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	<title>Adalbert von Blanc - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;•1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abschiedsbesuch vom Kommandeur des Zentralen Marinekommandos Flottillenadmiral Adalbert von Blanc im Rathaus (Kiel 29.227).jpg|mini|Adalbert von Blanc 1962]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert von Blanc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1907]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[7. November]] [[1976]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]]) war ein deutscher [[Offizier|Marineoffizier]], zuletzt [[Flottillenadmiral]] in der [[Bundesmarine]], zuvor diente er in der Reichs- und Kriegsmarine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adalbert Pierre Louis Karl Erich Johann von Blanc war der Sohn von Louis Ferdinand von Blanc (* 27. September 1878 in Berlin; ⚔ 28. August 1914) und dessen Frau Gabriele Pauline, geb. Trapp von Ehrenschild (* 27. Oktober 1881 in Weimar). Sein Großvater war der Admiral der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] [[Louis von Blanc]]. Sein Vater fiel als Korvettenkapitän und Erster Offizier der [[Cöln (Schiff, 1911)|SMS &amp;#039;&amp;#039;Cöln&amp;#039;&amp;#039;]] während des [[Seegefecht bei Helgoland (1914)|Seegefechts bei Helgoland]]. Sein Onkel Oberleutnant Friedrich Wilhelm Heinrich von Blanc, ein [[Alter Adler]], fiel im Luftkampf über Verdun am 18. März 1916 als Angehöriger der Kampfstaffel 4 (Kasta 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichs- und Kriegsmarine ===&lt;br /&gt;
Blanc trat am 1.&amp;amp;nbsp;April 1926 in die [[Reichsmarine]] ein. Nach der Offizierausbildung und der Beförderung zum [[Leutnant zur See]] am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1930 diente er zunächst in mehreren Ausbildungseinheiten an Land. Von 1933 bis 1938 durchlief Blanc verschiedene Verwendungen auf [[Minensuchboot]]en, darunter ab 1936 als [[Kommandant]] des Bootes [[Minensuchboot 1935|&amp;#039;&amp;#039;M 110&amp;#039;&amp;#039;]] der nunmehrigen [[Kriegsmarine]]. Nach einer weiteren Ausbildungstätigkeit wurde er im August 1939 als [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] zur [[Baubelehrung]] für den [[Hilfskreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Orion (Schiff, 1931)|Orion]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm Blanc an der Kaperfahrt der &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; unter der Führung des [[Fregattenkapitän]]s [[Kurt Weyher]] teil, die vom 6.&amp;amp;nbsp;April 1940 bis zum 23.&amp;amp;nbsp;August 1941 dauerte und eine der erfolgreichsten Unternehmungen deutscher Hilfskreuzer war. Nach der Rückkehr diente Blanc in verschiedenen Stäben im Bereich der Küstensicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;September 1943 wurde er Chef der [[Minensuchflottillen#2. Minensuchflottille|2.&amp;amp;nbsp;Minensuchflottille]] und am 1.&amp;amp;nbsp;April 1944 Führer der [[2.&amp;amp;nbsp;Sicherungs-Division]], die beide im Bereich des [[Ärmelkanal]]s eingesetzt waren. Nach der Auflösung der 2.&amp;amp;nbsp;Sicherungs-Division übernahm er am 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 die Führung der [[9.&amp;amp;nbsp;Sicherungs-Division]], mit der er an verschiedenen Evakuierungsunternehmen in der östlichen Ostsee teilnahm. Dazu gehörte auch das [[Unternehmen Walpurgisnacht]]. Bei diesem Unternehmen evakuierte die 9.&amp;amp;nbsp;Sicherungs-Division in den Nachtstunden vom 4. zum 5.&amp;amp;nbsp;April 1945 rund 30.000&amp;amp;nbsp;Flüchtlinge, 10.000 zum Teil verwundete Soldaten und Reste des [[VII. Panzerkorps (Wehrmacht)|VII. Panzerkorps]], die nördlich von [[Danzig]] eingeschlossen waren, auf die [[Halbinsel Hel]]a vor der [[Danziger Bucht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-17879/65-jahre-kriegsende-unternehmen-walpurgisnacht_aid_497951.html focus-online: Unternehmen Walpurgisnacht], abgerufen am 5. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende geriet Blanc in britische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;August 1945 trat Blanc in den unter britischer Führung stehenden [[Deutscher Minenräumdienst|Deutschen Minenräumdienst]] ein und übernahm die Führung der 1.&amp;amp;nbsp;Minenräumdivision in [[Kiel]]. Nach Auflösung des Deutschen Minenräumdiensts am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1947 wechselte Blanc als Chef zu dessen Nachfolgeorganisation, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Minenräumverband Cuxhaven]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Aufgabe der [[Seemine|Minenbeseitigung]] an den deutschen Küsten fortsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1950 erhielt Blanc den Befehl, die Studenten [[René Leudesdorff]] und [[Georg von Hatzfeld]], die die Insel [[Helgoland]] besetzt hatten, um sie vor der Zerstörung durch die britische Besatzungsmacht zu retten, von dort zu entfernen. Er weigerte sich und wurde seines Postens enthoben, jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mandors.de/navigation.html | wayback=20100906232103 | text=Minenräumverband Cuxhaven bei mandors.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde der Minenräumverband Cuxhaven aufgelöst, und Blanc trat mit einem Teil des Personals und Materials in den [[Bundesgrenzschutz]] (See) ein, wo er als Leiter der Schul- und Reparaturgruppe in [[Cuxhaven]] und Kiel tätig war. Anfang 1956 wurde er für kurze Zeit [[Chef des Stabes]] des Grenzschutzkommandos Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesmarine ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1956 wurde Blanc von der neu gegründeten Bundesmarine als Kapitän zur See übernommen, wo er zunächst als Chef des Stabes mit der Aufstellung des [[Kommando der Marineausbildung|Kommandos der Marineausbildung]] in Kiel beauftragt wurde. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1958 wurde er [[Kommandeur]] des [[Flottille der Minenstreitkräfte|Kommandos der Minensuchboote]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1961 wurde er Kommandeur des [[Kommando der Marineausbildung|Kommandos der Marineausbildung]] und am 8.&amp;amp;nbsp;September 1961 zum Flottillenadmiral befördert. Am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1962 wurde Blanc Kommandeur des [[Zentrales Marinekommando|Zentralen Marinekommandos]] in Wilhelmshaven und verblieb dort bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand am 30.&amp;amp;nbsp;September 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adalbert von Blanc liegt auf dem Kieler Nordfriedhof begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Hartwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Marinegeschichte auf dem Kieler Nordfriedhof&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig, Kiel 202 (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte; 97), ISBN 978-3-86935-416-3, S. 80f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
Adalbert von Blanc bekleidete im Laufe seiner Laufbahn folgende Dienstgrade:&amp;lt;ref name=&amp;quot;MA&amp;quot;&amp;gt;[http://www.deutsches-marinearchiv.de/Archiv/1945-1955/cuxhaven/blanc.htm Lebenslauf im Deutschen Marinearchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matrose]] am 1. April 1926&lt;br /&gt;
* [[Seekadett]] am 12. Oktober 1926&lt;br /&gt;
* [[Gefreiter]] am 1. April 1927&lt;br /&gt;
* [[Fähnrich zur See]] am 1. April 1928&lt;br /&gt;
* [[Obermaat]] am 1. Juli 1928&lt;br /&gt;
* [[Oberfähnrich zur See]] am 1. Juni 1930&lt;br /&gt;
* [[Leutnant zur See]] am 1. Oktober 1930&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant zur See]] am 1. April 1933&lt;br /&gt;
* [[Kapitänleutnant]] am 1. April 1936&lt;br /&gt;
* [[Korvettenkapitän]] am 1. April 1941&lt;br /&gt;
* Fregattenkapitän am 1. April 1944&lt;br /&gt;
* Stabskapitän (Bundesgrenzschutz) am 1. Juli 1951&lt;br /&gt;
* Oberstabskapitän (Bundesgrenzschutz) am 24. Juni 1954&lt;br /&gt;
* [[Kapitän zur See]] am 1. Juli 1956&lt;br /&gt;
* Flottillenadmiral am 8. September 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsabzeichen für Minensuch-, U-Boot-Jagd- und Sicherungsverbände]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 11. September 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 27. November 1944&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] im Jahre 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Admirale der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 1, Adam – Fuhr |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=1998 |ISBN=978-3-7648-2492-1 |Seiten=182–184}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=72}}&lt;br /&gt;
* Hugo Heydel: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Marineforum Nr. 12 - 1976, MOH-Mitteilungen, MOV-Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. S. 68*&lt;br /&gt;
* Fritz Poske: &amp;#039;&amp;#039;Der Seegrenzschutz 1951–1956. Erinnerung – Bericht – Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Koblenz/Bonn 1982. ISBN 3-7637-5410-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117666333X|VIAF=17154921295463591691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blanc, Adalbert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesgrenzschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blanc, Adalbert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Flensburg]]-Mürwik&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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