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	<title>Adalbert von Neipperg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:23:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Neipperg&amp;diff=1576868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-08-29T07:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabplatte Adalbert von Neipperg.JPG|miniatur|Grabplatte von 1990 im Kloster Neuburg. Die Inschrift bezeichnet ihn als &amp;#039;&amp;#039;VICTIMA CARITATIS&amp;#039;&amp;#039; („Opfer für die Liebe“)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[31. März]] [[1890]] in [[Meran]] als &amp;#039;&amp;#039;Karl von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. Dezember]] [[1948]] in [[Vršac|Werschetz]]) war ein deutscher Graf aus dem Geschlecht derer [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|von Neipperg]], [[Benediktiner]] und erster [[Abt]] des [[Abtei Neuburg|Klosters Neuburg]] bei [[Heidelberg]]. Er war&amp;lt;!-- unbelegt? --&amp;gt; (durch Einbürgerung seines Urgroßvaters Adam Neipperg 1822) auch Bürger der Stadt Sargans in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Adalbert Neipperg.jpg|miniatur|Gedenkstein für den „Märtyrer“ in Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
Karl von Neipperg, mit vollem Namen Maria Karl Joseph Georg Friedrich Franz von Sales Hubertus Ignaz Felix Amos Graf von Neipperg, war das fünfte von sechs Kindern des Grafen [[Reinhard zu Neipperg|Reinhard von Neipperg]] (1856–1919) und dessen Gattin Gabriela [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Gräfin von Waldstein-Wartenberg]] (1857–1948). Er wuchs auf [[Schloss Schwaigern]] bei Heilbronn auf, dem Familiensitz des Adelsgeschlechts [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|Neipperg]]. Er studierte zunächst Kunstgeschichte in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 trat er in der [[Erzabtei Beuron]] der [[Ordensgemeinschaft]] der [[Benediktiner]] bei und nahm den Ordensnamen &amp;#039;&amp;#039;Adalbert&amp;#039;&amp;#039; an. Nach seiner philosophischen und theologischen Ausbildung in [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] und [[Abtei Seckau|Seckau]] empfing er am 10. August 1920 die Priesterweihe. Er war Klerikerpräfekt und Lektor für Moraltheologie in Beuron. 1928 übernahm er das Amt des [[Prior]]s der [[Abtei Benediktsberg]] im holländischen Vaals. Am 9. Mai 1929 erfolgte die Wahl zum Abt der wiederbegründeten [[Abtei Neuburg]], die von der Erzabtei Beuron übernommen wurde. Die Abtsbenediktion fand am 16. Juni 1929 statt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;BENE&amp;quot;&amp;gt;[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Neipperg,_Adalbert Benediktinerlexikon: Adalbert von Neipperg], Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 11. Oktober 2011, abgerufen am 8. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Er engagierte sich zudem in Leitungsfunktionen beim [[Bund Neudeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz70982.html Benedikt Pahl OSB: Adalbert von Neipperg], Neue Deutsche Biographie 19 (1999), S. 50 f., abgerufen am 8. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus politischen, wirtschaftlichen und auch gesundheitlichen Gründen trat er 1934 vom Amt des Abts zurück und emigrierte aus Deutschland. Er lebte zunächst in der österreichischen [[Abtei Seckau]], dann als Spiritual im [[Benediktinerinnenkloster St. Gabriel]], dem ersten Frauenkloster der [[Beuroner Kongregation]], auf [[Schloss Bertholdstein]] bei [[Fehring]] in der Oststeiermark. 1938 wurde er nach Verfolgung durch die Gestapo Seelsorger in der Pfarre seines Cousins Ferdinand von [[Attems (Adelsgeschlecht)|Attems]] im slowenischen [[Slovenska Bistrica|Windisch-Freistritz]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;BENE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Maribor]] geriet er 1945 als Sanitäter in jugoslawische Kriegsgefangenschaft. Wegen seines Schweizer Passes wurde ihm mehrfach angeboten, zu gehen. Er blieb jedoch bei den über 1000 teilweise verwundeten Soldaten des Lagers in [[Werschetz]], wo man ihn 1948 zu Tode folterte bzw. ermordete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roland Kaltenegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Märtyrer von Werschetz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;TITOS Kriegsgefangene - Folterlager, Hungermärsche und Schauprozesse&amp;#039;&amp;#039;, [[Leopold Stocker Verlag]], Graz-Stuttgart, 2001; ISBN 3-7020-0917-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Völkermord der Tito-Partisanen 1944-1948&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Österreichische Historiker- und Arbeitsgemeinschaft für Kärnten und Steiermark, Graz, 1990, ISBN 3-925921-08-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in Werschetz beigesetzt. 1989 überführte man seine Gebeine ins [[Abtei Neuburg|Kloster Neuburg]], [[Heidelberg]], wo sie am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1990 beigesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Commons:File::Grabplatte Adalbert von Neipperg.JPG|Grabplatte]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michaela von Neipperg]] (1885–1957), die Schwester Adalberts, war ebenfalls Benediktinerin und wirkte als Ordensoberin in [[Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adalbert von Neipperg war Ehrenmitglied im [[W.K.St.V. Unitas Ruperto Carola|Wissenschaftlichen Katholischen Studentenverein Unitas Ruperto Carola zu Heidelberg]] im [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|UV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Burr (Hrsg.): Unitas Handbuch I, 1995, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Adalbert von Neipperg als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof &amp;#039;&amp;#039;St. Jakob an der Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Klagenfurt]] erinnert eine Gedenktafel an ihn, die ihn als &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer von Werschetz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Auch eine Gedenktafel auf dem Kriegerdenkmal neben dem Benediktiner[[stift Seckau]] in der Obersteiermark erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 wurde bekannt, dass Abt Franziskus die Seligsprechung Adalberts angeregt hat und dass dieses Vorhaben vom Erzbischof der zuständigen Diözese Freiburg unterstützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Damasus Zähringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Abt Adalbert von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, XXV. Jg. (1949), S. 142–144.&lt;br /&gt;
* [[Immo Eberl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren und Grafen von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Stadt Schwaigern&amp;#039;&amp;#039;. Stadtverwaltung Schwaigern, Schwaigern 1994.&lt;br /&gt;
* Benedikt Pahl, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Abt Adalbert (Karl) Graf von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, ISBN 978-3-506-79130-6, Band II, S. 1093–1096.&lt;br /&gt;
* Benedikt Pahl: &amp;#039;&amp;#039;Abt Adalbert Graf von Neipperg (1890–1948) und die Gründungs- und Entwicklungsgeschichte der Benediktinerabtei Neuburg bei Heidelberg bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1997, ISBN 3-402-03980-X.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|50|51|Neipperg, Adalbert (Taufname Karl) Graf v.|Benedikt Pahl|119461072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119461072}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|n|neipperg-adalbert-von}} (mit Foto)&lt;br /&gt;
* [http://www.personenlexikon.net/d/karl-graf-adalbert-von-neipperg/karl-graf-adalbert-von-neipperg.htm Biografische Seite mit ausführlicher Schilderung der Todesumstände]&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalprojekt.org/oesterreich/klgfrt_st_jakob_neipperg_kaernt_oe.htm Webseite zum Neipperg-Denkmal in Klagenfurt]&lt;br /&gt;
* [https://www.stift-neuburg.de/unser-kloster/geschichte-der-abtei/abt-adalbert-von-neipperg-ein-portraet-eines-glaubenszeugen/ Abt Adalbert von Neipperg, ein Porträt eines Glaubenszeugen], [[Abtei Neuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119461072|LCCN=nr/97/26041|VIAF=45112333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neipperg, Adalbert Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Neipperg)|Adalbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Neipperg|Adalbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neipperg, Adalbert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neipperg, Maria Karl Joseph Georg Friedrich Franz von Sales Hubertus Ignaz Felix Amos Graf von (Taufname); Neipperg, Karl von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Benediktiner und Abt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vršac|Werschetz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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