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	<title>Adam Hefter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Einfügen Vorlage GCatholic, replaced: * {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bhefter|Artikel=Adam Hefter|Abruf=2016-12-31}} → * {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bhefter|Artikel=Adam Hefter|Abruf=2016-12-31 mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Hefter 1914.png|mini|Adam Hefter 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einheitliche Stellungnahme der Bischöfe Österreichs zur Wahl.jpg|mini|hochkant|[[Feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe|Erklärung zum Anschluss Österreichs 1938]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Hefter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1871]] in Stetten bei [[Prien am Chiemsee]]; † [[9. Januar]] [[1970]] ebenda) war [[Bischof]] von [[Diözese Gurk|Gurk]] in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adam Hefter wurde im Deutschen Reich als Sohn eines Landwirtes geboren. Er besuchte das [[Ignaz-Günther-Gymnasium|Gymnasium in Rosenheim]] und im [[Stift Sankt Peter (Salzburg)|Benediktinerkonvikt St. Peter]] in Salzburg. 1890 trat er in das [[Römisch-katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]] ein, am 22. Juli 1894 wurde er durch Bischof [[Josef Kahn]] zum [[Priesterweihe|Priester geweiht]]. Hefter wirkte zunächst als Seelsorger in [[Bad St. Leonhard im Lavanttal|St. Leonhard im Lavanttal]] und in Kellerberg (Gemeinde [[Weißenstein (Kärnten)|Weißenstein]]). 1896 schickte ihn Bischof Kahn zum Studium der altklassischen Sprachen an die [[Universität Innsbruck]]. Hefter legte die Lehramtsprüfung ab und erwarb 1901 das Doktorat der Philosophie. Seine Lehrtätigkeit in [[St. Paul im Lavanttal]] musste der junge Professor aufgrund eines [[Nervenzusammenbruch]]s bald aufgeben. Ein Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt brachte seine vollkommene Wiederherstellung. Nach einem Jahr kam er an das [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Klosterneuburg|Landesgymnasium nach Klosterneuburg]]. Hier lernte er [[Friedrich Gustav Piffl]], den späteren [[Erzbischof]] von [[Erzdiözese Wien|Wien]], kennen und war auch politisch für [[Karl Lueger]] tätig. 1914 wurde er schließlich an das [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Keimgasse Mödling|Gymnasium in Mödling]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Dezember 1914, während des Ersten Weltkrieges, ernannte ihn Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] zum Bischof von Gurk. Es war die letzte Bischofsernennung in Gurk, die im Sinne des Vertrages von 1535 vom Landesfürsten vorgenommen wurde. Am 6. Februar 1915 wurde Hefter im [[Salzburger Dom]] zum Bischof geweiht und am 14. Februar wurde er im [[Klagenfurter Dom]] inthronisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre seiner Regierungszeit waren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] überschattet, unter dem Kärnten besonders schwer litt, da es zeitweise zu engstem Kriegsgebiet wurde. Mit dem Zusammenbruch der Donaumonarchie und dem Ende des Krieges waren die Kampfhandlungen für Kärnten jedoch noch nicht beendet, nachdem jugoslawische Truppen Teile Südkärntens besetzten und es zu einem [[Kärntner Abwehrkampf|Partisanenkrieg]] kam. Der Bischof war von Teilen seiner Diözese abgeschnitten und intervenierte bei den Bischöfen von [[Liste der Bischöfe von Laibach|Laibach]] und [[Liste der Bischöfe von Lavant|Lavant-Marburg]] um eine Waffenruhe. Hefter setzte für das besetzte Gebiet einen eigenen [[Generalvikar]] ein. Mit der [[Volksabstimmung 1920 in Kärnten|Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920]] waren die Grenzen der Diözese Gurk gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BischofsgruftKlagenfurt.JPG|mini|Gruft der Bischöfe [[Valentin Wiery|Wiery]], Hefter und [[Joseph Köstner|Köstner]]]]&lt;br /&gt;
Hefter hatte sich mit den neuen Machtverhältnissen schnell abgefunden und seine Gläubigen in einem [[Hirtenbrief]] zur Anerkennung der republikanischen Staatsform aufgerufen. Der immer wieder an Nervenkrankheiten leidende Bischof legte dem Papst zu seinem 60. Geburtstag ein Resignationsgesuch vor, dem jedoch nicht stattgegeben wurde. 1934 wurde das alte Privileg des Salzburger Erzbischofs hinsichtlich der Ernennung seines Gurker [[Suffraganbischof]]s außer Kraft gesetzt. Im Jahre 1939 erreichte Bischof Hefter die [[Heiligsprechung]] der zuvor seligen [[Hemma von Gurk]] durch Papst [[Pius XI.]], die seinen Vorgängern nicht gelungen war. Die nationalsozialistische Bewegung fand in Kärnten schon früh fruchtbaren Boden und Bischof Hefter versuchte sich jeder politischen Stellungnahme zu enthalten und lehnte es auch ab, radikal gegen den Nationalsozialismus aufzutreten. Als Bischof [[Alois Hudal|Hudal]] mit seinem umstrittenen Buch „Die Grundlagen des Nationalsozialismus“ einen Brückenschlag zwischen Christentum und Nationalsozialismus versuchte, scheiterte eine Verurteilung des Werkes durch die österreichische Bischofskonferenz am Widerstand des Wiener Erzbischofs [[Theodor Innitzer|Innitzer]] und des Gurker Bischofs. Dies hat Hefter, der aus seiner deutschen Gesinnung nie ein Hehl machte, den Vorwurf eines „Hitlerbischofs“ eingetragen. Verübelt wurde ihm vereinzelt auch, dass er bei [[Adolf Hitler]]s Klagenfurt-Besuch dem Führer die Hand reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1939 dankte Bischof Hefter aus gesundheitlichen Gründen als Gurker [[Oberhirte]] ab und wurde zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Marciana|Marciana]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Er zog sich nach Bayern an seinen Geburtsort Prien am Chiemsee zurück. Die Sommermonate verbrachte er jedoch regelmäßig in Kärnten und kam zur Erholung auf die Flattnitz und an den Längsee. 1944 feierte er sein goldenes Priesterjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. Dezember 1939 bis zu seinem Tod hatte er das Amt eines [[Titularerzbischof]]s von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularerzbistum Maximianopolis in Rhodope|Maximianopolis in Rhodope]]&amp;#039;&amp;#039; inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Januar 1970 verstarb Alt-Bischof Hefter im Alter von 98 Jahren und wurde in der Krypta der Klagenfurter Domkirche beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefter war seit 1910 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[Liste der Mitgliedsverbindungen des ÖCV|KHV Welfia Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe von Gurk. 1824–1979&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aus Forschung und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 22, {{ISSN|0067-0642}}). Verlag des Geschichtsvereins für Kärnten, Klagenfurt 1980.&lt;br /&gt;
* Beilagen zum Amtsblatt der BH Mödling vom 6. Dezember 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141311770}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bhefter|Artikel=Adam Hefter|Abruf=2016-12-31}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|p|10166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Balthasar Kaltner]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Gurk|Bischof von Gurk]]|ZEIT=1914–1939|NACHFOLGER=[[Andreas Rohracher]]}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe von Gurk-Klagenfurt (seit 1787)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141311770|VIAF=120909827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hefter, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularerzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hefter, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer römisch-katholischer Bischof von Gurk (1914–1939)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Stetten bei [[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Stetten bei [[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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