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	<title>Adam Franz Lennig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:13:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-11-29T05:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Franz Lennig.jpg|mini|Adam Franz Lennig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Franz Lennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1803]] in [[Mainz]], [[Großherzogtum Hessen]]; † [[22. November]] [[1866]] ebenda) war ein [[Deutscher Bund|deutscher]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Theologe]]. Er war [[Generalvikar]] und [[Domdekan]] des [[Bistum Mainz|Bistums Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicolaus Lennig Mainz IMG 2001.jpg|mini|hochkant|links|Der Vater auf einem Gemälde von [[Johann Kaspar Schneider]] (1815)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kathariana Lennig geb. Mentzler Mainz IMG 2000.jpg|mini|hochkant|Die Mutter auf einem Gemälde von Johann Kaspar Schneider (1805?)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Revers Nicolaus Lennig IMG 2007.jpg|mini|hochkant|links|Angaben auf dem Revers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Revers Katharina Lennig geb. Metzler Mainz IMG 1979.jpg|mini|hochkant|Angaben auf dem Revers]]&lt;br /&gt;
Die Eltern von Adam Franz Lennig waren der Mainzer Handelsmann Nikolaus Lennig und dessen Ehefrau Maria Katharina Elisabetha, geborene Mentzler. Sein älterer Bruder [[Friedrich Lennig]] war ein hochgebildeter Schriftsteller, Übersetzer und [[Dialektdichter]] der [[Hessischer Dialekt|Mainzer und rheinhessischen Mundart]]. Er beherrschte die alten Sprachen, zudem Französisch, Italienisch und Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekannten Nachkommen zählen die Brüder Moufang ([[Nicola Moufang]], [[Eugen Moufang]], [[Franz Moufang]], [[Wilhelm Moufang]]) und der Musiker [[David Moufang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Adam Franz Lennig besuchte in Mainz das [[Rabanus-Maurus-Gymnasium]]. Seine Eltern gaben ihn als Zwölfjährigen in die erzieherische Obhut des Ex-[[Jesuit]]en [[Laurentius Doller]] nach [[Bruchsal]] und später zum Besuch des [[Bischöfliches Willigis-Gymnasium|bischöflichen Gymnasiums]] nach Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er für eine [[Weihesakrament|Weihe]] zu jung war, ermöglichten ihm seine Eltern einen Studienaufenthalt in Paris (1824–1826), um bei [[Antoine-Isaac Silvestre de Sacy|Antoine Isaac Baron Silvestre de Sacy]] orientalische Sprachen zu erlernen, Silvestre de Sacy gilt als Begründer der modernen [[Arabistik]]. 1827 war es Lennig möglich, seine theologischen Studien in [[Rom]] fortzuführen. Am 22. September 1827, im Alter von 23 Jahren, empfing Adam Franz Lennig in Rom die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disput 1830 ===&lt;br /&gt;
Lennig kehrte zurück in seine Vaterstadt Mainz. Er wirkte dort als [[Geistlicher]], wurde 1828 zum Professor der Geschichte am bischöflichen Seminar und war bestrebt, auch politische Ziele zu verwirklichen. Lennig war ein [[ultramontan]] denkender Theologe, was bedeutete, dass er ein entschiedener Verfechter der Rechte der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] und der absoluten Autorität des [[Papst]]es war. Die Regierung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] hatte schon seit längerer Zeit versucht, auf die inneren kirchlichen Angelegenheiten Einfluss zu nehmen. Am 30. Januar 1830 verabschiedete sie 39 Artikel über die kirchliche Verwaltung. Lennig leitete die Artikel an den Vatikan weiter, der mit einer [[Protestnote]] reagierte. [[Joseph Vitus Burg]], der [[Bistum Mainz|Bischof von Mainz]], verteidigte jedoch die 39 Artikel. Daraufhin verließ Lennig Mainz und ging nach Bonn. Dort hörte er Vorlesungen von [[Johann Michael Sailer]], [[Karl Joseph Hieronymus Windischmann]] und [[Heinrich Klee (Theologe)|Heinrich Klee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom mollerkuppel 1868.jpg|mini|Der Mainzer Dom 1868 mit der 1828 errichteten Kuppel von [[Georg Moller]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrstellen ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1832 trat Adam Franz Lennig eine Pfarrstelle in Gaulsheim, heute ein Stadtteil von [[Bingen am Rhein]] an, obwohl ihn ein Angebot erreicht hatte, den [[Lehrstuhl]] für Theologie und [[Exegese]] in Mainz zu übernehmen. 1839 wurde Lennig Pfarrer von [[Seligenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Mainz und Tod ===&lt;br /&gt;
Unter [[Peter Leopold Kaiser]], Bischof von Mainz, wurde Adam Franz Lennig im Juni 1845 in das [[Mainzer Domkapitel]] aufgenommen. Am 23. März 1848 rief Lennig den [[Piusvereine|Piusverein für religiöse Freiheit]] ins Leben. Bischof [[Emanuel Ketteler]] ernannte ihn am 11. November 1852 zum Generalvikar und am 28. Februar 1856 zum [[Domdekan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 1866 fand Adam Franz Lennig seine letzte Ruhe auf dem [[Mainzer Hauptfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Bücher&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Brück (Bischof)|Heinrich Brück]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Franz Lennig. Generalvicar und Domdekan von Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kirchheim, Mainz 1870.&lt;br /&gt;
* Otto Pfülf: &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Emmanuel von Ketteler|Bischof von Ketteler]]. Eine geschichtliche Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kirchheim, Mainz 1899 (3 Bde., passim).&lt;br /&gt;
* Anton Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Adam Franz Lennig. Domdekan und Generalvikar von Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Volksvereins-Verlag, Mönchen-Gladbach 1914.&lt;br /&gt;
* Klaus Schlupp: &amp;#039;&amp;#039;Schule, Kirche und Staat im 19. Jahrhundert. Die katholische Volksschule im Bistum Mainz und Großherzogtum Hessen-Darmstadt 1830–1877.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bautz, Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-316-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Lexikonartikel&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|261|262|Lennig, Adam Franz|Heinrich Reusch|ADB:Lennig, Adam Franz}}&lt;br /&gt;
* {{CE|https://www.newadvent.org/cathen/09150b.htm|Adam Franz Lennig|Autor=Francis Mershman|Band=9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Aufsätze&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Katholik. Zeitschrift für katholisches Wissen und kirchliches Leben&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 47 (1867), H. 1, S. 257.&lt;br /&gt;
* Joseph May: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Generalversammlung der Katholiken Deutschlands (1848–1902). Festschrift zur 50. Generalversammlung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bachem, Köln 1904, S. 22, 26, 33.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Lenhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mainzer Domherr A. F. Lennig an den Straßburger Bischof [[Andreas Räß|Andreas Raeß]] über die gescheiterte Mainzer Bischofskandidatur des Gießener Universitätsprofessors Dr. Leopold Schmid.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 11 (1959), S. 264–279.&lt;br /&gt;
* Christoph Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Ketteler und die Römische Kurie 1854–1855. Die Behandlung der Mainz-Darmstädter Konvention von 1854 in Rom nach vatikanischen Dokumenten und Briefen Adam Franz Lennigs an seinen Neffen [[Christoph Moufang]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 29 (1977), S. 193–252.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* demokratiegeschichte.eu https://www.demokratiegeschichte.eu/index.php?id=312&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_cagtimebar_pi1%5Bfrom%5D=1830-01-01&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116908904|titel=Lennig, Adam Franz|datum=2019-11-22}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116908904|VIAF=67229307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lennig, Adam Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lennig, Adam Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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