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	<title>Adam Löhr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:31:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<updated>2025-05-13T20:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Löhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1889]] in [[Schiffweiler|Heiligenwald]]; † [[22. Januar]] [[1938]] in [[Berlin-Lichterfelde]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und im [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersport]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adam Löhr wuchs in Heiligenwald als Sohn einer [[Katholizismus|katholischen]] [[Bergmann]]sfamilie auf. 1909 ging er als [[Gleisbauer|Rottenarbeiter]] zur [[Eisenbahn]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er verwundet wurde, politisierte er sich und trat der Gewerkschaft und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Im Dezember 1920 wurde er Gründungsmitglied des KPD-Ortsvereins in Heiligenwald. Für die KPD saß er im [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]]. Zudem war er als [[Ehrenamtlicher Richter|Schöffe]] beim [[Amtsgericht Ottweiler]] und als Vertrauensmann der Eisenbahner-Gewerkschaft tätig. Sportlich betätigte er sich als [[Ringen|Ringer]] im Arbeiter-Athletenbund. 1930 übernahm er die technische Leitung des Athletenbundes im Saargebiet, der kommunistisch orientiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löhr war ab 1929/30 Mitglied in der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] und in deren „rotem“ &amp;#039;&amp;#039;Verband der Eisenbahner für das Saarland&amp;#039;&amp;#039;. Als offen kommunistisches Gewerkschaftsmitglied wurde er im Dezember 1932 entlassen und verlor damit auch seine Dienstwohnung. Er blieb in Heiligenwald und arbeitete als Vertreter. 1933 wurde er zu sechs Wochen Haft wegen der Teilnahme an einer verbotenen Versammlung verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löhr engagierte sich in der [[Saargebiet|Saarabstimmung]] und war auch als Beisitzer am Abstimmungstag eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.veith-design.de/downloads/blaettsche022010.pdf|titel=Saarabstimmung 1935: Heim ins Reich!|autor=Horst Wilhelm|hrsg=Unser Blättsche (Februar 2010)|zugriff=2020-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses floh er zunächst nach [[Forbach (Moselle)|Forbach]]. Da ihn seine Frau jedoch nicht begleiten wollte, kehrte er zurück. Offiziell gab er einen Rückzug ins Private bekannt. Ob er einer Gruppe von Kommunisten angehörte, die sich auch nach dem Anschluss an das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] zwischen [[Merchweiler]] und Heiligenwald trafen, ist unbekannt. Sicher ist jedoch, dass er zusammen mit einigen Kommunisten verhaftet wurde, nachdem zwischen den beiden Ortschaften eine [[Rote Fahne (Symbol)|Rote Fahne]] gehisst wurde. Seine [[Schutzhaft]] im Saarbrücker [[JVA Saarbrücken|Lerchesflur-Gefängnis]] dauerte drei Monate. Aus Mangel an Beweisen wurde das Verfahren zwar eingestellt, doch Löhr wurde in eine Außenstelle des [[KZ Sachsenhausen]] in [[Berlin-Lichterfelde]] verlegt, wo er am 22. Januar 1938 an einem [[Blutsturz]] verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam Löhr wurde von der Exilpresse als [[Märtyrer]] gefeiert. Im Saarland dagegen wurde sein Tod vor allem als lähmend für den innerdeutschen Widerstand aufgenommen. Am 1. Mai 1938 schmuggelten Widerstandsgruppen aus [[Lothringen]] ein Flugblatt mit einem Porträt Löhrs nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]/[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]|Ort=Bonn|Verlag=[[Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn|Dietz]]|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=161–164}}&lt;br /&gt;
* Jan Christoph Lamontain: Löhr, Adam (1889–1938), in [[Siegfried Mielke]], [[Günter Morsch]], Gewerkschafter in den Konzentrationslagern Oranienburg und Sachsenhausen, Bd. 3. Edition Hentrich, Berlin 2005, ISBN 3-89468-280-9, S. 429 f.&lt;br /&gt;
* Siegfried Mielke, [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat. Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945).&amp;#039;&amp;#039; Metropol-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86331-353-1, S. 293, 562 f. (Kurzbiographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|2895|Löhr Adam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-04-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohr, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Arbeitersport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Löhr, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und im Arbeitersport aktiv&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schiffweiler|Heiligenwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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