<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adalbert_Regli</id>
	<title>Adalbert Regli - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adalbert_Regli"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_Regli&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T23:24:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_Regli&amp;diff=2678283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Helveticat-Link ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_Regli&amp;diff=2678283&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-12T11:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helveticat-Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Adalbert Regli.jpg|mini|hochkant|Adalbert Regli]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert Regli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; OSB (* [[13. November]] [[1800]] in [[Prato (Leventina)]] als &amp;#039;&amp;#039;Franz Anton Georg Josef Regli&amp;#039;&amp;#039;; † [[5. Juli]] [[1881]] in [[Gries-Quirein]]) war ein [[Schweiz]]er [[Benediktiner]]mönch. Von 1838 bis 1841 war er [[Abt]] des [[Kloster Muri|Klosters Muri]] im [[Kanton Aargau]]. Nachdem dieses aufgehoben wurde, war er von 1845 bis zu seinem Tod Abt der neu entstandenen [[Abtei Muri-Gries]] bei [[Bozen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Landwirts Johann Georg Josef Regli und der Josefa Regula Regli wurde im [[Kanton Tessin]] geboren und wuchs in [[Andermatt]] auf. Dort erhielt er Unterricht in der [[Lateinschule]]. 1816 trat er in die [[Klosterschule]] von Muri ein. 1819 legte er die [[Ordensgelübde|Profess]] ab, 1824 erhielt er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Anschliessend war Regli als Lehrer für Philosophie, Physik und Theologie an der Klosterschule tätig, ab 1830 auch als Unterpfarrer in [[Muri AG|Muri]]. 1833 übernahm er als Kanzleidirektor die wirtschaftliche Verwaltung des Klosters. Am 7. November 1835 floh Abt [[Ambrosius Bloch]] aufgrund der radikalen [[Säkularisierung]]spolitik des Kantons Aargau ins [[Kloster Engelberg]], woraufhin Regli als dessen Statthalter amtierte. Nach Blochs Tod wurde er im November 1838 zum Abt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regli wollte eine im Kloster untergebrachte Bezirksschule, die wie das Gesetz vorschrieb unter staatlicher Aufsicht stehen würde, gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalberg Regli. [[doi:10.5169/seals-73921#406]], S. 404–407. In: &amp;#039;&amp;#039;Argovia, Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 4. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule wollte er im Frühjahr 1840 eröffnen, was jedoch nicht gelang da in der Südseite des Klosters die vorgesehene [[Bezirksschule Muri]] geplant war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 1841 kam es im [[Freiamt (Schweiz)|Freiamt]] nach der Annahme einer neuen Verfassung, die in allen katholischen Bezirken deutlich abgelehnt worden war, zu einem bewaffneten Aufstand, den die Regierungstruppen rasch niederschlugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Müller |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Muri in den Freien Ämtern. Band 2: Geschichte der Gemeinde Muri nach 1798 |Sammelwerk=Argovia Nr. 101 |Verlag=Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1989 |ISBN=3-7941-3124-X |Seiten=36–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kantonsregierung]] beschuldigte die Klöster, allen voran Muri, den Aufstand angestiftet zu haben. Auf Antrag von [[Augustin Keller (Politiker)|Augustin Keller]] beschloss der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] am 13.&amp;amp;nbsp;Januar deren sofortige Aufhebung. Oberst [[Friedrich Frey-Herosé]] hatte den Befehl, den Beschluss umzusetzen. Er schränkte die Bewegungsfreiheit der Mönche ein und forderte sie dann am 25.&amp;amp;nbsp;Januar auf, den Kanton innerhalb von 48 Stunden zu verlassen. Regli blieb für einige Tage mit vier Mönchen zurück, um die Übergabe des Klostervermögens zu regeln. Schliesslich verliess er am 3.&amp;amp;nbsp;Februar Muri als letzter.&amp;lt;ref&amp;gt;Müller: &amp;#039;&amp;#039;Muri in den Freien Ämtern&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. S. 46–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regli fand zunächst im [[Kloster Frauenthal]] bei [[Cham ZG|Cham]] Zuflucht, später im Uttingerhof bei [[Zug (Stadt)|Zug]]. An die [[Tagsatzung]] schrieb er Protestnoten gegen die Vertreibung, die jedoch unbeachtet blieben. Im Februar 1841 machte der [[Kanton Obwalden]] den Mönchen das Angebot, das Kollegium in [[Sarnen]] zu übernehmen. Der Konvent sagte zu und zog im November 1841 dorthin. Regli unterrichtete vier Jahre lang in Sarnen. Als klar war, dass eine Rückkehr nach Muri aussichtslos sein würde, führte er ab September 1843 Verhandlungen mit dem österreichischen Staatskanzler [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]] zur Übernahme des leerstehenden [[Augustiner-Chorherren]]stifts von [[Gries-Quirein]] bei [[Bozen]]. Am 14. Oktober 1843 nahm er dort einen ersten Augenschein. Die ersten Ordensbrüder aus Muri übersiedelten im Juni 1845 und begründeten die [[Abtei Muri-Gries]].&amp;lt;ref&amp;gt;Meier: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Muri.&amp;#039;&amp;#039; S. 121–122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regli leitete die Instandstellung und Neuausstattung der Klosteranlage in Gries. Ab 1846 wurden wieder [[Noviziat|Novizen]] angenommen, im Oktober 1847 bestätigte die österreichische Regierung definitiv die Übergabe des Klosters und des Stiftungsgutes. Bis 1855 konnten die ehemaligen [[Kollatur]]en des Augustinerstiftes übernommen werden. Regli war Mitglied des Gemeinderates von Gries. Von 1860 bis 1866 gehörte er als Vertreter des Prälatenstandes dem Landtag von [[Tirol]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau&lt;br /&gt;
   |Titel=Biographisches Lexikon des Kantons Aargau 1803–1957&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]]&lt;br /&gt;
   |Band=Band 68/69&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Sauerländer&lt;br /&gt;
   |Ort=Aarau&lt;br /&gt;
   |Datum=1958&lt;br /&gt;
   |Seiten=612&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=arg-001:1956:68#615}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rupert Amschwand&lt;br /&gt;
   |Titel=Abt Adalbert Regli und die Aufhebung des Klosters Muri&lt;br /&gt;
   |Ort=Sarnen&lt;br /&gt;
   |Datum=1956}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bruno Meier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Kloster Muri – Geschichte und Gegenwart der Benediktinerabtei&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Hier + jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte|hier + jetzt]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-03919-215-1}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|27561|Adalbert Regli|Autor=Anton Wohler|Datum=2010-08-20|Abruf=2019-12-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=1016631081}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|18|19|Regli, Adalbert|A. Rast}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER   = [[Ambrosius Bloch|Ambrosius I. Bloch]]&lt;br /&gt;
| AMT         = [[Liste der Äbte von Muri-Gries|Abt von Muri]]&lt;br /&gt;
| ZEIT        = 1838–1841&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER  = –&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2  = –&lt;br /&gt;
| AMT2        = Abt von Muri-Gries&lt;br /&gt;
| ZEIT2       = 1845–1881&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER2 = [[Bonaventura Foffa|Bonaventura III. Foffa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016631081|VIAF=243886973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Regli, Adalbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Muri-Gries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Regli, Adalbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Regli, Franz Anton Georg Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Benediktinermönch, Abt von Muri-Gries, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prato (Leventina)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gries-Quirein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
	</entry>
</feed>