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	<title>Adam Falckenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:07:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Herkunft */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-25T19:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adam Falckenhagen Bildnis.jpg|mini|Adam Falckenhagen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Falckenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1697]] in [[Großdalzig]] bei [[Leipzig]]; † [[6. Oktober]] [[1754]] in [[Bayreuth]]) war ein deutscher Komponist, [[Lautenist]] und [[Theorbe|Theorbist]] des [[Barock]]. Er wirkte als Lautenist und Kammermusiker insbesondere in Bayreuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Adam Falckenhagens Großvater, Johannes Falckenhagen, war Pfarrer in [[Knauthain]], etwa 10 Kilometer südlich von Leipzig, wohin er im Jahre 1665 von [[Krummhermersdorf]] versetzt wurde. Adam Falckenhagens Mutter, Eva Falckenhagen, geborene Sachs, war die Tochter eines [[Küster]]s aus Delitzsch, Gemeinde Großdalzig, und sein Vater, Johann Christian Falckenhagen, war Lehrer in Großdalzig. Als der Junge neun Jahre alt war, übernahm ein Pfarrer in Knauthain, Gottlob Erlemann, seine Ausbildung in „Literis und Musici sonderlich auf dem Clavier und später auf der Lauten“. Dieser – sein Onkel – war mit Christine Magdalena Falckenhagen verheiratet.&lt;br /&gt;
In Knauthain machte Adam Falckenhagen die Bekanntschaft mit dem kaum älteren [[Johann Christian Weyrauch]] (1694–1771), dem späteren Schüler von [[Johann Sebastian Bach]]. Von Weyrauch sind [[Tabulatur]]en mit [[Werke für Laute (Bach)|„Lautenwerken“ Bachs]] überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstverhältnisse ==&lt;br /&gt;
1713 und 1715 erschien Falckenhagen im Großdalziger Kirchenbuch als Pate, das zweite Mal als „Music[us] und Kammerdiener des jungen Herrn von Dieskau“, so dass angenommen werden kann, dass es sich dabei um sein erstes Dienstverhältnis gehandelt hat, das ihn nach [[Merseburg]] brachte, wo die [[Dieskau (Adelsgeschlecht)|Dieskaus]] hohe Hofämter innehatten. Bei dem dort angestellten Kammerlautenist Johann Jakob Graf könnte er sich im Lautenspiel vervollkommnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam Falckenhagen heiratete die Weißenfelser Sängerin Johanna Ämilia (Emilia) Kegel, eine Tochter des reußgräflichen Geraer Hofkapellmeisters [[Emanuel Kegel]] (dem Lehrer von [[Gottfried Heinrich Stölzel]]). 1724 wurde ihm in Gera eine Tochter geboren (getauft am 25. Dezember 1724), die später als Johanna Redlich mit einem Bayreuther Hofbeamten verheiratet war. Beide Eheleute waren in [[Weißenfels]] als Hofmusiker angestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hofmusiker-Verzeichnis Weissenfels.&amp;#039;&amp;#039; In: Samantha Owens, Barbara M. Reul, Janice B. Stockigt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Music at German Courts, 1715–1760.&amp;#039;&amp;#039; The Boydell Press, Woodbridge 2011, ISBN 978-1-84383-598-1, S. 251 (Adam als Lautenist), S. 254 (Johanna Ämilia als Sopranistin).&amp;lt;/ref&amp;gt; als ihnen 1726 eine zweite Tochter geboren wurde. 1728 verließ Adam Falckenhagen seine Stelle am Weißenfelder Hof aus bislang unbekannten Gründen und wechselte nach [[Weimar]]. Auch dort blieb er nicht lange. 1732 war das Ehepaar in Bayreuth am Hof [[Georg Friedrich Karl (Brandenburg-Bayreuth)|Georg Friedrich Karls]] in musikalischen Diensten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Music at German Courts, 1715–1760.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 410 und 411.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Schwiegertochter [[Wilhelmine von Bayreuth|Wilhelmine]], die Schwester des damaligen Kronprinzen und späteren Königs von Preußen [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]], war selbst Lautenistin, die u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Sylvius Leopold Weiss]] Unterricht erhalten hatte. Vermutlich handelte es sich bei dem Generalbasslehrer, den sie nach Dresden schicken wollte, damit er Sylvius Leopold Weiss spielen hörte, um Falckenhagen. 1734 wurde ein weiterer Musiker des Weimarer Hofes, der ehemalige Konzertmeister [[Johann Pfeiffer (Komponist)|Johann Pfeiffer]] als Kapellmeister am Bayreuther Hof angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fürstentum Bayreuth]] bildete sich unter der Regierung ihres Mannes, des Markgrafen [[Friedrich III. (Brandenburg-Bayreuth)|Friedrich von Brandenburg-Bayreuth]] (ab 1736), als Kristallisationspunkt höfischer Musik heraus. Kapellmeister war seit 1734 Johann Pfeiffer. Adam Falckenhagen wurde vom Markgrafen als „Virtuosissimo auf der Laute im Rang nach dem Kapellmeister“ bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanna Ämilia starb bereits am 3. März 1734. 1740 heiratete Falckenhagen die Witwe eines Hofbeamten, Charlotte Eberhardine Hofmann, geborene Mayer. 1742 wurde der Sohn Adam geboren. Bei der Geburt am 17. Mai 1742 starb die Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738 wurde der junge [[Bernhard Joachim Hagen]] von der Markgräfin an Pfeiffer zur Ausbildung übergeben. Er wurde zwar als Geiger angestellt, erwies sich aber später als hervorragender Lautenspieler. Ob er Unterricht bei Falckenhagen erhielt, ist allerdings nicht belegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich hat Falckenhagen 1743 seine Stellung als Hofmusiker aufgegeben, da er im &amp;#039;&amp;#039;Hochfürstlich-Brandenburgisch-Culmbachischen Addreß- und Schreib-Calender&amp;#039;&amp;#039; letztmals im Jahrgang 1744 erwähnt wurde (der Kalender bezieht sich immer auf das Jahr vorher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 1752 heiratete Falckenhagens Tochter Johanna den Hofbeamten Redlich. Adam Falckenhagen starb am 6. Oktober 1754 und wurde am 9. Oktober auf dem Friedhof St. Johannis in Bayreuth beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste gedruckte Erwähnung Falckenhagens erfolgte 1732 im &amp;#039;&amp;#039;Musikalischen Lexikon&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Gottfried Walther]]. Falckenhagens Werk gehört heute zum Standardrepertoire der Lautenisten und Gitarristen und liegt auf zahlreichen Einspielungen (LP/CD) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Neben Solowerken für die Laute (Sonaten, Partiten, Choralwerke, Fugen) ist auch [[Kammermusik]] bekannt und teilweise erhalten (Trios für Laute, Cembalo und Bass, &amp;#039;&amp;#039;Concerti&amp;#039;&amp;#039; für Violine oder Oboe, Laute und Bass, Konzerte für Streichquartett und Laute). Das Gesamtwerk wurde von Joachim Domning beim Musikverlag Trekel als Faksimile in drei Bänden herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Falckenhagen, Adam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musicalisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1732, S. 238–239. [http://books.google.de/books?id=7_k-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* [[Josef Zuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Falkenhagen, Adam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Laute und Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1926/28, S. 93.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|10|11|Fal(c)kenhagen, Adam|Kurt Dorfmüller|118685945}}&lt;br /&gt;
* Joachim Domning: &amp;#039;&amp;#039;Der Lautenist Adam Falckenhagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre + Laute.&amp;#039;&amp;#039; 5/1983, S. 322–328.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonate di liuto solo, opera prima.&amp;#039;&amp;#039; Faksimile, Tree Edition, Lübeck 2003.&lt;br /&gt;
* Joachim Domning: &amp;#039;&amp;#039;Die Lautenkunst in Franken im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Laute, Jahrbuch der Deutschen Lautengesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. VIII 2009, S. 1–48; ([https://jdomning.files.wordpress.com/2018/06/falckenhagenbio.pdf Auszug online]; PDF; 95 KB).&lt;br /&gt;
* [[Sabine Henze-Döhring]]: &amp;#039;&amp;#039;Markgräfin Wilhelmine und die Bayreuther Hofmusik&amp;#039;&amp;#039;. Bamberg 2009, ISBN 978-3-89889-146-2, S. 124 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;6 Sonate, Opera prima.&amp;#039;&amp;#039; 1740. (Faksimile. Tree Edition, Lübeck 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Falckenhagen/wv_gattung.html Werkverzeichnis] bei klassika.info&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Falckenhagen, Adam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124015875|LCCN=n86041660|VIAF=46951969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Falckenhagen, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lautenist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorbist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1697]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1754]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Falckenhagen, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Falkenhagen Adam; Falkenhagen, Adamo; Falckenhagen, Adamo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lautenist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1697&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großdalzig]] bei Leipzig&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1754&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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