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	<title>Adalbert Hengsberger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:18:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-14T18:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FFM-Hengsberger02.jpg|mini|Grabstätte Familie Hengsberger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert Hengsberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1853]] in [[Gelnhausen]]; † [[8. August]] [[1923]] in [[Frankfurt am Main]]) war der letzte Bürgermeister der Stadt Bockenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Staatsprokurators Carl Hengsberger besuchte Adalbert Hengsberger die [[Hohe Landesschule]] in [[Hanau]]. Nach dem Abitur begann er an der [[Philipps-Universität Marburg]] Rechtswissenschaft zu studieren. Am 24. Januar 1874 wurde er im [[Corps Teutonia zu Marburg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 104/573.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Universität Leipzig]] und die [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Im Oktober 1876 bestand er das Referendarexamen. Im Februar 1877 wurde er zum [[Dr. iur.]] promoviert. Seit 1882 [[Gerichtsassessor]], kam er an das [[Landgericht Hanau]] und das [[Landgericht Kassel]]. Nach drei Jahren als Gerichtsassessor bei der [[Staatsanwaltschaft Hannover]] wurde er 1886 Stadtsyndikus in [[Hameln]]. 1890–1895 wurde er als Nachfolger von [[Johann Georg Temme]] zum Bürgermeister von [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]] gewählt. Mit dem Vizebürgermeister [[Julius Wurmbach]] (nach dem die Wurmbachstraße benannt ist) sorgte er für die Elektrifizierung Bockenheims. Mit Frankfurts Oberbürgermeister [[Franz Adickes (Politiker)|Franz Adickes]] unterschrieb er den ab 1. April 1895 gültigen Eingemeindungsvertrag mit der seit 1866 nicht mehr als [[Freie Stadt Frankfurt]] souveränen und nun preußischen Stadt [[Frankfurt am Main]]. Hengsberger wurde danach zum ersten besoldeten Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main ernannt. Hier arbeitete er unter anderem als Justiziar des Tiefbauamtes bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1919.&amp;lt;ref&amp;gt;Freunde Bockenheims e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bockenheimer Straßen erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Pro Literatur, Mammendorf 2006, ISBN 3-86611-152-5, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914–1916 hatte er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilgenommen. Bis 1921 war er Mitglied des Frankfurter Provinzial- und Bezirksausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1918 saß er im Kommunallandtag des [[Regierungsbezirk Wiesbaden|Regierungsbezirks Wiesbaden]]. Von 1892 bis 1918 war er Abgeordneter in neun [[Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau|Provinziallandtagen der Provinz Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Kinder ===&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1883 mit Else Hengsberger (1862–1943). Ihr am 11. November 1886 geborener Sohn Carl fiel als 28-jähriger Oberleutnant des 79. Artillerie-Regiments am 7. Dezember 1914 in den ersten Monaten des Ersten Weltkriegs im Elsass. Außer ihm waren zwei Töchter aus der Ehe hervorgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Blaubuch des Corps Teutonia zu Marburg 1825 bis 2000, Nr. 560, S. 129 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Adalbert Hengsberger mit 70 Jahren gestorben war, wurde er auf dem [[Neuer Friedhof Bockenheim|(neuen) Friedhof Bockenheim]] nahe der Westmauer beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die damals noch bahngleisführende Straße &amp;#039;&amp;#039;Schöne Aussicht&amp;#039;&amp;#039; (wegen der Aussicht auf die Tore Frankfurts) in Bockenheim wurde 1895 zu Ehren von Adalbert Hengsberger in &amp;#039;&amp;#039;Adalbertstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bockenheims Eingemeindung ==&lt;br /&gt;
Die Pläne zur Eingemeindung von Bockenheim stammten aus dem Jahre 1875. Bockenheim, ursprünglich zur [[Grafschaft Hanau]] gehörig, war 1736 in den Besitz von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] gekommen. Bereits zur [[Reformationszeit]] wandelten aus Frankfurt verdrängte Emigranten aus Handwerkerkreisen den bis dahin landwirtschaftlichen Charakter des Dorfes. Der anwachsende gewerbliche Sektor der Gemeinde veranlasste 1819 die Erhebung Bockenheims zur kurhessischen Stadt. Die Industrialisierung setzte in Bockenheim früher als in Frankfurt ein. Freie, entwicklungsfähige Grundstücksflächen und die direkte Eisenbahnanbindung waren u.&amp;amp;nbsp;a. förderlich. Um das Frankfurter Westend vor weiterem Anwachsen der Bockenheimer Industrie in Richtung auf die besten Wohnlagen zu schützen und vom Preußischen Innenministerium getrieben, wurde 1895 vom Frankfurter Oberbürgermeister Franz Adickes die Eingemeindung der damals 18.675 Einwohner zählenden Stadt betrieben. Sie wurde von der Sophienstraße an in die vornehmeren Wohnbereiche Frankfurts einbezogen, der Westen blieb überwiegend Arbeiterwohngemeinde und Industriebereich. Der steigende Preisdruck auf die Grundstückspreise konnte so durch Ausweitung der Bebauungspläne gemildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 174.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71 = &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 143.&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurt-nordend.de/stadt_ffm_und_ihr_raum.htm Zur Geschichte der Eingemeindung der Stadt Bockenheim].&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/10071/pdf/00000001.pdf | wayback=20141102124540 | text=Zur Eingemeindung von Bockenheim}} (PDF; 899&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adalbert Hengsberger}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1168832217|titel=Hengsberger, Adalbert Christian Johannes|datum=2025-03-10}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1168832217|Titel=Adalbert Christian Johannes Hengsberger|Datum=2025-03-10|Abruf=2025-12-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1168832217|LCCN=|NDL=|VIAF=342153954888205680001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hengsberger, Adalbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bockenheim, Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hengsberger, Adalbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hengsberger, Adalbert Christian Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter Bürgermeister der Stadt Bockenheim&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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