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	<title>Adam Lux - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam_Lux&amp;diff=265619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2025-10-02T19:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AdamLux.jpg|mini|Adam Lux, Grafik von [[François Bonneville]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Lux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1765]] in [[Obernburg am Main]]; † [[4. November]] [[1793]] in [[Paris]]) war ein deutscher Revolutionär und Sympathisant der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adam Lux stammte aus einfachen Verhältnissen, jedoch wurde ihm ein Studium an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] ermöglicht. Bereits mit 18 Jahren promovierte er bei dem Philosophen und Naturrechtler Johann Heinrich Vogt mit einer These über den [[Enthusiasmus]] („De enthusiasmo“).&amp;lt;ref&amp;gt;dies und folgendes: Emanuel Leser in ADB 1884, Günter Christ in NDB 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand eine Anstellung als Hauslehrer bei der großbürgerlichen Mainzer Kaufmannsfamilie Dumont, in die er einheiratete. Das Paar erwarb die historische Donnermühle,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/gnd12409967X.html#ndbcontent Lebenslauf auf &amp;#039;&amp;#039;deutsche-biographie.de&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 5. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; ein landwirtschaftliches Anwesen in dem rechtsrheinischen [[Kostheim]] bei Mainz, bewirtschaftete Acker- und Weinbergsflächen und lebte ein eher zurückgezogenes Leben, sich mit dem Studium vor allem der Schriften [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseaus]] beschäftigend. Er unterhielt jedoch weiterhin Kontakte zur [[Residenzstadt]] Mainz, so mit [[Nicolaus Vogt]], [[Georg von Wedekind (Mediziner)|Georg Christian Gottlieb Wedekind]], [[Johann Georg Reuter]]&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Henner: &amp;#039;&amp;#039;Reuter Johann Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 28 (1889), S. 327–328, [https://www.deutsche-biographie.de/pnd116455357.html?anchor=adb Onlinefassung]&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begeisterte sich für die Ideen der in Frankreich ausbrechenden Revolution und begrüßte den Einmarsch der republikanischen Armee in Mainz am 22. Oktober 1792. Die Revolutionierung von Kostheim mit der Errichtung eines [[Freiheitsbaum]]s war seine erste politische Tätigkeit. Kurz darauf zog die Familie nach Mainz. Er trat dem [[Mainzer Jakobinerklub]] („Gesellschaft der Freunde der Freiheit und Gleichheit“) bei und wurde Mitglied des „Korrespondenzkomitees“,&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Christ, NDB 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; seine zurückhaltende Persönlichkeit strebte jedoch nicht nach einer führenden Rolle. Er wurde am 24. Februar 1793 in den [[Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent|Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent]], die gesetzgebende Körperschaft der nach französischem Vorbild gegründeten [[Mainzer Republik]], gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1793 entsandte der Konvent Adam Lux gemeinsam mit dem Naturforscher und Schriftsteller [[Georg Forster]] und dem Kaufmann Potocki nach Paris, um von französischer Seite die Einwilligung zu dem geplanten Anschluss zu erhalten. Auf ihrer Reise wurden sie von Konventskommissar [[Nicolas Haussmann]] begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Uhlig: Georg Forster. Lebensabenteuer eines gelehrten Weltbürgers (1754–1794). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-36731-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gewünschte Einwilligung erfolgte bereits am 30. März, einen Tag nach ihrer Ankunft. Die Rückreise der Delegation wurde jedoch durch die Einschließung von Mainz durch Truppen der [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalition]] verhindert; die Abgeordneten mussten notgedrungen in Paris bleiben. Die folgende Beschreibung basiert auf dem Bericht seines Freundes [[Johann Georg Kerner]].&amp;lt;ref&amp;gt;In: Kerner (1795). Beide teilen einen ähnlichen politischen Standpunkt. (Andreas Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerner (1770–1812).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Wissenschaft, Frankfurt am Main 2002, 144.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mainzer Delegation traf in Paris zur Zeit des Höhepunktes der Kämpfe zwischen der [[Bergpartei]] und den [[Girondisten]] ein. Bereits in Mainz war Lux mit führenden Girondisten bekannt. Überzeugt, dass nur diese Partei eine auf Gesetz und Ordnung gegründete Freiheit vertrat und überzeugt von der Gefahr, die der Republik und der Freiheit von ihrem Untergang drohte, fasste er im Mai den Entschluss, sich öffentlich in der [[Nationalkonvent|Nationalversammlung]] den Dolch in die Brust zu stoßen; nur der Widerspruch seiner Freunde konnten ihn davon abhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zufall wurde Lux Zeuge der Hinrichtung [[Charlotte Corday]]s am 17. Juli 1793. Tief ergriffen und seinem Gewissen folgend, der Wahrheit und der Bürgerpflicht ein Opfer bringen zu müssen, verfasste er eine Schrift, in der er Corday als Heldin pries. Bereits in einer Schrift vom 13. Juli,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Avis au citoyens Français&amp;#039;&amp;#039; (Emanuel Leser, ADB 1884); Kerner (1795) erwähnt ohne Nennung des Titels „eine zweite Schrift über die [[Aufstand der Pariser Sansculotten vom 31. Mai bis zum 2. Juni 1793|Gegenrevolution vom 31. Mai]]“, die Lux erst kurz nach der „Lobrede“ auf Corday geschrieben hätte. Wahrscheinlich handelt es sich um die gleiche Schrift.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem gleichen Tag, an dem Corday den radikalen [[Jakobiner]] [[Jean Paul Marat|Marat]] ermordete, um – in Kerners Worten – „die Freiheit zu rächen“, hatte er die Bergpartei als Verräter der Republik angegriffen, wohl wissend, dass er mit beiden Schriften sein Schicksal, auf dem Schafott zu sterben, besiegelte. Wie erwartet wurde er verhaftet und vor den Sicherheitsausschuss des Nationalkonvents geführt. Einen Versuch Wedekinds, ihn zu retten, indem er seine Handlung der Liebe für Charlotte Corday zuschrieb, die ihm den Kopf verrückt hätte, wies er unwillig zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Wedekind hatte den Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Journal de la Montagne,&amp;#039;&amp;#039; [[Jean-Charles Laveaux]], veranlasst, dort einen Artikel zugunsten Luxens zu veröffentlichen, in dem dieses behauptet wurde; Lux bestand auf Widerruf, was Laveaux auch tat (Kerner, 1795).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gefängnis wurden seine Ruhe und sein Mut von den Mitgefangenen und, nach Kerner, sogar von den Gefängniswärtern bewundert. Kerner schreibt: „Er bestieg das Schafott wie eine Rednerbühne.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kerner hat der Hinrichtung nicht beigewohnt; sie wurde ihm von einem Bekannten beschrieben (Kerner, 1795)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal dieses deutschen Revolutionärs fand ein literarisches Echo. [[Jean Paul]] schrieb: „Er starb rein und groß zugleich. ... Und kein Deutscher vergesse ihn!“.&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;#039;&amp;#039;Der 17. Julius oder: Charlotte Corday&amp;#039;&amp;#039;. Erstdruck im &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für 1801,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von [[Friedrich von Gentz|Friedrich Gentz]], Jean Paul, [[Johann Heinrich Voß]], Berlin. Verändert aufgenommen in: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Katzenbergers Badereise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jean Paul. Werke in zwölf Bänden,&amp;#039;&amp;#039; [[Norbert Miller]], Hrsg., Hanser, München / Wien 1975, Band 11, S. 77–364. Jean Paul soll sich auf einen Artikel von L. A. Champagneux in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Frankreich&amp;#039;&amp;#039;, 1800, Bd. 3 und Georg Kerners Bericht gestützt haben ([[Adolf Wohlwill]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerner. Ein deutsches Lebensbild aus dem Zeitalter der französischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg/Leipzig 1886, zitiert in: &amp;#039;&amp;#039;Justinus Kerner. Ausgewählte Werke,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von [[Gunter E. Grimm|Gunter Grimm]], Reclam, Stuttgart 1981, S. 479, Anm. 161). Hier zitiert nach [[Günter de Bruyn]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitete und vermehrte Neufassung. S. Fischer, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-10-009644-9, S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit der 200-Jahr-Feier der Französischen Revolution wurde das Fragment eines Bühnenstücks von [[Stefan Zweig]] aufgefunden, das Adam Lux’ Leben in Bildern darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Adam Lux. Zehn Bilder aus dem Leben eines deutschen Revolutionärs&amp;#039;&amp;#039;. Mit Essays von [[Franz Dumont]] und [[Erwin Rotermund]]. Logo Verlag, Obernburg 2003, [https://web.archive.org/web/20180301104136/https://www.tour-literatur.de/rezensionen/zweig_lux.htm Online Rezension von Holger Dauer, TourLiteratur 2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|574|575|Lux, Adam|Günter Christ|12409967X}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hirth (Komparatist)|Friedrich Hirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Lux, der Mainzer Revolutionär.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Bistum Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 5 (1950), S. 494–506.&lt;br /&gt;
* {{ADB|19|724|726|Lux, Adam|[[Emanuel Leser]]|ADB:Lux, Adam}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Kerner]]: Anmerkung zum &amp;#039;&amp;#039;Dritten Brief aus Paris vom 2. März 1795.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerner. Jakobiner und Armenarzt. Reisebriefe, Berichte, Lebenszeugnisse&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Hedwig Voegt]], Rütten und Loening, Berlin (Ost) 1978, S. 96–109. Erstdruck: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Paris&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Klio – Eine Monatsschrift für die französische Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, 3. Heft, Leipzig 1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|12409967X}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12409967X}}&lt;br /&gt;
* Benedikt Erenz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2005/03/KA-Lit_Leben03 Enthusiast der Freiheit].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 03/2005, 13. Jan. 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12409967X|LCCN=nb2016002295|VIAF=47686011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lux, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Miltenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainzer Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in der Französischen Revolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Französische Revolution)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mainzer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lux, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Revolutionär und Sympathisant der Französischen Revolution&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Obernburg am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1793&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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