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	<title>Adalbert Wolpert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MarcelBuehner: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-08-13T22:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert Wolpert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1897]] in [[Krautheim]] an der [[Jagst]], [[Landkreis Tauberbischofsheim]]; † [[4. Mai]] [[1968]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher Jurist, [[Diplom-Handelslehrer]], SA-Obersturmführer und Politiker (1933 bis 1945 NSDAP, ab 1956 Freie Wählergemeinschaft). Er war [[Bürgermeister]] in [[Rodalben]], [[Lohr am Main]], [[Bad Kissingen]], Würzburg und [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adalbert Wolpert, der Sohn eines Hauptlehrers meldete sich nach dem Besuch des Gymnasiums als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] und nahm von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zuletzt als [[Leutnant]]. Im Krieg wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen und dem [[Baden (Land)|badischen]] [[Orden vom Zähringer Löwen|Orden vom Zähringer Löwen mit Schwertern]] ausgezeichnet. Nach Ende des Weltkriegs war er noch im [[Freikorps]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann im WS 1919/20 ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] in Heidelberg, dass er im Jahr 1923 mit dem bayerischen [[Referendar]]examen abschloss. Hier wurde er bei der [[Corps Thuringia Heidelberg#Geschichte der Sängerschaft Thuringia|Sängerschaft Thuringia]] aktiv. Nach einem Jahr richterlichen Vorbereitungsdienstes trat er in die [[Handelshochschule]] in [[Mannheim]] ein, da ihm wegen des Fehlens der bayerischen Staatsangehörigkeit die weitere Tätigkeit im bayerischen Staatsdienst verweigert wurde. Im Jahr 1925 wurde er an der rechts- und staatswissenschaftlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine [[Dissertation]] hat das Thema „Das Vergiftungsverbrechen mit besonderer Berücksichtigung des Versuchs“. Im Folgejahr 1926 legte er in Mannheim das [[Diplom-Handelslehrer]]-Examen ab. Im folgenden Jahr 1927 wurde Wolpert für die Dauer von zehn Jahren zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde [[Rodalben]] in der [[Regierungsbezirk Pfalz|Pfalz]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialist]]en wurde er am 15. April 1933 zum Ersten Bürgermeister der Stadt [[Lohr am Main]] ernannt. Am 1. Mai 1933 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein und machte innerhalb kurzer Zeit Parteikarriere. Im Juli des Jahres wurde er Kreisamtsleiter des „Amtes für Kommunalpolitik“ und 1934 folgte die Ernennung zum Gauamtsleiter für [[Kommunalpolitik]]. Damit gehörte Wolpert zum inneren Kreis der [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) und ihre Gauleiter|Gauleitung]] [[Mainfranken]]. Am 2. April 1935 wurde er zum Ehrenführer des Reichsarbeitsdienstes im Rang eines Oberfeldmeisters ernannt. Im Jahr 1937 folgte die Ernennung zum [[Arbeitsführer|Ehrenarbeitsführer]] und zum [[SA-Obersturmführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Regierungsentschließung vom 6. April 1939 wurde Wolpert zum hauptamtlichen Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen ernannt und nahm mit feierlicher Amtseinführung am 3. Juni in Anwesenheit einiger Parteigrößen am 1. Juni 1939 als Nachfolger von [[Max Pollwein]] seinen Dienst auf. Zum 31. Juli 1939 trat Wolpert aus der katholischen Kirche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann der Reserve]] diente er während des [[Westfeldzug|Westfeldzuges 1940]] beim &amp;#039;&amp;#039;4,/I.R. 106&amp;#039;&amp;#039;, 1942 war er Kommandeur &amp;#039;&amp;#039;III./I.R. 451&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besonderen Wunsch des [[Gauleiter]]s Mainfranken [[Otto Hellmuth]] wurde Wolpert dann zum 1. August 1943 zum hauptamtlichen Zweiten rechtskundigen Bürgermeister der Stadt Würzburg unter [[Theo Memmel]] ernannt als bis 1945 amtierender Nachfolger des zum [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungsvizepräsidenten]] in Würzburg ernannten [[Oskar Rudolf Dengel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger Landesherren, bayerische Ministerpräsidenten, Vorsitzende des Landrates/Bezirkstagspräsidenten, Regierungspräsidenten, Bischöfe, Oberbürgermeister/Bürgermeister 1814–2006.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1221–1224; hier: S. 1224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war dort zugleich [[Stadtkämmerer]]. Die in § 40 der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] geforderte Voraussetzung einer Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst wurde mit Duldung des Reichsstatthalters von Bayern bei seiner Ernennung außer Kraft gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Weidisch: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg im »Dritten Reich«.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 227 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diese Stelle antreten zu können, hatte ihn allerdings sein augenblicklicher Dienstherr, die Ratsherren der Stadt Bad Kissingen, am 19. Juli 1943 zunächst bis auf weiteres beurlauben müssen. Zum 1. August 1944 wurde Wolpert schließlich aus dem Amt des Bad Kissinger Bürgermeisters entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Mai 1944 hatte Wolpert seinen Dienst in der Abteilung IV des [[Reichsinnenministerium]]s angetreten als Leiter der Unterabteilung „Personalangelegenheiten der Gemeinden und Gemeindeverbände“. Im August 1944 wurde er Leiter des Referats „Mitwirkung bei der Vereinfachung des [[Wehrmacht]]swesens“. Schließlich wurde er im März 1945 auf Befehl [[Heinrich Himmler]]s noch kommissarisch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Oberbürgermeisters der Stadt Dresden beauftragt.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegstagen war er maßgeblich an der kampflosen Übergabe Bad Kissingens an die Amerikaner beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Gründer und geschäftsführender Vorsitzender der Gemeinnützigen Wiederaufbaugenossenschaft „Heimathilfe“ und ab 1956 ehrenamtlicher Stadtrat der [[Freie Wählergemeinschaft|Freien Wählergemeinschaft]] in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orden und Ehrenzeichen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. Klasse am 20. August 1916&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1914) I. Klasse am 20. September 1918&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Zähringer Löwen|Ritterkreuz II. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen]] mit Schwertern am 4. April 1918&lt;br /&gt;
* [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischer Adler]] I. Stufe am 15. Juli 1921&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz für Frontkämpfer]] am 18. Dezember 1934&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse am 23. Mai und 27. Juli 1940&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz in Gold]] am 2. April 1942&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]] und [[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kreuz 1941-1945, Geschichte und Inhaber Band II&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2001, ISBN 3-931533-45-X, S. 523&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Weidisch: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Adalbert Wolpert&amp;#039;&amp;#039;. In: Thomas Ahnert, Peter Weidisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Bad Kissingen, 801–2001, Facetten einer Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Festschrift zum Jubiläumsjahr und Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung / Sonderpublikation des Stadtarchivs Bad Kissingen). Verlag T. A. Schachenmayer, Bad Kissingen 2001, ISBN 3-929278-16-2, S. 251–252.&lt;br /&gt;
* Peter Weidisch: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg im »Dritten Reich«.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 227 f., 1278 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Beck: [https://www.badkissingen.de/media/www.badkissingen.de/org/med_34149/126800_3_5_der_ausschluss_juedischer_stadtraete._die_kissinger_oberbuergermeister_chronik_jued_lebens_in_kg_beck_6-22.pdf.pdf &amp;#039;&amp;#039;Exkurs: Die Kissinger Oberbürgermeister – Adalbert Wolpert&amp;#039;&amp;#039;]. In: BadKissingen.de (PDF, S. 4–5)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124674143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Bad Kissingen}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT= [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Oberbürgermeister von Dresden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= 1945&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Hans Nieland (Politiker)|Hans Nieland]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Rudolf Friedrichs]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124674143|VIAF=42777712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolpert, Adalbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Südwestpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rodalben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bürgermeister (Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolpert, Adalbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krautheim]], [[Landkreis Tauberbischofsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MarcelBuehner</name></author>
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