<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adalbert_von_Ladenberg</id>
	<title>Adalbert von Ladenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adalbert_von_Ladenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Ladenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T16:30:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Ladenberg&amp;diff=788455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Ladenberg&amp;diff=788455&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T11:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adalbert von Ladenberg.jpg|mini|Adalbert von Ladenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Wilhelm Adalbert Ladenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1817 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Ladenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[18. Februar]] [[1798]] in [[Ansbach]]; † [[15. Februar]] [[1855]] in [[Potsdam]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adalbert war der Sohn des preußischen Staatsministers [[Johann Philipp von Ladenberg|Philipp von Ladenberg]] und dessen Ehefrau Karoline, geborene Lichotius (* 1771). Nach erstem Unterricht durch Hauslehrer besuchte er das [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasium]] in [[Berlin]] und leistete mit 17&amp;amp;nbsp;Jahren als [[Einjährig-Freiwilliger]] seinem Militärdienst im [[1. Garde-Dragoner-Regiment „Königin Viktoria von Großbritannien und Irland“|Garde-Dragoner-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ab. 1816 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] zur Reserve entlassen, studierte Ladenberg in Berlin, [[Heidelberg]] und [[Göttingen]] Recht und [[Kameralwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Beendigung seines Studiums bekam Ladenberg 1818 eine Anstellung als [[Auskultator]] in der preußischen Verwaltung. Seine Karriere führte ihn 1824 vom Regierungsrat und Justiziar in [[Köln]] und 1829 zum Oberregierungsrat in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Merseburg]]. Als solcher wurde er 1834 zum Regierungspräsidenten in [[Trier]] berufen und sechs Jahre später holte ihn Freiherr [[Karl vom Stein zum Altenstein]] in das [[Preußisches Ministerium der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|Kultusministerium]] und als Mitglied des Staatsrats nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Altenstein am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 1840 starb, betraute man Ladenberg kommissarisch mit dessen politischen Aufgaben bis zum 8.&amp;amp;nbsp;Oktober. Ab dem 22.&amp;amp;nbsp;Oktober nahm er diese endgültig wahr und leitete ab diesem Tag die Abteilung für die evangelisch-geistlichen, die Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten im Ministerium von [[Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn]]. Dazu erhielt er 1841 die Stelle eines außerordentlichen Regierungsbevollmächtigten bei der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bedingt durch die politischen Umwälzungen der [[Märzrevolution]] Eichhorn 1848 von allen seinen Ämtern zurücktrat, verwaltete Ladenberg das Ministerium auch unter den kurzzeitig amtierenden Ministern Graf [[Maximilian von Schwerin-Putzar]] und [[Johann Karl Rodbertus]]. Zwischen Juli und November 1848 war dies eine kommissarische, später dann die wirkliche Leitung des Ministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladenberg war unter anderem maßgeblich an mehreren Neuerungen beteiligt: Errichtung des [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrats]] der [[Evangelische Landeskirche in Preußen|Evangelischen Landeskirche in Preußen]], Vorbereitung eines Unterrichtsgesetzes und eines Medizinalgesetzes sowie die Einleitung einer Reorganisation des Kunstwesens in allen seinen Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 1849 erließ er auf Antrag des Kirchenhistorikers [[Ferdinand Karl Wilhelm Piper]] vom 31. Dezember 1848 die Gründung des [[Christliches Museum|Christlichen Museums]] am ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Seminar für christliche Archäologie und Kunst&amp;#039;&amp;#039; der Berliner Humboldt-Universität zu Berlin. Piper wurde Konservator, das Museum bestand bis zum Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.universitaetssammlungen.de/sammlung/1285/geschichte Universitätssammlungen in Deutschland – Sammlungen und Museen an deutschen Universitäten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vom 9.&amp;amp;nbsp;November bis 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1850 war Ladenberg nach dem Tod von [[Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Politiker)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]] am 6. November kommissarischer Ministerpräsident. Durch die [[Olmützer Punktation]] vom 29.&amp;amp;nbsp;November 1850 sah sich Ladenberg eigentlich zu einem Rücktritt genötigt, unterließ dies aber zu Gunsten der Verwirklichung einiger Gesetzesvorlagen. Später wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt und als solcher übernahm er die Leitung der Oberrechnungskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ladenberg hatte sich am 10. September 1821 in Berlin mit Albertine Weinbeck (1805–1884) verheiratet. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser 1907.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 461.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emma (1822–1904) ⚭ Karl von Graefe († 1872), preußischer Geheimer Regierungsrat&lt;br /&gt;
* Adalbert (1823–1870), preußischer Legationsrat&lt;br /&gt;
* Otto (1825–1898), preußischer Forstmeister ⚭ Charlotte Tettenborn (* 1838)&lt;br /&gt;
* Klara (1828–1886) ⚭ Emil Krieger, preußischer Polizeirat in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der französischen und preußischen Hypothekenverfassung.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1829.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preußens gerichtliches Verfahren in Zivil- und Kriminalsachen.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1842.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|385|386|Ladenberg, Adalbert|[[Stephan Skalweit]]|116643765}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|17|499|502|Ladenberg, Adalbert von|[[Karl Wippermann]]|ADB:Ladenberg, Adalbert von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|116643765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Trier&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Kultusminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Ministerpräsidenten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116643765|VIAF=54905567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ladenberg, Adalbert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ladenberg, Adalbert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ladenberg, Philipp Wilhelm Adalbert von (vollständiger Name); Ladenberg, Adalbert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1855&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
	</entry>
</feed>