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	<title>Adam Harasiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam_Harasiewicz&amp;diff=2477893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Einzelnachweis benannt</title>
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		<updated>2025-03-23T22:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis benannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Harasiewicz (cropped).jpg|mini|hochkant|Adam Harasiewicz (1963)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Harasiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1932]] in [[Chodzież]] bei [[Posen]]) ist ein polnischer [[Pianist]] und zählt zu den großen [[Frédéric Chopin|Chopin]]-Interpreten des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aufgewachsen ist er in Rzeszów. Er begann im Alter von 10 Jahren mit dem Musikunterricht und spielte zunächst [[Geige|Violine]], ein Jahr später [[Klavier]]. 1947 gewann er den ersten Preis für Nachwuchskünstler in [[Rzeszów]], damals Schüler von Kazimierz Mirski und Janina Illasiewicz-Stojałowska, einer Schülerin von [[Ignaz Friedman]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://chopin.nifc.pl/en/chopin/osoba/4411_friedman_ignacy |titel=Narodowy Instytut Fryderyka Chopina |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welche er als seine wichtigste Lehrerin erachtete. Als Siebzehnjähriger stellte er sich zum ersten Mal dem [[Internationaler Chopin-Wettbewerb|Internationalen Chopin-Wettbewerb]] in Warschau, erlangte jedoch keinen Preis. Von 1950 bis 1956 studierte er bei [[Zbigniew Drzewiecki]] an der [[Musikakademie Krakau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 trat er ein zweites Mal beim Warschauer Chopin-Wettbewerb an, dem seinerzeit bedeutendsten Klavierwettbewerb der Welt, setzte sich gegen [[Vladimir Ashkenazy]] und [[Bernard Ringeissen]] durch und gewann den ersten Preis mit Goldmedaille. Anschließend verfeinerte er seine Interpretationen bei [[Arturo Benedetti Michelangeli]] in Italien, welcher zuvor als Jurymitglied im Chopin-Wettbewerb 1955 in Warschau weilte. Der Chopin-Wettbewerb 1955 war insbesondere gekennzeichnet durch die Anwesenheit der belgischen Königin [[Elisabeth Gabriele in Bayern]], einer großen Kunstmäzenin, welche für die frühen Jahre Harasiewicz&amp;#039; von großer Bedeutung sein sollte und welche ihn zu zahlreichen Konzerten in den Benelux-Ländern einlud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde ihm in London die [[Harriet Cohen International Music Award]] als bester Interpret des Jahres verliehen. Aufsehen erregten seine Auftritte im Rahmen der Weltausstellung in Brüssel 1958. 1960 wurde er mit der Goldmedaille der Paderewski-Stiftung in New York ausgezeichnet. Im selben Jahr, in welchem sich Chopins Geburtstag zum 150. Mal jährte, spielte er als offizielles Eröffnungskonzert des Chopin-Jahres die beiden Klavierkonzerte von Chopin mit dem [[New York Philharmonic Orchestra]] unter [[Stanisław Skrowaczewski]] im Sitz der UNO. Er spielte mit vielen wichtigen Orchestern, wie den Wiener Symphonikern, dem Mozarteum-Orchester, der Warschauer Nationalphilharmonie, dem Concergebow Amsterdam, und arbeitete mit bedeutenden Dirigenten zusammen, wie Bernhard Haitink, Malcolm Sargent, [[Heinrich Hollreiser]], [[Fabio Luisi]], Jan Krenz, Zdzisław Góryzński, Günter Lehmann und [[Kazimierz Kord]]. Im Wiener Musikverein trat er zwischen 1955 und 1989 insgesamt 19 mal auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=IDL |url=https://www.musikverein.at/en/archiv/concert-archive/ |titel=Concert Archive |datum=2024-11-19 |sprache=en-US |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde Harasiewicz durch seine Einspielungen fast sämtlicher Klavierwerke Chopins für das Label [[Philips]] in den Jahren 1958 bis 1972, die 2007 für [[Decca Records]] in einer 10 CDs umfassenden Box neu aufgelegt wurden. Diese Einspielungen wurde mit dem [[Grand Prix du Disque]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harasiewicz wird hauptsächlich mit dem Werk Frédéric Chopins in Verbindung gebracht, jedoch umfasst seine Diskographie auch Aufnahmen mit Werken von Franz Liszt (Ungarische Rhapsodien VI und XII, Mephistowalzer Nr. 1) und Johannes Brahms (Paganini-Variationen Heft I und II), und er brachte Werke seines Landsmannes [[Karol Szymanowski]] zur Aufführung. Konzertiert hat er unter anderem in Österreich, Jugoslawien, der ČSSR, Belgien, Luxemburg, Deutschland, England, Sowjetunion/Russland, Italien, USA, Japan, Bulgarien, Rumänien, Türkei, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Mexiko, Vietnam und Iran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1980er Jahre wurden seine öffentlichen Auftritte zunehmend seltener. 1997 spielte er an zwei Abenden im Palau de la Música Catalana sämtliche Chopin-Mazurken. Vereinzelte CD-Einspielungen, zuletzt 2010 mit sämtlichen Mazurken Chopins und der h-Moll-Sonate, zeugen jedoch davon, dass sich Harasiewicz auch im 21. Jahrhundert als wichtiger Chopin-Interpreten manifestiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Jury (Wettbewerb)|Juror]] beim [[Internationaler Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni|Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni]] in [[Bozen]] (1984), beim [[Pilar Bayona López de Ansó|Pilar Bayona]]-Wettbewerb in [[Saragossa]] (1987), beim &amp;#039;&amp;#039;Casagrande-Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039; in [[Terni]] (1989) und beim Chopin-Wettbewerb in Warschau (1995, 2000, 2005, 2010, 2015, 2021). Er trat nie offiziell als Lehrer in Erscheinung, gab aber Meisterkurse, etwa im Rahmen des Klavier-Festival Ruhr, in Iserlohn, und mehrfach in Österreich (Karthaus Gaming) und Italien. Zahlreiche Pianisten wurden durch ihn im Rahmen von Meisterkursen und privaten Konsultationen in die Chopin-Interpretation eingeführt, unter anderem [[Ingolf Wunder]] (Gewinner des 2. Preises im Chopin-Wettbewerb 2010),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ingolfwunder.com/biography/ |titel=Biography |werk=Ingolf Wunder |sprache=en-US |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fabio Luisi]], Jean-Baptiste Müller, [[Stephan Kaller]], Nikolaj Leo Strauss&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lugart.ch/about-me |titel=Nikolaj Leo Strauss {{!}} pianist {{!}} About |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Peter Barcaba]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in Salzburg und Warschau und widmet sich neben der Musik auch der Kunstmalerei. Die Stiftung Fundacja Pianistyki Polskiej widmete ihm 2024 zum 5. Mal einen nationalen Klavierwettbewerb, der seinen Namen trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fundacjapianistykipolskiej.pl/konkurs-harasiewicza-iv-edycja-2 |titel=Konkurs harasiewicza v edycja |sprache=pl |abruf=2025-03-22 | hrsg=fundacjapianistykipolskiej.pl }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingo Harden]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Harasiewicz&amp;#039;&amp;#039;. In: Ingo Harden, Gregor Willmes: &amp;#039;&amp;#039;Pianistenprofile: 600 Interpreten: ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, Kassel 2008, ISBN 978-3-7618-1616-5, S. 293–295.&lt;br /&gt;
* Alain Pâris: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Musik im 20. Jahrhundert: Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte, völlig überarbeitete Auflage, dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1, S. 336.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131526782}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=CG6DSoJffAQ Chopin-Etüde a-moll op. 25 Nr. 11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131526782|LCCN=n82056803|VIAF=115595402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harasiewicz, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rzeszów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harasiewicz, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chodzież]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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