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	<title>Adam-Stegerwald-Haus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adam-Stegerwald-Haus&amp;diff=2847805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991: Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-16T07:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2013-03-22 Hauptstraße 487, Königswinter IMG 4480.jpg|mini|hochkant=1.5|Adam-Stegerwald-Haus (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adam-Stegerwald-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bezeichnung auch in [[Deutsche Grundkarte|Deutscher Grundkarte]] und [[Liegenschaftskarte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein ehemaliges Tagungszentrum und heutiges Pflegeheim in [[Königswinter]], einer Stadt im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Es befindet sich an der Hauptstraße (Hausnummern 487/489) im Süden der Altstadt und steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)#Baudenkmäler|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Königswinter Villa Barthels 1906.jpg|mini|Villa Barthels (1906)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adam-Stegerwald-Haus geht auf eine [[Villa]] des [[Barmen|Barmer]] [[Kommerzienrat]]es [[Philipp Barthels (Unternehmer, 1838)|Philipp II Barthels]] (1838–1906)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidermann&amp;quot;&amp;gt;[[Horst Heidermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wuppertaler Villen und Wohnungen – Spurensuche am Rhein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte im Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 20, 2011, S. 31/32. ([https://web.archive.org/web/20170728124818/http://www.bgv-wuppertal.de/GiW/Jg20/1villen.pdf online PDF]; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem frühen 20. Jahrhundert zurück, die nach einem [[Entwurf#Architektur|Entwurf]] des [[Bad Honnef|Honnefer]] Architekten [[Ottomar Stein]] entstand. 1924 erwarb sie [[Jakob Kaiser]], Politiker der [[Zentrumspartei]], für den katholischen Sozialverein &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohl&amp;#039;&amp;#039; als Tagungszentrum sowie als [[Mutter-Kind-Kur|Mutter-Kind]]-[[Erholungsheim]] („Unser Heim“; auch vom [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] genutzt). 1927/28 wurde die Villa unter Abriss bestehender Gebäude um einen Anbau erweitert. 1930/31 begründete sich hier der „[[Königswinterer Kreis]]“ als eine Vereinigung katholischer [[Sozialethik]]er und Sozialwissenschaftler, die ein [[Gesellschaftspolitik|gesellschaftspolitisches]] Konzept für den [[Politischer Katholizismus|politischen Katholizismus]] in Deutschland ausarbeitete. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] (1933–1945) war das Anwesen ab Mai 1933 für die [[Deutsche Arbeitsfront]] (DAF) [[Beschlagnahme|beschlagnahmt]] und diente unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Robert Ley|Robert-Ley]]-Schule&amp;#039;&amp;#039; als eine von zunächst zwei preußischen Landes[[Reichsführerschule|führerschulen]], die für 16 Gaue im Westen des Deutschen Reiches zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ittenbach.heimatmuseum-virtuell.de/historie/data_akt.php?auswahl=3961&amp;amp;suche=3961&amp;amp;reihe=-3961 |text=Virtuelles Heimatmuseum Ittenbach |wayback=20131102113038}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre feierliche Einweihung erfolgte am 24. Juli 1933 im Beisein von DAF-Leiter [[Robert Ley]], seit Anfang 1935 führte sie den Namen „Reichsschulungsburg“ und wurde zunehmend als reine [[Gauführerschule]] der DAF genutzt. Das Haus verfügte bei einer Kapazität von 75 Teilnehmern (Stand: 1940) neben den Unterrichts- und Versammlungsräumen über Lesezimmer, Bücherei und Raucherzimmer; die Zimmer waren hinsichtlich ihrer Ausstattung mit einem erstklassigen Hotel vergleichbar. 1937 kam mit dem Hotel Mattern eine zweite Landesführerschule („Königswinter II“) in Königswinter hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ansgar Sebastian Klein]] |Titel=Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus im Siebengebirge |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2008 |ISBN=978-3-89861-915-8 |Seiten=231 ff. |Kommentar=zugleich Dissertation Universität Bonn, 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ging die vormalige Führerschule zunächst in den Besitz des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbunds]] über. Seinen bis zuletzt genutzten Namen trug das Tagungshaus zu Ehren des Mitbegründers der [[Christliche Gewerkschaft|christlichen Gewerkschaften]] [[Adam Stegerwald]] seit Herbst 1948, als es wieder für seinen ursprünglichen Zweck sowie für [[Gesamtdeutschland|gesamtdeutsche]] Ziele hergerichtet wurde. Zu dieser Zeit wurde hier die [[CDU/CSU]]-Fraktion des ab September 1948 in Bonn tagenden [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]] untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogt2008&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Vogt (Historiker)|Helmut Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;„Benötige Quartier für mich, Fahrer und Wagen“: Das Arbeitsumfeld des Parlamentarischen Rates in Bonn 1948/49&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Geschichtsblätter. Jahrbuch des [[Bonner Heimat- und Geschichtsverein]]s&amp;#039;&amp;#039;, Band 57/58, 2008, {{ISSN|0068-0052}}, S. 442–470 (hier: S. 449).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 war das Haus Residenz von Jakob Kaiser, nunmehr [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: &amp;#039;&amp;#039;„Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es wurde Sitz und Eigentum der Jakob-Kaiser-Stiftung e. V. (Nachfolger des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohl&amp;#039;&amp;#039;), die es bereits spätestens ab 1950 auch an die [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|CDU-Sozialausschüsse]] vermietete (bis zum Umzug in das [[Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1978/04/katzer-auf-der-kasse Katzer auf der Kasse. Warum die Sozialausschüsse sich eigene Einnahmequellen erschließen müssen]&amp;#039;&amp;#039;, [[Die Zeit]], 20. Januar 1978&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 1950 war das Haus Veranstaltungsort der &amp;#039;&amp;#039;Königswinterer Konferenzen&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsch-Britische Gesellschaft|Deutsch-Englischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Garbe (Journalist)|Karl Garbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Bonner Bilderbuch: Ein farbiges Kaleidoskop der Bundeshauptstadt und der schönen Gegend drumherum&amp;#039;&amp;#039;. Junger Verlag, Bonn 1987, S. 190/191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2002 war das Gebäude auch Sitz der zuvor in Bad Godesberg beheimateten [[Karl-Arnold-Stiftung]]. Es diente beiden Stiftungen als Tagungs- und Gästehaus sowie als öffentliches Hotel. Zum Jahresende 2013 wurde das Adam-Stegerwald-Haus als Tagungszentrum und Sitz beider Stiftungen geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/koenigswinter/Adam-Stegerwald-Haus-in-Koenigswinter-schliesst-article1136868.html Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter schließt]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 3. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2014 verkaufte die Jakob-Kaiser-Stiftung die Immobilie an einen [[Projektentwicklung (Immobilien)|Projektentwickler]], von Ende 2015 bis Frühjahr 2021 wurde sie saniert und – dazu um einen Anbau erweitert – in ein Pflegeheim („Kaiserpalais“) umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/siebengebirge/koenigswinter/Kaiser-Palais-für-Senioren-article1439775.html &amp;quot;Kaiser Palais&amp;quot; für Senioren]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 1. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/siebengebirge/koenigswinter/Umbau-zum-Kaiser-Palais-beginnt-article1781192.html Umbau zum Palais Kaiser beginnt]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 8. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/siebengebirge/koenigswinter/Das-Kaiser-Palais-in-K%C3%B6nigswinter-wird-vollendet-article3720420.html Das Kaiser-Palais in Königswinter wird vollendet]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 8. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.koenigswinter-kaiserpalais.de/index.php?id=aktuelles-koenigswinter |text=Kaiserpalais Königswinter |wayback=20200912030559}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung des Gebäudes in die [[Denkmalliste]] der Stadt Königswinter erfolgte am 26. Juli 1988.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Villa (Hauptstraße 489) aus dem Jahre 1901 ist ein dreigeschossiger [[Putz (Baustoff)|Putzbau]] mit [[Seitenrisalit]]en, dessen oberer Abschluss von einem [[Walmdach]] gebildet wird. Das zweite Obergeschoss war ursprünglich in [[Fachwerk]] ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heidermann&amp;quot; /&amp;gt; An der Südseite der Villa befindet sich ein in Holz konstruierter [[Wintergarten]], der auf das Jahr 1904 zurückgeht. Das Treppenhaus nimmt ein [[Bleiverglasung|bleiverglastes]] [[Oberlicht]] aus dem Jahre 1912 auf. Der Neubau (Hauptstraße 487) aus den 1920er-Jahren ist ebenfalls dreigeschossig, er verfügt über ein offenes, mit Holzplatten verschaltes Treppenhaus. Die Fenster sind nachträglich vergrößert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angelika Schyma]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Königswinter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, Band 23.5.). Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://adam-stegerwald-haus.de/geschichte-des-hauses/ |text=Geschichte des Hauses |wayback=20120919205437}}, Adam-Stegerwald-Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Liste der Baudenkmäler in Königswinter|Denkmalliste der Stadt Königswinter]], Nummer [[Liste der Baudenkmäler in Königswinter#A 73|A 73]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.671806 |EW=7.195427 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königswinter (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstraße (Königswinter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
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