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	<title>Adam Eberle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:47:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam_Eberle&amp;diff=2126127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orphisch: Wikilink</title>
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		<updated>2026-01-02T14:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brustbild des Malers Adam Eberle aus Düsseldorf (SM 13110z).png|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Brustbild des Malers Adam Eberle aus Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Carl Friedrich Sandhaas]], um 1819, [[Städelsches Kunstinstitut]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eberle Grab in Rom.jpg|mini|Grab auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Nichtkatholischen (Protestantischen) Friedhof Rom]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam Eberle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1804]] in [[Aachen]]; † [[15. April]] [[1832]] in [[Rom]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Historienmalerei|Historienmaler]] und [[Lithograf]] der [[Romantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der in Aachen geborene Sohn des Messerschmieds Philipp Eberle und der Elisabeth Franzin kam bereits als Kind durch einen beruflichen Umzug der Eltern nach [[Düsseldorf]] und zeigte schon bald seine Neigung zu künstlerischer Betätigung. Nach Abschluss seiner Schulausbildung besuchte er daher auf Anraten seines Vaters die [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]], an der wenig später im Jahre 1819 der neue Direktor [[Peter von Cornelius|Peter Cornelius]] sein Amt antrat. Eberle machte mit einem ersten größeren Werk, der &amp;#039;&amp;#039;Grablegung Christi&amp;#039;&amp;#039;, auf sich aufmerksam und wurde sehr bald zu einem der talentiertesten und tüchtigsten Lieblingsschüler von Cornelius. Auf Grund seiner besonderen Begabung wurde Eberle auch immer häufiger als Gehilfe seines Meisters bei der Bearbeitung seiner zahlreichen und vielseitigen Aufträge einbezogen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofgarten 1623.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Maximilian I. Herzogs von Bayern Erhebung zum Churfürsten. 1623.&amp;#039;&amp;#039; – Fresko in den Arkaden des [[Hofgarten (München)|Münchner Hofgartens]]]]&lt;br /&gt;
Dank seiner Fortschritte gehörte Eberle neben [[Hermann Anschütz]] und [[Wilhelm Kaulbach]] zu dem Kreis derer, die Cornelius im Sommer des Jahres 1825 nach [[München]] mitnahm, um dort mit der bereits seit längerem von Kronprinz [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig von Bayern]] in Auftrag gegebenen und schon begonnenen Neugestaltung der [[Glyptothek (München)|Glyptothek]] fortzufahren und zugleich den Posten des Direktors der [[Akademie der bildenden Künste München|Münchner Akademie]] anzutreten. Nachdem sich Eberle bei den Arbeiten an der Glyptothek erneut bestens bewährt hatte und von Cornelius dabei auch in der [[Fresko]]malerei ausgebildet worden war, erhielt er bei den folgenden Arbeiten im Münchener [[Odeon (München)|Odeonsaal]] den Auftrag, das mittlere der drei kolossalen Freskengemälde, &amp;#039;&amp;#039;Apoll unter den Hirten&amp;#039;&amp;#039;, selbstständig anzufertigen. Recht bald darauf folgte das Fresko &amp;#039;&amp;#039;Die Erhebung des Erzherzogs [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]] zum Kurfürsten am 25. Februar 1623&amp;#039;&amp;#039; als eines der 16 historischen Gemälde in den Arkaden der königlichen Residenz im [[Hofgarten (München)|Hofgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gedenkfeiern zum 300. Todestag von [[Albrecht Dürer]] in Nürnberg im Jahre 1828 erstellte Eberle eines der sieben zu diesem Zweck angefertigten Transparentbilder, die in den Spitzbogenfenstern an der Ostseite des alten [[Nürnberger Rathaus|Rathaussaales zu Nürnberg]] angebracht wurden. Schließlich war Eberle in München noch zusammen mit der Gruppe um Cornelius, zu der mittlerweile auch der Maler [[Moritz von Schwind]] gestoßen war, an den Deckenarbeiten für die [[Michelangelo]]-Loge in der im Bau befindlichen [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] beteiligt. Ferner fertigte er mehrere Lithografien nach den von Cornelius entworfenen [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]] zu geplanten aber nicht zur Ausführung gekommenen [[Dante Alighieri|Dante]]-Fresken für das Casino Massimo in [[Rom]] an. Diese erschienen anschließend im Jahr 1831 im Kunstkatalog des Leipziger Auktionshauses C. G. Börner mit ergänzenden Erläuterungen des [[Kirchenhistoriker]]s und Kunstkenners [[Ignaz von Döllinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich mittlerweile das Verhältnis zwischen Cornelius und dem Kronprinzen Ludwig abgekühlt hatte und sich daraufhin die Gruppe um ihn allmählich aufgelöst hatte, zog es Eberle im September 1829 gemeinsam mit der Ehefrau und der Tochter von Cornelius, der später nachkommen wollte, und der Schweizer Malerin Emilie Linder nach Italien. Nach Zwischenstationen in [[Venedig]] und [[Florenz]] schloss er sich in Rom, wo er im Oktober 1829 angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; dem dort wirkenden Maler [[Friedrich Overbeck]] an. Doch eine sich schon in München andeutende und jetzt zunehmende Schwermut belastete die Kreativität und Arbeit Eberles, der dazu auch oftmals an seinen pedantischen und akribischen Ansprüchen verzweifelte und immer wieder die Arbeiten vieler Wochen vernichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Cornelius zog recht bald weiter, wobei Emilie Linder aber in Rom blieb und für Eberle in den nächsten beiden Jahren eine wertvolle Stütze war. Als sie jedoch 1831 Rom verließ und obwohl zugleich auch der alte Jugendfreund und [[Philologe]] [[Ernst von Lasaulx]], der sich zu dieser Zeit zur Durchführung einiger Recherchen in Rom aufhielt, für einige Monate in seine Wohnung zog, verstärkten sich bei Eberle die Depressionen. In dieser schwierigen Zeit entstanden nur noch vereinzelte [[Lithografie]]n, Zeichnungen und Gemälde, meist mit religiösen Motiven. Schließlich verstarb Eberle plötzlich und unerwartet am 15. April 1832 im Alter von nur 28 Jahren und wurde anschließend auf dem „cimitero acattolico“, dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|protestantischen Friedhof Roms]], an der westlichen Seite der [[Cestius-Pyramide]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zahlreichen Beileidsbekundungen und Nachrufen von ehemaligen Weggefährten und Kunstkritikern wurden die Verdienste Eberles in besonderem Maße gewürdigt. Dabei fand der Kunstkritiker [[Friedrich Pecht]] eine treffliche Charakteristik von Eberles Wirken, als er laut Feys Publikation schrieb: „…dass die Freskogemälde bei manchen Schönheiten der Komposition wegen der bunten und haltungslosen Malerei nicht zur Geltung kommen, dass aber die [[Karton (Kunst)|Cartons]] und die mit der Feder gezeichneten Kompositionen als wirklich wertvolle Arbeiten zu achten sind, welche mit Recht große Erwartungen erregte, die Eberle jedoch bei dem Mangel jeder Technik im Malen und wegen seiner vollkommenen Unkenntnis der Gesetze des Kolorits nie zu erfüllen im Stande war.“ Dieser Zwiespalt war Eberle durchaus bewusst geworden, weshalb er sowohl daran als auch unter anderem an seiner ungeduldigen Erwartungshaltung und seinem Streben nach Perfektion zerbrochen zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bildnis oder eventuell Selbstbildnis befindet sich in den „Histoire de l’art moderne Allemagne“ von [[Atanazy Raczyński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apoll unter den Hirten&amp;#039;&amp;#039;, mittleres der drei Freskengemälde im Münchener Odeonsaal, 1827&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erhebung des Erzherzogs Maximilian I. zum Kurfürsten am 25. Februar 1623&amp;#039;&amp;#039;, Teil der 16 historischen Freskengemälde in den Arkaden der kgl. Residenz im Münchener Hofgarten, 1828&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2006/151/pdf/02_Hofgartenarkaden.pdf Bild Seite 81 in Holger Schulten: Der Wittelsbacher Zyklus in den Hofgartenarkaden München]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Albrecht Dürer]] und [[Raffael]], die sich vor dem Throne der Kunst die Hand reichen&amp;#039;&amp;#039;, mittleres der sieben Transparentbilder in den Spitzbogenfenstern an der Ostseite des alten Rathaussaales zu Nürnberg, 1828&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Szenen aus der Wilhelm Tell-Sage&amp;#039;&amp;#039;, 1828&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.schattengalerie.info/galerie/datenbank_tabellarisch/index_ger.html Schattengalerie] [[Suermondt-Ludwig-Museum]] Aachen, siehe Adam Eberle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der König in Thule&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Holz, o. A.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umrisse zu Dante’s Paradies&amp;#039;&amp;#039; / von Peter von Cornelius [im Umrissen lith. v. Adam Eberle]. Mit erklärendem Texte von J. Doellinger, Boerner, Leipzig, 1831&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Job von seinen Freunden verspottet&amp;#039;&amp;#039;, Bleistiftzeichnung, 1832 (Stiftung von Emilie Linder für das Museum Basel)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus beruft zwei Jünger&amp;#039;&amp;#039;, Kreidezeichnung, 1832, (dito)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petrus und Paulus auf der Fahrt nach Rom&amp;#039;&amp;#039;, Bleistiftzeichnung, 1832 (dito)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Bleistift laviert auf Papier, 1832 (dito)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das trauernde Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, unvollendete Bleistiftzeichnung, 1832; vollendet von Josef Banz 1840, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neueren deutschen Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II, Atanazy Raczyński (Hrsg.)/F. H. v. d. Hagen (Übersetzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|573|574|Eberle, Adam|Friedrich Pecht|ADB:Eberle, Adam}}&lt;br /&gt;
* [[Georg Kaspar Nagler]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues Allgemeines Künstlerlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, S. 63, E. A: Fleischmann, München, 1837&lt;br /&gt;
* J. Fey: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Aachener Maler des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Aachens Vorzeit. Mitteilungen des [[Aachener Geschichtsverein#Verein für Kunde der Aachener Vorzeit|Vereins für Kunde der Aachener Vorzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Zehnter Jahrgang 1897, Nr. 4/8., Seite 118/119 [http://www.archive.org/stream/ausaachensvorzei09vere#page/58/mode/2up google-online]&lt;br /&gt;
* [[Alfons Bellesheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Historienmaler Adam Eberle aus Aachen&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins Nr. 20, S. 289–292, Aachen, 1898 [http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File%3AZeitschrift_des_Aachener_Geschichtsvereins_20.pdf&amp;amp;page=297 google- online]&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=10|Seite=300|Lemma=Eberle, Adam|Autor=[[Hyacinth Holland]]}}&lt;br /&gt;
* Frank Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Cornelius – Fresken- und Freskenprojekte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adam Eberle als Exponent der [[Münchner Schule (Bildende Kunst)|Münchner Schule]]&amp;#039;&amp;#039;, in: Nicole Brandmüller: &amp;#039;&amp;#039;Die trauernden Juden im Exil&amp;#039;&amp;#039;, Inauguraldissertation, Nürnberg, 2007, S. 61–63 [https://open.fau.de/handle/openfau/744  online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116326859|VIAF=45051654}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eberle, Adam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eberle, Adam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eberle, Johann Adam&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historienmaler und Lithograf der Romantik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orphisch</name></author>
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