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	<title>Adam Friedrich Oeser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Geisler: /* Werk */ Link</title>
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		<updated>2026-03-02T13:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Friedrich Oeser (Lauer).jpg|mini|hochkant|Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, [[Gleimhaus]] Halberstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1717]] in [[Bratislava|Pressburg]], [[Königreich Ungarn]]; † [[18. März]] [[1799]] in [[Leipzig]], [[Königreich Sachsen]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Bildhauer]] und [[Buchillustration|Buchillustrator]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Robert Mandelkow]], [[Bodo Morawe]]: &amp;#039;&amp;#039;Goethes Briefe. Hamburger Ausgabe in vier Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Briefe der Jahre 1764–1786.&amp;#039;&amp;#039; [[Christian Wegner]] Verlag, Hamburg 1962, S. 554.&amp;lt;/ref&amp;gt; der vor allem in [[Dresden]] und Leipzig wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait of Adam Friedrich Oeser mg 0107.jpg|mini|hochkant|links|Adam Friedrich Oeser. Ölgemälde von [[Anton Graff]] ([[Musée des Beaux-Arts de Strasbourg]])]]&lt;br /&gt;
Oeser ging nach einer zweijährigen Lehre in [[Bratislava|Pressburg]] bei dem Maler E.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;Kamauf (1696–1749) 1730 nach [[Wien]], wo er bis 1739 bei [[Jacob van Schuppen]] in der Lehre war. Er lernte von 1733 bis 1735 auch in Pressburg bei dem Bildhauer und Medailleur [[Georg Raphael Donner]] (1693–1741) und ging 1739 in das zweite Zentrum der [[Barock]]kultur Dresden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962&amp;quot; /&amp;gt; in dem er seine Ausbildung abschloss und bis 1756 als Maler arbeitete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jahrhundertausstellung 1906 KatNr. 1261.jpg|mini|Adam Friedrich Oeser: Bildnis der Kinder des Künstlers (links Wilhelmine, rechts Friederike, im Hintergrund Johann Friedrich Ludwig, vorn Karl), Dresden, Gemäldegalerie Alter Meister&amp;lt;ref&amp;gt;Heute in Dresden, Gemäldegalerie Alter Meister Inv. 2158 ([https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/357980 Eintrag in der Datenbank des Museums]).&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.&amp;amp;nbsp;November 1745 heiratete er Rosine Elisabeth Hohburg († 22. September 1794). Von den acht Kindern des Ehepaares erreichten nur vier das Erwachsenenalter. Dies waren [[Friederike Oeser|Friederike Elisabeth Oeser]] (1748–1829), Jugendfreundin [[Goethe|Goethes]], [[Johann Friedrich Ludwig Oeser]] (1751–1791), der Maler wurde, [[Wilhelmine Oeser]] (1755–1813), verheiratet mit [[Christian Gottlieb Geyser]], und Karl Oeser (1756-vor 1791), Fecht- und Zeichenlehrer an der Ritterakademie in Sankt Petersburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 zog [[Johann Joachim Winckelmann]] vom [[Schloss Nöthnitz]] bei Dresden zu Oeser in die Königstraße, um bei ihm das Zeichnen zu lernen.&lt;br /&gt;
[[Datei:PleissenburgLeipzigSBlattner.jpg|mini|Pleißenburg in Leipzig. Kolorierter Stich von S.&amp;amp;nbsp;Blattner. In ihren Räumen befand sich die 1764 neu gegründete Kunstakademie, in der Goethe unter Oesers Leitung Zeichenunterricht nahm.]]&lt;br /&gt;
Oeser wirkte ab 1759 in Leipzig. Am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 1764 wurde er erster Direktor der neu gegründeten Leipziger [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Zeichenakademie]]. Wenige Tage später am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 1764 wurde er zum kurfürstlich-sächsischen Hofmaler ernannt und im selben Jahr Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Ökonomische Sozietät|Leipziger Ökonomischen Societät]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dritte Anzeige von der Leipziger ökonomischen Societät.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Intelligenz-Blatt&amp;#039;&amp;#039; 1765, „Beylage zu dem 22. Stück“, [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=AycoAAAAYAAJ&amp;amp;pg=187 S. 187].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Amt als Akademiedirektor führte er über einen Zeitraum von 35 Jahren bis zu seinem Tode aus. Am Ende seiner Amtszeit hinterließ Oeser eine anerkannte Kunstakademie, die sich auch weiterhin stabil entwickelte bis in die Gegenwart hinein als [[Hochschule für Grafik und Buchkunst]] (HGB). Besonders markant war auch die Entwicklungsperiode der Akademie nach der [[Reichsgründung]] von 1871 unter dem Direktorat von [[Ludwig Nieper]], in die ein Neubau in der Wächterstraße 11 fällt, der heute als Sitz der HGB dient. Außerdem wirkte Nieper 1875 in Personalunion als [[Schulleitung|Gründungsdirektor]] der „[[Städtische Gewerbeschule Leipzig|Städtischen Gewerbeschule Leipzig]]“, deren Schulneubau unter seinem Direktorat unmittelbar daneben in der Wächterstraße 13 errichtet wurde und heute von der [[Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur]] genutzt wird ([[Norbert Wiener|Wiener-Bau]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Oesers Landhaus.jpg|mini|Oesers Sommeraufenthalt in Dölitz]]&lt;br /&gt;
Von 1765 bis 1768 zählte zu Oesers Schülern der Student [[Johann Wolfgang von Goethe|Johann Wolfgang Goethe]], für den der freundschaftliche Verkehr mit dem Lehrer und dessen Familie prägend werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962&amp;quot; /&amp;gt; Oeser hielt sich in den Sommern 1760 bis 1770 in einem gemieteten Landhaus in [[Dölitz]] südlich von Leipzig auf, wo ihn Goethe auch besuchte. Goethe schloss mit Oesers Tochter Friederike Elisabeth (1748–1829)&amp;lt;ref&amp;gt;Mandelkow, Morawe 1962, S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1765 eine Freundschaft, die sich auch nach seinen Leipziger Jahren noch eine Weile im Briefwechsel erhielt. Oeser blieb auch selbst mit Goethe bis zu dessen Aufbruch nach Straßburg durch Briefe in Kontakt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselwirkend mit neuen Leipziger Besuchen Goethes unterstützte Oeser später an dem neuen Wirkungsfeld des Dichters in [[Weimar]], wo Oeser bei Hofe eingeführt wurde, tatkräftig künstlerische Arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962b&amp;quot;&amp;gt;Mandelkow, Morawe 1962, S. 556.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Freundschaft zwischen Oeser und Goethe währte lebenslang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 wurde Oeser in die Leipziger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva zu den drei Palmen]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, 1776 erfolgte seine Aufnahme in die Leipziger Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;[[Balduin zur Linde]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LeipzigNikolaikirch-Detail2.JPG|mini|hochkant|Grabplatte Oesers an der Nikolaikirche Leipzig]]&lt;br /&gt;
1799 starb Oeser im Alter von 82&amp;amp;nbsp;Jahren in Leipzig. Er fand seine vorläufige Ruhestätte auf dem [[Alter Johannisfriedhof|Alten Johannisfriedhof]] in einer Familiengruft in der vierten Abteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=SnZCAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Der%20Friedhof%20zu%20Leipzig&amp;amp;pg=PA2#v=onepage&amp;amp;q=oeser&amp;amp;f=false „Der Friedhof zu Leipzig ...“, S. 122, Adam Friedrich Oeser, Gattin und Tochter] bei Google Books&amp;lt;/ref&amp;gt; 1867 wurde er exhumiert und auf den [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]] umgebettet. Nach Aufhebung dieses Friedhofs wurde seine Grabplatte in die östliche Außenwand der [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirche]] eingelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/oeserafbild__kunst_85.html Die Grabplatte von Adam Friedrich Oeser]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20090908435MDR Leipzig Gohliser Schlößchen.jpg|mini|Gohliser Schlösschen, Deckengemälde „Lebensweg der Psyche“ von A. F. Oeser, vollendet 1779]]&lt;br /&gt;
Oeser folgte in seinen Auftragsarbeiten zunächst dem herrschenden barocken Stil, strebte selbst aber einem neuen [[Klassizismus|klassizistischen]] Hochbild zu, das er mit Winckelmann, von den Werken des [[Antike|klassischen Altertums]] ausgehend, in &amp;#039;&amp;#039;edler Einfalt, stiller Größe&amp;#039;&amp;#039; festmachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandelkow-Morawe1962&amp;quot; /&amp;gt; Er bildete aber nicht eigentlich systematisch eine Lehre aus, war vor allem als praktischer Vermittler und Mitpräger des Neuen und in der Zeit Liegenden stark und regte namentlich bei dem jungen Goethe die Abkehr vom enzyklopädischen Ideal der [[Aufklärung]] und erste Keime des späteren [[Geniekult]]s an:&amp;lt;ref&amp;gt;Mandelkow, Morawe 1962, S. 554–556.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Gehen Sie zu den ersten besten Wappen-Steinschneider, und sehen Sie ihm eine Stunde arbeiten, so werden Sie die Plinischen Worte beßer treffen und den Sinn derselben richtiger erklähren. Ich wette Sie gerathen über Christen, Leßing und Klotzen in ein so gesundes Lachen, daß Sie vollkommen genesen.|Autor=Adam Friedrich Oeser|Quelle=An den in Frankfurt sich kurierenden Goethe über eine Stelle bei [[Plinius der Ältere|Plinius]], die [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing]] falsch ausgelegt hatte, am 25.&amp;amp;nbsp;November 1768.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Mandelkow, Morawe 1962, S. 555, 562–563&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oeser stammen unter anderem&lt;br /&gt;
* die Ausmalung des Festsaales im [[Gohliser Schlösschen]] und&lt;br /&gt;
* der Nikolaikirche [[Johann Carl Friedrich Dauthe]]s sowie&lt;br /&gt;
* das Denkmal für den letzten Kurfürsten und ersten König von Sachsen [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August III./I.]] in Leipzig, das gleichfalls in Zusammenarbeit mit Dauthe entstand.&lt;br /&gt;
Weitere von Oeser stammende Denkmale sind&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Christian Fürchtegott Gellert|Gellert]]-Denkmal&amp;#039;&amp;#039; (1774) im Schillerpark, Leipzig,&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Georg Sulzer|Sulzer]]-Gellert-Denkmal&amp;#039;&amp;#039; (1781) am [[Gohliser Schlösschen]],&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Caroline Mathilde|Mathilden]]-Denkmal&amp;#039;&amp;#039; (1784) im [[Französischer Garten (Celle)|Französischen Garten]], [[Celle]],&lt;br /&gt;
* der [[Gedenkstein für Prinz Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel (Weimar)|Gedenkstein für Prinz Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel]] zu Ehren des ertrunkenen Herzogs [[Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel]] (1785) im [[Schloss Tiefurt|Tiefurter Park]] nahe [[Weimar]].&lt;br /&gt;
Er gestaltete außerdem den&lt;br /&gt;
* Konzertsaal des Gewandhauses (1781),&lt;br /&gt;
* das Comödienhaus auf der Rannischen Bastei (auch: [[Altes Theater (Leipzig)|Altes Theater]], 1781) und&lt;br /&gt;
* das Haus des Bürgermeisters [[Carl Wilhelm Müller]] in der [[Johannisgasse (Leipzig)|Johannisgasse]] (1780) mit Plafondmalereien aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Riedel |Titel=Stadtlexikon Leipzig von A bis Z |Hrsg=Pro Leipzig |Auflage=2 |Ort=Leipzig |Datum=2012 |ISBN=978-3-936508031 |Seiten=444}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der 1766 von ihm gefertigte Theatervorhang für das Comödienhaus gilt als herausragendes Beispiel für seine Allegorienkunst und war über die Stadtgrenzen Leipzigs hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag von Robert Murray Keith d. J. lieferte Oeser 1776 den Entwurf für das Denkmal des preußischen Generalfeldmarschalls [[James Keith]] in der Kirche von [[Hochkirch]], für das der Theologe und Philologe [[Johann August Ernesti]] eine allegorische Inschrift erstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. https://de.wikisource.org/wiki/Seite:Album_der_Ritterg%C3%BCter_und_Schl%C3%B6sser_im_K%C3%B6nigreiche_Sachsen_III.djvu/178&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Illusionsmalerei]] im Treppenhaus sowie Deckenmalerei im Kaisersaal des [[Schloss Dahlen|Schlosses Dahlen]] sind 1973 nach einem Brand und dem darauf folgenden Einsturz der Decken des Schlosses verlorengegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Spukschloss in Sachsen. In Dahlen bewahrt man eine Ruine vor dem Verfall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 29. August 2011, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oeser befasste sich auch mit Dingen des Alltags. Er entwarf Tische, Stühle, Bilderrahmen sowie Schreibsekretäre und lieferte Entwürfe an die [[Zöblitzer Serpentin|Serpentindreher]] in [[Zöblitz]]. Er bezog Handwerker in seinen Unterricht ein, um das gestalterische Niveau der Gebrauchsgegenstände zu erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Hüttel: &amp;#039;&amp;#039;Schönheit für alle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung|LVZ]]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Februar 2017, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Leipzig tragen seit 1895 eine Straße in [[Schleußig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gina Klank, Gernot Griebsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Leipziger Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3-930433-09-5, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die 70.&amp;amp;nbsp;Schule (Grundschule) im Leipziger Stadtteil [[Eutritzsch]] den Namen Oesers. Außerdem erinnert eine Gedenktafel an der heutigen [[Hochschule für Grafik und Buchkunst]] an ihn. In Dresden ist in der Königstraße&amp;amp;nbsp;10 an seinem alten Wohnhaus eine Plakette in Gedenken an ihn und Winckelmann angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie: Oeser und seine Kinder; Werke in Auswahl ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
AdamFriedrichOeserBuesteVonKlauerS71.jpg|Oeser-Büste von [[Martin Gottlieb Klauer]]&lt;br /&gt;
Adam Friedrich Oeser 500x733.jpg|Oeser um 1750. Kupferstich von 1819 nach einer Radierung von 1750&lt;br /&gt;
KinderAdamFriedrichOeser1717-1799Oeser1766.jpg|Oesers Kinder. Gemälde Oesers von 1766&lt;br /&gt;
Goethe Leipzig Oeser.jpg|Friederike Oeser, Relief am [[Goethedenkmal (Leipzig)|Leipziger Goethedenkmal]]&lt;br /&gt;
Friederike Oeser.jpg|Friederike Oeser&lt;br /&gt;
Ewald Christian von Kleist Denkmal (Oeser) - 1.jpg|Denkmal [[Ewald Christian von Kleist]] (1761)&lt;br /&gt;
Ewald Christian von Kleist Denkmal (Oeser) - 2.jpg|Denkmal „Von [[Ewald Christian von Kleist|Kleist]] ward ich geliebet“ (1761)&lt;br /&gt;
Leipzig Nikolaikirche Eingangshalle Deckengemälde.jpg|Deckengemälde in der Nikolaikirche&lt;br /&gt;
Gohliser Schlösschen (Leipzig-Gohlis) Denkmal.jpg|[[Johann Georg Sulzer|Sulzer]]-[[Christian Fürchtegott Gellert|Gellert]]-Denkmal, [[Gohliser Schlösschen]], Leipzig&lt;br /&gt;
Caroline Mathilde Denkmal (2).JPG|[[Caroline Mathilde]]–Denkmal in Celle&lt;br /&gt;
DenkmalFuerHerzogLeopoldVonBraunschweigImTiefurterParkS63.jpg|Denkmal für Leopold von Braunschweig, Tiefurt&lt;br /&gt;
Gellert-Denkmal Leipzig (Vorderseite).jpg|Gellert-Denkmal, Leipzig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherren von Racknitz|Joseph Friedrich (Freiherr zu) Racknitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Skizze einer Geschichte der Künste besonders der Malerei in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Waltersche Hofbuchhandlung, Dresden, 1811, S. 71 ff. ([http://digital.slub-dresden.de/id394897382 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Robert Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die zeichnenden Künste mit besonderer Beziehung auf Kupferstecher und Holzschneidekunst&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3, Leipzig: Weigel, 1857, S. 120 ff. ([http://books.google.de/books?id=XJk-AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA120#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books])&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Oeser, Adam Friedrich|21|16|18|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|468|469|Oeser, Adam Friedrich|[[Joseph Eduard Wessely]]|ADB:Oeser, Adam Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Oehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser, Goethes Lehrer, als Buchillustrator.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Aloys Ruppel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gutenberg Festschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens des Gutenbergmuseums in Mainz&amp;#039;&amp;#039;. Gutenberggesellschaft, Mainz 1925, S. 214–223.&lt;br /&gt;
* [[Karl Benyovszky]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser, der Zeichenlehrer Goethes. Auf Grund unveröffentlichter Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Thomas, Leipzig 1930.&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser. Der Vorläufer des Klassizismus.&amp;#039;&amp;#039; Köhler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1950&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|457|485|Oeser, Adam Friedrich|Timo John, Andreas Stolzenburg|118786792}}&lt;br /&gt;
* Michael Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser. Theorie und Praxis in der Kunst zwischen Aufklärung und Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;, Weimar: VDG 1999, ISBN 978-3-95899-096-8, {{DOI|10.1466/20061109.25}}.&lt;br /&gt;
* [[Timo John]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser (1717–1799). Studie über einen Künstler der Empfindsamkeit.&amp;#039;&amp;#039; (Zugl.: Halle, Univ., Dissertation, 1999), Beucha: Sax-Verlag 2001, ISBN 3-934544-17-7 ([http://www.goethezeitportal.de/digitale-bibliothek/forschungsbeitraege/autoren-kuenstler-denker/oeser-adam-friedrich/john-oeser.html online]; mit zeitgenössischen Abbildungen des Gellert-Denkmals Leipzig [S. 151] und des Sulzer-Gellert-Denkmals Leipzig [S. 153])&lt;br /&gt;
* Christoph Johannes Oeser: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Oeser aus Crottendorf im Erzgebirge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 44, S. 107–117, Neustadt a. d. Aisch 2004, ISBN 3-7686-3079-X&lt;br /&gt;
* Lothar Hiersemann: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser – Erster Direktor der Leipziger Kunstakademie.&amp;#039;&amp;#039; In: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Der Rektor [[Hubertus Milke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Technikerporträts.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Bindung Gebr. Klingenberg Buchkunst, Leipzig 2007.&lt;br /&gt;
* Lothar Hiersemann: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Nieper – Maler, Holzschneider und erster Direktor der Städtischen Gewerbeschule Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; In: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Der Rektor [[Hubertus Milke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Technikerporträts.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Bindung Gebr. Klingenberg Buchkunst, Leipzig 2007.&lt;br /&gt;
* Richard Hüttel: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelium des Schönen. Zeichnungen von Adam Friedrich Oeser (1717–1799).&amp;#039;&amp;#039; Firmer Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7774-4145-0.&lt;br /&gt;
* [[Gerd-Helge Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser. Götterhimmel und Idylle. Zum 300. Geburtstag des Künstlers.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86732-267-6.&lt;br /&gt;
* Gerd-Helge Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adam Friedrich Oeser 1717–1799. Beiträge des 3. Internationalen Wolkenburger Symposiums zur Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2019, ISBN 978-3-86732-332-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118786792}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|oeser-adam-friedrich}}&lt;br /&gt;
* [http://www.textlog.de/18586.html &amp;#039;&amp;#039;Gellerts Monument von Oeser&amp;#039;&amp;#039;], Gedicht von [[Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
* [https://online-sammlung.hamburger-kunsthalle.de/en/objekt/HK-268/adam-friedrich-oeser?term=Anton%20Graff&amp;amp;position=3 Sammlung Online Hamburger Kunsthalle &amp;#039;&amp;#039;Anton Graff: Adam Friedrich Oeser&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118786792|LCCN=n/82/50649|VIAF=74126113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oeser, Adam Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (HGB Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1717]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oeser, Adam Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1717&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pressburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1799&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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