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	<title>Adalbert von Magdeburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T14:41:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Magdeburg&amp;diff=265068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Armin P.: was hat das mit diesem Artikel zu tun?</title>
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		<updated>2026-04-23T12:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;was hat das mit diesem Artikel zu tun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adalbert of Magdeburg.jpg|mini|Adalbert von Magdeburg auf einer Darstellung von 1830]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Heiliger|heilige]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Albert, Adelbert, Adalbert I., Albertus I., Adalbertus;&amp;#039;&amp;#039; * um 910 in [[Lothringen]]; †&amp;amp;nbsp;[[20.&amp;amp;nbsp;Juni]] [[981]] in [[Zscherben (Teutschenthal)|Zscherben]]) war erster [[Erzbischof]] von [[Magdeburg]], [[Missionar]] und [[Geschichtsschreibung|Geschichtsschreiber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine Herkunft ist strittig. So wurde vermutet, dass er ein Angehöriger der älteren [[Babenberger]] gewesen sein könnte. Diese Annahme beruht auf dem [[Leitname]]nprinzip.&amp;lt;ref&amp;gt;Herjo Frin: &amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft Adalberts, des ersten Erzbischofs von Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 54 (1994), S. 339–345, hier: S. 344.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der These [[Theo Kölzer]]s zufolge, der sich auf eine Quelle aus dem [[Stift Borghorst]] beruft, soll Adalbert demgegenüber als Bruder der mit [[Bernhard I. (Sachsen)|Bernhard von Sachsen]] vermählten [[Stift (Kirche)|Stift]]sgründerin Berta zu identifizieren sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Kölzer, &amp;#039;&amp;#039;Adalbert von St. Maximin, Erzbischof von Magdeburg (968–981).&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Josef Heyen (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Heft 17, Köln 1997, S. 7–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adalbert wirkte zunächst in der [[Kanzlei]] des [[Kurköln|Erzbischofs von Köln]] und war ab 953 in der königlichen Kanzlei tätig. Von 958 bis 961 lebte er als Mönch im Kloster [[Reichsabtei St. Maximin|St. Maximin]] in Trier.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographien zur deutschen Geschichte von den Anfängen bis 1945, Berlin 1991, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; 961 wurde er auf Empfehlung des Erzbischofs [[Wilhelm (Mainz)|Wilhelm von Mainz]], eines unehelichen Sohns [[Otto I. (HRR)|Ottos I.]] mit einer slawischen Prinzessin, in der Funktion eines [[Vagantenbischof|Missionsbischofs]] in das Reich der [[Kiewer Rus]] unter [[Olga von Kiew]] entsandt. Erfolglos, nur knapp dem Tod entronnen, kehrte er jedoch bereits 962 zurück. Trotz dieser erfolglosen Missionsreise wurde er Anfang 966 von den Mönchen des [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Klosters Weißenburg]] zum [[Abt]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Ludwig Doll|Anton Doll]] und [[Hans Ammerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landdekanat Weissenburg (mit Kloster St. Peter in Weißenburg)&amp;#039;&amp;#039; = Palatia Sacra. Kirchen- und Pfründebeschreibung der Pfalz in vorreformatorischer Zeit 1: Bistum Speyer. Der Archdiakonat des Dompropstes von Speyer 2 = Quellen und Abhandlungen zur mittelalterlichen Kirchengeschichte 61.2. Gesellschaft_für_mittelrheinische_Kirchengeschichte, Mainz 1999. ISBN 3-929135-29-9, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; 967 begleitete er [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] nach [[Reichsitalien|Italien]]. In den Jahren 966/967 soll Adalbert eine Fortsetzung der [[Weltchronik]] des [[Regino von Prüm]] für die Jahre 907 bis 967 verfasst haben. Diese gilt als das „einzige bedeutende ottonische [[Annalen]]werk des 10. Jahrhunderts“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Karpf: &amp;#039;&amp;#039;Herrscherlegitimation und Reichsbegriff in der ottonischen Geschichtsschreibung des 10. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1985, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 968 wurde er vom [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] zum Erzbischof des neu gebildeten [[Erzbistum Magdeburg]] und zum [[Primas Germaniae]] bestimmt. In dieser Funktion war er Metropolit der neugegründeten Suffragan-Bistümer [[Bistum Naumburg-Zeitz|Zeitz]], [[Bistum Meißen|Meißen]], [[Bistum Merseburg|Merseburg]] (alle 968) und der formell seit 948 bestehenden Suffraganbistümer [[Bistum Brandenburg|Brandenburg an der Havel]] und [[Bistum Havelberg|Havelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm gelang es, die Magdeburger [[Domschule]] zum Bildungszentrum des Reiches auszubauen und damit die Bedeutung von Magdeburg noch einmal wesentlich zu erhöhen. Als Erzbischof hatte er weiterhin engen Kontakt mit dem Königshof. Adalbert empfing zahlreiche Urkunden von Otto I. und Otto II. Jedoch ist Adalbert in der Reichspolitik nicht mehr hervorgetreten. Der Aufbau des Erzbistums dürfte seine Haupttätigkeit gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 972 bis 981 wurde der heilige [[Adalbert von Prag]], unter der Leitung des Priesters [[Ohtrich]], an der Domschule Magdeburg ausgebildet und erhielt bei seiner [[Firmung]] durch Erzbischof Adalbert von Magdeburg dessen Namen. Im Jahr 981 starb Adalbert in der Nähe von [[Halle (Saale)|Halle]] (Geusa oder Zscherben) und erlebte damit die Vernichtung der Bistümer [[Bistum Havelberg|Havelberg]] und [[Bistum Brandenburg|Brandenburg]] im [[Slawenaufstand von 983]] nicht mehr. Das Grab Adalberts befindet sich im [[Magdeburger Dom]]. Adalbert wurde später [[Heiligsprechung|heiliggesprochen]]. Sein katholischer Gedenktag ist der 20. Juni. Die 1983 bis 1985 erbaute [[St. Adalbert (Magdeburg)|St.-Adalbert-Kirche]] in Magdeburg ist nach ihm benannt. Das Interesse der [[Mediävistik]] an der Person Adalberts und seines Werkes blieb jedoch gering. Eine erste grundlegende Untersuchung legte [[Karl Hauck (Mediävist)|Karl Hauck]] erst 1974 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adalberti Continuatio Reginonis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). Übersetzt von Albert Bauer, [[Reinhold Rau (Historiker)|Reinhold Rau]]. 5. gegenüber der 4. um einen Nachtrag erweiterte Auflage, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-01416-2, S. 190–231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|1|98|99|Adalbert|[[Dietrich Claude]]}}&lt;br /&gt;
* Karl Hauck: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Adalbert von Magdeburg als Geschichtsschreiber.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Beumann]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Walter Schlesinger.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Köln 1974, S. 276–353, ISBN 3-412-85074-8 ([https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a149697.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|43|44|Adalbert I.|[[Joachim Leuschner]]|118817817}}&lt;br /&gt;
* Simon MacLean (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History and politics in late Carolingian and Ottonian Europe. The chronicle of Regino of Prüm and Adalbert of Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Manchester 2009, ISBN 978-0-7190-7134-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Metz (Historiker)|Wolfgang Metz]]: &amp;#039;&amp;#039;Adalbert von Magdeburg und die Nekrologe&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv für Diplomatik Bd. 30 (1984), S. 66–87.&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|62||Adelbert|[[Wilhelm Wattenbach]]|ADB:Adalbert I. (Erzbischof von Magdeburg)}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630040110/https://www.bautz.de/bbkl/a/adalbert_i_v_m.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Adalbert I., erster Erzbischof von Magdeburg|band=1|spalten=24-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118817817}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|1|Albertus I. oder Adalbertus (Magdeburg)|994||Albertus I. oder Adalbertus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mauritius-elisabeth.de/index.php?pid=37&amp;amp;state=page&amp;amp;action=default Biografische Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Giselher von Magdeburg|Giselher]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Magdeburg|Erzbischof von Magdeburg]]|ZEIT=968–981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118817817|LCCN=n85035782|VIAF=231912122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adalbert #Magdeburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Wissembourg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adalbert von Magdeburg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Albert von Magdeburg; Adelbert von Magdeburg; Adalbert I. von Magdeburg; Albertus I. von Magdeburg; Adalbertus von Magdeburg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erzbischof, Heiliger und Geschichtsschreiber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zscherben (Teutschenthal)|Zscherben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
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