachte er längere Zeit in [[Berlin]], [[Venedig]], [[Florenz]], [[Neapel]] und [[Rom]].  Im Sommer 1830 traf er zufällig mit Goethes Sohn [[August von Goethe]] in der italienischen Hafenstadt [[Genua]] erneut zusammen. Im selben Jahr reiste Mickiewicz, nachdem er in Rom die Nachricht vom [[Novemberaufstand]] in Polen erhalten hatte, an die Grenzen des damaligen [[Kongresspolen]]s. Mickiewicz blieb allerdings im sicheren Preußen. Der Aufstand scheiterte. Den sog. [[Fiszewo (Ermland-Masuren)#Polenkrawall von 1832|Polenkrawall in Fischau]], bei dem zehn Aufständische, die in Preußen Asyl gefunden hatten, erschossen wurden, verarbeitet er in seiner &amp;#039;&amp;#039;Pilger-Litanei&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Litania pielgrzymska}}).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:pl:Litania pielgrzymska|Litania pielgrzymska]]&amp;#039;&amp;#039; in der polnischsprachigen [[Wikisource]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mickiewicz ging mit der „großen Emigration“ nach [[Paris]]. Dort propagierte er weiter die polnische Unabhängigkeit und lehrte ab 1840 [[Slawistik]] am [[Collège de France]]. 1844 wurde er jedoch wegen der Verbreitung der von seinem Landsmann [[Andrzej Towiański]] aufgestellten politischen und religiösen Thesen des [[Messianismus]] entlassen. 1848 organisierte Mickiewicz in Italien die polnischen Legionen im Rahmen der [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Märzrevolution im Kaisertum Österreich]]. Ab 1852 war er Bibliothekar an der &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothèque de l’Arsenal]]&amp;#039;&amp;#039; in Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://literat.ug.edu.pl/autors/mick.htm |titel=Adam Mickiewicz |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 starb der Dichter, dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Krim]]sche [[Sonett]]e&amp;#039;&amp;#039; im deutschen Sprachraum am bekanntesten wurden, im Alter von 58&amp;amp;nbsp;Jahren in Konstantinopel an der [[Cholera]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Schrader]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Polenzeit Peras.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://archive.org/details.php?identifier=konstantinopelve00schr Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart]. Mohr (Siebeck), Tübingen 1917, S. 180–184.&amp;lt;/ref&amp;gt;, als er dort mit Unterstützung Frankreichs polnische („Legion Polski“) und jüdische („Husaren Israels“) Freiwillige für den [[Krimkrieg]] gegen Russland sammelte. Mickiewicz&amp;#039; Leichnam wurde mit dem Schiff nach Frankreich übergeführt und auf dem Friedhof der [[Polonia|polnischen Emigranten]] in [[Montmorency (Val-d’Oise)|Montmorency]] ([[Département Val-d’Oise|Val-d’Oise]]) bei Paris beigesetzt. 1890 wurde er in die Königsgruft der [[Wawel-Kathedrale]] in [[Krakau]] –&amp;amp;nbsp;eine Stadt, die er zeit seines Lebens nie gesehen hatte&amp;amp;nbsp;– umgebettet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Während Adam Mickiewicz’ Frühwerk von ländlich-idyllischen Motiven bestimmt wird, richtete sich sein Wirken immer mehr auf die Propagierung eines unabhängigen Polens aus. Auch paneuropäische Forderungen finden sich darin. Mickiewiczs Werk wurde später zur Pflichtlektüre an polnischen Schulen und literarische Kritik am Autor zu Kritik an der Nationalstaatsidee des Landes umgedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragen Sie&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/fragen-sie-reich-ranicki/fragen-sie-reich-ranicki-der-polnische-goethe-1612945.html Fragen Sie Reich-Ranicki: Der polnische Goethe, FAZ.NET vom 16. März 2011], abgerufen am 16. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Adam Mickiewicz – der polnische Goethe |Sammelwerk=Wort-Sprache-Welt |Online=http://www.wort-sprache-welt.de/2021/08/29/adam-mickiewicz-der-polnische-goethe/ |Abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam Mickiewicz by Joachim Lelewel.jpg|mini|hochkant|Adam Mickiewicz, Zeichnung von [[Joachim Lelewel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1822: &amp;#039;&amp;#039;Do Joachima Lelewela&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;An Joachim Lelewel&amp;#039;&amp;#039;) – Gedicht, in welchem Mickiewicz den Lauf der Geschichte als Fortschritt vom Barbarismus bis hin zu höheren Kulturformen, zu Frieden und Freiheit beschreibt. (Deutsche Übersetzung von [[Karl Dedecius]]. Toruń: Towarzystwo Bibliografów im. Lelewela 1991)&lt;br /&gt;
* 1822: &amp;#039;&amp;#039;Ballady i romanse&amp;#039;&amp;#039; (dt.: [[Ballade (Gedicht)|&amp;#039;&amp;#039;Balladen&amp;#039;&amp;#039;]] &amp;#039;&amp;#039;und [[Romanze (Literatur)|Romanzen]]&amp;#039;&amp;#039;) – Gedichtzyklus&lt;br /&gt;
* 1823: &amp;#039;&amp;#039;Grażyna. Powieść litewska&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Grażyna. Eine litauische Erzählung&amp;#039;&amp;#039;) – Versepos&lt;br /&gt;
* 1826: &amp;#039;&amp;#039;Sonety odeskie&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Odessaer Sonette&amp;#039;&amp;#039;) – Gedichtzyklus&lt;br /&gt;
* 1826: &amp;#039;&amp;#039;Sonety krymskie&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Krim-Sonette&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Krimsche Sonette&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.sonett-central.de/zkg/mickiewicz.htm Text bei sonett-central.de]) – Gedichtzyklus&lt;br /&gt;
* 1828: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wallenrod&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;[[Konrad Wallenrod]]&amp;#039;&amp;#039;) – Versepos&lt;br /&gt;
* 1823–1832: &amp;#039;&amp;#039;Dziady&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;[[Totenfeier (Drama)|Totenfeier]]&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Ahnenfeier&amp;#039;&amp;#039;) – Dramenzyklus&lt;br /&gt;
* 1834: &amp;#039;&amp;#039;Pan Tadeusz czyli ostatni zajazd na Litwie&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;[[Pan Tadeusz]] oder Der letzte Einritt in Litauen. Versepos in 12 Büchern&amp;#039;&amp;#039;, 1955 [später auch unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Pan Tadeusz oder Die letzte Fehde in Litauen&amp;#039;&amp;#039;]) – als polnisches [[Nationalepos]] geltendes Versepos. Das Buch wurde fünfmal ins Deutsche übersetzt, aber im deutschsprachigen Raum kaum gelesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragen Sie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1845: &amp;#039;&amp;#039;L’église officielle et le messianisme. Cours de littérature slave du Collège de France (1842–1843).&amp;#039;&amp;#039; Originaltext in französischer Sprache, nach stenographischen Notizen; Band I: Literatur und Philosophie, Band II: Religion und Politik. Dieses Buch setzte die [[Inquisition#Römische Inquisition|Römische Inquisition]] 1848 auf den [[Index librorum prohibitorum|Index der verbotenen Bücher]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Heinrich Reusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Cohen, Bonn 1885, Band 2, Teilband 1, S. 1187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Museen und Gedenkorte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraków - Pomnik Mickiewicza 01.JPG|mini|hochkant|[[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Krakau)|Mickiewicz-Standbild in Krakau]] vor den Tuchhallen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam Mickiewicz Büste.jpg|mini|hochkant|Büste in Weimar]]&lt;br /&gt;
* Grabstätte Mickiewicz’ in der [[Wawel-Kathedrale]] zu [[Krakau]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in [[Warschau]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Museum und Monument in [[Paris]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Museum in [[Istanbul]]-Beyoglu (früher [[Pera]])&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Haus in [[Nawahrudak]] (Belarus)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Haus in [[Vilnius]] (Litauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Warschau)]]&lt;br /&gt;
* [[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Krakau)]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Gliwice]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Gorzów Wielkopolski]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Posen]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Stettin]]&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Rzeszów]], ältestes erhaltenes Mickiewicz-Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Länder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Vilnius]] (Litauen)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Sankt Petersburg]] (Russland)&lt;br /&gt;
* [[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Lwiw)|Adam-Mickiewicz-Denkmal in Lwiw]] (Ukraine)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Iwano-Frankiwsk]] (Ukraine)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Minsk]] (Belarus)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Nawahrudak]] (Belarus)&lt;br /&gt;
* Adam-Mickiewicz-Denkmal in [[Karlovy Vary]] (Tschechien)&lt;br /&gt;
* [[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Weimar)|Adam-Mickiewicz-Denkmal]] in [[Weimar]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adam Mickiewicz als Namensgeber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Viale Adamo Mickievicz.jpg|mini|Adam-Mickiewicz-Straße in Rom]]&lt;br /&gt;
Heute sind nach Mickiewicz unter anderem die [[Adam-Mickiewicz-Universität Posen]] und das polnische [[Adam-Mickiewicz-Institut]] benannt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die polnische Kultur im Ausland zu vertreten, vergleichbar mit dem deutschen [[Goethe-Institut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 ist der [[Asteroid]] [[(5889) Mickiewicz]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.minorplanetcenter.net/iau/ECS/MPCArchive/1996/MPC_19960503.pdf Minor Planet Circ. 27128]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner sind Straßen nach ihm benannt, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Rom]] und in [[Timișoara]] (Rumänien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 wird vom Komitee &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Dreieck&amp;#039;&amp;#039; alljährlich der Adam-Mickiewicz-Preis für Verdienste um die deutsch-französisch-polnische Zusammenarbeit vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adam Mickiewicz und die Deutschen ==&lt;br /&gt;
Mickiewicz stand unter dem Eindruck der Werke von [[Johann Wolfgang von Goethe]]. Er übersetzte ins Polnische mehrere Gedichte von Goethe, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Kennst du das Land wo die Zitronen blühen&amp;#039;&amp;#039; (Znasz-li ten kraj…).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kuriergalicyjski.com/adam-mickiewicz/ |titel=Adam Mickiewicz |werk=Nowy Kurier Galicyjski |datum=2015-12-22 |sprache=pl |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schaffen von Friedrich Schiller hat Mickiewicz beeinflusst. Schillers Gedicht &amp;#039;&amp;#039;An die Freude&amp;#039;&amp;#039; wurde für ihn eine Anregung seine &amp;#039;&amp;#039;Ode an die Jugend&amp;#039;&amp;#039; (Oda do młodości) zu schreiben. Er hat das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Licht und Wärme&amp;#039;&amp;#039; und die Ballade &amp;#039;&amp;#039;Der Handschuh&amp;#039;&amp;#039; ins Polnische übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kuriergalicyjski.com/adam-mickiewicz/ |titel=Adam Mickiewicz |werk=Nowy Kurier Galicyjski |datum=2015-12-22 |sprache=pl |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1829 wurde Mickiewicz erlaubt Russland zu verlassen. Er reiste mit dem Schiff zuerst nach [[Lübeck]], dann über Hamburg nach Berlin, dort traf er sich mit dem Komponisten [[Carl Friedrich Zelter]]. Weiter führte die Reise nach Dresden und nach Weimar. Am 19. August 1829 wurde der in dieser Zeit noch kaum bekannte Dichter Adam Mickiewicz vom 80-jährigen Johann Wolfgang von Goethe empfangen. Das Treffen kam zustande dank einem Empfehlungsschreiben der berühmten polnischen Klavierspielerin [[Maria Szymanowska]], von ihrer künstlerischen Begabung war Goethe nämlich seit einiger Zeit fasziniert. Die Dichter haben sich auf Französisch unterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Diese Begegnung verarbeitete [[Louis Fürnberg]] in seiner Novelle &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung in Weimar&amp;#039;&amp;#039; (1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weimar reiste Mickiewicz mit seinem Freund Antoni Odyniec nach Bonn, dann nach Italien. Mit den Jahren geriet das Treffen Goethes mit Mickiewicz in Vergessenheit. Erst in den 60. Jahren des 19. Jhs. veröffentlichte Odyniec seine Reisebriefe. Der österreichische Germanist Professor der Jagiellonen-Universität in Krakau Franz Thomas Bratranek hat diese Reisereportagen ins Deutsche übersetzt und im Buch &amp;#039;&amp;#039;Zwei Polen in Weimar&amp;#039;&amp;#039; das historische Treffen Goethes mit Mickiewicz und Odyniec an die breite Öffentlichkeit gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wurde auch Mickiewicz zu einer Anregung für deutsche Künstler. Die ins Deutsche von [[Carl von Blankensee]] übersetzten Balladen (1835) wurden von [[Carl Loewe]] (er war lange Zeit Musikdirektor der Stadt [[Stettin]]) vertont. Es waren folgende Balladen des polnischen Dichters:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mikołaj Szczęsny |Titel=Carl Loewe |Ort=Szczecin |Datum=2007 |Sprache=pl |ISBN=978-83-60816-06-6 |Seiten=144 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der junge Herr und das Mädchen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Panicz i dziewczyna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Woywode&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Czaty&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Budrisse&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trzech Budrysów&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Switesmädchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://setkazpolaka.pl/switezianka-bohaterowie-i-streszczenie/ Świtezianka]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schlüsselblume&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pierwiosnek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Twardowska&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pani     Twardowska&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilia und das Mädchen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wilija, naszych     strumieni rodzica&amp;#039;&amp;#039; z &amp;#039;&amp;#039;Konrada Wallenroda&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mieczysław Jastrun]]: &amp;#039;&amp;#039;Mickiewicz&amp;#039;&amp;#039;. Deutsch von C. Poralla. Verse übertragen von Leo Lasinski. Berlin : [[Rütten &amp;amp; Loening]], 1953&lt;br /&gt;
* Bonifacy Miazek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Mickiewicz. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Bern 1998, ISBN 3-631-32063-9&lt;br /&gt;
* Franciszek Grucza (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Mickiewicz (1798–1855). Ein großer polnischer Dichter&amp;#039;&amp;#039;. (Bibliothek des Wiener Zentrums, 1). Wiener Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, ISBN 83-908795-9-X&lt;br /&gt;
* Eva Mazur-Keblowski, Ulrich Ott (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Mickiewicz und die Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Tagung [[Deutsches Literaturarchiv]]. (Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, 13) Harrassowitz, Wiesbaden 2000, ISBN 3-447-04305-9&lt;br /&gt;
* [[Rolf Fieguth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Mickiewicz. Kontext und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Materialien der Mickiewicz-Konferenz in Freiburg vom 14. – 17. Januar 1998. Universitäts-Verlag, [[Freiburg im Üechtland]] 1999, ISBN 3-7278-1270-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Autor:Adam Mickiewicz|Mickiewicz-Werke|lang=pl}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11873377X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11873377X}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Mickiewicz,+Adam}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|mickiewi}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Adam%20Mickiewicz&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Adam Mickiewicz] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* [http://www.intratext.com/Catalogo/Autori/Aut1069.htm Mickiewiczs Werke]: Text, Konkordanzen und Frequenzliste&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/48/A-Mickiewicz Doris Liebermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Vaterland heißt Freiheit. Idol der polnischen Nation, Vorkämpfer des freien Europa&amp;#039;&amp;#039;] – Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/2005&lt;br /&gt;
* [https://culture.pl/en/artist/adam-mickiewicz Adam Mickiewicz] in Culture.pl&lt;br /&gt;
* [https://poezja.org/wz/Mickiewicz_Adam/ Adam Mickiewicz] bei poezja.org&lt;br /&gt;
* {{HLS|41485|Adam Mickiewicz|Autor=Heinrich Riggenbach|Datum=2009-09-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Lausanne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11873377X|LCCN=n80050378|NDL=00755816|VIAF=64009368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mickiewicz, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adam Mickiewicz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mickiewicz, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mickiewicz, Adam Bernard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Dichter der Romantik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sawossje|Zaosie]] bei [[Nawahradak|Nowogródek]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1855&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstantinopel]], [[Osmanisches Reich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mutti245</name></author>
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