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	<title>Adalbert von Harstall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:24:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_von_Harstall&amp;diff=653238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Leben */ Artikel vorhanden und verlinkt.</title>
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		<updated>2025-12-24T22:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Artikel vorhanden und verlinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adalbert von Harstall.jpg|mini|hochkant|Adalbert von Harstall (1737–1814)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA FB AvHarstall.jpg|mini|hochkant|Wappen des Fürstbischofs von Fulda]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Adolf Heinrich Adalbert von Harstall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[18. März]] [[1737]] in [[Treffurt]]; † [[8. Oktober]] [[1814]] in [[Fulda]]) war als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; letzter [[Fürstbischof]] von Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der jüngste Sohn des Geheimrates Hartmann Ernst von Harstall und dessen Ehefrau Theresia von Redwitz. Seine Taufpaten waren der damalige [[Fürstabt]] von Fulda [[Adolf von Dalberg]] sowie Herzog [[Wilhelm Heinrich (Sachsen-Eisenach)|Wilhelm Heinrich von Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1758 trat er in den Orden des [[Benediktiner|Heiligen Benedikt]] (OSB) ein. Am 19. September 1761 wurde er zum [[Weihesakrament|Ordenspriester]] geweiht. Seit 1773 war er Mitglied des [[Domkapitel]]s und übernahm 1778 die Propstei [[Kloster Thulba|Thulba]], an deren Kirche er größere Bauarbeiten durchführte. Am 18. November 1788 wurde er als Adalbert III. zum Bischof von Fulda gewählt und am 30. März 1789 von Papst [[Pius VI.]] bestätigt. [[Konsekration|Konsekriert]] wurde er am 15. Mai 1789 vom späteren Mainzer [[Erzbischof]] [[Karl Theodor von Dalberg]]. Am 27. November 1791 erfolgte die Belehnung mit den [[Regalien]] durch Kaiser [[Leopold II. (HRR)|Leopold II.]] als [[Reichsfürst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adalberts Amtszeit, die insbesondere von einer pastoralen Auffassung geprägt war, fiel in die Zeit zwischen Ausbruch der Französischen Revolution und dem Wiener Kongress. Mit ihm endete das [[Hochstift Fulda]], das auf Drängen [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] 1803 durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] wurde. Die weltliche Herrschaft ging zunächst an Fürst [[Wilhelm V. (Oranien)|Wilhelm V. von Oranien-Nassau]]. Dieser gab sie an seinen Sohn Prinz [[Wilhelm I. (Niederlande)|Wilhelm Friedrich von Oranien]], Schwiegersohn des Preußenkönigs und nach Napoleons Niederlage späteren König [[Wilhelm I. (Niederlande)|Wilhelm I.]] der Niederlande, weiter. Adalbert von Harstall blieb aber Bischof von Fulda. Er erlebte noch das Ende der kurzen [[Nassau-Oranien-Fulda|oranischen Herrschaft]] und musste den [[Fuldaer Dom]] als Durchgangslager für preußische Kriegsgefangene (ca. 42.000) herrichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 wurde das Gebiet des ehemaligen Hochstifts Teil des [[Departement Fulda|Départements Fulda]] des [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzogtums Frankfurt]]. Nach seiner Absetzung als Landesherr musste Adalbert das [[Fuldaer Stadtschloss|Schloss]] verlassen und lebte bis zu seinem Tod gegenüber im Palais Buseck, seit 1832 freiadeliges Damenstift [[Stift Wallenstein]]. Dort besuchte ihn auch Napoleon. Am 8. Oktober 1814 starb der letzte Fuldaer Fürstbischof und wurde vor dem&lt;br /&gt;
[[Sturmius]]altar im Barockdom beigesetzt, sein Herz jedoch in einer Silberkapsel neben dem [[Bonifatius]]grab, in der Gruft in die Wand eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Adalbert endete zunächst de facto auch das [[Bistum Fulda]] als kirchliche [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]]. Erst 1821 wurde es mit der Bulle [[Provida solersque]] neu umschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 2019 wurde der Brunnen auf dem Fuldaer Gemüsemarkt, den Adalbert 1791 errichten ließ und dessen Säule mit dem Harstall-Wappen versehen ist, in einer feierlichen Namensgebung und Widmung offiziell nach ihm benamt und mit einer bronzenen Gedenkplatte versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Leinweber: &amp;#039;&amp;#039;Die Fuldaer Äbte und Bischöfe.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt, 1989&lt;br /&gt;
* Martin Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Adalbert von Harstall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]]&amp;#039;&amp;#039; (BBKL). Band 39. Bautz, Nordhausen 2018, ISBN 978-3-95948-350-6, Sp. 567–577.&lt;br /&gt;
* [[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Fuldaer Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Band II. Parzeller, Fulda 2011, ISBN 978-3-7900-0442-7, S. 326–329.&lt;br /&gt;
* Michael Mott: &amp;#039;&amp;#039;Ein Springbrunnen anstelle des [[Schandpfahl]]s: Der „Harstall-Brunnen“ auf dem Gemüsemarkt in Fulda.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fuldaer Geschichtsblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift des Fuldaer Geschichtsvereins. Bd. 95 (2020), S. 189–214.&lt;br /&gt;
* Hans Daub: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fürstbischof verliert mit Stil: Zur Sonnenuhr bei der Fuldaer „Hof- und Klosterbibliothek“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buchenblätter. Beilage der Fuldaer Zeitung für Heimatfreunde.&amp;#039;&amp;#039; 95. Jahrgang, Nr. 2/2022, S. 3–5.&lt;br /&gt;
* Alessandra Sorbello Staub: &amp;#039;&amp;#039;„Eine punktuelle und eher von Misstrauen geprägte Zusammenarbeit“ – Die Gründungsphase der Oberrheinischen Kirchenprovinz im Fürstbistum Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl-Heinz Braun, Dominik Burkard, Bernhard Schneider (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuaufbrüche und Friktionen. 200 Jahre Oberrheinische Kirchenprovinz 1821–2021&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 2023, S. 105–117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bharstall|Adalbert (Wilhelm Adolph Heinrich) von Harstall}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116007419|titel=Harstall, Adalbert III. von|datum=2023-07-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Heinrich von Bibra]]|AMT=[[Liste der Äbte und Bischöfe von Fulda|Fürstbischof und Abt von Fulda]]|NACHFOLGER=[[Johann Adam Rieger]]|ZEIT=1789–1814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116007419|VIAF=45043512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harstall, Adalbert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbischof von Fulda|Adalbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harstall, Adalbert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Harstall, Wilhelm Adolf Heinrich Adalbert von; Adalbert III.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG= Fürstbischof von Fulda&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1737&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Treffurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 8. Oktober 1814&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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